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DE658217C - Gummireifenaufbaumaschine - Google Patents

Gummireifenaufbaumaschine

Info

Publication number
DE658217C
DE658217C DED70600D DED0070600D DE658217C DE 658217 C DE658217 C DE 658217C DE D70600 D DED70600 D DE D70600D DE D0070600 D DED0070600 D DE D0070600D DE 658217 C DE658217 C DE 658217C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
spindle
tire
pressure
pressure rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED70600D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Dunlop Gummi Cie AG
Original Assignee
Deutsche Dunlop Gummi Cie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Dunlop Gummi Cie AG filed Critical Deutsche Dunlop Gummi Cie AG
Application granted granted Critical
Publication of DE658217C publication Critical patent/DE658217C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08Building tyres
    • B29D30/10Building tyres on round cores, i.e. the shape of the core is approximately identical with the shape of the completed tyre
    • B29D30/14Rolling-down or pressing-down the layers in the building process
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08Building tyres
    • B29D30/20Building tyres by the flat-tyre method, i.e. building on cylindrical drums
    • B29D30/28Rolling-down or pressing-down the layers in the building process

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

  • Gummireifenaufbaumaschine Die Erfindung bezieht sich auf Gummireifenaufbaumaschinen, bei welchen die Anpreßrollen fest auf Laufmuttern einer gegen den Reifenträger vierschwenkbaren Gewindespindel mit Rechts- und Linksgewinde sitzen, und betrifft eine neue Ausgestaltung dieser Maschinen, durch die die Arbeitsgeschwindigkeit der Rollen auf einfache Weise geändert werden kann.
  • Erfindungsgemäß ist bei Maschinen der vorgenannten Art die Gewindespindel durch einen besonderen Antrieb selbständig drehbar und sind an dem Spindelträger beim Abheben der Anpreßrollen von dem Gummireifen wirksam werdende Bremsglieder vorgesehen, die die Rollen, ohne sie in- der Querbewegung zur Spindel zu hindern, an dem Spindelträger gegen Umlauf mit der Spindel halten. Vorzugsweise dienen zum Feststellen der Rollen Bremsbacken, die entgegen der Wirkung von Federn an dem die Spindel tragenden Schwenkrahmen verschiebbar sind und an den Anpreßrollen anliegen, wobei der von den Federn ausgeübte Anpreßdruck zwischen den Bremsbacken und den Anpreßrollen kleiner ist als derjenige zwischen den Rollen und dem Reifen.
  • Durch den Eigenantrieb der Spindel kann je nach ihrem Drehsinn der den Rollen von dem umlaufenden Reifenträger erteilte Querschub verzögert oder beschleunigt werden. Sobald die Rollen in der Arbeitsendlage von dem Gummireifen abgehoben werden, treten die Bremsglieder in Tätigkeit und hindern den Umlauf der Rollen mit der Spindel. Hierdurch werden die Rollen auf der Spindel in die Ausgangslage zurückgebracht. Zweckmäßig wird der Eigenantrieb der Spindel zur Verzögerung des Rollenvorschubes benutzt. In diesem Falle werden die Rollen ohne Wechsel des Drehsinnes der Spindel beim Abheben von dem Gummireifen in die Ausgangslage zurückgebracht.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen Fig. i eine Seitenansicht und Fig.2 eine Draufsicht auf die neue Vorrichtung.
  • Der die Anpreßrollen 16 aufnehmende Arbeitskopf besteht aus einem Grundrahmen 9, an welchem unter Bildung eines Schwenkpunktes 6 in Lageraugen 8 mit einer Tragachse 7 ein Schwenkjoch 4. aufgehängt ist. Dieses trägt in zwei Armen 2, 3 eine Spindel i drehbar, die, von den Enden ausgehend, mit Rechts- und Linksgewinde versehen ist. Der Schwenkantrieb des Joches d. erfolgt durch eine Vorschubvorrichtung 5, die aus einem Druckmittelzylinder i i mit zugehörigem Kolben besteht. Die Kolbenstange io ist mit einem Zapfen 12 an Lageraugen 13 eines Ansatzes 14 des Joches 4 angelenkt, während der Zylinder 11. schwenkbar in Lagern 15 des Grundrahmens 9 ruht. Der Hub der Kolbenstange io ist genügend groß, um beim Anheben des Joches q. die Anpreßrollen 16 auf der Spindel i auch bei verschiedenen Reii,#",x durchmessern an dein Reifen zur Anlage'#'#I ,>r br Ingen. : Die Anpreßrollen 16 haben ungeteilte Naben i8, die mit den Rollenscheiben i9 aus einem Stück gearbeitet oder mit ihnen fest verbunden sind und gleichzeitig die Laufmuttern für den Querschub der Rollen auf der Spindel i bilden.
  • Parallel zur Spindel i sitzt hinter dieser zwischen den Tragarmen 2, 3 eine Vierkantstange 2o, auf der zwei Bremsbacken 2i gleitend geführt sind. Die Bremsbacken -i stehen unter der Wirkung von Zugfedern 22, die bestrebt sind, die Backen :2i in der Mitte der Stange 2o zu halten.
