DE65793C - Typenradschreibmaschine - Google Patents
TypenradschreibmaschineInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE IB: Druckerei.
(County of York, England).
Typenradschreibmaschine.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Typenschreibmaschine ist dadurch gekennzeichnet, dafs die Lagerung der
Anschlagtasten mittelst Kniegelenkes und Feder derart erfolgt, dafs die Taste hoch oder tief
in Stellung bleibt, bis nach entgegengesetzter Richtung auf sie eingewirkt wird. Das Typenrad
ist unter Einschalten eines Kniegelenkes an einem schwingenden Rahmen gelagert, so
dafs seine Typen gegen den Bogen gedrückt werden können. Um die einzelnen Typen genau in Druckstellung zu bringen, sind an
dem Typeniade bezw. seinem Antriebszahnrade auf eine festliegende Klinge schlagende
V-förmige Einschnitte angebrächt. Mittelst abgestufter Kränze, Schubbolzens und stellbaren
Anschlages lassen sich ohne Anschlagen von Spatientasten die nöthigen Spatien verschieden
bemessen. Vor Beginn einer neuen Zeile wird der Papierschlitten selbsttätig in die Ausgangsstellung
zurückverlegt, und Einrichtungen sind vorgesehen, um ihn behufs Prüfens des Geschriebenen
aus dem Antriebsrad auszurücken, ferner um die Schlagstä'rke der Typen je nach
Zahl der herzustellenden Copien zu regeln und um nach den Typen Matrizen in plastischer
Masse herzustellen.
Fig. ι beiliegender Zeichnung zeigt eine schaubildliche
Darstellung der Maschine und die Fig. 2 bis 10 zeigen dieselbe in Ansichten,
Schnitten und Einzelheiten.
Das Gestell der Maschine hat an jedem Ende des Papierrades bei 85a, Fig. 3, drehbare
Lagerung, so dafs man es aufklappen kann, um die einzelnen Theile leicht nachsehen zu
können. Es besteht wesentlich aus dem Winkeleisenrahmen 85, Fig. 1 und 2, und den
Säulen 79, welche die untere Tastenplatte 75 tragen, Fig. 2. Die über der letzteren liegende
Tastenplatte 74 hat eine Anzahl von Tasten 110,
die darin senkrecht gleiten können. Ihre Schäfte treten durch die untere Platte 75, während der
Zwischenraum die Federn enthält, die die Tasten in der gewünschten Stellung halten. An der
einen oder an beiden Seiten einer Taste sind aufPlatte 75 die senkrechten Federn 112 befestigt,
deren untere Enden mit Platte 75 verbunden sind und die oben Spielraum haben und mit Gliedern 113 zu Kniegelenken vervollständigt
sind. Die oberen Enden der Glieder treten in Einschnitte der Tastenschäfte derart
ein, dafs die Taste dadurch hochgehalten wird; wenn aber die Taste gedrückt wird, so wird
das eine Ende der Glieder 113 nieder- und die Feder 112 hinausgedrückt, bis das Angriffsende
des Gliedes 1 13 abwärts nach dem Schaft der Taste 110 liegt, wodurch die Taste
hoch oder tief so lange in Stellung bleibt, bis nach entgegengesetzter Richtung auf sie eingewirkt
wird.
Unter der unteren Platte 75 ist mit dem Schaft einer jeden Taste 110 der Arm iiob
verbunden, der radial nach der mittleren senkrechten Welle ιa führt. Das Niederdrücken
eines der Arme 1 iob mittelst der darüberliegenden
Taste bewirkt Ausrücken einer Klinke 3, Fig. 5, 6 und 7, die auf Hülse 2 festsitzt.
Diese auf Welle 1 a sitzende Hülse dreht sich
mit dieser Welle, bis Klinke 3 von dem Ende eines der Arme 11 οb gefafst wird, der durch
eine darüberliegende Taste niedergedrückt ist. Die Klinke wird aus einem Arm gebildet, der
bei 3a, Fig. 7, drehbar ist, und mittelst Armes
iiob wird der Anschlag 4 so weit niedergedrückt,
bis er in einen der Einschnitte eintritt, die in dem Anschlagring 8, Fig. 1 und 2,
unter jedem Tastenarm angeordnet sind.
