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DE664056C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen geblasener Hohlglaskoerper - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen geblasener Hohlglaskoerper

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Publication number
DE664056C
DE664056C DEP74702D DEP0074702D DE664056C DE 664056 C DE664056 C DE 664056C DE P74702 D DEP74702 D DE P74702D DE P0074702 D DEP0074702 D DE P0074702D DE 664056 C DE664056 C DE 664056C
Authority
DE
Germany
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glass
mold
blown
hollow
pressed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP74702D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WERNER DUDEK DR
Original Assignee
WERNER DUDEK DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WERNER DUDEK DR filed Critical WERNER DUDEK DR
Priority to DEP74702D priority Critical patent/DE664056C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE664056C publication Critical patent/DE664056C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/30Details of blowing glass; Use of materials for the moulds
    • C03B9/32Giving special shapes to parts of hollow glass articles
    • C03B9/33Making hollow glass articles with feet or projections; Moulds therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen geblasener Hohlglaskörper Abwoichend von. dem bekannten. maschinellen Herstellen von Glaskörpern, die, aus einem mehr oder weniger vollen Teil, z. B. dem Stielfuß eines Trinkglases, und einem Hohlkörper, z. B. dem bauchigen Teil des Trink-Islases, der zur Aufnahme der Flüssigkeit dient, bestehen, bei der diese beiden Teile in Formen durch Pressen bziv. durch Vorpressen und Ausblasen für sich gefertigt und dann miteinander vereinigt werden, ist es bekanntgeworden, die Herstellung in einem Arbeitsgange aus einer entsprechenden Glasmenge zu bewerkstelligen, indemz.B.dieabgeteilteGlasmenge in eine Form eingebracht wird, in die ein Preßstempel. eintaucht, wodurch ein Teil des flüssigen Glases in den unteren Teil der Form zwecks Bildung des Fußes -einesTrinkglases gepreßt wird, während im anschließenden oberen Teile der Form die Glasmenge, die den. I-Iohlli:,örper bilden soll,-vorgepreßt wird. Danach wird der so vorbereitete, noch entsprechend warme Glaskörper in einezweite Form eingebracht, die den fertiggepreßten Fuß umschließt und in deren oberen Teil der vorgepreßte, mit dem Fuß zusammenhängende Teil zum flohlglaskörperausgeblasen wird.
  • Bei diesem Verfahren wird bekanntlich dein Teil. der Glasmenge, der den Hohlglaskörper bilden soll, beim Vorpressen so viel Wärme entzogen, daß sich dieses Verfahren nur zur Erzeugung starkwandiger, also grober Glaswarenairwendenläßt, ganz abgesehen von den bekannten Nachteilen, die sich bei Anwendung des Preßdruckes und gleichzeitigem Wärmeentzug hinsichtlich der Oberflächengüte des Hohlglaskörpers ergeben.
  • . Dasselbe gilt auch, wenn zur Herstellung eines Lampenkörpers mit Hohlbehält#er zur Aufnahme der Brennflüssigkeit eine einzige Form verwendet wird, in der der Fuß im Wege des Preßverfahrens und der Hohlkörper im Wege des Vorpressens mit nachfolgendem Ausblasen vorgenommen wird.
  • Es ist weiterhin bekanntgeworden, nach dem sog. Saugbl a. severfahren aus einer angesaugten Glasmenge zunächst den Stielfuß eines Trinkglases in einer Form herzustellen und die für den hohlen Teil des Glases bestimmte, mit dem Fuß zusammenhängen& Glasmenge zu ekern. arn Ende eingeza#agtexi Külbel zu gestalten, das zunächst ohne Anwendung einer Form durch Vorblasen unter gleichzeitigem Ausziehen zu einem gestreckt-en Hohlkörper gestaltet und nach Einbringen in eine Form in die endgültige Gestalt ausgeblasen wird.