  • Der Druckmittelantrieb 5 wird von einem Ventil 23 gesteuert, dessen Stellhebel 2.4 derart ausgebildet ist, daß er nach beendetem _1#,rbeitslauf der Anpreßrollen selbsttätig in die Abschaltstellung zurückgeht. Hierzu hat der Handhebel 24 in einer Verlängerung 26 einen federbelasteten Anschlag 25 in Form eines Sperrzahnes 27. Dieser arbeitet mit einer Klaue 28 zusammen, die durch einen Schiebebolzen 29 unter Zwischenschaltung einer Feder 30 im Weg einer der Bremsbakken 21 an dem Tragarm 3 des Schwenkjoches q. angeordnet ist.
  • Beim Umlegen des Stellhebels 24. in die »Ein«-Stellung fängt sich der Sperrzahn 27 hinter der Klaue 2,9, so daß der Stellhebel 2¢ unter Spannung der an ihm angeordneten Rückholfeder 31 in dieser Lage verharrt.
  • Der Antrieb der Spindel i erfolgt von einem Elektromotor 32 aus über ein Kettenvorgelege 33, 3=1.
  • Zum Ingangsetzen der Vorrichtung wird zunächst der Motor 32 zum Antrieb der Spindel i eingeschaltet, wobei zweckmäßig durch entsprechende Kupplung der betreffenden Schalter gleichzeitig der Motor für den Antrieb des den Reifen 17 aufnehmenden, nicht weiter dargestellten Formkernes eingeschaltet wird, dessen Umlaufrichtung und Umlaufgeschwindigkeit auf die gewünschte Arbeitsgeschwindigkeit der Anpreßrollen 16 abgestimmt ist.
  • Hierauf wird der Stellhebel 2-4 zum Einschalten des Antriebes für die Anpreßvorrichtung 5 hinter die Klaue 28 gebracht, so daß durch das in den Zylinder i i einströmende Druckmittel das Schwenkjoch .I angehoben wird und die Rollen 16 gegen den Reifen 17 gepreßt werden.
  • Durch die Anlage der Rollen 16 an dem Reifen 17 ergibt sich infolge der Anpreßreibung eine Eigenumlaufbewegung der an sich mit der Spindel i umlaufenden Rollen 16 gegenüber dieser, die die Rollen 16 entspre-'ehend der Gewindesteigung der Spindel i auf ''eser nach außen verschiebt. Die Geschwin-' .aigkeit des Querschubes der Rollen 16 ist somit neben der Umlaufgeschwindigkeit und Gewindesteigung der Spindel i von der Umfangsgeschwindigkeit des Reifens 17 abhängig und kann durch wahlweise Änderung der Antriebsgeschwindigkeit der Spindel i, des Zeifens 17 oder beider beliebig eingestellt werden.
  • Am Ende der Querverschiebung der Rollen 16 wird die Klaue 28 von der ihr benachbarten Bremsbacke 21, die von der ihr zugeordneten Rolle 16 während des Querschubes mitgenommen wurde, aus dein Sperrzahn 27 ausgehoben, worauf der Stellhebel 2.4 unter der Wirkung der Feder 31 in die Grundstellung zurückgeht, den Druckmittelzufluß zu dein Zylinder i i schließt und dessen Auslaß öffnet. Das Schwenkjoch 4 sinkt unter seinem Eigengewicht nach unten, so daß die Rollen 16 sich von dem Reifen 17 lösen. Sie werden also nicht mehr von dem Reifen 17 gegenüber der weiter umlaufenden Spindel i in Bewegung gehalten, sondern würden ohne die Anordnung der Bremsbacken 21 mit der Spindel umlaufen. Die Bremsbacken 21 wurden beim Arbeitsweg der Rollen 16 von diesen entgegen der Wirkung der Rückhaltefedern 22 mitgenommen. Die Stärke der Federn 22 ist so bemessen, daß derAnpreßdruck derBremsbacken 21 an den Rollen 16 während der Querbewegung dieser kleiner ist als die Wälzreibung zwischen dem Reifen 17 und den Rollen 16, von dieser also überwunden und die Rollen an der Querbewegung nicht gehindert werden. Sobald jedoch die Anlage der Rollen 16 an dem Reifen 17 durch Abschalten des Druckzylinders i i gelöst ist, halten die Bremsbacken 21 die Rollen 16 fest und hindern deren Drehung mit der Spindel i. Die Rollen 16 wandern daher unter Entspannung der Federn 22 auf der Spindel i nach deren Mitte zurück. Kurz vor Erreichender Endlage der Rollen lösen sich die Bremsbakken 21 durch Anlage ihrer Laufmuffen 35 von den Rollen, die durch die ihnen erteilte Verzögerung noch bis zur Anlage an einer Mittelscheibe 36 auf der Spindel weiterlaufen und sich dann mit dieser gemeinsam drehen. Die Spindel i wird hierauf zweckmäßig gemeinsam mit dem Antrieb des Formkernes stillgesetzt.
  • Der Anlasser des Antriebsmotors für die Spindel und der Stellhebel 24 können zur geineinsainen Inbetriebnahme gekuppelt sein und letzterer mit dem Anlasser des Antriebes für den Formkern. Zweckmäßig ist an dein Schwenkjoch 4. mit Hilfe eines Bolzens 38 eine Steuerstange 37 angelenkt, die durch eine Stellmutter 39 mit einem festen Anschlag 40 des Grundrahmens 9 zusammenarbeitet und den Schwenkhub des Joches 4. begrenzt.
  • Die neue Ausbildung des Rollenantriebes vermeidet geteilte Laufmuttern und besondere 1Iitnahmevorrichtungen für die Rollen, um diese auf der Spindel nach außen zu verschieben oder zurückzuführen. Es entfällt ferner die bisher erforderliche Umsteuereinrichtung für die Spindel. Es ergibt sich eine einfache und billige Bauart, die den Vorteil hat, daß bei mir in einer Richtung umlaufender Spindel und ungeteilten Laufmuttern für die Rollen die Quergeschwindigkeit der Rollen durch Wechsel der Umlaufgeschwindigkeit der Spindel, des Formkernes oder beider geändert werden kann.

