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DE657478C - Schaltungsanordnung fuer handbediente Fernschreib-Vermittlungseinrichtungen mit Abfragebetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer handbediente Fernschreib-Vermittlungseinrichtungen mit Abfragebetrieb

Info

Publication number
DE657478C
DE657478C DES116356D DES0116356D DE657478C DE 657478 C DE657478 C DE 657478C DE S116356 D DES116356 D DE S116356D DE S0116356 D DES0116356 D DE S0116356D DE 657478 C DE657478 C DE 657478C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
contact
circuit
interrogation
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES116356D
Other languages
English (en)
Inventor
Gunnar Wiegand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES116356D priority Critical patent/DE657478C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE657478C publication Critical patent/DE657478C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details
    • H04L12/04Switchboards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

REICHS
NTAMT
Bei handbedienten Fernschreib-Vermittlungseinrichtungen hat man in dem Bestreben nach möglichst weitgehender Bedienungsvereinfachung die Ein- und Ausschaltung der Abfrageeinrichtung in zwangsläufige Abhängigkeit von den für die Verbindungsherstellung notwendigen Schaltmaßnahmen gebracht. Die Anordnung ist so getroffen, daß jeweils das Stecken eines Stöpsels, insbesondere also bei ankommendem Ruf das Stecken des Abfragestöpsels, die Einschaltung des Motors der Abfragemaschine und ebenso das Stecken des zweiten Stöpsels, im Normalfall also das Stecken des Verbindungsstöpsels, die Wiederausschaltung des Motors oder auch die Umschaltung der Abfrageeinrichtung auf Mitlesebetrieb zwangsläufig zur Folge hat.
Soweit es sich um die Abfertigung! des ankommenden Rufes handelt, ist gegen diese Bedienungsweise auch nichts einzuwenden, da bei einem ankommenden Ruf zugleich die Gewähr gegeben ist, daß die den Ruf aussendende Teilnehmerstation bzw. bei Amtsverbindungsleitungen die rufende Vermittluiigsstelle betriebsbereit ist. Anders ist es dagegen bei einem abgehenden Ruf, und zwar sowohl im Falle eines von der Vermittlungsstelle ausgehenden selbständigen Rufes als auch in dem als Normalfall anzusprechenden Fall der Durchschaltung einer Verbindung durch Stecken des Verbindungsstöpsels. In beiden Fallen erfolgt bei der bisherigen Schaltungsweise die Einschaltung der Abfragemaschine bzw. die Wiederausschaltung oder Umschaltung auf Mitschreibebetrieb unmittelbar in Abhängigkeit vom Stecken des betreffenden Stöpsels, also auch unabhängig davon, ob in der hierbei gerufenen Vermittlungsstelle oder Teilnehmerstation der Ruf richtig ankommt und die Betriebsbereitschaft hergestellt ist oder nicht. Namentlich bei hochwertigen (AmtsverbindungsleitungenS ist die hierdurch bedingte Unsicherheit sehr störend und für den Betrieb gefährlich, und es kann vorkommen, daß der Teilnehmer, für den die Verbindung hergestellt wird, bei einer Betriebsstörung des Gegenamtes oder der dazwischenliegenden Verbindungsteile ungerecht mit Gebühren belastet wird. Bei Verwendung von Mitschreibeschaltern zur Ausnutzung der Abfragemaschinen als Mitschreibeapparate ist zwar die Möglichkeit einer Kontrolle der Betriebsfähigkeit gegeben, jedoch hängt es stets von der Inanspruchnahme der Bedienungsbeamtin ab, ob sie die Möglichkeit hat, eine Verbindung unmittelbar nach ihrer Herstellung noch eine Zeitlang zu überwachen und durch Empfang der übermittelten Nachrichten oder durch Zwischenfragen die Betriebsfähigkeit in beiden Richtungen zu kontrollieren.
Gemäß der Erfindung werden diese Mängel dadurch beseitigt, daß die selbsttätige Einschaltung des Motors der Abfragemaschine
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben vaorden:
Gunnar Wiegand in Berlin-Wilmersdorf.
bei abgehendem Ruf und die selbsttätige Ausschaltung des Motors bzw. die Umschaltung der Abfrageeinrichtung auf Mitschreibebetrieb bei durchgehenden Verbindungen von Schaltmitteln abhängig ist, die erst beim Eintreffen des den abgehenden Ruf bestätigenden Rückimpulses zur Wirkung kommen.
