DE656936C - Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, mit an gemeinsamer Leitung liegenden, wahlweise anrufbaren Abzweigstellen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, mit an gemeinsamer Leitung liegenden, wahlweise anrufbaren AbzweigstellenInfo
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
19. FEBRUAR 1938
• REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21a3· GRUPPE 52 oi
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1932 ab
Die. Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechanlagen, mit an gemeinsamer Leitung liegenden, wahlweise anrufbaren Abzweigstellen (Gesellschaftsleitungen), bei
denen die Auslösimg einer Verbindung erfolgt, sobald einer der an dieser Verbindung
beteiligten Teilnehmer seinen Hörer auflegt.
Die Erfindung bezweckt, bei derartigen Anlagen Störungen zu vermeiden, welche entstehen
können, wenn an einer Abzweigstelle vergessen wird, nach Gesprächsschluß den Hörer aufzulegen. Derartige Stellen können
bei den bisher bekannten Anordnungen so lange nicht wieder angerufen werden, bis sie
ihre Hörer aufgelegt haben. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß, wenn diese
Stellen, ohne den Hörer aufgelegt zu haben, von sich aus eine neue abgehende Verbindung
einleiten, der sonst beim Hörerabnehmen entstehende, die Belegung . der Gesellschaftsleitung
kennzeichnende Stromstoß fortfällt, so daß erst der erste Wahlstromstoß
dazu dient und sich nunmehr Fehleinstellungen und Fehlanrufe ergeben. Diese Nachteile der bekannten Anordnungen werden
erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die Wahleinrichtungen an allen Abzweigstellen
unabhängig vom Betriebszustand der Abzweigstellen (Hörer eingehängt oder abgenommen;
nach Auslösung einer Verbindung in die Ruhelage gebracht werden, so daß bei einer neuen ankommenden Verbindung
auch bei Nichtaufgelegtsein des Hörers an der gewählten Abzweigstelle deren Anruf
durch Einstellen des Wählers auf den zugehörigen Kontakt ermöglicht wird, während
bei Herstellung einer abgehenden Verbindung seitens einer Abzweigstelle, an der nach
Beendigung der vorhergehenden Verbindung der Hörer nicht aufgelegt wurde, die Wahl-
und Sprecheinrichtungen dieser Abzweigstelle durch vom Hakenumschalter gesteuerte
Schalteinrichtungen elektrisch gesperrt bleiben, bis der Hörer aufgelegt und dann wieder
abgenommen worden ist.
Vorteilhafterweise wird die Anordnung derart getroffen, daß der Weckerstromkreis
an denjenigen Stellen, an denen bei Beendigung einer Verbindung der Hörer nicht aufgelegt ist, bei erneuter Wahl auf demselben
Wege wie bei aufgelegtem Hörer verläuft. Da im allgemeinen der Weckerstromkreis beim Abnehmen des Hörers unterbrachen
wird, ergeben sich Schwierigkeiten, den bei abgenommenem Hörer eingeschalteten Wecker abzuschalten. Dies kann gemäß
der Erfindung entweder dadurch geschehen, daß an einer Stelle, an welcher der Hörer nicht aufgelegt ist, bei einer erneuten
Wahl der Wecker nur vorübergehend eingeschaltet wird, indem von dem in Arbeitsstellung
befindlichen Hörerhaken gesteuerte
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Schaltniittel· nach Einschaltung des Weckers
dessen Stromkreis nach kurzer Zeit wieder unterbrechen. Die Anordnung kann aber auch
so getroffen werden, daß bei erneuter Wahl der nunmehr eingeschaltete Wecker nur durch
Auflegen des Hörers an dieser Stelle wieder ausgeschaltet werden kann.
Um zu verhindern, daß Teilnehmer, die bei Beendigung einer Verbindung den Hörer
ίο nicht auflegen, andere Verbindungen mithören, schalten gemäß der Erfindung von dem
bei Beendigung einer Verbindung ausgesandten Auslöseanreiz gesteuerte Schalteinrichtungen
an derjenigen Abzweigstelle, an weleher der Hörer nicht aufgelegt ist, die
Sprecheinrichtungen von der gemeinsamen Leitung ab. Die Abschaltung der Sprecheinrichtungen
kann dabei entweder durch Einschalten einer Gegenwicklung des Anschaltrelais erfolgen oder durch öffnen des Erregerstromkreises
des Anschaltrelais bewirkt werden. Die Sperrung der Sprecheinrichtungen wird jedoch bei erneuter Wahl wiederaufgehoben,
und zwar dadurch, daß die die Sperrung der Sprecheinrichtungen bewirkenden
Schaltmittel durch die erneute Wahl unwirksam gemacht werden oder dadurch, daß der Hörer an der angerufenen Stelle
vorübergehend aufgelegt und wieder abgehoben wird.
Auf den beiliegenden Zeichnungen sind zwei Ausführüngsbeispiele der Erfindung gezeigt.
Die Erfindung ist auf diese Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. In den
Zeichnungen sind nur die den Erfindungsgegenstand kennzeichnenden Schaltungseinzelheiten
dargestellt.