  • Bei diesem älteren Verfahren wird der Fuß na,ch seiner Fertigstellung freigegeben, und es muß deshalb bei der vorbereitenden Gestaltung des hohlen Glasteiles eine Drehung des Glaskörpers um die Längsachse stattfinden, dainft der F uß in dieser Längsachse verbleibt, und es muß außerdem eine kräftige Vorpressung desKülbels durch einenverhältnismäßig tief eintaucheriden Stempel vorgenommen -werden, damit die stoßweise eingeführte Preßlüft die Verformung im gewünschten Ansmaße beim gleichzeitigen Ausziehen des an seinem Ende einge7wigteil Külbels herbeiführen kann, wobei außerdem noch ein Widerlager fü..- den frei dastehenden fertigen Fuß beim endgültigen Ausblasen des Hohlglasteiles vorgesehen sein muß.
  • Bei diesem Verfahren -wird die zur Herstellung des gesamten Glaskörpers nötige Glasmenge angesaugt, was bei den für das Ansaugen bekannten Vorrichtungen nur aus einem Glasofen mit gleichbleibender Spiegelhöh#e der Glasflüssigkeit, also einem Wannenofen, möglich ist. Daraus ergibt sich schon der Nachteil, daß feinere Gläser, insbesondere auch farbige Gläser, nicht hergestellt werden können, die die Verwendung von Hafenglas voraussetzen. Davon abgesehen, ist der frei schwebende fertige Fuß bei der Verformung des Hohlglasteiles durch Vorblasen unter gleichzeitigem Ausziehen des Külbels ein schwerwiegendes Hindernis, und zwar einmal mit Bezug auf die richtige Stellung des Glasfußes zum endgültig ausgeblasenen Hohlglasteil -als auch für die: Erreichung einer überall gleichmäßigen- Wandstärke und vor allen Dingen der E.rreichung einer einwandfreien Übergangsstelle zwischen dem massiven Fuß und dem Hohlglasteil.
  • Besonders aber ist nachteilig, daß die Vorpressung des Külbels mittels eines verhältnismäßig tief eindringenden Stempels der Glasmasse viel Würme entzieht, wobei noch hinzukommt, daß durch den mit dem Stempel erzeugten Hohlraum das Külbel nicht mehr als ein massiger Wärmespeicher -,virksam werden kann. Infolgedessen ist es nicht möglich, die Weiterbehandlung des Külbels bis zu einer großen Dünnwandigkeit des Hohlglaskörpers züi treiben.
  • Dem genüber besteht,die Erfindung darin, gle t' daß die mit dem Preßteil, z. B. dem Stiel und Fuß des Glaskörpers, zusammenhängende, für den auszublasenden Teil des Glaskörpers bestimmt-- birnenförmige Glasinasse bei der ersten Formgebung am eingezangten Ende nur eine schwache Preffivölbung erhält, daß sie unter ständigem Verbleiben des eingepreßten Teiles in seiner nicht gedrehten Form ohne Anwendung einer Form ausgezogen wird und gleichzeitig durch einen ständigen Preßluftstron- zu einem gestreckten Hohlkörper ausgebildet und anschließend in einer Fertigform in die endgültige Gestalt ausgeblasen wird.
  • Auf dieseWeise kann manineinemArbeitsgange mit mehr oder weniger vollem Fuß versehene Hohlglaskörper herstellen, deren beim Pressen gegebenenfalls mit Verzierungen versehener Fuß unbedingt die richtige Lage zum Hchlglasteil aufweist, wobei die Übergangsstelle zwischen Fuß und Hobiglastcil stets tadellos ausfällt und der Hohlglasteil selbst bei hoher Dünnwandigkeit eine gleichmäßige Wandstärke aufweist und den mundgeblasenen Gläsern in bezug auf Klarheit und Glätte nicht nachstcht.