Es ist schon bekannt, den Rückimpuls zur
Auslösung von anderen Schaltvorgängen in
ίο Fernschreibanlagen zu benutzen.
Durch die Erfindung wird es jedoch ermöglicht, sowohl die Einschaltung des Motors als auch seine Ausschaltung und die Umschaltung auf Mitschreibebetrieb so von den Verbindungsschaltmitteln abhängig zu machen, daß die Möglichkeit von Fehlern wesentlich vermindert wird.
Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung die Schaltung eines Schnurpaares wiedergegeben, welches für den Abfragebetrieb mit einer Fernschreibmaschine normaler Ausführung verbunden werden kann. Auf die Wiedergabe von Umschalteinrichtungen, die eine Mitbenutzung der Abfragemaschine zum Mitschreiben während einer bestehenden Verbindung ermöglichen, wurde im Interesse einer möglichst einfachen Darstellung des Erfindungsgegenstandes verzichtet, da sich die hierfür erforderlichen Schaltmaßnahmen und Schaltmittel aus dem über die Ein- und Ausschaltung der Abfragemaschine Gesagten für den Fachmann von selbst ergeben.
Außer dem Schnurpaar selbst, welches symmetrisch aufgebaut ist und dessen Stöpsel mit S1 bzw. S2 bezeichnet sind, wurden zwei Klinkenanschlüsse K1 und K2 zur Darstellung gebracht, die zu Leitungen, beliebiger Art gehören können. Es können beispielsweise Teilnehmerleitungen angeschlossen sein, die also von der Vermittlungsstelle aus unmittelbar zu einer Teilnehmerstation führen, oder aber Amtsverbindungsleitungen, die die Durchschaltung einer Verbindung zu einer anderen Vermittlungsstelle ermöglichen. Die Betriebs- ■ weise dieser Leitungen kann beliebig sein, während innerhalb der Vermittlungsstromkreise zweckmäßig durchgehend eine einheitliche Betriebsart, z. B., wie dargestellt, der übliche Vierdrahtdoppelstrombetrieb mit nur zweiadriger Durchschaltung, angewendet wird.
Zur Erläuterung sei zunächst angenommen, daß über die an die Klinke K1 angeschlossene Leitung ein Anruf, beispielsweise seitens einer Teilnehmerstelle, ankommt. Hierbei wird der Kontakt erx des nicht dargestellten Empfangsrelais aus der im Ruhezustand eingenommenen Zeichenlage (der sog. falschen Ruhelage) in .die Trennlage umgelegt. Hierdurch werden in bekannter Weise die üblichen, daher zur Vereinfachung des Schaltbildes nicht dargestellten Anrufeinrichtungen betätigt, die die Bedienungsperson der . Vermittlungsstelle veranlassen, den Abfrage-' Stöpsel S1 in die Klinke K1 einzuführen. ;;_:-;Da an der Z^-Ader in der Klinke zufolge •""•ÜeV entsprechenden Stellung des Kontaktes er± positive Batteriespannung + B und an dem mit der &3-Ader des Stöpsels verbundenen Relais VA negative Batteriespannung — B liegt, spricht jetzt das Relais VA an. Über den Doppelschließkontakt Va1 wird einerseits ein Haltestromkreis für das Relais VA vorbereitet, andererseits ein Ausgleichwiderstand W1 zur Symmetrierung der Belastung des betreffenden Telegraphierstromkreises angeschaltet. Der Kontakt Wd2 schaltet den Stromkreis der Prüfader cs um, so daß in der Schnur das Relais CA anspricht und in der Klinke das ReIaIsT1, welches bereits kurz zuvor über die Schlußlampe SL1 eine erste Erregung erhielt, angezogen bleibt.
Das Relais T1 öffnet den Kontakt tt und schaltet damit das im Ruhezustand für die Aufrechterhaltung der falschen Ruhelage notwendige Minuspotential von der Wicklung des Senderelais SR1 ab. Zugleich kann jetzt über die as-Ader der Schnur und die Ruhekontakte C&4 und ab2 das positive Potential der Batterie zur Auswirkung kommen, d. h. das ReIaIS1S1Ji1 wird aus der falschen Ruhelage in die Trennlage umgelegt. Diese Umlegung bedeutet die Aussendung eines Rückimpulses an die rufende Station zur Bestätigung der richtigen Ankunft des von ihr übermittelten Rufes.
