DE657224C - Verfahren zur Herstellung von Schienenunterlegplatten mit Querrippen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schienenunterlegplatten mit QuerrippenInfo
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- DE657224C DE657224C DEK137467D DEK0137467D DE657224C DE 657224 C DE657224 C DE 657224C DE K137467 D DEK137467 D DE K137467D DE K0137467 D DEK0137467 D DE K0137467D DE 657224 C DE657224 C DE 657224C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K7/00—Making railway appurtenances; Making vehicle parts
- B21K7/02—Making railway appurtenances; Making vehicle parts parts for permanent way
- B21K7/08—Making railway appurtenances; Making vehicle parts parts for permanent way base plates for rails, e.g. chairs
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Schienenunterlegplatten mit Querrippen Die Erfindung bezieht sich ,auf ein Verfahren zur Herstellung von Schienenunterlegplatten mit Querrippen, in die von der Seite her nach dem Schienenfuße hin geschlossene Kammern zur Aufnahme der Hakensc:hraubenköpfe eingepreßt werden. Bei diesem Verfahren wird bisher keine ausreichend formgenaue Ausbildung der Kammern für die Schienenbefestigungsmittel erzielt, denn beim Einpressen des Stempels in die Rippe hebt sich der Rippenwerkstoff vom Stempel trichterförmig ,ab, wodurch sich eine schräg nach außen ansteigende obere Anlagefläche für den Kopf des Schienenbefestigungsmittels ergibt, so daß ein sicherer Halt und eine gute Anlage des Schienenbefestigungsmittels nicht gewährleistetwzsind. Der Kopf wird vielmehr beim Anspannen des Schienenbefestigungsmittels meine schräge Lage gezwängt; der Schaft des Befestigungsmittels wird dadurch krumm und schließlich abgeschert.
- Die Erfindualg besteht nun in einer derartigen Ausgestaltung des Verfahrenes, d;aß der beim fortschreitenden Eindringen des Stempels in die Querrippe sich vom Stempel trichterförmig abhebende Rippenwerkstoff durch in die Stirnseite der gebildeten Kammerdecke eindringende Vorsprünge desselben oder eines anderen Stempels in die formgerechte Lage gebracht wird. Die Erfindung ist im folgenden an einem Ausführungsbeispiele näher erläutert, von dem in der Zeichnung Abb. i das Vorwerkstück@ in :einer Seitenansicht .darstellt, während Abb.2 einen Längsschnitt, Abb.3 .die Oberansicht und Abb. q. eine Stirnansicht der fertigen Unterlegplatte zeigen. In größerem Maßstabe ist der Formg@ebungsvorg.ang in Abb. 5 und 6 in zwei aufeinanderfolgenden Zeitpunkten veranschaulicht. -Das Vorwerkstück (Abb. i) ist eine rechteckige Platte i mit zwei gleichen parallelen rechteckigen Querrippen 2; die zur seitlichen Führung des Schienenfußes dienen und erfindungsgemäß ;als Widerlag.er für die Schi:enenbiefestigungsmittel ausgebildet werden sollen. Dias Widerlager jeder Rippe besteht aus einer Kammer 3 (Abb. 2 bis q.), die nach, der ,dem Schienenfuße zugewandten Seite hin durch eine Wandung q. abgeschlossen, nach der entgegengesetzten Seite hin offen ist und zur Aufnähme des hakenförmigen Kopfes. der Halteschraube dient, der von. unten gegen die Decke 5 der Kammer gepreßt wird. Die Decke 5 ist mit einer Öffnung 6 für den Schaft der Halteschraube versehen.
