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Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln Die zum Sieben, Zerhacken
und Zerkleinern dienenden Hausgeräte lassen sich in cirei Gruppen einteilen. ' Die
erste Gruppe umfaßt solche Geräte, wie Handreibeisen, die im allgemeinen mit Füßen
versehen sind, damit man einen Teller, eine Schüssel o. dgl. unter das Reibeisen
einschieben kann, und die auch in gewissen Fällen einen Handgriff besitzen; .der
Bedienende legt nun das Reibgut mit einem gewissen Druck auf die wirksame Seite
des Gerätesund erteilt dem genannten Gut eine Hinundherbewegung in der Reibeisenachse.
Diese Geräte ruhen somit in stabilem Gleichgewicht auf ihrer Auflage, beispielsweise
einem Tisch, und es besteht durchaus keine Gefahr, daß sie umkippen.
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Zur zweiten Gruppe gehören die Gemüsefressen, die mit einem Behälter
versehen sind, dessen Boden siebartig ausgebildet und mit 1-' iißen versehen ist,
und bei denen das Siebgut gegen das Sieb z. B. mittels .eines -Stern-.
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@3cls o. dgl. angedrückt wird, den man in der Hand, und zwar in einer
im wesentlichen senkrechten Richtung hält. Die Richtung der (lern nenannten Stempel
erteilten Druckkraft ist eine solche, dal3' sie die Standfestigkeit der Vorrichtung
erhöht, so daß ein Umkippen der letzteren nicht zu befürchten ist.
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Endlich umfaßt die dritte Gruppe solche Geräte, die aus. einem Behälter
bestehen, dessen Boden siebartig ausgebildet ist und in dem sich mindestens ein
schraubenflächenföriniger Druckteil befindet, dessen Kante am Siebboden schleift.
Der genannte Druckteil wird durch eine Welle angetrieben, die im allgemeinen an
ihrem Ende einen Knopf trügt, der das Anfassen derselben erleichtern soll; solche
Geräte besitzen im allgemeinen einen Stiel und zwei Haken, die sich gegen den Rand
eines Behälters, wie z. -B. einer Pfanne, stützen sollen und die im gleichen Abstand
vom Stiel angeordnet sind, um das Gerät im Gleichgewicht zu halten.
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Diese Geräte weisen folgende Nachteil,-auf: Irinerseits befinden sich
die Halsen innerhäll> der Kreislinie, die die Handkurbel während ihrer Drehbewegung
beschreibt, wodurch das Gerät mit der Pfanne, auf der es ruht, umzukippen bestrebt
ist. Anderseits ist es wegen der Anordnung der genannten Haken nicht möglich, solche
Geräte über einem Behälter von geringer Höhe, wie z. B.
einem Teller,
zu verwenden, auf dessen Rändern sich die Halterteile nicht stützen können.
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Durch die Erfindung, die sich auf Geräte der letztgenannten Art bezieht,
sollen diese Nachteile vermieden werden. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung
zum Zerkleinern von 1 ahrungsmitteln, bestehend aus einem Behälter mit einem siebartig
durchlochten Boden, mit einem schraubenflächenförinig ausgebildeten, um eine senkrechte
Achse mittels einer Handkurbel mit Handknopf drehbaren Preßteil und mit einem Stiel
und zwei in 'gleichem Abstand von diesem angeordneten Stiitzhaken, und kennzeichnet
sich dadurch, daß die Stützhaken zu das Unterstellen einer Schüssel, eines Tellers
u. dgl. ermöglichenden Stützfüßen verlängert sind, derart, daß der Abstand des unteren
Teiles der Stützfüße von der Drehachse der Handkurbel gleich oder größer ist als
der Abstand des Handknopfes der Handkurbel von deren Drehachse.
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Hierdurch wird eine durchaus sichere Standfestigkeit des Gesätes gewährleistet,
so daß man unter dieses einen Teller o. dgl. stellen kann, der zur Aufnahme des
Siebgutes dienen kann.
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Eine Ausführungsform der Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung
dargestellt. In dieser zeigt Abb. i eine erfindungsgemäß verbesserte Gemüsepresse.
die auch als Hack- und Zerkleinerungsmaschine dienen kann Lind über einem Teller
angeordnet ist, in schaubildlicher Darstellung, Abb. 2 dieselbe Maschine ebenfalls
in schaubildlicher Darstellung, von vorn geseh.en, .
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Abb. 3 dasselbe sich auf die Künder einer Schmorpfanne stützende Gerät,
Abb. 4 die Sohle des als Fuß dienenden Drahtes in größerem Maßstab und Abb. 5 eine
die Fußsohle bildende Gummimasse, ebenfalls in größerem Maßstab und in schaubildlicher
Darstellung.
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Bei dieser Ausführungsform bezeichnet i den Behälter finit dein Siebboden
a, in dessen Mitte die mit den schraubenflächenförmigen Druck- und Zerkleinerungsteilen
4., .Y, .I" fest verbundene Achse 3 in bekannter Weise drehhar gelagert ist. Diese
Achse wird durch eine Kurbel 5 angetrieben. die an ilireili 1?ncle eine :ochse 6
trägt, 11111 clie ein IYetütiguugskiiol@f 7 drelihat @rela-ert ist.
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Der Stiel de, Gerätes liestelit aus eillein Draht 8, (ler in seinem
mittleren "heil derart hingebogen ist, daß er zwei Sehenkel c), io bildet, zwischen
denen zunächst ein Griff i i aus einem wärmeisolierenden Stoff und dann der Behälterkörper
mit den genannten daran angeschweißten Schenkeln eingespannt sind. Die äußersten
Teile 12 und 13 sind nach unten und gleichzeitig nach vorn und seitlich schräg umgebogen,
um einerseits Haken, die sich gegen den Rand einer Schmorpfanne (s. Abb. 3) stützen
können, und anderseits Füße zu bilden, die genügend lang sind, damit ein Teller
oder eine Schüssel cc (s. Abb. i ) zwischen denselben unter dem Siebboden und auf
der Unterlage b angebracht werden kann.
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Bei der dargestellten Ausführtingsforin bildet der Draht eines jeden
Fußes 12, 13 eine Schleife 14 (s. Abb. 4), die um die Ringnut 15 einer Masse 16
aus einem Stoff, der an der ITnterlage anhaften kann, wie z. B. Gummi, gespannt
ist, um ein Rutschen des Gerätes während des Gehrauches zu vermeiden. Zweckmäßig
ist die untere Fläche 17 dieser Masse zu diesem Zweck gerillt.
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Die Füße 12, 13 sind so angeordnet, ,da( der Abstand x-x zwischen
den Sohlen 16 derselben und der theoretischen Achsey-y des Gerätes mindestens ebenso
groß und, wie gezeigt, zweckmäßig größer als der Abstand x-x zwischen dem äußeren
Rand des hurbellcnopfes 7 und derselben -theoretischen Achse ;v-y (s. Abb. 2) ist.