Claims (2)

  1. PATh\TAISPRL'CHR: i. Gummireifenaufbaumaschine, bei der die Anpreßrollen fest auf Laufmuttern einer gegen den Reifenträger verschwenkbaren Gewindespindel mit Rechts- und Linksgewinde sitzen, in der Arbeitsendlage auf eine Schaltvorrichtung zum Abheben der Rollen von dem Gummireifen wirken und' sodann selbsttätig in die Ausgangslage zurückgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindel (i) der Anpreßrollen (16) durch einen besonderen Antrieb selbständig drehbar ist und an dem Spindelträger (2) beim Abheben der Rollen von dem Gummizeifen wirksam werdende Bremsglieder (21) vorgesehen sind, die die Rollen, ohne sie in der Querbewegung zur Spindel (i) zu hindern, an dem Spindelträger (2) gegen Umlauf mit der Spindel (i) halten.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Querstange (2o) des Spindelträgers (2) von den Rollen beim Arbeitsgang mitgenommene Bremsbacken (21) entgegen Rückzugsfedern (22) verschiebbar gelagert sind, die so bemessen sind, daß der von ihnen ausgeübte Anpreßdruck zwischen den Backen (21) und den Anpreßrollen (16) kleiner ist als derjenige zwischen den Rollen und dem Reifen.
DED70600D 1935-05-30 1935-06-26 Gummireifenaufbaumaschine Expired DE658217C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1570235A GB440994A (en) 1935-05-30 1935-05-30 Apparatus for the manufacture of pneumatic tyres

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE658217C true DE658217C (de) 1938-03-25

Family

ID=10509739

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED70600D Expired DE658217C (de) 1935-05-30 1935-06-26 Gummireifenaufbaumaschine

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE658217C (de)
FR (1) FR794249A (de)
GB (1) GB440994A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR794249A (fr) 1936-02-11
GB440994A (en) 1936-01-09

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