DE664986C - Fluessigkeitsschalter - Google Patents
FluessigkeitsschalterInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/70—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
- H01H33/72—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid having stationary parts for directing the flow of arc-extinguishing fluid, e.g. arc-extinguishing chamber
- H01H33/75—Liquid-break switches, e.g. oil-break
Landscapes
- Circuit Breakers (AREA)
- High-Tension Arc-Extinguishing Switches Without Spraying Means (AREA)
- Tumbler Switches (AREA)
- Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
Description
- Flüssigkeitsschalter Es ist bei Flüssigkeitsschaltern bekannt, eine Löschkammer mit dem festen Kontakt in einer zweiten, im wesentlichen mit Luft gefüllten größeren Kammer anzuordnen, die zum Auffangen der beim Schalten entstehenden Gase und Dämpfe dient. Namentlich Schalter, deren Kontakte in .einer leitenden Flüssigkeit voneinander getrennt werden, pflegen in dieser Weise ausgebildet zu sein. Die zweite Kammer, kurz Vorkammer genannt, muß dabei ein möglichst großes Volumen erhalten, um hohe Drücke zu vermeiden, die starken Flüssigkeitsauswurf und störende Geräusche zur Folge haben.
- Bei den bekannten Bauarten solcher Schalter sind die beiden Kammern so angeordnet, daß bei genügend großem Volumen der Vorkammer der Phasenabstand größer als nötig werden kann. Wenn der Schaltstift, wie bei den meisten Flüssigkeitsschaltern, auch aus der Vorkammer herausgezogen wird, dann kann die bekannte Bauweise auch unnötig große Schalthübe erfordern. Es ist deshalb bereits vorgeschlagen worden, die Vorkammer so auszuführen, daß sie zwei exzentrisch zur Schaltkammer liegende Kammern bildet, wobei aber die Vorkammer an Stelle einer kreisrunden eine ovale Grundfläche besitzt. Außerdem werden noch bei der vorbeschriebenen Anordnung Abzugsrohre in der Vorkammer vorgesehen. Man kann auf diesem Wege bei genügend großem wirksamen Volumen der Vorkammer eine in elektrischer Hinsicht unnötig große Bemessung der Phasenabstände und damit große Schalterabmessungen vermeiden.
- Wenn es sich jedoch um bis auf die Durchtrittsöffnung für den beweglichen Schaltstift geschlossene Vorkammern handelt, deren Rauminhalt noch dazu nachträg-]ich veränderlich sein soll, beispielsweise wenn die gleiche Löschkammeranordnung für einen Schalter mit wesentlich höherer Betriebsspannung verwendet werden soll, so ist die vorgeschlagene Lösung nicht brauchbar. Nach der Erfindung wird daher vorgeschlagen, die Vorkammer und die Schaltkammer so anzuordnen, daß die Mittelachse der Vorkammer, aus welcher der bewegliche Schaltstift während der Ausschaltbewegung völlig herausgezogen wird, mit der Mittelachse der Löschkammer einen Winkel bildet. Auf diese Weise läßt sich .eine Vergrößerung des Vorkammerraumes vornehmen, ohne daß diese Maßnahme gleichzeitig eine Vergrößerung der Phasenabstände und des Schalthubes zur' Folge hat.
- In den Abbildungen sind Ausführungsbeispielt der Erfindung dargestellt. In Abb. i befindet sich auf dem freistehenden Isolator a die aus der Löschkammer b und aus der Vorkammer c bestehende Doppelkammer. Die mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildete Vorkammer c steht senkrecht, während die Löschkammer, welche den festen Kontakt- , enthält, sowie der bewegliche Kontakt e un einem Winkel zur Vertikalen angeordnet s Die Löschkammer b besitzt eine öffnun f und die Vorkammer c eine öffnung g. Dies' Mantelfläche der Löschkammerbohrung f ist so ausgebildet, daß sie im wesentlichen parallel mit der Achse der Vorkammer c ver läuft. Hierdurch wird erreicht, daß die Schaltgase beim Austritt des beweglichen Kontaktes e aus der Löschkammer b in der Hauptsache in Richtung der Achse der Vorkammer c .abströmen. Man kann aber auch den Austrittskanal für den Schaltstift normal ausbilden und ihn mit einer oder mehreren Querbohrungen k versehen, wie im einzelnen aus Abb. 2 hervorgeht. Die Querbohrung 1z ist bei geschlossenem Schalter verschlossen und wird beim Ausschalten geöffnet, bevor der bewegliche Kontakt den Durchtrittskanal f der Löschkammer verläßt. Die Achse der Querbohrung liegt im wesentlichen in Richtung der Vorkammer c.