An dem drehbaren Klinkenträ'ger 4% Fig. 5
und 6, ist die Rolle 5 gelagert, und diese liegt in der Schubnuth einer auf der Welle 1a
sitzenden Schubscheibe 1, die sich mit der Welle unter Einwirkung einer Nuth, die an
ihrer Unterseite gebildet ist und in welche ein federnder Ansatz am Klinkenträger 4a eingreift,
dreht, bis die Klinke in der Bewegung aufgehalten und Herausdrücken der federnden
Ansätze aus der Schubhülse eintritt, worauf diese die Drehung allein fortsetzt und dadurch
die Hülse 2 niederdrückt.
Die gewöhnliche Stellung der Rolle 5 ist diejenige oben in der Schubnuth, weil die
Schlitze zur Aufnahme des Ansatzes am Daumen unter dem oberen Theil des Daumenweges
und der Ansatz unter der Rolle angeordnet sind. Auf Hülse 2 sitzt ein Zahnrad 2c fest,
das mit dem Zahnrad 12 Eingriff hat oder auch durch eine Triebkette mit dem Zahnrad
25 verbunden sein kann, welches auf der Welle 26 des Typenrades 33 sitzt, das am
Umfang eine oder mehr Reihen von Typen a, b, c trägt (Fig. 2).
Diese senkrechte Welle 26 ist drehbar in dem Gestell 27, Fig. 1. Das Gestell ist um
Zapfen waagrecht drehbar und gegen dasselbe legt sich das eine Ende ioa des Kniegelenkes 10
und 11, Fig. 3, an, dessen anderes Ende gegen das Gestell der Maschine oder gegen eine zu
ihrer Aufnahme dienende stellbare Schraube 11 a
stöfst (Fig.. 3). Dieses Gelenk 10 und 11 ist
auf der Mitte nahe an der Welle 1 hochgebogen (Fig. 2), so dafs es an der Unterseite des
drehbaren Klinkenträgers 4a anliegt, welcher,
wie beschrieben, durch die Schubscheibe der Welle ι beeinflufst wird.
Bei Streckung des Kniegelenkes rückt das Typenrad 33 in Stellung gegen den Papierbogen
34 und eine Type kommt auf diesem zum Abdruck. Diese Stellung ermöglicht es, die ganze Schrift zu übersehen. Ein hinter
dem Papier liegendes Gummikissen nimmt den Schlag der Typen auf und ist an einem Arm 115,
Fig. 2, gelagert, der im Halter 114 stellbar ist, um die Schlagstärke je nach Anzahl der anzufertigenden
Copien regeln zu können.
Eine Platte 3 1 a ist am Rahmenarm 31 angeordnet,
der auf dem Zapfen des schwingbaren Gestelles drehbar ist, derart, dafs er beim
Schreiben, mit der Maschine gegen den Bogen drückt, und in der Platte 31 a, Fig. 2, ist eine
Oeffnung von solcher Weite, dafs die Type durch sie hinweg auf den durch das Kissen
gehaltenen Bogen schlagen kann.
Um den Buchstaben auf dem Typenrad 33 genau in Druckstellung zu bringen und keine
Unregelmäfsigkeiten befürchten zu müssen, ist an der Innenkante 33% Fig. 2, des Typenrades
oder an dem dasselbe treibenden Zahnrad oder dergleichen ein V-förmiger Einschnitt angebracht, der dem Buchstaben folgt und in welchen
beim Strecken des Kniegelenkes 10, 11 und Vorbewegen des Typenrades 33 die
Klinge 71 eintritt.
Nach dem Abdruck des Buchstabens hebt die Schubscheibe der Welle 1 die Klinke 3.
wieder, bis der Anschlag 4 am Anschlagträger aus dem Schlitz des Anschlagringes 8 heraustritt
und die Spitze der Klinke 3 den Tastenarm ι iob trifft, wodurch die Taste in die
Ausgangsstellung geführt wird. Das Ende der Klinke 3 liegt, wenn es auf den Arm iiob
trifft, unmittelbar unter dem Arm und hebt die Taste durch Wirkung einer Feder 7, Fig. 7,
die durch die Klinke 3 zusammengedrückt wird, wenn auf diese Arm iiob trifft und
dann in die Ausgangsstellung zurückgeht.
