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DE656881C - Waermeaustauschanlage - Google Patents

Waermeaustauschanlage

Info

Publication number
DE656881C
DE656881C DEG85645D DEG0085645D DE656881C DE 656881 C DE656881 C DE 656881C DE G85645 D DEG85645 D DE G85645D DE G0085645 D DEG0085645 D DE G0085645D DE 656881 C DE656881 C DE 656881C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
liquid
stuffing box
heat exchange
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG85645D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DRUCKTRANSFORMATOREN KOENEMANN
Original Assignee
DRUCKTRANSFORMATOREN KOENEMANN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DRUCKTRANSFORMATOREN KOENEMANN filed Critical DRUCKTRANSFORMATOREN KOENEMANN
Priority to DEG85645D priority Critical patent/DE656881C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE656881C publication Critical patent/DE656881C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/02Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers
    • F22B1/06Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being molten; Use of molten metal, e.g. zinc, as heat transfer medium

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Wärmeaustauschanlage Die Erfindung bezieht sich auf eine Wärmeaustauschanlage, insbesondere Dampferzeugungsanlage mit mittelbarer Beheizung durch eine mittels einer Pumpe in Umlauf gehaltenen Flüssigkeit, z. B. eine Salzschmelze, die bei gewöhnlicher Temperatur erstarrt. Bei diesen Anlagen besteht die Schwierigkeit, daß bei Außerbetriebsetzung die Flüssigkeit in den Rohrleitungen fest wird, ebenso in der Umlaufpumpe, und daß die Inbetriebsetzung der Anlage nur durch besondere Maßnahmen möglich ist. So hat man vorgeschlagen, alle Anlageteile und Rohrleitungen mit Heizmänteln zu umgeben, was aber teuer und umständlich ist. Einfacher ist es, wenn man die Anlage so baut, daß bei Außerbetriebhahme die Flüssigkeit in einen Ablaßbehälter abfließt oder hineingedrückt wird, so daß das Erstarren nur hier erfolgen kann und nur hier ein Einschmelzen notwendig ist, wenn man es nicht vorzieht, die Flüssigkeit in dem Ablaßbehälter auf so hoher Temperatur zu halten, daß sie nicht fest wird.
  • Eine andere Schwierigkeit besteht darin, daß die Umlaufpumpe für die Heizflüssigkeit leicht zu Störungen Anlaß gibt. Tritt in die Stopfbuchse der Pumpe Flüssigkeit ein, so erstarrt diese beim Abkühlen, und die Pumpe kann nicht in Betrieb genommen werden, ohne daß die Stopfbuchse erhitzt wird. Auch kann die aus der Stopfbuchse austretende Flüssigkeit in Anwesenheit von Luft leicht Anfressungen an der Pumpenwelle hervorrufen. Diese Schwierigkeiten können dadurch vermieden «-erden, daß man bei der Pumpe in an sich bekannter Weise einen Luftraum zwischen Flüssigkeit und Stopfbuchse anordnet.
  • Trotz der Verwendung des Ablaßbehälters und des Luftraumes zwischen Flüssigkeit und Stopfbuchse in der Pumpe ergeben sich jedoch noch weitere Schwierigkeiten aus der Anordnung der Pumpe im Heizmittelkreislauf.
  • Ordnet man die Umlaufpumpe so an, daß die Flüssigkeit beim Ablassen aus der Anlage auch aus der Pumpe abfließt, so muß bei Inbetriebnahme die Pumpe besonders angefüllt werden, oder die Flüssigkeit muß mit Druckluft hineingepreßt werden..
  • Fließt dagegen die Flüssigkeit beim Ablassen aus der Pumpe nicht ab, so muß die Flüssigkeit durch besondere Hilfsmittel, z. B. Druckluft, besonders in den Ablaßbehälter geschafft werden, oder man muß bei Inbetriebsetzung die Pumpe erst erhitzen.
  • Um auch dies zu vermeiden, wird nun erfindungsgemäß die Pumpe in einen gleichzeitig als Ablaßbehälter für die Heizflüssigkeit dienenden Behälter eingebaut, und zwar derart, daß der Flüssigkeitsspiegel bei allen Betriebszuständen die Stopfbuchse der Pumpe nicht erreichen kann. Von besonderer Bedeutung ist diese Anordnung bei mittelbar beheizten Anlagen zur Erzeugung von Hochdruckdampf. Bei derartigen Anlagen darf ein Versagen der Pumpe nicht eintreten, da sonst die Dampflieferung aussetzen würde. Es muß daher eine Ersatzpumpe angeordnet werden für den Fall, daß die erste versagt. Diese Ersatzpumpe muß jederzeit sofort betriebsbereit sein. Dies ist natürlich nur möglich, wenn die Stopfbuchse beweglich ist und nicht etwa erstarrte Flüssigkeit sich darin befindet.
