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DE656130C - Achslager fuer Schienenfahrzeuge mit einteiligem Gehaeuse und Ober- und Unterschale - Google Patents

Achslager fuer Schienenfahrzeuge mit einteiligem Gehaeuse und Ober- und Unterschale

Info

Publication number
DE656130C
DE656130C DEM113737D DEM0113737D DE656130C DE 656130 C DE656130 C DE 656130C DE M113737 D DEM113737 D DE M113737D DE M0113737 D DEM0113737 D DE M0113737D DE 656130 C DE656130 C DE 656130C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lower shell
axle
housing
axle bearing
rail vehicles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM113737D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Peyinghaus W Eisen & Stahlwerk
Original Assignee
Peyinghaus W Eisen & Stahlwerk
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Peyinghaus W Eisen & Stahlwerk filed Critical Peyinghaus W Eisen & Stahlwerk
Priority to DEM113737D priority Critical patent/DE656130C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE656130C publication Critical patent/DE656130C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F15/00Axle-boxes
    • B61F15/02Axle-boxes with journal bearings
    • B61F15/06Axle-boxes with journal bearings for cars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

  • Achslager für Schienenfahrzeuge mit einteiligem Gehäuse und Ober- und Unterschale Achslager für Schienenfahrzeuge mit einteiligem Gehäuse und Ober- und Unterschale, denen das Schmiermittel durch eine Fördervorrichtung zugeführt wird, sind. bekannt. Während sich die Aufgaben der Unterschale bisher darauf beschränkten, den Achsschenkel gegen Springen zu sichern oder ihn zu schmieren bzw. beide Wirkungen gleichzeitig auszuüben, geht vorliegende Erfindung von der Erkenntnis aus, daß sich die Unterschale, unabhängig davon, welche Ausbildung sie auch gerade angenommen haben mag, in besonders vorteilhafter Weise zur Sicherung des Achsschenkels gegen die durch die Steigerung der Geschwindigkeiten und Lagerbelastungen überaus groß gewordenen axialen Stöße eignet.
  • Demgemäß kennzeichnen sich Achslager für Schienenfahrzeuge mit einteiligem Gehäuse und Ober- und Unterschale, denen das Schmiermittel durch eine Fördervorrichtung zugeführt wird, erfindungsgemäß dadurch, daß die Stirnenden der Unterschale das Halslager für den Achsschenkel bilden und daß die Unterschale im Gehäuse unmittelbar festgelegt ist. Bisher hat man nämlich bei den eingangs erwähnten bekannten Achslagern lediglich die Tragschale festgelegt und die Unterschale, etwa durch an den Flanken derselben angeordnete leistenartige Vorsprünge, die in entsprechende Ausnehmungen der oberen Tragschale eingreifen, mit dieser verklammert, um Verschiebungen der Unterschale durch die Wirkungen der Erschütterungen und ein Hinundherwandern derselben zu verhindern. Eine derartige Festlegung der Unterschale wäre jedoch ungenügend gewesen, wenn auf dieselbe axiale Stöße zur Wirkung gekommen wären, so daß man es bei praktischen Ausführungen stets vorzog, die Stirnfläche der Unterschale gegenüber derjenigen der oberen Tragschale etwas zurückzusetzen. Man hat auch schon die Unterschale weitgehend zum Achsschenkelbund vorgezogen. In diesem Falle fehlte aber die unmittelbare Festlegung der Unterschale gegen. das Achslagergehäuse, so daß die axialen Stöße infolge der zugelassenen Verschiebungsmöglichkeit der Unterschale durch die obere Tragschale aufgenommen wurden. Die Unterschale gewährt aber infolge ihrer Anordnung unterhalb des Achsschenkels in einem gänzlich anderen Ausmaße wie die Tragschale die Möglichkeit einer einfachen, formschlüssigen Festlegung im Achslagergehäuse, zumal die Stirnflächen ihrer Stirnenden dadurch, daß die Unterschale keine anderen Wirkungen auzuüben braucht, so groß bemessen werden können, wie dies mit Rücksicht auf die formänderungslose Ableitung. der auftretenden Axialstöße erforderlich erscheint.