  • Insbesondere trägt dazu bei, daß man mit Hilfe des stets in der Preßform verbleibenden Fußes bei der Ausführung des Ziell-Blas-Verfahrens an der Übergangstelle einen weitgehenden Wärmeentzug erreichen kann und daß ein Abreißen oder Durchblasen der Glasmasse hier verhindert wird. Ferner ermöglicht der Umstand, daß das in Birnenform mit dem Preßfl-iß zusammenhängende Külbel an seinem eingezangten Ende nur flach dur-chge#,%yölbt ist, eine Wärmeaufspeicherung, die das Ausblasen des flüssig gehaltenen Glases bis zur größten Dünnwandigkeit ge- stattet.
  • Die zur Ausführung des neuen Verfahrens notwendige Vorrichtung besteht aus dem Bodenteila und Seitenteilb. Auf diesem ruht eine Hilfsformc. über Preß- und Hilfsform liegt die Preß-Blas-Einrichtung, bestehendaus dem Rahmend, in dem die Düse, durch die die Preßluft zuströmt, eingelassen ist, und dem Stempelg. Die Unterflächt des Rahmens wird durch die Backene abgeschlossen. Alle Formen sind unterteilt und werden vonHand oder selbsttätig gesteuert. Im Rahmen ist der Stempelg entweder senkrecht beweglich ge- lagert, oder der unter Federdruck stehende Rahmen am Backene wird, wie bei Glasprcssen üblich, am feststehenden Stempelg entlang geführt.
  • Der Stempel wird durch Dichtungen li gegenüber dem Rahmend nach außen abgedichtet. Der Rahmen geht an seinem unteren Ende allmählich in einen Bund 1 über, der den Stempel in seiner tiefen Stellung gegen das Innere der Form abdichtet. Durch diese Formgebung kann die durch die Düsek o.dgl. einströmende Blasiuft bei hoher Stempelstellung un--gehindert in die Form eintreten. Bei tiefer Stempellage verhindert dagegen der am Stem- pel anliegende Bund! ein Austreten der Glasmasse, ohne jedoch die entweichende Luft zu behindern. Das untere Ende dies Rahmensd besitzt Aussparungen 1, über "velche die Endenm der Backene vorstehen.
  • Abb. i zeigt den in die -untere Prüßforin und Hilfsform eingebrachten Glaspostenp, der durch Heben dieser Form bzw. Senken der oberen Preß-Blas-Einrichtung gepreßt wird.
  • Abb. 2 veranschaulicht den Preßvorgliig, wobei bei dem gewählten Ausführungsbeispiel der Rahmend und die Backene, entgegen dem Federdruck, am Stempel g hochgedrückt werden, der in die eingeschnitt-en#e Glasniasse drückt und diese in die Unterformb preßt Beim Hochdrücken des Rahmensd schlie13,en die Dichtungsflächeni den oberen Hohlraum gegen die Unterforrn ab, jedoch nur so weit, I el daß der entweichenden Luft kein Widerstand gegeben wird. Während des Preßvorgangs tritt die Glasmasse auch in die Aussparungeill, die von den Rahmend und den Bakken e gebildet werden, ein. Durch di-, Berührung dieser verhältnismäßig dünnwandigen Glasmasse mit den Formflächen erstarrt dieser Teil I des Glaspostens schnell und bietet so den oberen Halt während des folgenden Zieh-Blas-V,e,rfahrens.
  • Die -untere Fläche n des Stempels g ist leicht ballig ausgebildet, jedoch so flach als möglich gehalten, *um dem zu pressenden Glasposten die geringste Berührungsfläche mit wärmeentziehenden Formteilen zu bieten. Der Stempel ist weiterhin so geformt. daß der vorgepreßte Teil II trotz Berührung der Glasmasse mit den Wänden der Formteilec während des kurzen Preßvorgangs nur einen geringen Wärmeabgang erhält, während nach Entfernen der Formteile (vgl. Abb. 3) der TeilI1 des Glaspostens als Wärmespeicher wirkt.
