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DE659208C - Prismenzielfernrohr - Google Patents

Prismenzielfernrohr

Info

Publication number
DE659208C
DE659208C DET43507D DET0043507D DE659208C DE 659208 C DE659208 C DE 659208C DE T43507 D DET43507 D DE T43507D DE T0043507 D DET0043507 D DE T0043507D DE 659208 C DE659208 C DE 659208C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
prism
glass
riflescope
agreement
lens
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET43507D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DET43507D priority Critical patent/DE659208C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE659208C publication Critical patent/DE659208C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/14Viewfinders

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Prismenzielfernrohr Gegenstand der Erfindung ist ein Prismenzielfernrohr, welches durch die Vereinigung der folgenden an sich einzeln bekannten Merkmale gekennzeichnet ist: a) die Vergrößerung des Zielfernrohres beträgt i : i; b) die Linsen- und Umkehrprismen des Zielfernrohrs bilden einen zusammenhängenden Glasblock derart, daß der Strahlengang innerhalb des Fernrohrs ausschließli(zh im Glas verläuft; c) das Prismensystem ist aus zwei Porroprismen zusammengesetzt, und an der Eintrittsfläche und der Austrittsfläche des Prismensystems sind die Objektivlinse und die Okularlinse angeschliffen oder aufgekittet.
  • Zielfernrohre mit der Vergrößerung i : i sind an sich bekannt. Man hat sie bisher nur . als Linsenfernrohre hergestellt. Trotz der großen Vorzüge, welche die Zielfernrohre mit der Vergrößerung i : i dadurch aufweisen, daß bei Bewegungen des mit dem Zielfernrohr ausgerüsteten Gewehres keine Scheinbewegung des außerhalb des Fernrohrgesichtsfeldes sichtbaren Geländes gegenüber= dem im Fernrohr sichtbaren Ziel auftritt, haben sich die bekannten Zielfernrohre mit der Vergrößerung i : i bisher nicht allgemein einzuführen vermocht, weil die zahlreichen Trennungsflächen zwischen Luft und Glas, die bei Linsenfernrohren durch die Bildumkehrung bedingt werden, einen erheblichen Lichtverlust herbeiführen, der bis zu 50°1a betragen kann. Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Prismenzielfernrohr ist dieser .Nachteil dadurch überwunden, daß die Linsen und Umkehrprismen einen zusammenhängenden Glasblock bilden, so daß der Strahlengang innerhalb des Fernrohres ausschließlich im Glas verläuft. Nun sind allerdings auch schon Prismenzielfernrohre bekanntgeworden, bei denen Linsen und Umkehrprismensatz einen zusammenhängenden Glasblock bilden. Abgesehen davon, daß diese Prismenzielfernrohre bisher jedoch nicht mit der Vergrößerung i : i ausgeführt sind, hat man hier als Umkehrprisma ein Sprengersches Prisma verwandt. Bei einem solchen Sprengerschen Prisma muß jedoch das Abkommen auf einer Reflexionsfläche angebracht werden, welche von dem abbildenden Lichtstrahlenbündel unter schiefem Winkel getroffen wird.- Als Abkommen läßt sich daher nur eine Strichmarke verwenden, da wegen der besonderen Gestalt des Sprengerschen Prismas nur Strichmarken auf den für die Anbringung des Abkommens allein in Frage kommenden Reflexionsflächen scharf abgebildet werden, welche senkrecht zu der durch die optische Eintritt- und Austrittsachse hindurchgelegten Ebene liegen. Dieser Nachteil ist bei dem Zielfernrohr nach der Erfindung dadurch überwunden, daß das Prismensystem aus zwei Porroprismen zusammengesetzt ist. Dadurch kann erreicht werden, daß der Strahlenraumquerschnitt senkrecht zur optischen Achse im Umkehrprismensystem, gleichgültig an welcher Stelle, stets dem der an die Austrittsfläche angeschliffenen oder auf diese aufgesetzten Augenlinse umschriebenen Quadrat gleich ist. Infolgedessen kann das Abkommen ohne Schwierigkeit auf einer Trennfläche zwischen den einzelnen Prismen eingeätzt oder eingeritzt oder sonst in geeigneter Weise aufgebracht werden. Das Abkommen wird von den gesamten die Abbildung erzeugenden Strahlenbündeln senkrecht getroffen, so daß es in der bei Zielfernrohren üblichen Weise als Strichkreuz oder ähnlich ausgeführt werden kann. Ein weiterer Vorzug, der durch die genannte Eigenschaft eines aus zwei Porrö= prismen zusammengesetzten Umkehrsystems erreicht wird, besteht darin, daß das neue Prismenzielfernrohr entsprechend jeder beliebigen Entfernung vom Auge bemessen werden kann. Es kann daher auf gewöhnliche Gewehre an die Stelle des Visiers in großem Abstand vom Auge angebracht werden, so daß die weitere Umgebung des Gesichtsfeldes als Ergänzung desselben in der gleichen Weise zu überschauen ist, als wenn eine gewöhnliche Zieleinrichtung mit Visier und Korn vorgesehen wäre. Die eigenartige Vereinigung der genannten drei Merkmale, lvelche das neue Prismenzielfernrohkennzeichnet, bringt es daher mit sich, daß es alle die Vorzüge in sich vereinigt, die dem gewöhnlichen Visier mit Kimme und Korn sowie dem gewöhnlichen Zielfernrohr eigen sind.