An einer gemeinsamen Leitung VL liegen mehrere Teilnehmerstellen T St, welche alle
den gleichen Aufbau haben und untereinander nur durch die für den wahlweisen Anruf erforderlichen,
an den verschiedenen Kontakten der Kontaktbänke der Wählwerke angebrachten Anschlüsse unterschieden sind.
Außer diesen Teilnehmerstellen können auch noch andere Abzweigstellen, welche zu
Vermittlungseinrichtungen o. dgl. führen, an beliebigen Stellen der gemeinsamen Leitung
angeschlossen sein. Um gegen Hochspan-„nungsbeeinflussungen
gesichert zu sein, sind die Abzweigstellen durch Schutzübertrager Ue gegen die gemeinsame Leitung abgeriegelt.
Die Abzweigstellen rufen sich untereinander direkt, d.h. ohne Vermittlung einer gemeinsamen
Steuereinrichtung, an, wobei die Stromstoßgabe durch induktive Übertragung von Gleichstromstößen aus der Ortsbatterie
der rufenden Stelle erfolgt. LTm dabei eine
besonders wirksame Stromstoßgabe zu erzielen, ist die Anordnung derart getroffen,
daß der auf der Sekundärseite des Stromstoßtransformators
Tr mit hohem Übersetzungsverhältnis entstehende Stromstoß durch die Aufeinanderfolge eines Ausschaltend
eines Einschaltstromstoßes auf der Pri-
des Transformators gebildet wird. ; der Empfangsseite jeder Abzweig-
,-Stelle ist ein polarisiertes Relais vorgesehen, welches die aufgenommenen Stromstöße auf
das Wählwerk überträgt.
Um eine große Anzahl von Teilnehmern an die gemeinsame Leitung anschließen zu
können, ohne dabei große Wähler an den Abzweigstellen vorsehen zu müssen, werden die
Abzweigstellen in Gruppen eingeteilt, derart, daß bei einer ersten Stromstoßreihe alle
Werke, bei einer darauffolgenden zweiten Stromstoßreihe nur die Werke der gewünschten
Gruppe betätigt werden. Außerdem können beliebige Abzweigstellen durch be- So1
stimmte Kennziffern zu bestimmten Gruppen, die häufig zu Konferenzen o. dgl. angerufen
werden sollen, zusammengefaßt werden.
Der Geheimverkehr ist, abgesehen von einigen nachher erwähnten Ausnahmen, gewahrt.
Die Schaltvorgänge sind folgende:
Beim Abheben des Hörers spricht in der anrufenden Stelle das Relais Λ" an: Erde, 1 c,
HU1, 2?', N (Wicklung I), Batterie, Erde, go
Über 3 η und 7 s wird die Wicklung I des
Stromstoßtransformators Tr eingeschaltet, so daß ein Einschaltstromstoß auf die Wicklung
III übertragen wird. Die Zeitkonstante des Transformators ist dabei j edoch so bemessen,
sowohl durch die Abmessungen des Transformators als auch durch die Größe des
Widerstandes W, der zugleich dazu dient, den Sekundärkreis zu schließen und das Entstehen
zu starker Ströme in der Sekundärrichtung zu vermeiden, daß dieser Sekundärstromstoß
abgeklungen ist, bevor der Kontakt 4», der als Folgekontakt zu Sn arbeitet
und den Stromstoßtransformator über den Schutzübertrager Ue an die Verbindungsleitung
anschaltet, geschlossen wird. Dieser erste Einschaltstromstoß kommt daher auf
die Verbindungsleitung nicht zur Wirkung. Über Kontakt 5 κ wird weiterhin'das Stromstoßempfangsrelais
P der anrufenden Station an die Wicklung IV des Stromstoßtransformators angeschaltet, während gleichzeitig
der Sprechkreis der anrufenden Station unterbrochen wird. Über .den Kontakt 6η wird
das Relais-6" erregt: Erde, ic, HU1, 2v, 6n,
Relais S, Batterie, Erde. Der Kontakt ys
wird demzufolge umgelegt und schaltet dadurch die Wicklung I des Stromstoßtransformators
aus und dafür über den Nummernscheibenimpulskontakt 8 nsi (in Ruhelage) die
Wicklung II des StiOmstoßtransformators ein. Dadurch entsteht auf der Sekundärseite
und dieses Mal auch auf der Leitung ein Stromstoß, der als Belegungsimpuls die
Stromstoßempfangsrelais P in allen übrigen Abzweigstellen und auch in der rufenden
Stelle in die Arbeitslage umlegt. In allen Abzweigstellen spricht daher das Relais C
an: Erde, i^nsa, gp, Dreharm io J in Nullstellung,
Relais C, Widerstand Wi1, Batterie, Erde. Das Relais C hält sich über Kontakt
nc unabhängig von der Stellung des Schaltwerkes
und bringt zugleich mit Kontakt 36 c das Schauzeichen SZ in allen Abzweigstellen
zum Ansprechen.