  • Es ist zwar bei zweiteiligen Treibachslagern von Lokomotiven nicht mehr neu. unterhalb der Treibachse auf jeder Seite des zur Schmierung derselben dienenden Schmierpolsters leistenartige, in der Höhenlage versteilbare Hilfsbäcken vorzusehen und die Stirnenden dieser Hilfsbacken zum Treibachsenbund in derselben Weise wie die Stirnenden der oberen Tragschale vorzuziehen'' Derartige Lager, die mit denjenigen -eine'r': Dampfmaschine verglichen werden können;; weichen aber nach ihrer Lage im Unter= gestell, ihrer Beanspruchung und Bauart von Achslagern für Schienenfahrzeuge mit einteiligem Gehäuse und Ober- und Unterschale, denen das Schmiermittel durch eine Fördervorrichtung zugeführt wird, derart grundsätzlich ab, daß diese bei zweiteiligen Treibachslagern sehr bewährten Vorschläge bisher zu keiner befriedigenden Lösung auf dem Gebiete erfindungsgemäß ausgebildeter Achslager führen konnten. Es ist auch nicht mehr neu, bei ringzylindrischen Lagerbüchsen, die aus zwei Teilen bestehen, die untere Hälfte der Lagerbüchse mit einem notlaufseitig angeordneten Bund zu versehen, um auf diese Weise Verschiebungen in der Richtung zum Achsschenkelbund zu auszuschließen. Aber auch diese Lagerbauart weicht grundsätzlich von derjenigen der erfindungsgemäß ausgebildeten Achslager ab. Es fehlt vor allem die Möglichkeit der Festlegung derartiger Lagerbüchsenhälften nach beiden Richtungen, sofern man nicht eine Zweiteiligkeit des Gehäuses in Kauf nehmen will. Gerade das zweiteilige Gehäuse macht bei Achslagern mit mechanischer Schmiermittelförderung erhebliche Dichtungsschwierigkeiten, so daß es sich bei diesem Achslager bis auf wenige unabänderliche Ausnahmefälle (Innenlager) nicht einzuführen vermochte.
  • In weiterer Durchführung des Erfindungsgedankens kann die unmittelbare Festlegung der Unterschale im Gehäuse in der verschiedensten Weise durchgebildet sein. Besonders zweckmäßig ist die Anordnung leistenartiger Widerlager an den Flanken der Unterschale, welche in schlitzförmigen Ausnehmungen des Achslagergehäuses aufgenommen sind. Es können aber auch in sinngemäßer Umkehrung dieses Gedankens Ausnehmungen in den Flanken der Unterschale vorgesehen sein, in denen entsprechend ausgebildete Vorsprünge des Gehäuses aufgenommen sind.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise zwei Ausführungen des Erfindungsgedankens, und zwar geben die Abb. i und 2 im senkrechten Längs- und teilweisen Querschnitt gemäß Linie II-II der Abb. i ein Ausführungsbeispiel wieder, bei dem die Widerlager an der Unterschale, die Ausnehmungen im Achslagergehäuse angeordnet sind. Im Ausführungsbeispiel der Abb. 3 und q. wird wiederum im senkrechten Längsschnitt und teilweisen Querschnitt nach Linie IV-IV der Abb. 3 eine Ausführungsform gezeigt, bei der die Widerlager am Gehäuse, die Ausnehmungen in der Unterschale vorgesehen sind.
  • In allen Abbildungen bezeichnet i die als `° Gegenschale zur Tragschale 2 ausgebildete `Unterschale. Erfindungsgemäß ist nun die mit ihren Stirnflächen das Halslager bildende Unterschale im Achslagergehäuse unmittelbar festgelegt. Die Festlegung der Unterschale im Gehäuse erfolgt dabei durch zwischen, Achslagergehäuse und Unterschale angeordnete, in Ausnehmungen des einen Teiles eingreifende Widerlager am anderen der beiden Teile, wobei mindestens eine der Widerlagerflächen an der die Ausnehmung bildenden Wandung schließend anliegt und beide Teile vor Verschiebungen in Achsrichtung, -mindestens vom Achsschenkelbund zum Notlauf hin, sichert. Im Ausführungsbeispiel der Abb. i und 2 werden diese Widerlager 9 von den Flanken 3 und q. der Unterschale gebildet und in schlitzförmigen Ausnehmungen io des Achslagergehäuses ii aufgenommen. Es liegen also beide Widerlagerflächen 12 und 13 schließend an 'den die Ausnehmung io bildenden Wandungen 1.4 und 15 an, so daß Achslagergehäuse i i und Unterschale i gegenseitig vollkommen vor axialen Verschiebungen gesichert sind. Die Befestigungs- und Nachstellvorrichtung in der Senkrechten kennzeichnet sich dabei durch ein an sich bekanntes, am Rücken der Unterschale anliegendes Stützglied, dessen Dicke veränderlich ist. Zu diesem Zweck besteht es, wie bereits früher vorgeschlagen, aus zwei Teilen 16 und 17, die über eine schiefe, durch Zacken 18 unterteilte Trennfläche in Verbindung stehen. Je nach der Stellung der beiden Teile 16 und 17 zueinander ändert sich die Dicke des Stützgliedes, so daß auf diese Weise eine Nachstellung der Unterschale vorgenommen werden kann. Die Lage der beiden Teile kann durch eine Schraube i9 gesichert werden. Eine zweite Schraubenverbindung 2o sichert das Stützglied vor unwillkürlicher Verschiebung.
