DE659511C - Verfahren zum Herstellen von mit Lack umkleideten, aus Einzelfaeden bestehenden Hohlfaeden - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von mit Lack umkleideten, aus Einzelfaeden bestehenden HohlfaedenInfo
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- DE659511C DE659511C DEM132699D DEM0132699D DE659511C DE 659511 C DE659511 C DE 659511C DE M132699 D DEM132699 D DE M132699D DE M0132699 D DEM0132699 D DE M0132699D DE 659511 C DE659511 C DE 659511C
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- D04H3/00—Non-woven fabrics formed wholly or mainly of yarns or like filamentary material of substantial length
- D04H3/02—Non-woven fabrics formed wholly or mainly of yarns or like filamentary material of substantial length characterised by the method of forming fleeces or layers, e.g. reorientation of yarns or filaments
- D04H3/07—Non-woven fabrics formed wholly or mainly of yarns or like filamentary material of substantial length characterised by the method of forming fleeces or layers, e.g. reorientation of yarns or filaments otherwise than in a plane, e.g. in a tubular way
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Description
- Verfahren zum Herstellen von mit Lack umkleideten, aus Einzelfäden bestehenden Hohlf äden Es ist bekannt, Streifen aus dicht nebeneinanderliegenden, mit einer Gummilösung o. dgl. getränkten Fäden herzustellen, diese Streifen sowohl auf der Oberfläche mit der Lösung zu bestreichen als auch mit derselben zu tränken. An Stelle der Gummilösung können auch Lacke, wie z. B. Nitrozellulose, verwendet werden. Ferner ist es bekannt, Giegenstände, aus neben- und übereinanderliegenden Bändern herzustellen, die durch ein Bindemittel zusammengehalten werden, das in das Fädengebilde hineing#edrückt -wird und jeden einzelnen Bestandteil desselben durchtränkt. Es ist fexner bekannt, unter Anwend:ung einer Klöppelvorrichtinig einen Hohlfaden um einen Dorn herzustellen, wobei die, einzelnen Fäden gleichzeitig mit einer Gun-imil-ös,-ting getränkt werden, und hinter dem Lösungsmittelbehälter zwischen gegeneinandergepießten Filzplatten hindurchzuführ,en.
- Diese bekannten Verfahren haben den Nachteil, daß die Lacküberzüge der einzelnen Gebilde bei der neuerlichen Einbringung in eiii Lackbadentweder so weit erweichen, daß sich die Farben vermischen oder dieeinzelnen Teile sich ungenügend miteinander verhinden, so daß das Erzeugnis schon beim Biegen oder Verdrillen schlitzt. Zweck der Erfindung ist, diese Nachteile zu beseitigen und die Hohlfäden so halthar zu machen, daß sie selbst bei wiederholtem' Biegen und Verdrillen nicht schlitzen und -nicht brechen. Außerdem sollen die Farben der einzelnen Teilgebilde vollkommen rein und unveTwischt erhalten werden, wenn der Lacküberzug durch viele hauchdünne, aufeinander aufgepreßte Schichten gebildet wird.
- Die Erfindung besteht darin, daß mehrere getrennt nebeneinanderliegende Ein7elfäden nach Aufpressen hauchdümier Lackschichten sowie, nach anschließendem Trocknen derselhen durch ein weiteres Lackbad hindurchgeführt und über einen durch die Ausgangsöffnung:dieses Lackbades hin,durchreichenden, rings freiliegenden Dorn unter gleichzeitigem, regelbarem Abstreifen der neuen Lackschicht gleichlaufend zum Doni' zusammengepreßt werden.
- Dadurch, daß beim Austritt aus dem Lackbehälter Lack aufgepreßt wird, also gleichartiges Lackmaterial auf die ursprünglich bereits vorgesehene, jetzt etwas erweichte Lackschicht unter Anwendung eines sanften Druckes aufgetragen wird, entsteht die vorteilliafte Wirkung, daß eine imlige Bindung erzielt wird. Der Überzug trocknet infolge seiner gelingen Schichtdicke bei der erford-erlichen Laufgeechwindigkeit der Ma schine derart rasch, daß leine Trockeenanlage sich erübrigt und ein Kleben beim Aufrollen niclit.". eintritt.
- Eine. Einrichtung z-um Durchführen des Verfahrens ist in der Zeichnung dargestellt,; und zwar zeigt Abb. i einen Lackbehälter im Längsschnitt, Abb. 2 eine Ansicht desselben von der Eintrittsseite der Fäden, Abb. 3 eine solche von der Austrittsseite. Ein Dom D, der durch die Austrittsöffnung A des Lackbehälters zentral hindurchgeht, ist auf der Eintrittsseite der Fäden in der Gehäusiewand W z. B. mittels einer Schraube M befestigt. Diese Schraube M kann als Mittelschraube gleichzeitig auch zum Befestigen und Anpressen der über der Filzplatte F liegenden Platte P dienen; zum Anpressen der Platte P gegen die Filzplatte F dienen im übrigten die Schrauben S. Der Dorn D kann auch in der Wand W nur eingeschraubt sein. jedenfalls ragt er über den L.ackl>L-hälter noch ein beträchtliches Stück heraus, um dem Hohlfaden, solange er durch genügende Trocknung noch nicht selbsttragend geworden ist, eine innere Stütze zu geben und ein Zusammenkleben der Fäden in der Mitte zu verhindern. Die Fäden treten durch kreisförmig um den DornD angeordnete ÖffnungenE in der PlatteP, im FilzF, der in diesem Falle nur zum Abdichten des Lackblehälters dient, sowie in der Behälterwand W in den Lackbehälter ein. Auf diesem Behälter ist ein DieckelB mit der verschraub-oder verstöpselbaren Eingußöffnung 0 befestigt. Die Austrittsöffnung in der Be-,hältierw,andl/V ist konisch. Vor ihr ist eine zplattel# mit einer öffnungA angeordnet, .,d.2e sich etwas verengt, > je mehr diese Filz--;#latte, durch die vorgelagerte Platte P mit den SchraubenS zusammengepreßt wird. Dadurch ist ein regelbares, nachgiebiges Aufpressen des Lackes auf die hier uni den DornD eng nebeneinander angeordneten lackierten Einzelfäden möglich, aus denen sich nun ein Hohlfaden bildet, der dann an der Luft trocknet. Derartige Hohlfäden finden zu verschiedenen Zwecken, insbesondere zum Isolieren elektrischer Leiter, z.B. beim Radio, Verwendung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstell en von mit Lack umkleideten, aus Einzelfäden bestehenden Hohlfäden, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere getrennt neben#einanderliegende Einzelfäden nach Aufpressen hauchdünn-er Lackschichten sowie nach anschließendem Trocknen dersielben durch ein weiteres Lackbad hindurchgeführt und über einen durch die, Ausgangsöffnung dieses Lackbades hindurchreichenden, xings freiliegenden Dorn (D) unter gleichzeitigem, regelbarem Abstreifen der neuen Lackschicht gleichlaufend zum Dorn (D) zusammengepreßt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS659511X | 1934-11-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE659511C true DE659511C (de) | 1938-05-04 |
Family
ID=5454444
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM132699D Expired DE659511C (de) | 1934-11-23 | 1935-11-22 | Verfahren zum Herstellen von mit Lack umkleideten, aus Einzelfaeden bestehenden Hohlfaeden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE659511C (de) |
-
1935
- 1935-11-22 DE DEM132699D patent/DE659511C/de not_active Expired
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