Weiterhin wird in Abhängigkeit von der Einschaltung des Relais C in allen Abzweigstellen,
außer der anrufenden, das Verzögerungsrelais V in folgendem Stromkreis erregt:
Erde, Kontakt ic, Dreharm 13ei des
Schaltwerkes in der Nullstellung, Relais V (Wicklung I), Batterie, Erde. An der anrufenden
Stelle dagegen ist das Relais V bereits beim Einschalten des Relais S über Kontakt
37j eingeschaltet worden; da das Verzögerungsrelais
V seine Kontakte erst nach einiger Zeit schließt, erfolgt das Umlegen des Kontaktes 2 v, wodurch auch in der anrufenden
Stelle das Relais N abgeschaltet wird, annähernd gleichzeitig mit dem Umlegen
des Kontaktes 1 c; durch Öffnen der Kontakte 4 η und ζ η wird auch der Stromstoßübertrager
wieder von gemeinsamer Leitung abgeschaltet, während sich das Relais 6"
über die Kontakte 36 c und 12 s hält mit seiner Wicklung II.
Beim Aufziehen der Nummernscheibe wird über den Nummernscheibenarbeitskontakt
i^nsa und Kontakt".? zunächst die Wicklung
II des Stromstoßtransformators eingeschaltet, ohne daß dabei jedoch ein Stromstoß
auf die gemeinsame Leitung gesendet wird, da ja der Kontakt 4κ infolge Abfalls
des Relais Λ' geöffnet ist. Zugleich wird aber das Relais N in der anrufenden Stelle wieder
erregt: Erde, 32nsa, 15 s, Relais N (Wicklung
II), Batterie, Erde. Dabei ist aber wiederum infolge der kleinen Zeitkonstante
des Stromstoßtransformatoi's der durch Schließen des Kontaktes i^nsa hervorgerufene
Einschaltstromstoß bereits abgeklungen, so daß bei Schließen des Kontaktes 4« kein
Stromstoß mehr auf die gemeinsame Leitung übertragen wird.
Bei Ablauf der Nummernscheibe wird impulsweise die Wicklung II des Stromstoßtransformators
durch Kontakt 8 nsi ausgeschaltet und die Wicklung I durch Kon-' takt 16 nsi eingeschaltet. Dadurch entstehen
auf der gemeinsamen Leitung je Numraernstromstoß zwei in der Stromrichtung entgegengesetzte
Stromstöße, welche die polarisierten Stromstoßempfangsrelais aller Abzweigstellen
abwechselnd in die Ruhe- und in die Arbeitslage bringen.
An allen Abzweigstellen, mit Ausnahme der anrufenden Stelle, werden daher die
Schrittschaltwerke stoßweise weitergeschaltet: Erde, Kontakte 145Ka1 gp, 17c, x8v, Drehmagnet
D, Batterie, Erde. Dabei wird zwar bei jedem Stromstoß das Relais C durch Kontakt
35 d kurzgeschlossen; es hält sich aber infolge der durch den Kurzschluß hervorgerufenen
Verzögerungswirkung während der Dauer des Stromstoßes, nach dessen Beendigung
der Kontakt 3$d wieder geöffnet wird.
Eerner wird an jeder Abzweigstelle das Relais V über den Kontakt 19 c? auch weiterhin
erregt und hält sich als Verzögerungsrelais während der ersten Stromstoßreihe. Nach
Beendigung dieser ersten Stromstoßreihe fällt in allen Abzweigstellen, die nicht in der
Gruppe der gewünschten Abzweigstelle liegen, das Relais V ab, so daß durch weitere Stromstoßreihen
die Schaltwerke dieser Abzweigstellen nicht mehr betätigt werden. In den Abzweigstellen, deren Anschlußnummer in
der Gruppe der gewünschten Abzweigstelle liegt, hält sich aber das Relais V auch nach
Beendigung der ersten Stromstoßreihe bis zum Beginn der zweiten Stromstoßreihe: Erde, ic, Dreharm 13d des Schaltwerkes auf
Schritt ^1, Relais H (Wicklung I), igd, Relais
V (Wicklung I), Batterie, Erde. Es zieht daher in diesen Abzweigstellen auch das Relais
H an und hält sich über: Erde, 36c, JFi3,
20 h, 21 d auf Kontaktsegment 1 bis 11, Relaisii
(Wicklung II), Batterie, Erde.
Durch die zweite Stromstoßreihe gelangen die Wählwerke der Gruppe der gewünschten
Station auf den Schritt e, so daß in der gewünschten Stelle der Anrufstromkreis zustände
kommt: Erde, ic, 13c/ auf Schritt e,
22h, 23t', Wecker Wk, Batterie, Erde. Der Wecker der angerufenen Stelle läutet so lange,
bis sich der angerufene Teilnehmer meldet oder der rufende Teilnehmer einhängt. Die
durch den Weckerunterbrecher erzeugten Stromstöße können dabei in nicht näher dargestellter
Weise auf die gemeinsame Leitung übertragen werden, um in bekannter Weise als akustisches Anrufkontrollzeichen für den
Anrufenden zu dienen.
