DE656475C - Verfahren zur Bildzusammensetzung oder Bildzerlegung fuer Fernsehzwecke - Google Patents
Verfahren zur Bildzusammensetzung oder Bildzerlegung fuer FernsehzweckeInfo
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- DE656475C DE656475C DEF70611D DEF0070611D DE656475C DE 656475 C DE656475 C DE 656475C DE F70611 D DEF70611 D DE F70611D DE F0070611 D DEF0070611 D DE F0070611D DE 656475 C DE656475 C DE 656475C
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N3/00—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
- H04N3/02—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by optical-mechanical means only
- H04N3/08—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by optical-mechanical means only having a moving reflector
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Description
- Verfahren zur Bildzusammensetzung oder Bildzerlegung für Fernsehzwecke Es ist bekannt, bei Projektionsempfängem für Fernsehzwecke bewegte Spiegel zu verwenden, über die das Bild einer feststehenden Blende auf einen Schirm geworfen wird. Dabei ist zunächst nur :ein einziges optisches Sysitem nötig. Dia im ,allgemeinen rückseitig versilberte Spiegel benutzt werden, ergeben sich jedoch wegen der Reflektion an der Vorder-und an der Rückfläche des Spiegels Doppelbilder, die erheblich stören können. Dieser Nachteil kann dadurch vermieden werden, daß die Spiegel im parallelen Strahlengang angeordnet werden, :eine Maßnahme, die beim optischen Bildausgleich in derKinematographdie bereits bekannt ist. Ein Ausführtmgsbeispiel ist in Abb. i gegeben. Die gesteuerte Lichtquelle i liefert einen Lichtstrom, der den; Helligkeitswerten des zu übertragenden Bildes entspricht. Die feststehende Blende z, welche von diesem Lichtstrom durchflossen wird, befindet sich in der Brennebene eines optischen Systems 3, in der Abb. i als einfache Linse gezeichnet. Das von einem Spiegel 4. eines Weillerschen Spiegelrades 5 reflektierte Licht fällt :auf ,ein zweites optisches System 6 und wird in dessen Brennebene -tun Blen,denbild 7 auf dem Schirm, 8 vereinigt. DIeselben Überlegung gelten natürlich nicht nur für ein Weillersches Spiegelrad, sondern auch für gleichwirkende Vorrichtungen, z. B. für zwei Vielkantspiegel. Bei dieser Anordnung im parallelen Strahlengang -wird man nun im allgemeinen feststellen, daß, obwohl die Blende a auf dein Schirm 8 scharf abgebildet -wird, die von den einzelnen Spiegeln gezogenen Zeilen sich entweder überdecken oder aber daß Lücken zwischen ihnen; verbleiben, so daß helle oder dunkle Streifen zwischen den Zeilen entstehen. Dieser Übelstand wird :durch die Erfindung beseitigt. Gemäß der Erfindung werden die bewegten rückseitig versilberten Spiegel im parallelen Strahlengang angeordnet, und das Verhältnis von Blendengröße und Brennweite des zwischen Blende und bewegtem Spiegel befindlichen optischen Systems wird gleich 4." dividiert durch die Bildpunktzahl gewählt. Unter Bildpunktzahl ist dabei das Verhältnis aus Fläche des Fernsehbildes und Fläche des Blendenbildes auf dem Schirm 8 zu verstehen. In diesem Fall treten weder Lücken zwischen; den Zeilen noch üb.erdeckungen auf. Nach dieser Regel -wird es möglich, von v ornherein den richtigen Zeilenabstand auf dem Bildschirm sicherzustellen.
- Es kommt hiernach nur auf die richtige Wahl der Kantenlänge der Blende :2 und der Brennweite des optischen Systems 3 an. Diese Betrachtung gilt zwar streng nur für den Fall, :daß der Bildschirm 8 .die Form einer Kugelfläche besitzt, :doch läSt sie sich bei den praktisch vorkommenden Fällen mit genügender Genauigkeit auf einen ebenen Bild-. schirm ausdehnen.