- In Abb. 3 stehen die Löschkammer b und der bewegliche Kontakte vertikal, während die Achse der Vorkammer c schräg verläuft. Auch bei dieser Anordnung ist es zweckmäßig, die öffnung der Löschkammer so auszubilden, daß die Schaltgase in Richtung der Achse der Vorkammer c ausströmen.
- Die erfindungsgemäße Anordnung eignet sich zur Verwendung sowohl von isolierenden Flüssigkeiten, wie öl, als auch von leitenden Flüssigkeiten, wie Wasser. In der Regel liegt die Löschkammer b völlig unterhalb des Flüssigkeitsspiegels. Die öffnung g stellt hierbei die äußerste Grenze für den Flüssigkeitsspiegel dar. Bei der Anordnung nach Abb. i ist andererseits der Luftraum über dem Flüssigkeitsspiegel bei sonst gleichem Inhalt der Vorkammer c größer als bei der Anordnung nach Abb.3, wenn man als äußerste Grenze für den Flüssigkeitsstand wiederum die Bohrung g zugrunde legt. Im übrigen sind unter Umständen mit Rücksicht auf die besonderen Raumverhältnisse auch Zwischenstellungen zwischen den Ausführungen gemäß Abb. i und 3 zweckmäßig.
Claims (5)
- PATZNTANSPRÜCH,r: - i. eüssigkeitsschalter, bei welchem eine den -feststehenden Schaltkontakt und die Schaltflüssigkeit enthaltende Löschkammer in .einer geschlossenen, im wesentlichen mit Luft gefüllten Vorkammer von solchem Volumen, das das Auftreten größerer Überdrücke vermeidet, angeordnet ist, dadurch gekennzeicluiet, daß die Mittelachse der Vorkammer, aus welcher der bewegliche Kontakt während der Schaltbewegung völlig herausgezogen wird, mit der Mittelachse der Löschkammer einen Winkel bildet, derart, daß die Vergrößerung des Vorkammerraumes nicht gleichzeitig eine Vergrößerung der Phasenabstände und des Schalthubes bedeutet.
- 2. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorkammer (c) senkrecht steht, während die Löschkammer (b) und der bewegliche Kontakt (e) schräg dazu angeordnet sind.
- 3. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Löschkammer (b) und der bewegliche Kontakt (e) senkrecht angeordnet sind, während die Vorkammer (c) schräg dazu steht. q,.
- Schalter nach Anspruch 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelfläche der Löschkammerbohrung (f) im wesentlichen parallel zur Achse der Vorkammer liegt.
- 5. Schalter nach Anspruch 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei normal ausgebildetem Austrittskanal für den Schaltstift in der Löschkammer der Austrittskanal in an sich bekannter Weise mit einer oder mehreren in Richtung der Vorkammer verlaufenden Querbohrungen (1t) versehen ist, die von dem Schaltstift bei geschlossenem Schalter verschlossen sind und vor dem Austritt des Schaltstiftes (.e) aus dem Kanal (f) geöffnet werden.
Priority Applications (8)
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Applications Claiming Priority (3)
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| DE402927X | 1931-10-27 | ||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=27201686
Family Applications (2)
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Family Applications After (1)
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|---|---|---|---|
| DEA65743D Expired DE666337C (de) | 1931-10-27 | 1932-04-21 | Fluessigkeitsschalter |
Country Status (4)
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| FR (1) | FR744357A (de) |
| GB (3) | GB403600A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2874932A (en) * | 1952-02-25 | 1959-02-24 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Steel turbine rotors with ceramic blades |
Families Citing this family (1)
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0
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1931
- 1931-10-28 DE DEA63914D patent/DE664986C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE666337C (de) | 1938-10-17 |
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| GB402927A (en) | 1933-12-14 |
| US1953788A (en) | 1934-04-03 |
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