Wenn sich der angerufene Teilnehmer meldet, wird das polarisierte Stromstoßempfangsrelais
P der angerufenen Stelle so unter Strom gesetzt, daß der Kontakt dieses Relais wieder in die Ruhelage kommt: Erde,
ic, 13d auf Schritt e, 22h, 23», HU2, 24c,
25 h, Relais P (Wicklung II), Batterie, Erde.
Dadurch wird in der angerufenen Stelle das Relais C durch Kurzschluß zum Abfall gebracht:
Erde, i^nsa, gp, iyc, i8i>, Wi1, Batterie,
Erde. Durch Umlegen des Kontaktes 1 c
in die Ruhelage spricht daher das Relais N an: Erde, ic, HU1, 2ν, Relais N, Batterie,
Erde. Dadurch kommt auch das Relais >S" über Kontakt 6m zum Ansprechen. Durch das Ansprechen
der Relais N und 5" in der angerufenen
Stelle wird von diesen ein Stromstoß (Rückstromstoß) auf die gemeinsame
Leitung gesendet, wobei sich zur Erzeugung dieses Stromstoßes dieselben Schaltvorgänge
ίο wie bei der Erzeugung des Belegungsstromstoßes bei Einleitung einer Verbindung an
der die Verbindung einleitenden Stelle abspielen.
In der angerufenen Stelle spricht das Relais H, welches beim Abfall des Relais C
durch öffnen des Kontaktes 36 c abgefallen war, v:°derum an: Erde, 3.3 c, 34d, 21 d auf
Kontaktsegment 1 bis 11, Relais H (Wicklung II), Batterie, Erde. Durch Umlegen des
Kontaktes 27 h wird ein Stromkreis für den Drehmagneten D geschlossen. Dieser schaltet
durch den Kontakt 34 d das Relais H wieder ab, so daß dieses abfällt und den Stromkreis
für den Drehmagneten wieder unterbricht. Die Relais D und H arbeiten in diesem
Wechselspiel weiter, bis das Schaltwerk die NuUage erreicht. In der anrufenden und. in
der angerufenen Abzweigstelle sind daher während des Gespräches die Schaltwerke in
der Nullstellung. In dieser Stellung wird in der angerufenen Abzweigstelle das Relais C
über die Kontakte 14 nsa und Qp von neuem
erregt, da das Relais P durch den beim Melden
des angerufenen Teilnehmers ausgesandten Rückstromstoß wieder in die Arbeitsstellung
gelangt ist. Das Relais S1 welches bei seinem Ansprechen über Kontakt 37.$
das stark verzögert ansprechende Relais V eingeschaltet hat, wird, bevor sein Halte-Stromkreis
durch Umlegen des Kontaktes 2 ν geöffnet wird, über den inzwischen wieder in
die Arbeitsstellung gelangenden Kontakt 36c und den Kontakt 12ί erregt gehalten. In beiden
Stellen sind weiterhin die Kontakte 28.9
geschlossen und somit die Sprecheinrichtungen SpE an die .Verbindungsleitung angeschaltet.
Das Gespräch kann also stattfinden. .
Wenn nach beendigtem Gespräch der rufende oder angerufene Teilnehmer einhängt, wird der Auslösestromstoß für alle
übrigen Abzweigstellen auf folgende Weise erzeugt: Beim Einhängen des Hörers spricht
das Relais Λτ an: Erde, 1 c, Schaltarm 130! in
Nullstellung, HU ?, 15 J, Relais N (Wicklung
JI), Erde, über Kontakt 3» und 7 s
wird die Wicklung II des Stromstoßtransformators eingeschaltet und ein Stromstoß
auf -die Wicklung III des Stromstoßtransformators übertragen, der wiederum wie beim
Belegen nicht auf die gemeinsame Leitung gelangt, da er abgeklungen ist, bevor Kontakt
4» geschlossen wird. In der das Schlußzeichen gebenden Stelle wird über HU4 und
29 η die Wicklung II des Relais 61 kurzgeschlossen.
Durch den Abfall des Relais S schaltet Kontakt 7 s die Wicklung II des
Stromstoßtransformators aus und die Wicklung I ein. In der Wicklung III wird abermals
Stromstoß erzeugt, der dieses Mal aber auf die gemeinsame Leitung gelangt und die
Kontakte der polarisierten Stromstoßempfangsrelais sämtlicher Abzweigstellen in die
Ruhelage bringt. In allen Abzweigstellen wird daher das Relais C über i^nsa, gp, ijc, i&v
kurzgeschlossen. Durch den Abfall von Relais C werden die Wähler an allen übrigen in
der bei der angerufenen Stelle schon beschriebenen Weise durch das Wechselspiel von
Relais H und D in die Ruhelage geschaltet.