- Den bisherigen Ausführungen lag eine qua-; dratische Blende zugrunde. Wenn andere Blendenformen verwendet werden, so niuß man die Kantenlänge desjenigen Quadrates einsetzen, welche unter sonst gleichen Verhältnissen dieselbe Größe des Fernsehbildes ergeben würde.
- Um das Verhältnis V der Kantenlänge der Blende zur, Brennweite des Systems 3 einzuhalten, werden im allgemeinen Sonderanfertigungen von Blendenöffnungen oder von optischen Systemen nötig sein. Um dies zu umgehen, kann :es von Vorteil sein, Mittel vorzusehen, welche eine stetige Veränderung des Verhältnisses V in gewissen Grenzen gestatten. In den meisten Fällen ist es wegen der Kleinheit der Blendenäffnung nicht möglich, deren Größe zu verändern, besonders wenn ihre Form nicht quadratisch ist. Es bleibt also nur übrig, die Brennweite des Systems 3 zu verändern. Hierzu sind verschiedene aus der Optik bekannte Wege möglich. Es werden zu diesem Zweck mehrere optische Systeme verwendet, deren Äquivalentbrennlveite in gewissen Grenzen geändert werden kann. So können zwei optische Systeme hintereinandergeschaltet und durch Veränderung ihres Abstandes die Äquivalentbrennweit:e geändert werden. Ein solcher Fall ist in Abb. 2 dargestellt, in welcher die beiden optischen Systeme durch die Linsen 9 und i o dargestellt sind. Im übrigen gelten dieselben Bezeichnungen wie in der Abb. i.
- Eine ;andere Möglichkeit der Veränderung der Brennweite des optischen Systems 3 besteht nach Abb.3 darin, daß man vom. der Blende 2 mit Hilfe des optischen Systems i i in .der Ebene 12 eine Zwischenabbildung vornimmt und :erst das Blendenbild bei 12 mittels des optischen Systems 3 weiter über den Spiegel 4 abbildet. Auch hier läßt sich durch Veränderung der Abstände von Linsen und Blende das richtige Aneinanderfügen der Zeilen bzw. die richtige Überdeckung der Zeilen bei nicht quadratischen Löchern er-.reichen.
- " Was im vorhergehenden über die Bildzusamme nsetzung gesagt wurde, gilt ebenso für die Abtastung auf der Senderseite. Auch hier muß, um eine einwandfreie Abt.astung durchführen zu können, die richtige Zeilenbreite mittels des Verhältnisses 17 eingestellt werden.
Claims (4)
- PATENTANsrRi`,cirr_: i. Verfahren zur Bildzusammensetzung oder Bildzerlegung für Fernsehzwecke, bei dem eine feste Blende über bewegte rückseitig versilberte Spiegel auf einen Bildschirm abgebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung der bewegten Spiegel im parallelen Strahlengang das Verhältnis von Blendengrö:ße und Brennweite des zwischen Blende und bewegtem Spiegel befindlichen Systems gleich 4 dividiert durch die Bildpunktzahl gewählt wird.
- 2. Einrichtung für das Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen der Blende und den Spiegeht befindliche optische System eine veränderliche Brennweite besitzt.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das optische System aus zwei Teilsystemen besteht, deren Abstand geändert werden kann.
- 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von der Blende mittels eines .optischen Systems ein Bild veränderlicher Größe entworfen wird, welches über .ein zweites optisches System und über die bewegten Spiegel auf den Bildschirm abgebildet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF70611D DE656475C (de) | 1931-03-27 | 1931-03-28 | Verfahren zur Bildzusammensetzung oder Bildzerlegung fuer Fernsehzwecke |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE373093X | 1931-03-27 | ||
| DEF70611D DE656475C (de) | 1931-03-27 | 1931-03-28 | Verfahren zur Bildzusammensetzung oder Bildzerlegung fuer Fernsehzwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE656475C true DE656475C (de) | 1938-02-19 |
Family
ID=25859784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF70611D Expired DE656475C (de) | 1931-03-27 | 1931-03-28 | Verfahren zur Bildzusammensetzung oder Bildzerlegung fuer Fernsehzwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE656475C (de) |
-
1931
- 1931-03-28 DE DEF70611D patent/DE656475C/de not_active Expired
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