  • Abb- 3 zeigt den Arbeitsvorgang zur Herstellung des Külbels über dein Preßteil III des Glaskörpers. Nach dem Pr;eßvorgaiig-%Ä"ird die untere Formb leicht nachgelassen, so daß .die Formteilec reibungsfrei werden und auseinandergeführt werden können. Dies ist be- reits die erste Stufe zur Bildung des Külbels nach dem Zieh-Blas-Verfahren. Durcli dieses Zurückführen der Formteilee verliert der Rabmepd seinen Gegendruck und wird durch Federkraft auf die Dichtungsflächenk des Stempels gedrückt. Durch diese Abwärtsbewegung des Rahmensd bzw. Aufwärtsbewe-,gung des Stempels g gleiten die Dichtungsflächeni über den unteren Stempelrand hinaus und geben den Weg für den Lufteintritt frei.
  • Durch Zurückgehen der Formteilec und Absinken wird der vorgepreßte Teil II des Glaskörpers freigelegt, so daß ein Wärmtentzug durch Berührungsflächeri nicht mehr auftreten kann, außer den eingezangten Stellen 1 sowie dem in der Unterform angeordneten preßten Teil Ill. Durch Abwärtsbew-egung der Unterform und gleichzeitigen Luftzutritt durch die Düsek wird das Külbel, wie es aus Abb- 3 ersichtlich ist, durch ein Zich-Blas-Verfahren gebildet und so die Grundbedingung zur Erzielung eines dünnwandigen und hochivertigen Glaskörpers geschaffen. Da. während dieser Külbelbildung noch eine volle Glasmasse vorhanden ist, die mit Formteilen nicht in Berührung steht, erfolgt während dieses vorbereitet.,en Arbeitsgangs ein Wärmeausgleich, der den Glaskörper wärm& -1 die tulpenförmige .t,leich. gestaltet. Durcl Formgebung des zum Külbel aufzublasenden Teiles Il (vgl. Abb. 2 und 3) wird erreicht, daß die Glasmasse beim folgenden Zieh-Blas-Vorgang weder an der übergangsstelle vom-Teil. Il zum Preßkörper III abreißt noch bei etwa zu langsamen Ziehvorgang zu stark abläuft, auf den Oberflächen der Formteile b haftenbleibt und so eine gleichmäßige Formgebung verhindern würde.
  • Abb. 4 veranschaulicht die Herstellung des dünnivandigen Hohlkörpers nach dem Zieh-Blas-Verfahren, nach welchem das geblasene Glaskülbel unter ständigem Luftzutritt ausgezogen wird. Nachdem der Hohlkörper auf die gewünschte Länge frei gezogen und geblasen ist, wird gemäß Abb. 5 die Fertigform über den dünnwandig ausgeführten und geblasenen Hohlkörper geführt, der durch weitere Luftzufuhr an die Wandung der Fertigform angepreßt wird, die zweckmäßig während des letzten Blasvorgangs in Drehbe,#vegung gehalten wird. Der durch diese Berührung mit den Formwänden gleichmäßig einsetzende Wärmeentzug ist erwünscht, um die jetzt erreichte endgültige, Form dem Erstarrungszustand zuführen zu können. Gemäß Abb. 6 werder, die Backen der Yertigf orm 1 geöffnet, die Backen b des Seitenteiles der Unterforrn entfernt und die Zange der Preß-Blas-Einrichtung durch Entfernen der Backen e geöff -net. Durch weitere Abwärtsbewegung des Bodenteiles a wird schließlich der fertige Glashohlkörper zum Abnehmen frei gestellt.