Hat einer der Teilnehmer nach Gesprächsschluß seinen Hörer nicht aufgelegt, so kann
dieser Teilnehmer trotzdem wieder angerufen werden bzw. selbst anrufen. Die Schaltvorgänge
sind dabei folgende:
Legt bei Beendigung eines Gespräches (Einzel- oder Gruppenverbindung) einer der
Teilnehmer seinen Hörer nicht auf, so wird durch den Schlußstromstoß, der bei einer
Einzelverbindung von dem andern am Gesprach beteiligten Teilnehmer und bei einer
Gruppenverbindung von dem anrufenden Teilnehmer beim . Hörerauflegen ausgesandt
wird, die Auslösung der Verbindung und die Überführung der Anrufeinrichtungen an allen
Abzweigstellen in die Ruhelage veranlaßt. Diese Überführung der Anrufeiurichtungen
in die Ruhelage ist unabhängig davon, ob der Hörer an einer Teilnehmerstelle aufgelegt
ist oder nicht; sie geht daher in gleicher Weise an allen Stellen, wie vorher beschrieben,
vor sich, d. h. die Empfangs relais P
werden in die Ruhelage gebracht, Relais C kurzgeschlossen, und sofern dies nicht schon
geschehen ist wie bei den an einem Einzelgespräch beteiligten Stellen, werden die Drehmagnete
D in Selbstunterbrecherschaltung mit Relais H in die Ruhelage »überführt. Der
einzige Unterschied besteht darin, daß nach der Auslösung der Verbindung, also im Ruhezustand
der Anlage bei derjenigen Teilnehmerstelle, an welcher der Hörer nicht aufgelegt
ist, das Relais V erregt bleibt über: Erde, ic, HU1, 2v, Relais V (WicklungII),
Batterie, Erde; jedoch sind die Sprecheinrichtungen dieser Stelle abgeschaltet, da das
die Sprecheinrichtungen anschaltende Relais S weder über seine Wicklung I (infolge Öffnens
des Kontaktes 2 v) noch über seine Wicklung II (infolge öffnens des Kontaktes 36 c)
erregt gehalten werden kann. Da aber die Anrufeinrichtungen P1 C1 D dieser Stelle in
die Ruhelage gebracht sind, ist es möglich, bei einer neuen Wahl trotz des Nichtaufgelegtseins
des Hörers an dieser Teilnehmerstelle den Anruf dieser Stelle vorzunehmen; in solchem Fall wird dann auch die Sperrung
der Sprecheinrichtungen dieser Stelle wiederaufgehoben.
Will dagegen der Teilnehmer selbst eine neue Verbindung herstellen, so muß er zunächst
seinen Hörer erst einmal auflegen, um den bestehenden Stromkreis des Relais V zu
unterbrechen.
Wenn dieser Teilnehmer angerufen wird, wird sein Schaltwerk wie bei einem nor-
t5 malen Vorgang auf den zugehörigen Kontakt
eingestellt und der Wecker eingeschaltet. Die weiteren Vorgänge sind verschieden,
je nachdem, ob ein Einzel- oder Gruppenanruf vorliegt. Handelt es sich um einen .Einzelanruf, so wird der Weckerstromkreis
der angerufenen Stelle geschlossen über: Erde, ic, Dreharm 13 ei in Stellunge, 22h,
2$v, Wecker Wk, Batterie, Erde. Da der
Hörer abgenommen ist, wird zugleich auch die Wicklung II des Relais P erregt: Erde,
ic, Dreharm 13d in Stellung c, 22h, 23v,
HU2, 24.C, 25h, Relais P (Wicklung II), Batterie,
Erde. Dadurch fällt das Relais P ab und schließt in der schon beschriebenen
Weise das Relais C kurz, welches die Rückstellung des Schaltwerkes in die Ruhelage
bewirkt. Beim Abfall des Relais C wird durch Öffnen des Kontaktes 1 c der Weckerstramkreis
unterbrochen.
Handelt es sich jedoch um einen Gruppenanruf, wobei ein Teilnehmer der angerufenen
Gruppe seinen Hörer nicht aufgelegt hat, so wird der Weckerstromkreis auf folgende
Weise geschlossen: Erde, ic, Dreharm 13d
in Stellung g2, 22h, 23V, Wecker Wk, Batterie,
Erde. Da der Hörer noch ausgehängt ist, kommt ein Stromkreis für das Relais N
zustande: Erde, ic, Dreharm 13d in Stellung^,
22h, 22,v, FIU2, 24c, 25h, N (Wicklung
I), Batterie, Erde. Das Relais Λτ spricht an und bringt in der schon beschriebenen
Weise das Relais S über Kontakt 6;i, wodurch über Kontakt 37 s das Relais V eingeschaltet
wird. Durch Öffnen des Kontaktes 237.' wird der Stromkreis für die Relais Λτ
und S unterbrochen, während sich Relais V über Kontakte 1 c, HU1 und 2 ν hält. Gleichzeitig
wird auch der Weckerstromkreis durch den Kontakt 23 ν aufgetrennt.