Durch die fortgesetzte Wirkung der Schubscheibe der Welle 1 wird die Hülse 2 in die
Ausgangsstellung geführt und darin durch eine Feder 1a, Fig. 1, gehalten. Die Welle 26 des
Typenrades 33 wird nach dem Abdruck eines Buchstabens mittelst einer Feder wieder in die
senkrechte Stellung geführt. Die Feder drückt auch das Kniegelenk 10, 11 hoch und führt es
in die für den nächsten Hub nöthige Stellung zurück.
Die Schlittenverschiebung kann durch ein Gewicht oder eine Feder erfolgen. Zum Regeln
dieser Verschiebung je nach den Spatien, die zwischen den Buchstaben zu lassen sind, sind
auf der Hülse 2 Kränze 2a und 2b angeordnet,
von welchen ein jeder an seiner Unterseite, wie aus Fig. 1 ersichtlich, je nach der Dicke des
zum Abdruck zu bringenden Buchstabens derart eingeschnitten ist, dafs die Hülse 2, wie
zu beschreiben, durch passende Zwischenglieder den Schlitten verschieden weit bewegt. Der
Hebel 48, Fig. 1, wird je nach Theilung des Kranzes mehr oder minder gesenkt. Mit der
Zahnstange 90, Fig. 8, die am Schlitten angeordnet ist, ist das Zahnrad 38, Fig. 1, in Eingriff,
auf dessen Welle 35 das Hemmungsrad 36 sitzt (Fig. 2). Kommt der untere Stift 44
unten mit dem Rad 36 in Eingriff, so wird es dadurch an der Drehung gehindert, bis die
Hülse 2 mit dem Kranz niedergedrückt wird und dann der obere Stift 43 durch die Feder
43a gesenkt wird und oben mit dem Hemmungsrad 36 in Eingriff kommt, das dann
in Stellung gehalten wird. Dann bewegt sich der untere Stift 44 mit dem Schubbolzen 45
um ein Mafs, das durch Niederdrücken des bei 48b, Fig. 1, drehbaren Anschlaghebels 48
geregelt wird, so dafs der untere Stift 44 vor dem Wiedereingreifen in das Hemmungsrad 36
sich mehr oder weniger bewegt. Der Anschlaghebel 48 wird von dem Kranz 2a, 2b mittelst
des Ansatzes 48d, Fig. 2, niedergedrückt, so
dafs eine Verschiebung des Schubbolzens 45 mittelst der Feder 45 c nach Pfeilrichtung, Fig. 1,
stattfinden kann, bis derselbe auf eine der Abstufungen am zurückgebogenen Ende 48 a,
Fig. 1, des Hebels stöfst. Die Verschiebung ist also je nach dem Mafs des Niederdrückens
des Hebels eine verschieden grofse. Die Feder 48c führt den Hebel wieder in seine
Hochstellung zurück, sobald die Hülse 2 hochgeht, und dann geht auch der untere Stift 44
hoch und dieser greift dann an einen Zahn des Kranzes an, der um so viel vor demjenigen
liegt, mit dem er Eingriff hatte, wie es das Mafs der Hebung des Kranzes zuläfst. Dabei
wird der obere Stift 43 ausgerückt, so dafs das Gewicht oder die Feder den Schlitten um
ein Mafs verschieben kann, bis der untere Stift 44 den Kopf des Schubbolzens 45 gegen
den stellbaren Anschlag 45 b verlegt, Fig. 1, wodurch
dann weitere Drehung des Hemmungsrades 36 und weitere Verschiebung des Schlittens
verhindert werden.
Der Anschlag 45b ist um das erforderliche
Mafs zur Aenderung der Verschiebung des Schlittens um einen Zahn oder mehr Zähne
des Rades stellbar, so dafs der Schreibende im Stande ist, ohne die Spatientaste anzuschlagen,
die Spatie zwischen den Buchstaben zu vergröfsern oder zu verkleinern.
