DE656728C - Faltschachtel - Google Patents
FaltschachtelInfo
- Publication number
- DE656728C DE656728C DEE46648D DEE0046648D DE656728C DE 656728 C DE656728 C DE 656728C DE E46648 D DEE46648 D DE E46648D DE E0046648 D DEE0046648 D DE E0046648D DE 656728 C DE656728 C DE 656728C
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- DE
- Germany
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- chute
- tongue
- box
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- closure
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- Expired
Links
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 11
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 1
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- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
- B65D5/008—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper the container body having a pyramidal shape
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cartons (AREA)
Description
- Faltschachtel Die Erfindung betrifft eine sehr einfach zu handhabende Faltschachtel für schüttfähiges Gut beliebiger Art, z. B. für Streuzucker. An sich sind Packungen zur Aufbewahrung von Schüttgut in Form von Faltschachteln bekannt. Diese besitzenden Vorteil, daß sie in urgefülltem Zustande flach zusammengefaltet ohne erhebliche Raumerfordernis aufbewahrt und befördert werden können. Daraus ergibt sich zugleich die Notwendigkeit, die entfaltete Schachtel in gefülltem: Zustande gut verschlossen zu halten, indessen die Raumform trotz der Faltbarkeit beizubehalten. Der Verschluß wird daher in der Regel so eingerichtet, daß er gleichzeitig eine Versteifung für die Schachtel im entfalteten Zustande bildet.
- Hierzu hat man beispielsweise bei prismatischen tütenartigen Schachteln vorgeschlagen, zwei gegenüberliegende Seitenflächen nach innen im Zwickel zu falten und die. beiden anderen gegenüberliegenden Seitenflächen so auszuführen, daß sie, mit den Rändern aufeinandergelegt, einen breiten Verschlußrand bilden, dessen eine Hälfte durch Perforierung abtrennbar ist :und eine Schüttrinne zum Ausgießen des Inhalts freigibt. Der breite unterteilte, aus vier Schichten, bestehende Verschlußstreifen erfordert ein.- sorgfältiges Verschließen, zumal keine innere Abdeckung vorhanden ist. Der aus der Schachtelmitte senkrecht aufragende breite Verschlußstreifen bildet, wenn er abgerissen ist auch keine Handhabe mehr, um die Ausschüttrinne bequem zu öffnen. Ein anderer Vorschlag bei einer prismatischen Faltschachtel gibt zwar die Möglichkeit, mittels zweier gegenüberliegender Seitenwände und einer dazwischenliegenden Wand eine Schüttrinne zu bilden. Diese kann indessen die Schachtelöffnung nicht in ihrer ganzen Ausdehnung abdecken. Es muß deshalb ein besonderer Lappen als Deckelklappe mit einer z kleinen Ausschüttöffnung vorgesehen werden, und diese Teile müssen durch eine weitere, an der vierten Seitenwand vorgesehene Klappe zusammengehalten werden. Es ist ein zweiseitiger SteckverschluB notwendig, um die Schachtelöffnung für Schüttgut abschließen zu können.
- Demgegenüber sind bei einer Faltschachtel von rechteckigem, vorzugsweise quadratischem Querschnitt, z. B. in der Form einer abgestumpften Pyramide, bei der ein Lappen des Zuschnitts einen Deckelverschluß und geöffnet eine dreiseitige eckige Schüttrinne bildet, der Erfindung gemäß die drei Seiten der Schüttrinne so weit durchgezogen, daß sie den ganzen Querschnitt der Schachtelöffnung abdecken, wobei die außenliegenden Seitenteile der Rinne die einschlagbaren Zwickelecken bilden, welche an den Deckelanschlußkanten, sich nach innen umlegend und sich übereinanderschiebend, einen ersten Abschluß der Schachtelöffnung bilden. Der zwischen ihnen liegende Teil der Schüttrinne legt sich als Außendeckel auf diesen Faltverschluß und trägt an seiner freien Außenkante eine zungenartige Verlängerung, welche, unmittelbar auf einer entsprechenden Zunge am -Rand der vierten Seitenwand befestigt, diese Schüttrinne in der Abschlußlage festhält und die ganze Schachtel im entfalteten Zustande gut versteift. Zumr Entleeren hat man ledig; lich den an der vierten Seitenwand sitzende Zungenteil abzutrennen und mit Hilfe deIt zungenartigen Verlängerung am Faltverschluß die Schüttrinne aufzuschlagen, so daß die Entleerung unmittelbar durch diese erfolgen kann. Die Packung selbst kann in jeder beliebigen Größe ausgeführt werden. ' Die Zeichnung veranschaulicht ein AuAführungsbeispiel, und zwar in abgestufter `Pyramidenform. Es zeigt , Abb. r die Faltschachtel geschlossen, Abb. 2 mit geöffneter Schüttrinne in schaubildlicher Darstellung.-Abb.3 ist eine Draufsicht auf den fertigentfalteten Zuschnitt.
- Hiernach ist a der durch Zusammenbiegen und geeignetes Verbinden der Mantel- und Bodenteile gebildete Packungsbehälter. An einer Kante seiner Entleerungsöffnung ist ein Klappdeckel b befestigt, der mit einer Haltezunge b1 versehen ist und mit dieser in geeigneter Weise, z. B. durch Kleben oder Heften, an einer entsprechenden Zunge e der gegenüberliegenden Behälterwand festgelegt werden kann. Die Verbindungsstelle zwischen Zunge c und Behälterwand oder- Zunge b1 und dem Deckel kann auf beliebige Weise, z. B. Anritzen, etwas geschwächt sein, um an diesen Stellen ein leichtes Abreißen einer der beiden Zungen beim öffnen des Verschlusses zu ermöglichen. In Abb.2 ist die Behälterzunge c abgerissen dargestellt und an der Zunge b1 haftend zu denken, mit der sie verbunden, beispielsweise verklebt ist. Die Verbindung der beiden Zungen b1 und c kann auch auf beliebig andere geeignete Weise erfolgen.