  • Bei dieser Anordnung sind alle Schwierigkeiten, die der Betrieb mit erstarrenden Flüssigkeiten mit sich bringt, überwunden und die Bedienung außerordentlich einfach. Nach Einschmelzen der Heizflüssigkeit kann die Pumpe sofort in Betrieb gesetzt werden. Die Anlage wird ohne andere Hilfsmittel mit Heizflüssigkeit gefüllt. Soll die Anlage abgestellt werden, so wird nur die Pumpe abgestellt. Solange wie die Flüssigkeit nicht erstarrt ist, kann die Anlage jederzeit wieder in Betrieb genommen werden. Der Luftiaum zwischen Flüssigkeit und Pumpenstopfbuchse kann überhaupt nicht verschwinden, da auch dann, wenn die Stopfbuchse etwas Luft nach außen treten läßt, der Flüssigkeitsstand niemals bis zur Stopfbuchse ansteigen kann. Es kann also keine Flüssigkeit zur Stopfbuchse gelangen, und ein Festsitzen der Buchse oder Anfressen der Welle ist nicht möglich, so daß auch die Betriebssicherheit außerordentlich groß ist.
  • Schließlich hat die Anordnung noch den Vorteil, daß auch Undichtigkeiten zwischen Pumpendeckel und Pumpengehäuse keine Störung verursacht, da ja die austretende Flüssigkeit in den Ablaßbehälter gelangen würde.
  • Eine Anlage gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt. Die Anlage besteht aus einem Erhitzer i, der durch die Feuerung 2 beheizt wird, aus der zu beheizenden Vorrichtung 3 mit der Rohrschlange q.. Erhitzer i und Rohrschlange d. sind durch Leitungen 5 und 6 miteinander verbunden. In die Leitung 5 ist ein Ablaßbehälter 7 eingeschaltet. In ihm befindet sich eine Kreiselpumpe B. Die Welle g der Pumpe ist senkrecht angeordnet. Sie ist durch einen Deckel io des Behälters hindurchgeführt und wird hier durch die Stopfbuchse i i gedichtet. Die Welle kann durch Riementrieb, Zahnräder oder auch durch einen unmittelbar gekuppelten Motor angetrieben werden. Soll jetzt die Anlage außer Betrieb genommen werden, so wird Pumpe 9 stillgesetzt, und die Heizflüssigkeit fließt in den Behälter 7. Sind nun die Leitungen alle so angeordnet, daß sie Gefälle zu dem Ablaßbehälter besitzen, so läuft die Anlage vollkommen leer. Ist dies nicht möglich, so kann die Flüssigkeit mit Hilfe von Überdruck oder Unterdruck in-den Behälter gefördert werden. Der Behälter 7 ist so angeordnet, daß die, Flüssigkeit in ihm nur bis zum Spiegel 12 steigen kann. Auf diese Art und Weise ist vermieden, daß die Flüssigkeit an die Stopfbuchse herantritt. Während des Betriebes wird der Spiegel nur so weit gesenkt, daß die Pumpe noch ansaugen kann. Die Stopfbuchse wird überhaupt nicht benetzt, und so kann ,auch späterhin kein Festsitzen eintreten. Die Pumpe kann also jederzeit wieder in Betrieb genommen werden, solange wie das Heizmittel flüssig bleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wärmeaustauschanlage, insbesondere Dampferzeugungsanlage. mit mittelbarer Beheizung durch eine bei gewöhnlicher Temperatur erstarrende und mittels einer Pumpe in Umlauf gehaltene Flüssigkeit, wobei zwischen der Flüssigkeit und der Austrittsstelle der Pumpenwelle ein Luftraum angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe (8) in einen gleichzeitig als Ablaßbehälter für die Heizflüssigkeit dienenden Behälter (7) derart eingebaut ist, daß der Flüssigkeitsspiegel (t2) bei allen Betriebszuständen die Stopfbuchse der Pumpe nicht erreicht.
DEG85645D 1933-06-01 1933-06-01 Waermeaustauschanlage Expired DE656881C (de)

Priority Applications (1)

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DEG85645D DE656881C (de) 1933-06-01 1933-06-01 Waermeaustauschanlage

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DEG85645D DE656881C (de) 1933-06-01 1933-06-01 Waermeaustauschanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE656881C true DE656881C (de) 1938-02-16

Family

ID=7138252

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DEG85645D Expired DE656881C (de) 1933-06-01 1933-06-01 Waermeaustauschanlage

Country Status (1)

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DE (1) DE656881C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1110667B (de) * 1953-01-19 1961-07-13 Metallgesellschaft Ag Erhitzer fuer Fluessigkeiten, die hoeher sieden als Wasser und die als Waermeuebertraeger verwendet werden
US3079087A (en) * 1956-12-13 1963-02-26 Gen Electric Method and apparatus for storing and recovering heat

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1110667B (de) * 1953-01-19 1961-07-13 Metallgesellschaft Ag Erhitzer fuer Fluessigkeiten, die hoeher sieden als Wasser und die als Waermeuebertraeger verwendet werden
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