DE658956C - Vorrichtung zur gleichmaessigen Streuung der Kohle bei mechanisch beschickten Gaserzeugern - Google Patents
Vorrichtung zur gleichmaessigen Streuung der Kohle bei mechanisch beschickten GaserzeugernInfo
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- DE658956C DE658956C DEW92441D DEW0092441D DE658956C DE 658956 C DE658956 C DE 658956C DE W92441 D DEW92441 D DE W92441D DE W0092441 D DEW0092441 D DE W0092441D DE 658956 C DE658956 C DE 658956C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
- C10J3/00—Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
- C10J3/02—Fixed-bed gasification of lump fuel
- C10J3/20—Apparatus; Plants
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Description
- Vorrichtung zur gleichmäßigen Streuung der Kohle bei mechanisch beschickten Gaserzeugern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur gleichmäßigen Streuung der Kohle bei mechanisch beschickten Gaserzeugern von kreisförmigem Querschnitt mittels eines unterhalb des Füllschachtes sich drehenden Brennstoffzuteilers und einem über diesem gelagerten, um dieselbe Achse, jedoch mit anderer Geschwindigkeit wie der Brennstoffzuteiler sich drehenden Brennstoffzuführer. Gemäß der Erfindung besteht der Brennstoffzuführer aus einem Verteilungstrichter, dessen Auslauf außermittig angeordnet ist. Hierdurch soll erreicht werden, daß bei Verwendung eines lediglich eine Drehbewegung ausführenden Brennstofizuteilers die Kohle in die einzelnen 'feile des Gaserzeugerschachtes zwangsläufig dem Bedarf entsprechend verteilt werden kann, um bei ungleichem Abbrand auf einzelne Stellen stärker Brennstoff zu fördern.
- An sich sind Beschickungsvorrichtungen bekannt, bei denen die Möglichkeit besteht, dem Bedarf entsprechend auf einzelne Stellen Brennstoff zu werfen. Bei diesen bekannten Anlagen wird dein Brennstoffzuteiler aber außer der Drehbewegung in der Ofenachse eine in senkrechter Ebene erfolgende schwingende Bewegung erteilt.
- In Abb. i ist ein Längsschnitt durch die Streuvorrichtung dargestellt. Der Brennstoffzuteiler ist bei diesem Ausführungsbeispiel durch einen Kegel gebildet, dessen Mantellinien verschieden lang sind.
- Abb. 2 -neigt eine Draufsicht auf den Verteilungstrichter, Abb. 3 eine Draufsicht auf den Brennstoffzuteiler, auf dem der Brennstoff in den Gaserzeugerschacht rutscht. Abb. ¢ zeigt eine Draufsicht auf die Vorrichtung zur Änderung der Lage des Trichterauslaufes zu dem Brennstoffzuteiler.
- Abb. 5 zeigt eine andere Ausführungsform des Brennstoffzuteilers in Seitenansicht und Abb. 6 eine Draufsicht auf diese Ausführungsform des Brennstoffzuteilers.
- Aus dem Behälter a. fällt die Kohle in bekannter Weise in die drehbare Zellentrommel b, aus welcher sie absatzweise in den Verteilungstrichter c fällt. Der Auslauf d dieses Trichters ist außermittig angeordnet. Durch die Hohlwelle e kann der Verteilertrichter gedreht werden. An einer in dieser Hohlwelle gelagerten Welle f ist unter dem Verteilungstrichter der als Brennstoffzuteiler dienende Rutschenkegel g angebracht, der also mit dem Verteilungstrichter gedreht werden kann. Je nach der relativen Stellung des Trichterauslaufs d zum Rutschenkegel g fällt die Kohle auf eine andere Stelle desselben und wird dadurch mehr oder weniger weit nach außen geführt. Wenn sich der Verteilungstrichter und der Rutschenkegel zusammen drehen, wird die Kohle aus einer Kreislinie aufgeworfen, die je nach der Stellung des Trichterauslaufs zum Rutschenkegel einen mehr oder weniger großen Durchmesser hat.
- Eine fortlaufende Änderung dieser Stellung kann auf die verschiedenste Weise erfolgen. Eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Antriebsverfahrens ist in Abb. i im Schnitt und in Abb. 4. in der Draufsicht dargestellt. Am oberen Ende der Hohlwelle e des Verteilungstrichters sitzt ein Schneckenrad h, in welches die in irgendeiner Weis: angetriebene Schnecke i eingreift. Am oberen Ende der den Rutschenkegel g tragenden Welle f ist ein Zahnrad k angebracht, in welches eine am Maschinenkörper gelagertes., Klinke r eingreifen kann. Durch eine u4'; dem Schneckenrad h an diesem befestigte`. runde Scheibe in, auf welcher eine an ddr«Klinke l angebrachte Rolle n aufliegt, wird dieses Einfallen der Klinke so lange verhindert, bis es durch den Ausschnitt o der Scheibe m ermöglicht wird. Die Klinke greift dann in den Zahnkranz ein und hält das Zahnrad k und damit den Rutschenkegel g so lange fest, bis bei der weiteren Drehung des Schneckenrades la und der damit verbundenen Scheibe m das Ende des Ausschnittes o die Klinke wieder abhebt. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Rutschenkegel, der im allgemeinen an der Drehung des Verteilungstrichters teilnimmt, bei jeder Umdrehung ein kurzes Stück festgehalten wird, so daß der Auslauf d des Verteilungstrichters bei jeder Umdrehung über einer anderen Stelle des Rutschenkegels steht.