- Gemäß der Erfindung wird die Kammer 3 von der Seite her in die Rippen 2 des Vorwerkstückeseingeschmiedet, und zwar mittels eines Stempels 9 (Abt. 5 und 6), welcher im wesentlichen der 'Form der Kammer 3 entspricht. Gleichzeitig wird die Öffnung 6 hergestellt, jedoch nicht in der ganzen. Stärke:, der Decke 5, sondern zunächst nur als Z ü%-' nehmung, und zwar derart, daß im Oberteile. der Rippe ein dünner Steg 7 stehentleibt, der in den Abb. 2 und. q. durch strichpunktierte Linien ;angedeutet ist. Der Stempel 9 trägt zu diesem Zwecke an seiner Oberseite einen entsprechend gestalteten Vozsprung. Durch das Einschmieden der Kammer 3 wird der Werkstoff der Rippe verdrängt; @er erfährt in der Wand q., in der Decke 5 und in deri benachbarten. Teilen eine die Festigkeit der Rippe erhöhende Verdichtung, während gleichzeitig in der Mitte eine geringe Erhöhung der Rippe ieüitritt. Dagegen wird der Werkstoff an der dem Stempel 9 zugekehrten Seite der Rippe in der in Abb. 5 dargestellten Weise vom Stempel trichterförmig abgehoben, so daß die Kammer in unzweckmäßiger Weise verformt wird, da an der Unterseite der Kammerdecke 5 eine Wölbung entsteht, die eine unzulängliche Ausbildung des Widerlagers für das Schienenbefestigungsmittel darstellt. Diese unerwünschte Verformung wird erfindungsgemäß dadurch rückgängig gemacht, daß der Werkstoff im letzten Teile der Bewegung des Stempels wieder in die richtige Höhenlage gebracht wird. Zu diesem Zwecke weist der Stempel an seiner Stirnfläche die beiden Vorsprünge io auf, die seitlich der Öffnung 6 in die Stirnfläche i i der Kanmnerdecke 5 .eindringen, aus den hierbei entstehenden Vertiefungen 8 den Werkstoff nach unten verdrängen (Abb.6) unddamit dem Widerlager die -richtige Form geben. Dadurch, daß während des Schmiedens die Öffnung 6 nicht durch die volle Deckenstärke rausgeschmiedet wird, sondern der Steg 7 in der Öffnung 6 steh enbleiibx, wird eine trichterförmige Aufweitung auch an dieser Stelle vermieden. Nach Beendigung des Schmiedevorganges wird der Steig 7 aus der Öffnung 6 entfernt.
- Mit dem Verfahren nach der Erfindung läßt sich ein genügend großer Raum zur Aufnahme eines kräftigen Hakenschraubenkopfes und ausreichende Widerlagerflächen ,für ,diesen herstellen. Zweckmäßig wird der @:hi:edestempel so ausgebildet, daß die i@ers!eite der Decke 5 die gleiche, etwa drische Krümmung erhält wie die obere Widerlagerfläche des Hakenschraubenkopfes, so daß die Schraube gleichmäßig anliegt und sich beim Anziehen so einstellen kann, daß sich ein in die Schienenbefestigung eingeschalteter Federring voll und gleichmäßig auf die Klemmplatte auflegt. Gegenüber bisher vorgeschlagenen Verfahren dieser Art besitzt dasjenige nach der Erfindung den Vorzug der Einfachheit und größeren Wirtschaftlichkeit; insbesondeiie läßt es sich mit größter Genauigkeit der Formgebung auf selbsttätigen Schmiedemaschinen ausführen, wobei die Kammern in beiden Rippen in einem Arbeitsgange hergestellt werden können.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Schienenunterlegplatten mit Querrippen, in die vorn der Seite her nach dem Schienenfußt hin geschlossene Kammern zurr Aufnahme der Hakenschraubenköpfe eingepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der beim fortschreitenden Eindringen des Stempels (9) in die Querrippe sich vom Stempel trichterförmig abhebende Rippenwerkstoff durch in die Stirnseite (i i) der gebildeten Kammerdecke (5) eindringende Vorsprünge (i o) desselben -oder eines anderen Stempels in die formgerechte Lage gebracht wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Querrippe gleichzeitig mit dem Einpressen der Kammer (3) teilweise der Schlitz (7) für den Durchtritt des Hakenschraub@enschaftes so eingepreßt wird, daß durch ihn die Rippe nicht D vollständig unterbrochen wird, worauf die Vervollständigung des Schlitzes durch spanabnehm@ende oder abscherende Bearbeitung erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK137467D DE657224C (de) | 1935-04-03 | 1935-04-03 | Verfahren zur Herstellung von Schienenunterlegplatten mit Querrippen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEK137467D DE657224C (de) | 1935-04-03 | 1935-04-03 | Verfahren zur Herstellung von Schienenunterlegplatten mit Querrippen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE657224C true DE657224C (de) | 1938-02-26 |
Family
ID=7248888
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK137467D Expired DE657224C (de) | 1935-04-03 | 1935-04-03 | Verfahren zur Herstellung von Schienenunterlegplatten mit Querrippen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE657224C (de) |
-
1935
- 1935-04-03 DE DEK137467D patent/DE657224C/de not_active Expired
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