Um den Schlitten zurückzuverlegen, wenn er am Ende seiner Bahn angelangt ist, ist die
waagrechte Welle 35, Fig. 1 und 2, angeordnet, die sich nach umgekehrter Richtung unabhängig
von dem Zahnrad 36, mit dem die Hemmungsklinke in Eingriff ist, drehen läfst.
Dies Hemmungsrad bleibt also stehen, während der Schlitten zurückgeht. Wird aber das
Hemmungsrad nach entgegengesetzter Richtung bewegt, so dreht die Welle 35 sich mit, da
dann eine Klinke des Rades 36 in das Schaltrad 35a eingreift, wodurch der Schlitten vorbewegt
wird.
Der Schlitten (Fig. 8, 9 und 10) ist auf der Stange 87 angeordnet und daran drehbar, so
dafs die Zahnstange 90 aus dem Eingriff mit Zahnrad 38 gebracht werden kann, und dann
läist sich der Schlitten von Hand nach der einen oder anderen Richtung ohne Tastenanschlag
verlegen, so dafs man das Geschriebene prüfen kann. Nach einem Zeiger, der am
Maschinengestell gerade oberhalb der Stelle angebracht ist, wo die Buchstaben zum Abdruck
kommen, kann man den Schlitten leicht wiederum in die alte Stellung zurückverlegen.
Um die Zahnstange 90 des Schlittens zu hindern, aus dem Eingriff mit dem Zahnrad 38
herauszugehen, ist die Führung 109 vorgesehen, die einen in Hülse 109% Fig 2, liegenden
Zapfen und eine gegen die Zahnstange drückende Feder hat, wodurch die Zahnstange
gleichzeitig im Eingriff gehalten wird und so viel Nachgiebigkeit bleibt, um den Schlitten
von Hand auszurücken.
Nach Vollendung' einer Zeile wird der Schlitten mittelst eines Stirnrades 37 zurückgeführt, das seine Drehung von dem Zahnrad
39 der Welle 42 erhält, die von dem Kegelrad 41 getrieben wird, das in die Verzahnung
des Schwungrades 20 eingreift. Dies Getriebe gelangt in und aufser Eingriff mit
dem Kegelrad 41 durch eine Kupplungshülse 40, Fig. 2, die selbstthätig durch den
Hebel 58 ein- und ausgerückt wird, dessen Arm 58a durch den Daumen 104, Fig. 3, am
einen Ende des Schlittens gehoben und mittelst eines Daumens 105 am anderen Ende des
Schlittens unter eine Klinke gesenkt wird, wodurch das Getriebe in Gang kommt und bleibt,
bis der Schlitten zurückgegangen ist, worauf Arm 58s durch den Daumen 104 ausgelöst
wird und die Klinke, wie beschrieben, wieder aus dem Eingriff kommt.
Um ein Verschmieren des letzten Buchstabens bei der selbstthätigen Schlittenumkehr,
bevor noch die Type von dem Bogen abgehoben ist, zu verhindern, ist an der Kupplungshülse 40, Fig. 2, ein Stift 40a und an der
Welle 42 ein Stift 42a angeordnet, an welchem
eine die Welle umschliefsende Feder angreift, welche die Kupplungshülse in die Stellung
Fig. 2 zieht, so dafs, wenn sie in das Kegelrad 41 eingreift, dasselbe eine Umdrehung
macht, bevor es auf Welle 42 wirkt, da erst Stift 40a eine Umdrehung machen mufs, um
an den Stift 42 s anzuschlagen, und sobald die
Kupplungshülse wieder aus dem Eingriff mit dem Kegelrad 41 kommt, dreht die Feder dieselbe
in die Ausgangsstellung zurück, so dafs die Wendebewegung von neuem erfolgen kann.
Zur Führung des Bogens am Schlitten sind zwei Walzen 97 und 98, Fig. 2, angeordnet,
die über die ganze Schlittenlänge sich erstrecken. Am einen Ende haben dieselben
Zahnradeingriff und am anderen Ende sitzt ein Schaltrad 93 und ein Hebel 95 mit einer
Klinke 96, Fig. 9, wodurch die Walzen sich drehen lassen.