  • Bei dem in den Abb. i bis 6 dargestellten Glasgegenstand handelt es sich um ein Kelchgla.s, dessen oberer, mit einem Preßrand verschener Teil in bekannter Weise abgesprengt wird. Es ist aber auch möglich, Glasgegenstände aus gepreßtem Unterteil, geblasenem Mittelteil und in der oberen# Halteforrn glänzend verzierten Oberteil herzustellen. Bei Herstellung der beispielsweise in Abb. 7 dargestellten verhältnism- äßig länglich ausgebildeten Vase findet zweckmäßig ein Preßstempel Verwendung, der einen etwas kegelförrnig zulaufenden Ansatz mit flacher, gegebenenfalls etwas ballig ausgebildeter Preßfläche besitzt. Dieser 'kegelförmige Ansatz muß erfindungsgemäß jedoch derartig bemessen sein, daß der vorgepreßte Glasposten II seine Eigenschaft als Wärmespeicher nicht verliert, so daß nach dem Vorpressen die einwandfreie Herstellung eines geblasenen Külbels in der bereits beschriebenen Art möglich ist. Abb. 8 verans-chaulicht schließlich einen als Beleurhtungskörper ausgebildeten, nach dem neuen Ver--fahren hergestellten Glashohlkörper, bei dem die sonst erforderlichen Halteteile aus Metall durch einen gepreßten Glasteil ersetzt sind.

Claims (1)

  1. PATENT AN SPRÜCHE - i. Verfahren zum Herstellen geblasener Hohlglask6rper mit anschließendem vollen Glasteil, bei dem aus einerüntsprechenden Glasmenge der volle Teil in seiner endgültigen Gestalt in einer Form erzeugt wird und die mit diesem Teil zusammenhängende, an ihrem Ende eingezangte Glasmenge ohne Anwendung der Form durch gleichzeitiges 'Ziehen und Blasen zu einem gestreckten Hohlkörper verfonnt und anschließend in einer Fertigform in die endgültige Hohlglasgestalt ausgeblasen -wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei der ,ersten Formgebung die mit dem Preßteil (111) des Glaskörpers zusammenhängende, für den auszublasenden Teil des Glaskörpers bestimmte birnenförmilge Glasmasse (II) am eingezangten Ende mit einer nur schwachen Preßwölbung versehen wird, wonach unter ständigem Verbleiben des gepreßten Teiles (III) in seiner nicht ge- drehten Form (b) die Glasmasse (III) ohne Anwendung einer Form ausgezogen wird und gleichzeitig durch einen Preßluftstrom züi einem gestreckten Hohlkörper ausgebildet und anschließend in einer Fertigform in die endgültige Gestalt ausgeblasen wird. --. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Vorrichtung zum Einzangen der für den Hohlglasteil. bestimmten Glasmasse (II) und der Preßform (b) eine baulich getrennte Hilfsform (c) eingeschaltet ist, die der Glasmasse während des Einzangens die Gestalt des birnenförrnigen Vollkörpers (11) gibt und die danach abnehmbar ist.
DEP74702D 1937-02-19 1937-02-19 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen geblasener Hohlglaskoerper Expired DE664056C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077836B (de) * 1958-02-26 1960-03-17 Suedbayerische Sudetenglashuet Verfahren zur Herstellung von runden Hohlglaskoerpern mit Stiel und Standplatte
DE1106461B (de) * 1957-02-14 1961-05-10 British Thomson Houston Co Ltd Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkoerpern aus thermoplastischen Massen, insbesondere Glas
DE1130996B (de) * 1959-10-13 1962-06-07 Gottfried Mehnert In einer Vertikalebene zweigeteilte Hohlform zum Herstellen von Hohlkoerpern, wie Rohrbogen, Flaschen, Puppen und Tierfiguren, aus thermoplastischem Kunststoff nach der Methode des Blasens
US3271123A (en) * 1962-03-28 1966-09-06 Ver Glasfabrieken Nv Method of making hollow glassware with a stem and a foot
DE1238626B (de) * 1962-03-28 1967-04-13 Ver Glasfab Verfahren zum Herstellen von Kelchglaesern

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DE1130996B (de) * 1959-10-13 1962-06-07 Gottfried Mehnert In einer Vertikalebene zweigeteilte Hohlform zum Herstellen von Hohlkoerpern, wie Rohrbogen, Flaschen, Puppen und Tierfiguren, aus thermoplastischem Kunststoff nach der Methode des Blasens
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