Bei Abb. 2 liegen ebenfalls an einer gemeinsamen Leitung VL mehrere Teilnehmerstellen
TSt, welche alle den gleichen Aufbau haben und untereinander nur durch die für
den wahlweisen Anruf erforderlichen, an den verschiedenen Kontakten der Kontaktbänke
der Wählwerke angebrachten Anschlüsse unterschieden sind. Außer diesen Teilnehmerstellen
können auch noch andere Abzweigstellen, welche zu Vennittlungseinrichtungen
o. dgl. führen, an beliebige Stellen der gemeinsamen Leitung angeschlossen sein. Die
Abzweigstellen rufen sich untereinander direkt, d. h. ohne Vermittlung einer gemeinsamen
Steuereinrichtung, an, wobei die Stromstoßgabe durch Wechselstromstöße, die aus dem Starkstromnetz oder einer örtlichen
Wechselstromquelle (Polwechsler o.dgl.) entnommen werden, erfolgt. Auf der Empfangsseite jeder Abzweigstelle ist ein auf Wechselstromstöße
ansprechendes Relais vorgesehen, welches die aufgenommenen Stromstöße auf das Wähl werk überträgt. Geheimverkehr ist
bei dieser Anordnung nicht vorgesehen.
Die Schaltvorgänge sind folgende:
Beim Abheben des Hörers in der anrufenden Station spricht das Relais/-/ an: Erde,
HU1, 2 a, Relais H (Wicklung I), Batterie,
Erde. Über den Kontakt 3 h wird die Sprecheinrichtung SpE an die gemeinsame Leitung
angeschlossen. Beim Aufziehen der Wähl-Scheibe wird das Relais B erregt: Erde,
Dreharm 4 d in Stellung 0, Relais/?, HU2,
Nummernscheibenarbeitskontakt, 5 nsa, Batterie, Erde. Über den Kontakt 6 b wird ein
Stromkreis für das Relais V geschlossen: Erde, yh, Dreharm 8d in Stellung o, Relais
V (Wicklung I), 6 b, Batterie, Erde. Das Relais V hält sich über seinen Kontakt 19 t'
unabhängig von Relais B. Beim Ablauf der Nummernscheibe pulsiert das Relais / im
Takte der Nummernstromstöße: Erde,. 9 b, Nummernscheibenimpulskontakt lonsi, Relais
/ (Wicklung I), "Batterie, Erde. Über den Kontakt 11 i und den Kontakt 12b (in
Arbeitsstellung) werden aus der Wechsel-Stromquelle Q Stromstöße auf die gemeinsame
Leitung VL gegeben. Das Wählwerk der rufenden Stelle bleibt bei der Wahl in
der Ruhestellung.
Ist die Nummernscheibe abgelaufen, so 1Ό5 fällt infolge Öffnens des Kontaktes 5 nsa das
Relais B ab und demzufolge auch das Relais /. Die soeben beschriebenen Vorgänge
wiederholen sich bei Aussendung weiterer Stromstoßreihen.
Bei den übrigen Abzweigstellen werden die über die Leitung verlaufenden Wechselstromstöße
von den Stromstoßempfangsrelais R, die parallel an der Leitung liegen, aufgenommen
und zu den Wählwerken weitergegeben. Beim ersten Stromstoß wird über den Kontakt
13/' ein Stromkreis für das Relais U und für den Drehmagneten D und für das mit
diesen in Reihe liegende Relais V (Wicklung II) geschlossen: Erde, 13r, Dreharm
14c? auf Stellung o, Relais V (Wicklung II), Drehmagnet Ό bzw. Relais U, Batterie, Erde.
Der Drehmagnet spricht an und schaltet das Wähhverk auf Schritt i. Für das Relais V
wird ein Haltestromkreis gebildet: Erde, 18 r, Dreharm 8 d auf Kontaktsegment ι bis
ii, Relais V (Wicklung I), 19^, Batterie,
Erde. Die weiteren Stromstöße beeinflussen den Drehmagneten über: Erde, ißr, 20v,
Drehmagnet D, Batterie, Erde. Das Relais U bleibt während der Wahlstromstoßgabe als
Verzögerungsrelais erregt.
Nach Beendigung des Wahlvorganges, z.B. nach der Aussendung von fünf Stromstößen,
ist das Wähhverk auf Schritt 5 eingestellt; das Relais U fällt ab. An der Abzweigstelle 5
wird daher ein Stromkreis für das Relais / eingeschaltet: Erde, Dreharm ^.d auf
Schritt 5. Relais/ (Wicklung II), 21 d, 2,2.11,
Batterie, Erde. Über den Kontakt 23 i wird ein Stromkreis für den Wecker geschlossen:
Erde, Dreharm 4 rf auf Schritt 5, 23?', 24.It1
Wecker Wk, 21 d, 2211, Batterie, Erde. Das
Weckergeräusch kann dabei in nicht näher dargestellter Weise auf die gemeinsame Leitung
induktiv übertragen werden, um für den Anrufenden als Rückkontrollzeichen zu dienen.
Nimmt der angerufene Teilnehmer seinen Hörer ab, so spricht wie bei dem Anrufenden
das Relais H an: Erde,. HU1, 2a, Relais H (Wicklung I), Batterie, Erde. Durch
Umlegen des Kontaktes 24 h, wodurch der Weckerstromkreis unterbrochen wird, wird
ein neuer Stromkreis für den Drehmagneten D gebildet: Erde, Dreharm 4^ auf Schritt 5>
■232', 24 Λ, 25 d, Drehmagnet D, Batterie, Erde.