  • Zweckmäßig wird das Abkommen bei dem Zielfernrohr nach der Erfindung im Glasweg derart angeordnet, daß zwischen Augenlinse und Abkommen wenigstens zwei Reflexionsflächen liegen, was durch die Zusammensetzung des Prismensystems aus zwei Porroprismen ermöglicht wird. Die Abmessungen werden vorteilhaft derart gewählt, daß der Durchmesser der Linsen nicht mehr als 1f9 des Glasweges, die größte Breitenausdehnung nicht mehr als 1 :4,5 des Glasweges beträgt.
  • In den Abbildungen der Zeichnung ist eine zweckmäßige Ausführungsform des neuen Zielfernrohres dargestellt.
  • Die Abb. i bis 4 zeigen Seitenansichten der einzelnen Prismenkörper, aus welchen das ganze die Kombination zweier @Porroprismen darstellende Prismensystem zusammengesetzt werden kann. Abb. 5 und 6 zeigen zwei Seitenansichten des fertigen Zielfernrohres; Abb.7 und 8 sind Querschnitte durch das Prismenzielfernrohr längs der Linien <-1-B bzw. C-D von Abb. 5 bzw. Abb. 6. Abb.9 ist eine schaubildliche Darstellung des Prismenkörpers, während in Abb. io der Strahlengang nach Abwicklung in die Zeichenebene dargestellt ist.
  • Zweckmäßig wird der Prismenkörper aus drei Einzelprismen 1, 2 und 3 zusammengesetzt, von denen das die Objektivlinse 4. tragende gerade Prisma eine schräge, unter 45° gegen die Achse geneigte Reflexionsfläche 5 besitzt. An dieses Prisma i ist das in den Abb. 3 und 4. in zwei Ansichten dargestellte Prisma :2 angekittet, welches zwei gegenüberliegende, unter 45° gegen die Achse geneigte Reflexionsflächen 6 und 7 besitzt, die jedoch um 9o° gegeneinander verdreht sind, wie dies die Abb. 3 und 4 erkennen lassen. An dieses Prisma 2 ist sodann das in Abb. 2 dargestellte Prisma 3 angekittet, welches eine ähnliche Gestalt wie das Prisma i besitzt. Die Prismenkörper sind, wie Abb. 9 und die Abb. 5 und 6 erkennen lassen, derart aneinandergekittet, daß die schräge Fläche 5 des Prismas i mit der schrägen Fläche 6 des Prismas 2 einen rechten Winkel und die schräge Fläche 7 des Prismas 2 mit der schrägen Fläche 8 des Prismas 3 auch einen rechten Winkel bilden, dessen Kante zu der Kante des erstgenannten rechten Winkels senkrecht steht. Auf der zu der Achse des Prismas 3 senkrechten Austrittsfläche des Prismas 3 ist die Außenlinse 9 aufgekittet oder angeschliffen. Das Abkommen io ist zweckmäßig auf der Fläche angebracht, an welcher die beiden Prismenköxper i und 2 zusammengekittet sind. Zwischen Augenlinse 9 und Abkommen liegen dann die Reflexionsflächen 6, 7 und B.
  • In der eine Abwicklung des Prismenkörpers in die Zeichenebene darstellenden Abb. io ist der gesamte Strahlengang durch die strichpunktierte Linie dargestellt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Prismenzielfernrohr, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender an sich bekannter Merkmale: a) die Vergrößerung des Zielfernrohre beträgt i : i ; b) die Linsen und Umkehrprismen bilden einen zusammenhängenden Glasblock derart, daß der Strahlengang innerhalb des Fernrohres ausschließlich im Glas verläuft; c) das Prismensystem ist aus zwei Porroprismen zusammengesetzt, und an der Eintrittsfläche und der Austrittsfläche des Prismensystems sind die Objektivlinse und die Okularlinse angeschliffen oder aufgekittet.
  2. 2. Prismenzielfernrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Abkommen im Glasweg derart angeordnet ist, daß zwischen Augenlinse und Abkommen wenigstens zwei Reflexionsflächen liegen.
  3. 3. Prismenzielfernrohr nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Linsen nicht mehr als 1/9 des Glasweges, die größte Breitenausdehnung nicht mehr als i : .4,5 des Glasweges beträgt.
DET43507D 1934-01-28 1934-01-28 Prismenzielfernrohr Expired DE659208C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET43507D DE659208C (de) 1934-01-28 1934-01-28 Prismenzielfernrohr

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DET43507D DE659208C (de) 1934-01-28 1934-01-28 Prismenzielfernrohr

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE659208C true DE659208C (de) 1938-04-28

Family

ID=7561515

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET43507D Expired DE659208C (de) 1934-01-28 1934-01-28 Prismenzielfernrohr

Country Status (1)

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DE (1) DE659208C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010136236A1 (de) * 2009-05-25 2010-12-02 Robert Bosch Gmbh Zieloptikvorrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010136236A1 (de) * 2009-05-25 2010-12-02 Robert Bosch Gmbh Zieloptikvorrichtung

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