DE657457C - Wahlweise auf Pendelrueckkopplungsempfang umschaltbarer Empfaenger - Google Patents
Wahlweise auf Pendelrueckkopplungsempfang umschaltbarer EmpfaengerInfo
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- DE657457C DE657457C DEM126423D DEM0126423D DE657457C DE 657457 C DE657457 C DE 657457C DE M126423 D DEM126423 D DE M126423D DE M0126423 D DEM0126423 D DE M0126423D DE 657457 C DE657457 C DE 657457C
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- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 20
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D11/00—Super-regenerative demodulator circuits
- H03D11/02—Super-regenerative demodulator circuits for amplitude-modulated oscillations
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)
Description
Es sind bereits Empfänger bekannt, die wahlweise auf Geradeatisempfang oder auf
Pendelrückkopplungsempfang geschaltet werden können.
Die Umschaltbarkeit diente bisher dazu, Fernempfang mit großer Empfindlichkeit und
daher in der Pendelrückkopplungsschaltung zu betreiben, während bei Ortsempfang zum
Zwecke einer besseren Klangwiedergabe die Geradeausschaltung benutzt werden sollte.
Es hat sich aber aus weiter unten näher erläuterten Ursachen als unmöglich herausgestellt,
die Umschaltbarkeit dazu zu benutzen, um bei Aufsuchen eines Senders mit geringer Trennschärfe und großer Empfindlichkeit
zu arbeiten und, nachdem der Sender festgestellt war, mit großer Trennschärfe und geringer Empfindlichkeit zu empfangen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist zwecks Vermeidung einer Verstimmung bei der Umschaltung mit einem Ein- und Ausschalter
für die Pendelfrequenzkreise ein weiterer Schalter gekuppelt, der beim Ausschalten
der Pendelfrequenzkreise den auf die Empfangsfrequenz abgestimmten Kreisen Kreiselelemente zuschaltet oder die Betriebsspannungen
der mit diesen Kreisen verbundenen Röhren derart ändert, daß die Abstimmung ungeändert bleibt.
Der Vorteil der Erfindung ergibt sich aus der Erkenntnis, daß beim Umschalten des
Empfängers vom Pendelrückkopplungsempfang auf den normalen Empfang durch Abschalten
der Pendelfrequenzkreise die auf die Empfangsfrequenz abgestimmten Kreise etwas
verstimmt werden. Hat man in der sehr empfindlichen, aber nicht trennscharfen Pendelrückkopplungsschaltung
einen schwach einfallenden Sender aufgefunden und schaltet nun auf den Geradeausempfang um, um
nunmehr frei von Störungen durch überlagerte Nachbarsender und atmosphärische Störungen empfangen zu können, so wirkt
sich die Verstimmung bei der Umschaltung in der Weise aus, daß der Sender wieder unhörbar
wird und die Einstellung' wieder mühsam gesucht werden muß. Durch die erfindungsgemäße
Anordnung wird diese Verstimmung bei der -Umschaltung und damit die erwähnte Schwierigkeit vermieden.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind auf der Zeichnung in vier Figuren
dargestellt.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 enthält die erste Röhre 1 eines Radioempfangers,
die etwa eine Triode ist, einen an ihr Gitter 4 angeschlossenen abgestimmten Parallelkreis,
bestehend aus Induktanz 2 und veränderlichem Kondensator 3. Die Spule 2 ist mit der üblichen Antennenspule 5 und mit
einer Rückkopplungsspule 6 gekoppelt, die im Anodenkreis von 1 liegt. Dieser Anodenkreis
enthält des weiteren die Primärwicklung eines Transformators 7, eine Anodenbatterie
9 und eine durch einen festen Kondensator 11 überbrückte Spule 10. An die
Sekundärwicklung des Transformators 7 ist der Nutzkreis angeschlossen, bestehend aus
Gleichrichter 8 und Lautsprecher. Das vom Gitter 4 entfernte Ende des Kreises 2, 3 ist
mit der Kathode 12 über eine zweite Spule 13 verbunden, die durch einen festen Kon-1
densator 14 überbrückt ist, wobei die Kdiaibination
13, 14 in Reihe mit einer Gittejp?,
batterie 15 liegt. Die Spulen iq, 13 bilden
die Rückkopplungsspulen für den Gitter- und Anodenkreis, weiche Kreise die Pendelfrequenz
für eine Superregenerativwirkung erzeugen. Durch einen Schalter 16 können die
Enden der Spulen 10 und 13 miteinander verbunden und diese dadurch kurzgeschlossen werden. Dieser Schalter ist durch das
Gestänge 17 mit einem zweiten Schalter 18 gekuppelt, der in geschlossenem Zustand
einen Hilfskondensator 19 parallel zum Abstimmkondensator
3 legt. Wenn also die beiden Schälter offen sind, hat man die
Schaltung eines Superregenerativempfängers, während durch ihr Schließen die Schaltung
in die eines normalen abgestimmten Hochfrequenzverstärkers abgeändert ist. Dabei hat
der Hilfskondensator 19, der bei geschlossenen Schaltern eingeschaltet ist, eine solche
Größe, daß die Abstimmung der Anordnung in der Schaltung als Hochfrequenzverstärker
dieselbe ist, wie sie in der Schaltung als Superregenerativempfänger war. Mit anderen
Worten, es wird durch Schließen der Schalter die Anordnung aus der eines Superregenerativempfängers
in die eines normalen abgestimmten Hochfrequenzverstärkers umgewandelt, ohne daß die Abstimmung beeinträchtigt
würde.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist der Hilfskondensator 19 ein veränderlicher
Kondensator, der durch das Gestänge 20 mit dem Abstimmkondensator 3 gekuppelt ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 ist der Hilfskondensator 19 der Fig. I und 2
durch einen Kondensator 21 ersetzt, der erforderlichenfalls in Reihe mit anstatt parallel
zu dem Abstimmkondensator 3 geschaltet wird. Dieser Hilfskondensator 21 soll eine
große Kapazität im Verhältnis zu dem Abstimmkondensator 3 haben und ist so angeordnet,
daß er kurzgeschlossen wird, wenn auf Superregenerativempfang übergegangen wird.