Das Schaltwerk wird daher um einen Schritt, d. h: auf Stellung 6, weiter geschaltet. Durch
das Weiterschalten des Drehmagneten wird auch der Stromkreis für das Relais / unterbrochen,
so daß dieses abfällt. Das Gespräch kann stattfinden. Während der Dauer des Gespräches halten sich in der
anrufenden wie in der angerufenen Stelle die Relais!/ und V: Erde, HU1, 2a bzw. 26ft,
- Relais H {Wicklung I), Batterie, Erde; Erde,
18;% 8 c/ auf Kontaktsegment 1 bis 11, Relais
V (Wicklung I), ior, Batterie, Erde.
Nach Beendigung des Gespräches wird in der anrufenden Stelle durch Auflegen des
Hörers die Aussendung eines längeren Auslösestromstoßes veranlaßt. Beim Auflegen
des Hörers wird nämlich der Stromkreis für das Relais H unterbrochen. Da das Relais V
noch erregt ist, wird ein Stromkreis für das Relais B gebildet: Erde, Dreharm 4d auf
Stellung ο (da ja das Wähl werk der rufenden Stelle nicht mitgelaufen ist), Relais B, HU2,
27 v, Batterie, Erde. Dadurch kommt über den Kontakt 9 fr ein Stromkreis für das Relais
/ zustande: Erde, gb, HU3, Relais / (Wicklung I), Batterie, Erde. Es wird also
über die Kontakte iii und 12ft aus der
Wechselstromquelle Q ein Stromstoß über die gemeinsame Leitung gesendet, dessen Dauer
durch die Abfallzeit der Relais V und B bestimmt ist. Durch Abfall des Relais H ist
nämlich der Kontakt Jh geöffnet, so daß der Stromkreis für das Relais V unterbrochen
wird. Als Verzögerungsrelais fällt V erst nach bestimmter längerer Zeit ab und öffnet
nun den im Stromkreis des Relais B liegenden Kontakt 27 v. Daher fällt auch Relais B
ab, wodurch die Aussendung von Wechselstrom unterbunden wird.
In jeder der übrigen Abzweigstellen spricht auf den Auslösestromstoß das Relais R an,
welches durch öffnen des Kontaktes i8r den Stromkreis für das Relais V unterbricht.
Wenn der Auslösestromstoß zu Ende ist, fällt das Relais R ab, woduixh über den Kontakt 13?' (in Ruhestellung) das Relais G an-
spricht: Erde, 1377 Dreharm 15 (/ auf Segment ι bis 11, 16 c?, ι Jv, Relais G, Batterie,
Erde. Über die Kontakte 28g und 291· wird
der Drehmagnet erregt, der durch öffnen des Kontaktes 16 d den Stromkreis des Relais G
unterbricht. Der Drehmagnet arbeitet nun in Selbstunterbrecherschaltung mit dem Relais
G, bis die Nullstellung erreicht wird. Auf diese Weise gelangen die Wähhverke an
allen Abzweigstellen unter der Einwirkung des Auslösestromstoßes in die Ruhestellung.
Hat nun der angerufene Teilnehmer seinen Hörer nicht aufgelegt, so wird nach Auslösung
der Verbindung durch den Anrufenden die Sprecheinrichtung des angerufenen Teilnehmers
von der gemeinsamen Leitung abgeschaltet. Die Schaltvorgänge sind dabei folgende:'
Durch den Auslösestromstoß wird das Relais R erregt, welches in der schon beschriebenen
Weise über Kontakt 18 r den Stromkreis für das Relais V auftrennt. Bevor
jedoch Relais V abfällt, kommt ein Stromkreis für die Gegenwicklung des Relais H
zustande: Erde, 13;-, 20 ν, Relais// (Wicklung
II), 30ft, Batterie, Erde. Relais// fällt ab. Gleichzeitig ist über Kontakt 31;- ein
Stromkreis für das Relais A gebildet: Erde, HU1 in Arbeitsstellung, 31 r, Relais A, Batterie,
Erde. Relais A zieht an, trennt durch n0
Öffnen von Kontakt 2 α den Stromkreis der
Wicklung I des Relais H auf und bildet sich nach Abfall .des Relais H einen von Relais R
unabhängigen Haltestromkreis: Erde, HU1, /i,-320, Relais A, Batterie, Erde.
Erfolgt nun ein neuer Anruf, so wiederholen
sich dieselben \^orgänge bei der Wahl, wie bereits beschrieben. Nach Beendigung
der Wahl ertönt der Wecker. Eine Abschaltung des Weckers ist jetzt aber nur möglich,
wenn der angerufene Teilnehmer seinen Hörer auflegt, wodurch das Relais A durch
Öffnen des Hakenumschalterkontaktes HU1
abgeschaltet wird. Wenn der Teilnehmer dann wieder seinen Hörer abhebt, kommt das
Relais H zum Ansprechen und schaltet die Sprecheinrichtung über Kontakt 3 Λ an die
gemeinsame Leitung.