Hat man den Rand des Bogens in die Walzen eingeführt, so hat man nur den Schaltarm
95 zu bewegen, um das Papier zwischen den Walzen passend einzustellen. Der beschriebene
Th eil des Bogens legt sich auf eine
Tafel ιοί, so dafs man leicht Verbesserungen
am Geschriebenen vornehmen kann.
Die Zahntheilung des Schaltrades 93 ist eine solche, dafs man den Bogen für die folgende
Zeile leicht heben kann. Am Ende der Zeile wird das Anheben des Bogens durch eine geneigte
Fläche 116, Fig. 3, vermittelt, die bei Rückgang des Schlittens den Arm 95 und die
Klinke 96 hebt, wodurch die Walzen sich drehen und den Papierbogen für die nächste
zu schreibende Zeile heben.
Um von grofsen zu kleinen Buchstaben oder von Buchstaben zu Interpunktionszeichen oder
dergleichen überzugehen, verlegt man den Hebel 56, Fig. 2, der mit dem unteren Theil dei
senkrechten Typenradwelle 26 durch den Hebel 59 derart in Verbindung ist, dafs, wenn
man ihn nach der einen Richtung verlegt, das Typenrad 33 gehoben wird, um die erforderliche
Typenreihe in Druckstellung zu führen, während durch Verlegen des Hebels nach der
anderen Richtung das Typenrad gesenkt wird und eine andere Typenreihe in Druckstellung
tritt. Diese Bewegung erfolgt ohne Aenderung der Lage des Zahnrades 25, Fig. 2, das unabhängig
gelagert ist und das Typenrad mittelst an seiner Welle sitzenden Vierkantes, auf dem
es angeordnet ist, dreht.
Durch Druck einer Feder springt Hebel 56 in am oberen Theil der Maschine gebildete
Einschnitte ein, durch welche die verschiedenen Einstellungen, in welchen der Hebel für die
verschiedenen Typenreihen sich befinden mufs, angezeigt werden.
Dieser Hebel 56 ist durch seine Achse und einen an dieser sitzenden Arm mittelst einer
Tragstange 48d mit dem Anschlaghebel 48 verbunden, so dafs dieser sowohl unter den
Kranz 2a als unter den Ring 2b der Hülse 2,
Fig. 2," verlegt werden kann, je nachdem dies für die Bemessung der Spatien bei Gebrauch
grofser oder kleiner Buchstaben nöthig ist.
Um zufällig gesenkte Tasten zu heben, ist der Hebering 62 angeordnet, der unter den
Armen iiob der Tasten liegt und mit dem Hebel 57 verbunden ist (Fig. i), so dafs einige
oder alle Tasten, ohne dafs Buchstaben dabei geschrieben werden, gehoben werden. Der
Hebering 62 ist durch Stange 62a, Fig. 1, mit
einem Arm des Hebels 57 und durch dessen Achse mit dem Hebel 58a verbunden, so dafs,
wenn dieser Hebel durch den Schlittendaumen 105, Fig. 3, niedergedrückt wird, auch
der Hebering und mit ihm etwaige Tasten gehoben werden, die bei Rückverlegung des
Schlittens gesenkt sein sollen, bei dieser Rückverlegung also der unbeabsichtigte Abdruck
eines Buchstabens nicht eintreten kann.
Man kann die mittlere Welle 1a mittelst
Pedals und Riemscheibe 19, Fig. 1 und 4, bewegen, die auf der Triebwelle 14 festsitzt. Auf
dieser Triebwelle sind die Naben 1 8 der Kegelräder 17 angeordnet, die mittelst Reibungs-Kupplungen
22 der Welle 14 getrieben werden, und diese letzleren sind so angeordnet, dafs,
gleichviel nach welcher Richtung die Triebwelle 14 umläuft, das Schwungrad 20 der
Welle ι a immer nach derselben Richtung mittelst
der Kegelräder 17 gedreht wird, welche in das am Schwungrad 20 sitzende Kegelrad
eingreifen (Fig. 4). Die Welle 1 a kann aber auch von Hand oder mittelst gespannter Uhrfeder
oder dergleichen gedreht werden.