Das Relais CA schließt durch den Kontakt Ca1 einen Haltestromkreis, der den Erregungszustand von der Lage des Kontaktes Va2 unabhängig macht und später bei der Verbindungstrennung zur Auswirkung kommt. Der Kontakt ca2 schließt den lokalen Belegungsstromkreis, in welchem einerseits das der Schnur zugeordnete Relais AB und andererseits das der Abfragemaschine zugeordnete Relais E liegen. Das Relais AB ist durch Verwendung zweier verschiedenohmiger Wicklungen in bekannter Weise als Prüfrelais ausgebildet, um eine gleichzeitige Aufschaltung mehrerer Schnurpaare auf eine und dieselbe Abfrageeinrichtung zu verhindern. Wenn die Abfrageeinrichtung frei ist, kann das Abfragerelais AB der benutzten Schnur ansprechen, wobei es durch den Kontakt Ob1 die hochohmige Wicklung II kurzschließt, um hierdurch die erwähnte Sperrung zu erzielen. Die Kontakte ab2 und ab& werden umgelegt, um hierdiuxh den Kontakt ms des Mitsenderelais MS und die Wicklung ME des Mitschreibeempfangsrelais an die in Frage kommenden Adern des Schnurpaares zu
schalten. Die Öffnung der Kontakte ab^ und ab5 verhindert während des Abfragezustandes eine Durchschaltung der Adern innerhalb der Schnur.
Beim Ansprechen des Relais CA wurden außer den bereits erwähnten Kontakten Ca1 und ca2 auch die übrigen Kontakte umgelegt. Von diesen bereitet der Kontakt ca3 die spätere Durchschaltung vor, während der
ίο Kontakt ca4 über den noch geschlossenen Kontakt cbs das für den Weiter ruf notwendige positive Potential, und zwar unabhängig von etwaigen Betätigungen des Mitsendekontaktes ms, an die a4~Ader des Verbindungsstöpseis ,S2 anschaltet. Der Kontakt cas wird geöffnet, um später bei Umlegung des Kontaktes cbi die Anschaltung eines festen Potentials an die a3-Ader des Abfragestöpsels zu verhindern. Der Kontakt cas bereitet die
ao Schlußzeichengabe vor, indem durch seine Öffnung ein späteres dauerndes Abfallen des während der Verbindung gehaltenen Relais VA vorbereitet wird.
Gleichzeitig mit dem Relais AB kam, wie erwähnt, auch das der Abfrageeinrichtung zugeordnete Relais E zum Ansprechen. Der Kontakt ex wird geöffnet und hebt damit den im Ruhezustand aus Sicherheitsgründen bestehenden Kurzschluß der Sendekontakte SK und des Empfangsmagneten EM auf. Die Kontakte e2 und es schalten den Antriebsmotor M der Abfragemaschine an das Netz N1 so daß die Maschine anläuft. Es kann nunmehr der Abfragebetrieb vor sich gehen, wobei die vom Teilnehmer kommenden Zeichen durch "das Relais ME aufgenommen und durch dessen Kontakt me auf den Empfangsmagneten EM übertragen werden, während in der umgekehrten Richtung das Relais MS mittels seines Kontaktes ms die vom Sendekontakt SK erzeugten Impulskombinationen zum Teilnehmer weitergibt.
Wenn der Wunsch des Teilnehmers bezüglich der Herstellung einer bestimmten Verbindung entgegengenommen ist, wird der Verbindungsstöpsel S2 in die Klinke der in Frage kommenden Leitung, beispielsweise die Klinke Ks, eingeführt. Hierbei kommt im Prüfstromkreis zunächst lediglich das in der c2-Ader der Klinke liegende Relais T2 zum Ansprechen, während das in der c4-Ader des Verbindungsstöpsels angeordnete Relais CB im Gegensatz zu der bisher üblichen Betriebsweise noch wnerregt bleibt. Durch den Kontakt ίο des Relais T2 wird das im Ruhezustand an der a2-Ader der Klinke liegende negative Potential abgetrennt, so daß nunmehr das Senderelais SRS entsprechend dem an der a4-Ader des Verbindungsstöpsels liegenden positiven Potential aus der falschen Ruhelage in die Trennlage umgesteuert wird.