Will aber der Teilnehmer, der seinen Hörer nicht aufgelegt hat, von sich aus eine Verbindung
aufbauen, so muß er zunächst einmal durch Auflegen seines Hörers den Haltestromkreis
des Relais A unterbrechen. Hebt er dann seinen Hörer wieder ab, dann kann,
da Kontakt 2 a geschlossen ist, Relais H (Wicklung I) ansprechen und über Kontakt
3// die Sprecheinrichtung SpE an die Gesellschaftsleitung anschal ten.
Claims (11)
- Patentansprüche:i. . Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, mit an gemeinsamer Leitung liegenden, wahlweise anrufbaren Abzweigstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Anrufeinrichtungen (P, C, D in Fig. 1; R, D in Fig. 2) an allen Abzweigstellen unabhängig vom Betriebszustand der Abzweigstellen (Hörer eingehängt oder abgenommen) nach Auslösung einer Verbindung in die Ruhelage gebracht werden, so daß bei einer neuen ankommenden Verbindung auch bei Nichtaufgelegtsein des Hörers an der gewählten Abzweigstelle deren Anruf durch Einstellen des Wählers auf den zugehörigen Kontakt ermöglicht wird, während bei Herstellung einer abgehenden Verbindung seitens einer Abzweigstelle, an der nach Beendigung der vorhergehenden Verbindung der Hörer nicht aufgelegt wurde, die Wahl- und Sprecheinrichtungen dieser Abzweigstelle durch vom Hakenumschalter gesteuerte Schalteinrichtungen elektrisch gesperrt bleiben, bis der Hörer aufgelegt und dann wieder abgenommen worden ist.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Auswahl einer Abzweigstelle, an welcher der Hörer nicht aufgelegt ist, der Wecker-Stromkreis auf demselben Wege wie bei aufgelegtem Hörer geschlossen wird.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Auswahl einer Abzweigstelle, an welcher der Hörer nicht aufgelegt, ist, d.h. bei erneuter Wahl, der Weckerstromkreis nur vorübergehend geschlossen wird (Fig. I).
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei erneuter Wahl gleichzeitig mit der Einschaltung des Weckers von dem 'in Arbeitsstellung befindlichen Hörerhaken abhängige Schaltmittel (P, C in Fig. 1) wirksam werden, welche selbsttätig den Weckerstromkreis wieder unterbrechen.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei erneuter Wahl der Weckerstromkreis bis zum Auflegen des Hörers geschlossen bleibt (Fig. 2).
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß bei erneuter Wahl von dem in Arbeitsstellung befindlichen Hörerhaken abhängige Schaltmittel (A, H in Fig. 2) die ,Ausschaltung des Weckerstromkreises bis zum Auflegen des Hörers verhindern.
- 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von dem bei Beendigung einer Verbindung ausgesandten Auslöseanreiz gesteuerte Schaltmittel (P, S, V in Fig. 1; R, H, A in Fig; 2) in derjenigen Abzweigstelle, an welcher der Hörer nicht aufgelegt ist, die Sprecheinrichtungen (SpE) von der gemeinsamen Leitung (VL) abschalten.
- 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltung der Sprecheinrichtungen (SpE) durch Öffnen des Erregerstromkreises des die Anschaltung bewirkenden Schaltmittels (S) erfolgt (Fig. 1).
- 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltung der Sprecheinrichtungen (SpE) durch Einschalten einer Gegenwicklung des Anschaltrelais (H) bewirkt wird (Fig. 2).
- 10. Schaltungsanordnung nach An- .100 Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei erneuter Wahl einer Abzweigstelle, an welcher der Hörer nicht aufgelegt ist, die Schaltmittel (V, C)1 welche die Sperrung der Sprecheinrichtungen (SpE) dieser Stelle bewirken, durch die erneute Wahl unwirksam werden (Fig. 1).
- 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei erneuter Wahl einer Abzweigstelle, an der der Hörer nicht aufgelegt ist, die die Sperrung der Sprecheinrichtungen (SpE) dieser Stelle bewirkenden Schaltmittel (A) erst durch vorübergehendes Auflegen des Hörers an dieser Stelle unwirksam werden (Fig. 2).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES104777D DE656936C (de) | 1932-05-29 | 1932-05-29 | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, mit an gemeinsamer Leitung liegenden, wahlweise anrufbaren Abzweigstellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES104777D DE656936C (de) | 1932-05-29 | 1932-05-29 | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, mit an gemeinsamer Leitung liegenden, wahlweise anrufbaren Abzweigstellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE656936C true DE656936C (de) | 1938-02-19 |
Family
ID=7526097
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES104777D Expired DE656936C (de) | 1932-05-29 | 1932-05-29 | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, mit an gemeinsamer Leitung liegenden, wahlweise anrufbaren Abzweigstellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE656936C (de) |
-
1932
- 1932-05-29 DE DES104777D patent/DE656936C/de not_active Expired
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