Es ist natürlich nicht nötig, daß die Einrichtung,
durch die erreicht wird, daß das Umschalten keine Veränderung der Abstimmung herbeiführt, durch einen Hilfskondensator
im Gitterkreis gebildet wird; vielmehr sind auch noch andere Schaltungen möglich.
Beispielsweise kann man die bekannte Tatsache benutzen, daß bei einem Hochfrequenzkreis
eine Änderung der der Röhre zugeführten Anodenspannung eine Änderung der Abstimmung mit sich bringt. Bei der dementsprechenden
Schaltung gemäß Fig. 4 ist •üe'r Hilfskondensator 19 bzw. 21 im Gitter-
:Jtreis weggelassen und dafür ein Widerstand
Λ22 in den Anodenkreis geschaltet, der durch
einen Schalter 23 kurzgeschlossen werden kann, der den Schalter 18 ersetzt und gleichzeitig
mit dem Schalter 16 geschlossen wird. Der Widerstand 22 hat einen solchen Wert,
daß, wenn von einer Schaltung auf die andere übergegangen wird, die der Röhre 1 zugeführte
Anodenspannung auch um einen solchen Wert geändert wird, daß die Abstimmung konstant bleibt.
Naturgemäß kann die der Röhre zügeführte
Anodenspannung in analoger Weise dadurch geändert werden, daß ein Anzapfpunkt
an der Anodenbatterie oder einem damit verbundenen Potentiometer verschoben
wird.
Claims (5)
- Patentansprüche:ι . Wahlweise auf Pendelrückkopplungsempfang umschaltbarer Empfänger, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Vermeidung einer Verstimmung bei der Umschaltung mit einem Ein- und Ausschalter für die Pendelfrequenzkreise ein weiterer Schalter gekuppelt ist, der beim Ausschalten der Pendelfrequenzkreise den auf die Empfangsfrequenz abgestimmten Kreisen Kreiselelemente zuschaltet oder die Betriebsspannungen der mit diesen Kreisen verbundenen Röhren derart ändert, daß die Abstimmung ungeändert bleibt.
- 2. Empfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem Umschalter, der die Pendelfrequenzkreise kurzschließt, ein Schalter gekuppelt ist, der einen parallel oder in Reihe mit dem Abstimmkondensator liegenden Zusatzkondensator bei der Umschaltung auf gewöhnlichen Empfang einschaltet.
- 3. Empfänger nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatzkondensator veränderlich und mit dem Abstimmkondensator gekuppelt ist.
- 4. Empfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anodenspannung einer an den Empfangskreis angeschlossenen Röhre umgeschaltet wird.
- 5. Empfänger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung der Anodenspannung durch Kurzschließen eines Widerstandes im Anodengleichstromkreis bewirkt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB657457X | 1933-02-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE657457C true DE657457C (de) | 1938-03-04 |
Family
ID=10490629
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM126423D Expired DE657457C (de) | 1933-02-07 | 1934-02-08 | Wahlweise auf Pendelrueckkopplungsempfang umschaltbarer Empfaenger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE657457C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1014587B (de) * | 1955-02-26 | 1957-08-29 | Koerting Radio Werke G M B H | Umschaltbarer Mehrzweck-Oszillator in kombinierten Rundfunk-Fernsehgeraeten |
| DE969474C (de) * | 1941-12-25 | 1958-06-04 | Pintsch Bamag Ag | UEberlagerungsempfaenger fuer frequenzmodulierte Schwingungen |
-
1934
- 1934-02-08 DE DEM126423D patent/DE657457C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969474C (de) * | 1941-12-25 | 1958-06-04 | Pintsch Bamag Ag | UEberlagerungsempfaenger fuer frequenzmodulierte Schwingungen |
| DE1014587B (de) * | 1955-02-26 | 1957-08-29 | Koerting Radio Werke G M B H | Umschaltbarer Mehrzweck-Oszillator in kombinierten Rundfunk-Fernsehgeraeten |
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