- d und dl sind seitliche Begrenzungswände des Klappdeckels, welche die Verlängerung der entsprechenden Behälterseitenwände darstellen und die Verbindung zwischen diesen und dem Klappdeckel bewirken. Die jeweiligen Verbindungskanten - und die mittleren Winkelteilungskanten sind Faltkanten, so daß die seitlichen Deckelbegrenzungswände- harmonikazugartig einzuknicken oder auseinanderzuziehen sind. Es entsteht so eine bequem einknickbare und ausziehbare Auslaufrinne, die beim Entleeren das auslaufende Gut 4htunggebend beeinflußt.
- :-,,'q'u'ill man den Verschluß öffnen, so braucht :iä-rä: nur, wie dies aus Abb. 2 ersichtlich, die -Zunge c von der entsprechenden Behälterwand loszutrennen und den Deckel b mit Ablaufrinne aufzuziehen. Das eingeschlossene Gut läuft dann störungsfrei aus der Packung aus und die harmonikazugartig aufgezogenen seitlichen Begrenzungswände verhindern ein Ablaufen des Gutes nach den Seiten hin. Die bei dem gezeichneten Beispiel gewählte abgestumpfte Pyramidenform des Behälters trägt dazu-bei, daß sich dieser nach öffnung des Verschlusses besonders rasch und restlos entleert. Die Packung ist nicht nur als Kleinpackung gedacht, sondern kann in gleicher Weise und mit den gleichen Vorzügen auch in größeren Ausmaßen und anderen Formen, z. B. für gröberes Schüttgut, wie Haferflocken u. a. m., ausgeführt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCf1: Faltschachtel von rechteckigem, vorzugsweise quadratischem Querschnitt, z. B. in der Form einer abgestuften Pyramide, bei der ein weiterer Lappen des Zuschnitts einen Deckelverschluß und geöffnet eine dreiseitige eckige Schüttrinne bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Seiten (D, b, Dl) der Schüttrinne so weit durchgezogen sind, daß sie den ganzen Querschnitt der Schachtelöffnung abdecken, wobei die außenliegenden Seitenteile (D, Dl) der Rinne einschlagbare Zwickelecken (d-dl) bilden, welche an den Deckelanschlußkanten (k und k'), sich nach innen umlegend und sich übereinanderschiebend, einen ersten Abschluß der Schachtelöffnung bilden und der zwischen ihnen liegende Teil (b) der Schüttrinne als Außendecke sich auf diesen Faltverschluß legt und an seiner freien Außenkante eine zungenartige Verlängerung (b1) trägt, welche, unmittelbar auf einer entsprechenden Zunge (c) am Rand (k4) der vierten Seitenwand (es) befestigt, die Schüttrinne in der Abschlußlage festhält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE46648D DE656728C (de) | 1935-03-03 | 1935-03-03 | Faltschachtel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE46648D DE656728C (de) | 1935-03-03 | 1935-03-03 | Faltschachtel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE656728C true DE656728C (de) | 1938-02-12 |
Family
ID=7080273
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE46648D Expired DE656728C (de) | 1935-03-03 | 1935-03-03 | Faltschachtel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE656728C (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1003027B (de) * | 1953-02-07 | 1957-02-21 | Bischof & Klein Papierverarbei | Kreuzbodenventilsack oder Kreuzbodenventilbeutel aus Papier oder einem aehnlichen Werkstoff |
| DE960168C (de) * | 1949-11-22 | 1957-03-14 | Lothar V Reuss | Luft- und staubdichte Faltschachtel |
| DE1022898B (de) * | 1953-02-07 | 1958-01-16 | Bischof & Klein | Kreuzbodenventilsack oder Kreuzbodenventilbeutel aus Papier oder einem aehnlichen Werkstoff |
| DE1259766B (de) * | 1964-07-08 | 1968-01-25 | Friedrich Hoehing | Schuette an einer Faltschachtel |
| FR2542709A1 (fr) * | 1983-03-18 | 1984-09-21 | Grosse Serge | Boitage en forme de pyramide tronquee |
| DE9403010U1 (de) * | 1994-02-03 | 1994-06-01 | Hülsta-Werke Hüls GmbH & Co KG, 48703 Stadtlohn | Faltkarton mit mehrlagigem Boden |
| DE29519640U1 (de) * | 1995-12-15 | 1996-03-07 | Bischof Und Klein Gmbh & Co, 49525 Lengerich | Seitenfaltenbeutel aus Papier o.dgl. faltbarem Material |
-
1935
- 1935-03-03 DE DEE46648D patent/DE656728C/de not_active Expired
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960168C (de) * | 1949-11-22 | 1957-03-14 | Lothar V Reuss | Luft- und staubdichte Faltschachtel |
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| DE1022898B (de) * | 1953-02-07 | 1958-01-16 | Bischof & Klein | Kreuzbodenventilsack oder Kreuzbodenventilbeutel aus Papier oder einem aehnlichen Werkstoff |
| DE1259766B (de) * | 1964-07-08 | 1968-01-25 | Friedrich Hoehing | Schuette an einer Faltschachtel |
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| DE9403010U1 (de) * | 1994-02-03 | 1994-06-01 | Hülsta-Werke Hüls GmbH & Co KG, 48703 Stadtlohn | Faltkarton mit mehrlagigem Boden |
| DE29519640U1 (de) * | 1995-12-15 | 1996-03-07 | Bischof Und Klein Gmbh & Co, 49525 Lengerich | Seitenfaltenbeutel aus Papier o.dgl. faltbarem Material |
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