- Da die von den Rutscheisenden bestrichenen Kreise verschieden großen Umfang haben, muß auch die Dauer der Bestreuung der einzelnen Kreise in dem gleichen Verhältnis verschieden sein. Wenn z. B. der innere Kreis jedesmal während einer Umdrehung beschickt wird, muß der äußere Kreis, wenn derselbe dreimal so groß ist, während dreier Umdrehungen bestreut werden. Dies wird am einfachsten dadurch erreicht, daß derjenige Teil des Kegelmantels, der die Kohle zu dem äußersten Kreis führt, einen dreimal so großen Umfang hat als der den inneren Kreis beschickende Teil des Kegelmantels. Die dazwischenliegenden übergangsflächen des Kegels bestreuen dann die zwischen dem innersten und dem äußersten Streukreis liegenden Stellen der Kohlenoberfläche. Aus dieser Überlegung ergibt sich die in Abb. 3 dargestellte Grundrißform des Rutschenkegels.
- In Abb. 5 ist noch eine andere Ausführungsform der Rutschen in einer Seitenansicht, in Abb.6 in einer Draufsicht dargestellt. Hierbei sind eine lange Randrutsche p sowie eine etwas kürzere Mittelrutsche q an einer gemeinsamen Nabe r angeordnet, während durch einen Ausschnitts hindurch der Kern der Kohlenoberfläche direkt aus dem Verteilungstrichter bestreut wird. Es werden dadurch drei Kreise, ein Kern-, Mittel- und Randkreis, beschickt, und «renn z. B. deren Radien sich verhalten wie i :2 : 3, so kann die gleichmäßige Bestreuung dadurch erreicht werden, daß der Ausschnitt für die Kernkreisbesehickung einen Winkel von 6o°, der Einlauf der Mittel-@rutsche einen solchen von i2o° und derjenige der Randrutsche einen Winkel von i8o° umfaßt.
- ' Eine Kühlung der Rutschen ist in der Zeichnung der Einfachheit halber weggelassen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur gleichmäßigen Streuung der Kohle bei mechanisch beschickten Gaserzeugern von kreisförmigem Querschnitt mittels eines unterhalb des Füllschachtes sich drehenden Brennstoffzuteilers und einem über diesem gelagerten, um dieselbe Achse, jedoch mit anderer Geschwindigkeit wie der Brennstoffzuteiler sich drehenden Brennstoffzuführer, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoffzuführer aus einem Verteilungstrichter besteht, dessen Auslauf außermittig angeordnet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Hohlwelle des Verteilungstrichters gelagerte Drehachse des als Brennstoffzuteiler verwendeten Rutschensternes im allgemeinen von der Hohlwelle mitgenommen wird, nur bei jeder Umdrehung während eines kleinen Drehwinkels festgehalten wird, um die Stellung des Trichterauslaufs über den Einlaufenden der Rutschen zu verändern.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschenachse zeitweilig durch eine Klinke festgehalten wird, die am Maschinengehäuse gelagert ist und die in ein auf der Rutschenachse sitzendes Zahnrad eingreifen kann, sobald und solange dies die Aussparung einer auf der Hohlwelle des Verteilungstrichters sitzenden, die Klinke während des größten Teils einer Umdrehung abhebenden Kurvenscheibe zuläßt. q.. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaufenden der Rutschen auf dem von dem Trichterauslauf bestrichenen Kreis so eingeteilt sind, daß trotz einer stets gleichbleibenden Relativdrehung des Trichteracxslaufs zu den Rutschen die von den Auslaufenden der Rutschen bestrichenen Kreise im Verhältnis der Länge ihrer Umfänge bestreut werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW92441D DE658956C (de) | 1933-08-16 | 1933-08-16 | Vorrichtung zur gleichmaessigen Streuung der Kohle bei mechanisch beschickten Gaserzeugern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW92441D DE658956C (de) | 1933-08-16 | 1933-08-16 | Vorrichtung zur gleichmaessigen Streuung der Kohle bei mechanisch beschickten Gaserzeugern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE658956C true DE658956C (de) | 1938-04-19 |
Family
ID=7613683
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW92441D Expired DE658956C (de) | 1933-08-16 | 1933-08-16 | Vorrichtung zur gleichmaessigen Streuung der Kohle bei mechanisch beschickten Gaserzeugern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE658956C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749557C (de) * | 1940-05-05 | 1944-11-25 | Beschickungsvorrichtung fuer Hochoefen | |
| DE2752565A1 (de) * | 1976-11-29 | 1978-06-01 | Hawley Manufacturing Corp | Haube fuer oefen mit einer beschickungsoeffnung |
| US4151047A (en) * | 1976-08-13 | 1979-04-24 | S.A. Des Anciens Etablissements Paul Wurth | Feed installation for apparatus for extracting hydrocarbons from bituminous schists |
| US4152243A (en) * | 1976-08-13 | 1979-05-01 | S.A. Des Anciens Etablissements Paul Wurth | Treatment of bituminous schists |
-
1933
- 1933-08-16 DE DEW92441D patent/DE658956C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749557C (de) * | 1940-05-05 | 1944-11-25 | Beschickungsvorrichtung fuer Hochoefen | |
| US4151047A (en) * | 1976-08-13 | 1979-04-24 | S.A. Des Anciens Etablissements Paul Wurth | Feed installation for apparatus for extracting hydrocarbons from bituminous schists |
| US4152243A (en) * | 1976-08-13 | 1979-05-01 | S.A. Des Anciens Etablissements Paul Wurth | Treatment of bituminous schists |
| DE2752565A1 (de) * | 1976-11-29 | 1978-06-01 | Hawley Manufacturing Corp | Haube fuer oefen mit einer beschickungsoeffnung |
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