Das Farbkissen 69 zum Einfärben des Typenrades 33 wird mittelst des Hebels 68, Fig. 2,
gehoben, wenn der Typenrad rahmen schwingt, bis es das Band der Farbwalze 64 berührt,
das an der glatten Walze 66 vorbei nach der Walze 65 führt.
Um von den Typen Matrizen anzufertigen, empfiehlt es sich, die Typen verschiebbar einzusetzen.
Statt des Papierbogens wird dann eine geeignete plastische Masse eingebracht und
statt des Typenrades wird dann jeder Buchstabe mittelst des Kniehebels 10,11 vorangestofsen,
wodurch in der Masse der gewünschte Abdruck sich bildet.
Statt den Schlitten durch Gewicht oder Feder zu bewegen, könnte man die Bewegung auch
von der Drehung der mittleren Welle 1 % dem Niedergang der Hülse 2 und dem schwingenden
Typenradrahmen mittelst Schaltrades ableiten, das durch den durch die erwähnte Hülse erfolgenden Niedergang einer Klinke getrieben
wird, welche eine Welle mit Schnecke treibt, die in eine Halbmutter des Schlittens
eingreift, so dafs dieser bei jedem Niedergang der Hülse um das nöthige Mafs verschoben
wird. Die Halbmutter gestattet auch die Auslösung von der Welle und die unabhängige
Verlegung des Schlittens.
Claims (1)
- Pa te nt-Ansprüche:i. Eine Typenradschreibmaschine, bei welcher das in einert schwingenden Gestell (27) auf einer Welle (26) angeordnete Typenrad (33) mittelst Zwischenräder durch eine Welle (ιa) in Drehung versetzt wird, deren• Curvenscheibe (1) eine Curvennuth besitzt, in welche die Rollen (5) eines die Hülse (2) des Zahnrades (2°) tragenden Klinkenträgers (4a) eingreifen, so dafs durch die mittelst der radialen Arme (iiob) auf die Klinke (3) des Trägers einwirkenden Tasten (i'io) die mit Welle (1a) sich drehende Hülse (2) ausgelöst, das Typenrad (33) rechtzeitig angehalten wird und durch Fallen des Klinkenträgers die Kniehebel (10, 11) derart gestreckt werden, dafs das'Gestell (27)mit dem Typenrad (33) behufs Abdruckes gegen das Papier schwingt.
2. Bei der zu 1. bezeichneten Typenradschreibmaschine:a) der Anschlag (4) des Klinkenträgers (4a), welcher in die Einschnitte des Anschlagringes (8) eintritt und den Buchstaben entsprechende Einschnitte am Typenrad (33), welche beim Vorschwingen des letzteren über eine feste Klinge (71) treten und die Type in Druckstellung festhalten;b) die mit Gliedern (113) zu Kniegelenken verbundenen aufrechten Federn (112), die in Einschnitte der Tastenschäfte derart eintreten, dafs die Tasten hoch oder tief in Stellung gehalten werden, bis nach entgegengesetzter Richtung auf sie eingewirkt wird;
c) zum Regeln der zwischen den Buchstaben zu lassenden Spatien die auf Hülse (2) angeordneten Kränze (2% 2b), die an der Unterseite derart eingeschnitten sind, dafs die Hülse (2) durch passende Zwischenglieder den Schlitten verschieben kann, beispielsweise dadurch, dafs die Kränze mittelst Ansatzes (48d) den Anschlaghebel (48) niederdrücken, wodurch das Mafs der Bewegung des Schubbolzens (45) und der Stifte (43, 44) geregelt wird, welche, die Drehung des die Schlittenbewegung durch Zwischengetriebe beeinflussenden Hemmungsrades (36) aufhalten.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65793C true DE65793C (de) |
Family
ID=339554
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65793D Expired - Lifetime DE65793C (de) | Typenradschreibmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65793C (de) |
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- DE DENDAT65793D patent/DE65793C/de not_active Expired - Lifetime
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