DE65736C - Feuerungsanlage - Google Patents
FeuerungsanlageInfo
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- DE65736C DE65736C DENDAT65736D DE65736DA DE65736C DE 65736 C DE65736 C DE 65736C DE NDAT65736 D DENDAT65736 D DE NDAT65736D DE 65736D A DE65736D A DE 65736DA DE 65736 C DE65736 C DE 65736C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
- F23L1/00—Passages or apertures for delivering primary air for combustion
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Solid-Fuel Combustion (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
J. G. A. DONNELEY in HAMBURG. Feuerungsanlage.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. October 1891 ab.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Feuerungsanlage ist sowohl für Dampfkessel
als auch für Kochherde, Badeöfen u. dergl. Feuerungen anwendbar und besteht
im Wesentlichen aus einem aus Gufseisen, Chamottestein oder anderem geeigneten Material
hergestellten, zur Aufnahme des Brennmaterials dienenden Hohlkörper, welcher an den Enden
offen ist und dessen obere Deckwand im mittleren Theil abwärts geführt ist, so dafs
der Hohlraum des Körpers in zwei Räume, den Füllraum und den Feuerraum, getheilt
wird. Die Luftzuführung erfolgt derartig, dafs die sich an den äufseren Wandungen oder in
inneren Kanälen der Wandung des Körpers erwärmende Luft oberhalb des frischen Brennmaterials
in den Füllraum und durch das Brennmaterial in den Feuerraum tritt.
Es ist Fig. ι Schnitt nach Linie x-x der Fig. 2,
Fig. 2 Grundrifs,
Fig. 3 Schnitt nach Linie y-y der Fig. 1.
Für eine abweichende Ausführungsform bedeutet :
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie \-% der
Fig· 5,
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie v-v der
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie w-w der
Fig. 4.
A bezeichnet den aus Gufseisen oder anderem geeigneten Material hergestellten Hohlkörper,
welcher entweder, wie Fig. 1 bis 3 zeigen, in einen Herd, einen Ofen oder ein Dampfkesselrohr
eingebaut oder nach Fig. 4 bis 6 in einem besonderen Umschliefsungsraum B
angeordnet sein kann.
Die obere Decke des Hohlkörpers A ist im mittleren Theil, bei a, nach abwärts geführt,
so dafs der Füilraum F und der Feuerraum H entstehen, zwischen denen sich im Boden des
Körpers A unterhalb α der Aschfallraum b befindet. Der Füllraum F ist mittels einer
Thür f verschliefsbar und der Feuerraum mündet bei i in die Feuerzüge des Ofens.
k ist die Aschfallthür.
Die Wandung des Körpers A ist von Kanälen durchzogen, in welche die Luft bei m m1 und η
eintritt, sich in denselben erwärmt und bei 0 und o1 in den Füllraum .F oberhalb des Brennmaterials
gelangt. Da eine andere Luftzuführung als durch den Füllraum nicht stattfindet, so
kann nur erwärmte Luft zur Flamme gelangen, so lange das Brennmaterial den Hohlraum bis
zur Unterkante von α ausfüllt, und entsteht infolge dessen eine rauchlose und sparsame Verbrennung.
Nach der in Fig. 4 bis 6 dargestellten Abänderung ist der Hohlkörper A zum Drehen
um seine senkrechte Achse eingerichtet. Die wieder zu beiden Seiten des Theiles α der
Deckwand befindlichen Räume F und H dienen als Füll- bezw. Feuerraum und ist zwischen
ihnen im Boden von A der Aschfallraum b hergestellt.
Sobald das Brennmaterial im Füllraum durchgebrannt ist, wird der Körper A mittelst Handhaben
oder auf sonst geeignete Weise um 18o° gedreht, so dafs der Raum H vor die Füllöffnung
f und Raum F vor die Feuerzüge gelangt. H wird dadurch zum Füllraum und
jp zum Feuerraum. Die beim Aufschütten
frischen Brennmaterials sich entwickelnden Gase müssen dann durch die glühende Kohlenschicht
dringen und werden dadurch vollständig verbrannt.
Die Luft tritt bei / und ρ in den Umfassungsraum
B bezw. in Kanäle der Deckwand von A ein, erhitzt sich hier und gelangt
bei ο über das frische Brennmaterial.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Feuerungsanlage für Oefen und Dampfkessel, bestehend aus einem zur Aufnahme des Brennmaterials dienenden Hohlkörper (A), dessen Hohlraum durch den abwärts geführten Theil α der Deckwand in den Füllraum (F) und den Feuerraum (H) getheilt ist und wobei die sich in Kanälen der Wandung des Hohlkörpers oder am äufseren Umfang desselben erwärmende Luft durch den Füllkanal dem Brennmaterial zugeführt wird.
Eine nach Anspruch i. gekennzeichnete Feuerungsanlage, welche um ihre senkrechte Achse gedreht werden kann, zum Zwecke, den Füllraum (F) mit dem Feuerraum (H) vertauschen zu können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65736C true DE65736C (de) |
Family
ID=339499
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65736D Expired - Lifetime DE65736C (de) | Feuerungsanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65736C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2433036A (en) * | 1943-05-14 | 1947-12-23 | Univ Illinois | Down-draft furnace |
-
0
- DE DENDAT65736D patent/DE65736C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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