Durch den nicht dargestellten Kontakt des Relais SR2 geht hierbei der Ruf zur angeschlossenen Teilcnehmerstation bzw. Vermittlungsstelle weiter. In dieser finden dann die bekannten Schaltvorgänge statt, die bei Betriebsbereitschaft in rückwärtiger Richtung einen Bestätigungsimpuls aussenden. Wenn es sich dabei um eine Vermittlungsstelle mit Wählerbetrieb oder um eine Teilnehmerstation handelt, erfolgt die Aussendung des Rückimpulses im Falle der Betriebsbereitschaft automatisch, während sie im Falle einer handbedienten Vermittlungsstelle, wie oben angedeutet wurde, erst durch das Eintreten der Vermittlungsperson ausgelöst wird.
In der Vermittlungsstelle, von der der Ruf ausging, bewirkt der ankommende Rückimpuls die Umsteuerung des nicht dargestellten Empfangsrelais und damit die Umlegung des Kontaktes er2 in die Trennlage. Erst jetzt kommt das an der &4-Ader des Verbindungsstöpsels S2 liegende Relais VB zum Ansprechen, während es vorher infolge der beiderseitigen. Anschaltung an das-Minuspotential der Batterie stromlos war.
Die Erregung des Relais VB hat, ähnlich wie vorher die des Relais VA beim Abfragen, die Schließung eines eigenen Haltestromkreises durch den Kontakt Vb1 und die Einschaltung des Relais CB durch den Kontakt vb2 zur Folge. Dieses Relais bereitet nun wieder über den Kontakt cbx einen eigenen Haltestromkreis vor. Der Kontakt cb2 unterbricht den lokalen Belegungsstromkreis der Abfrageeinrichtung, so daß die Relais AB und E abfallen.
Durch den Abfall des Relais E wird der Motor M der Abfragemaschine wieder abgeschaltet und somit die Maschine stillgesetzt. Hieran erkennt die Bedienungsperson in ganz eindeutiger Weise, daß der Rückimpuls ordnungsmäßig angekommen ist und sowohl für die zur angerufenen Station führende Verbindungsleitung in beiden Richtungen als auch für die Empfangs- und Sendeeinrichtungen jener Station selbst Betriebsbereitschaft besteht.
Beim Abfall des Relais AB werden durch no Rückstellung der Kontakte ab2 und abs die Sende- und Empfangsleitungen der Mitschreibeeinrichtung von der Schnur abgeschaltet. Die Kontakte ab4 und ab5 bewirken innerhalb der Schnur die endgültige Durchschaltung der Verkehrsadern, die vorher durch Umlegung der Kontakte ca3 beim Abfragen und cb% bei Ankunft des Rückimpulses vorbereitet wurde. Der Zweck der Kontakte cbi, cb5, cbB ist derselbe wie der der obenerwähnten gleichartigen Kontakte des Relais CA.
Gibt einer der Teilnehmer, z. B. der an der Klinke K1 liegende, durch einen längeren J Zeichenstromimpuls das Schlußzeichen, so fällt das Relais VA ab, welches infolge seiner Verzögerung durch die kurzzeitigen Stromänderungen während der Zeichenübertragung nicht beeinflußt wurde. Es bleibt dann dauernd abgefallen, da der eigene Kontakt Va1 den vorher bestehenden Haltestromkreis endgültig unterbricht und der Kontakt caB bis zum Ziehen des Stöpsels geöffnet bleibt. Der Kontakt va% schaltet die Schlußlampe .SX1 ein, beeinflußt aber nicht das über den eigenen Kontakt Ca1 gehaltene Relais CA. In gleicher Weise erscheint auch auf der anderen Seite die Schlußlampe SL2, wenn über die Klinke K2 ein Schlußzeichenimpuls ankommt. Danach wird dann die Verbindung durch Ziehen der Stöpsel endgültig wieder aufgetrennt, wobei durch Stromloswerden der Relais T1, CA, CB und T2 der in der Zeichnung dargestellte Ruhezustand aller Kontakte herbeigeführt wird.
