DE659803C - Gleiskette fuer Kraftfahrzeuge mit Raupenantrieb - Google Patents
Gleiskette fuer Kraftfahrzeuge mit RaupenantriebInfo
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- DE659803C DE659803C DEW99471D DEW0099471D DE659803C DE 659803 C DE659803 C DE 659803C DE W99471 D DEW99471 D DE W99471D DE W0099471 D DEW0099471 D DE W0099471D DE 659803 C DE659803 C DE 659803C
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- plates
- points
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- vehicles
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Links
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D55/00—Endless track vehicles
- B62D55/08—Endless track units; Parts thereof
- B62D55/18—Tracks
- B62D55/24—Tracks of continuously flexible type, e.g. rubber belts
- B62D55/253—Tracks of continuously flexible type, e.g. rubber belts having elements interconnected by one or more cables or like elements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Gleisketten für Kraftfahrzeuge mit Raupenantrieb und betrifft
des näheren jene besondere Art von Gleisketten, -bei denen je zwei Kettenplatten
untereinander durch ein endloses Seil verbunden sind.
Die Erfindung besteht darin, daß bei einer solchen Gleiskette das verbindende Seil
kreuzweise zu einem Attsgleichseilzug geschlungen und dieser zwischen vier sich an den Plattenenden
paarweise gegenüberliegenden Punkten ausgespannt ist. Nach einem zusätzlichen Erfindungsmerkmal können die einzelnen Seilschlaufen
an der Kreuzungsstelle um eine die Mitte des Seilkreuzes einnehmende Rolle geschlungen
sein.
Gleisketten, bei denen die Kettenplatten untereinander' durch ein endloses Seil verbunden
sind, sind bekannt. Die Verbindung erfolgt im wesentlichen in der Weise, daß um
zwei sich an zusammenstoßenden Plattenrändern gegenüberliegende Punkte (Rollen)
ein endloses Seil geschlungen wird. Die Verbindung der Kettenplatten gemäß der Erfindung
unterscheidet sich von dieser bekannten Verbindungsart vornehmlich darin, daß infolge
der Verschlingung des endlosen Seiles zu !einem Ausgleichseilzug vier sich an den
Plattenenden paarweise gegenüberliegende Punkte verbunden werden können, mit dem
nur ringförmig geschlungenen Seil dagegen nur zwei. Mit einem einzigen Seil kann also
auch nur die halbe Kraft übertragen werden.
Ohne Verschlingung des Seiles zu einem Ausgleichseilzug ist es nicht möglich, vier Plattenpunkte
bei Aufrechterhaltung der zu fordernden Beweglichkeit der Platten miteinander zu verbinden, insbesondere ohne die
gegenseitige Verdrehbarkeit der Platten zu beeinträchtigen. '
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, aus dessen zeichnerischer Darstellung und
aus den Ansprüchen.
Es zeigt in schematischer Darstellung
Fig. ι die Art und Weise der Seilführung bei dem Ausgleichseilzug,
Fig. 2 die durch den Seilzug verbundenen Platten parallel nach der Seite zueinander
verschoben,
Fig. 3 die Anordnung einer Rolle in der Mitte des Seilkreuzes.
Das endlose Seils ist zwischen den vier
Punkten a, b, c, d, von denen α und b auf
der Platte I, b und c auf der Platte II liegen, ausgespannt. Die Ausbildung der Kettenplatten
selbst bildet nicht Gegenstand der Erfindung. Es sind zahlreiche Konstruktionen bekannt, auf die sich die neue Verbindung
anwenden läßt. Wie Fig. 1 zeigt, führt der vom Punkt« ausgehende Stranga1 zunächst
zum oberen Kreuzungspunkt k1. Dorthin
führt auch der Strang bx vom Punkt b
aus. Beide Stränge umschlingen sich bei k:
und führen, ihre Richtung um etwa 90°
ändernd, als Stränge, a1, cl bzw. "_bl, dl zu
den Punkten c und d. Das andere Ende a2
der um den Punkt« geführten Schlaufe gehtt,
zum unteren Kreuzungspunkt A2 und kehrt von.;
dort nach Umschlingung der Gegenschlaüfl,
C", c", d"2 zu dem auf derselben Platte lip*»»,
genden Punktb zurück. Die Gegenschlaufe·"
führt vom Punkt C als Strang c- zur Kreuzung
k2 und von dort zurück zum Punkt d.
ίο Die eigenartige Wirkung des beschriebenen
Ausgleichseilzuges besteht nun darin, daß zwei benachbarte Kettenplatten sich ganz beliebig,
z.B. durch Drehung oder Parallelverschiebung in der Ebene (Fig. 2), zueihan-
der einstellen können, ohne daß sich der Abstand
der Kettenplatten wesentlich ändern würde. Er verringert sich in Wirklichkeit etwas. Naturgemäß ist die Einstellbarkeit der
Platten zueinander beschränkt, sowohl* bei seitlicher Verschiebung als bei Einstellung im
Raum. Beim Betrieb auf Raupenfahrzeugen werden aber die Grenzstellungen, nämlich die
■eine, daß alle vier Punkte in- einer Linie liegen, oder die andere, daß die beiden Platten
sich um die Längsachse der Kette um mehr als go° zueinander verdreht haben und die
Umschlingung sich löst, nicht vorkommen.
. Zweekniäßig wird man, um zu vermeiden,
daß die' Seilschlaufen aneinanderreihen, in
der Mitte des Seilkreuzes eine Rolle/' vor- 3"
.,'seTien (vgl. Fig. 3). Auch an den Punkten«,
fifo c, d können Rollen angeordnet werden.
werden aber meist unbewegliche •2äpfen genügen. Gegebenenfalls kann das
endlose Seil sogar an den genannten vier Punkten aufgeschnitten und die Enden in
den Platten verankert werden. Denn die Seilbewegung an diesen Punkten ist nur eine
ganz geringe und tritt nur bei außergewöhnlich starker Seitenverschiebung der Platten
ein, wie sie beim Betrieb der Kette an Raupenfahrzeugen wohl nicht denkbar ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Gleiskette für Kraftfahrzeuge mit Raupenantrieb, bei der je zwei Kettenplatten untereinander durch ein endloses Seil verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil kreuzweise zu einem Ausgleichseilzug geschlungen und dieser zwischen vier sich an den Plattenenden paarweise gegenüberliegenden Punkten (a, b, c, d) ausgespannt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW99471D DE659803C (de) | 1936-09-15 | 1936-09-15 | Gleiskette fuer Kraftfahrzeuge mit Raupenantrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW99471D DE659803C (de) | 1936-09-15 | 1936-09-15 | Gleiskette fuer Kraftfahrzeuge mit Raupenantrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE659803C true DE659803C (de) | 1938-05-11 |
Family
ID=7615171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW99471D Expired DE659803C (de) | 1936-09-15 | 1936-09-15 | Gleiskette fuer Kraftfahrzeuge mit Raupenantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE659803C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949539C (de) * | 1949-03-07 | 1956-09-20 | James Archibald Cuthbertson | Endlose Raupenkette fuer Traktoren und andere Fahrzeuge |
-
1936
- 1936-09-15 DE DEW99471D patent/DE659803C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949539C (de) * | 1949-03-07 | 1956-09-20 | James Archibald Cuthbertson | Endlose Raupenkette fuer Traktoren und andere Fahrzeuge |
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