Vorstehend wurde der Fall einer durchgehenden Verbindung betrachtet, bei welchem sich die Erfindung nur bezüglich der Ausschaltung der Abfragemaschine (bzw. bei Vorhandensein von Mitschreibeschaltern gegebenenfalls in der Umschaltung der Abfrageeinrichtung auf Mitschreibebetrieb) auswirkt. Es kommt jedoch häufig auch der Fall vor, daß vom Amt aus ein selbständiger Anruf eingeleitet wird. In diesem Falle liegt die Bedeutung der Erfindung darin, daß die Einschaltung der Abfragemaschine nicht, wie bisher, sofort beim Stecken des Stöpsels, sondern erst bei Eintreffen des den Ruf bestätigenden Rückimpulses erfolgt. Auch dieser Vorgang soll an Hand des in der Zeichnung wiedergegebenen Beispiels erläutert werden. Es sei angenommen, daß die Bedienungsperson des Amtes von sich aus die an die Klinke K1 angeschlossene Vermittlungsstelle oder Teilnehmerstation anrufen will. Beim Einführen des Stöpsels S1 wird, wie vorher, das in der cx-Ader der Klinke liegende Relais T1 erregt, so daß durch den Kontakt J1 das für die Sicherstellung der falschen Ruhelage des Senderelais SR1 notwendige Minuspotential von der C1-Ader abgetrennt wird. Das Relais SR1 wird also wiederum in die Trennlage umgesteuert, da ihm aus der as-Ader der Schnur über die Ruhekontakte c&4 und ab2 positives Potential zugeführt wird.: Dagegen kann das Relais VA, welches mit der &3-Ader der Schnur verbunden ist, im Gegensatz zu dem oben betrachteten Fall der Abfrage eines ankommenden Rufes nicht ansprechen, da der Empfangsrelaiskontakt ert noch am Minuspol der Batterie liegt. Auch die Relais CA, AB und E bleiben also vorläufig unerregt, während die beim Abfragen nur momentan erregte Schlußlampe SL1 vorerst eingeschaltet bleibt.
Beim Eintreffen des Rückimpulses wird jedoch der Kontakt er± von der falschen Ruhelage in die Trennlage umgelegt. Erst jetzt kann das Relais VA ansprechen und die Einschaltung der weiteren Relais CA, AB und E herbeiführen, die dann ihrerseits wieder in der oben bereits beschriebenen Weise die Anschaltung und Inbetriebsetzung der Abfrageeinrichtung zur Folge hat. Die Bedienungsperson hat also auch in diesem Falle in dem Anlaufen der Abfragemaschine ein einwandfreies Kennzeichen dafür, daß die von ihr aus selbständig eingeleitete Verbindung in beiden Richtungen betriebsfähig ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: so
    i. Schaltungsanordnung fü;r handbediente Fernschreib-Vermittlungseinrichtungen mit Abfragebetrieb, bei denen in Abhängigkeit vom Verbindungsaufbau der jeweils entsprechende Betriebszustand der Abfrageeinrichtung zwangsläufig hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Einschaltung des Motors (M) der Abfragemaschine bei abgehendem Ruf und die selbsttätige Ausschal- go tung des Motors bzw. die Umschaltung der Abfrageeinrichtung auf Mitschreibebetrieb bei durchgehenden Verbindungen von Schaltmitteln (VA1 CA, VB1 CB) abhängig ist, die erst beim Eintreffen des den abgehenden Ruf bestätigenden Rückimpulses zur Wirkung kommen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Prüf Stromkreis liegende Relais (CA1CB), deren Kontakte (ca2, el·«) den Belegungsstromkreis (AB1 E) der Abfrageeinrichtung steuern, von mit den Telegraphierstromkreisen verbundenen, durch den Rückimpuls beeinflußbaren Relais (VA, VB) abhängig sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis der den Belegungsstromkreis der Abfrageeinrichtung steuernden Relais (CA1CB) parallel zueinander je ein eigener Kontakt (Ca1 bzw. Cb1) der Relais (CA bzw. CB) und ein Kontakt (va2 bzw. vb2) der in Abhängigkeit vom Rückimpuls über die Telegraphierstromkreise gesteuerten Relais (VA bzw. VB) angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES116356D 1934-12-07 1934-12-07 Schaltungsanordnung fuer handbediente Fernschreib-Vermittlungseinrichtungen mit Abfragebetrieb Expired DE657478C (de)

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