  • Der Ein- und Ausbau der Unterschale gestaltet sich bei einem erfindungsgemäß ausgebildeten Achslager besonders einfach. Es ist lediglich erforderlich, die Schraubenverbindung 2o zu lösen und das Stützglied 16, 17 durch Verschiebung parallel zur Achse auszubauen. Hierauf können die Flächen 12 und 13 des Widerlagers 9 durch Senken der Unterschale außer Eingriff mit den Begrenzungsflächen i¢ und 15 der Ausnehmung io gebracht werden, worauf die Unterschale ebenfalls durch Verschiebung parallel zur Achse entfernt werden kann. Der Einbau gestaltet sich sinngemäß. Soll auch die Tragschale 2 entfernt werden, so ist es lediglich erforderlich, das Achslagergehäuse i i nach dem Ausbau der Unterschale i etwas anzuheben, bis die segmentförmigen Anschläge 21 der Tragschale 2 außer Eingriff mit dem Widerlager 22 kommen und der Achsschenkelbund nicht. mehr hinderlich ist, worauf die Tragschale 2# ebenfalls durch Anheben und Verschieben parallel zur Achse ausgebaut werden kann.
  • Das Ausführungsbeispiel der Abb. 3 und 4. entspricht dem der Abb. i und 2 mit dem Unterschied, daß die Widerlager 23 nicht an den Flanken der Unterschale i, sondern am Achslagergehäuse i i angeordnet sind. Außerdem sind nunmehr parallelepipedische Ausnehmungen in den Flanken 3 und q. der Unterschale vorgesehen, so daß lediglich ein lappenförmiger Teil 24 an der Unterschale bestehen bleibt und zum Widerlager 23 zu die Wandung der Ausnehmung bildet, welche am Widerlager 23 schließend anliegt. Von der Anordnung eines entsprechenden, die Ausnehrnungen in den Flanken der Unterschale notlaufseitig begrenzenden Lappens kann abgesehen werden, weil die Stirnfläche 26 jeder der beiden zu einem Radsatz zugehörigen Unterschalen bei Mittelstellung der Radsatzachae den gleichen Abstand von dem zugeordneten Achsschenkelbund 27 besitzt; da jeder Achsschenkelbund bei Verschiebungen um so zugelassenes Axialspiel an der Stirnfläche der Unterschale desjenigen Achslagers zur Anlage kommen muß, gegen dessen Gehäuse er eine vom Bund zum Notlauf hin gerichtete Bewegung ausführt, wird also auf diese Weise die vom Notlauf zum Bund hin gerichtete Bewegung der Radsatzachse, die dabei in bezug auf das Gehäuse des anderen Achslagers eintritt, begrenzt, so daß keine der beiden Unterschalen unter allen Umständen vor Verschiebungen in der Richtung vom Notlauf zum Bund hin gegen, das Gehäuse gesichert verden muß.
  • Ebenso entspricht das Stützglied zur Befestigung und Nachstellung der Unterschale in der Senkrechten dem Stützglied der Abb. i und 2 mit dem Unterschied, daß es aus über schiefe Flächen schlittenartig aufeinandergleitenden Teilen 28 und 29 besteht, deren Lage zueinander über eine Schraube 30 und Schraubengang 31 stetig veränderlich ist. Auf diese Weise kann die Unterschale i jeder noch .so feinen Veränderung des Achsschenkeldurchmessers angepaßt werden. In der Betriebslage der Teile liegen dabei die Anschläge 32 der Unterschale i an dem Teil 29 an und sichern diesen und damit über die Schraubenverbindung 30, 3i auch den anderen Teil 28 des Stützgliedes vor axialen Verschiebungen.
  • Der Ausbau der Unterschale i entspricht dem für die Abb, i und 2 vorbeschriebenen mit dem Unterschied, daß nicht das gesamte Stützglied, sondern zunächst nach Lösung der Schraubenverbindung Tei128 des Stützgliedes durch Verschiebung parallel zur Achse entfernt wird. Hierauf kann der Teil 29 aus dem Bereich der Anschläge 32 gebracht und entfernt werden, worauf die Unterschale und gegebenenfalls die Tragschale in der bereits beschriebenen Weise ausgebaut werden können. Der Einbau gestaltet sich sinnentsprechend.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Achslager für Schienenfahrzeuge mit einteiligem Gehäuse und Ober- und Unterschale, denen das Schmiermittel durch eine Fördervorrichtung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnenden der Unterschale das Halslager für den Achsschenkel bilden und daß die Unterschale im Gehäuse unmittelbar festgelegt ist.
  2. 2. Achslager nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Anordnung leistenartiger Widerlager an den Flanken der Unterschale, welche in schlitzförmigen Ausnehmungen des Achslagergehäuses aufgenommen sind.
  3. 3. Achslager nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Ausnehmungen in den Flanken der Unterschale, in denen entsprechend ausgebildete Vorsprünge des Gehäuses aufgenommen sind.
DEM113737D 1931-01-26 1931-01-27 Achslager fuer Schienenfahrzeuge mit einteiligem Gehaeuse und Ober- und Unterschale Expired DE656130C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM113737D DE656130C (de) 1931-01-26 1931-01-27 Achslager fuer Schienenfahrzeuge mit einteiligem Gehaeuse und Ober- und Unterschale

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE388184X 1931-01-26
DEM113737D DE656130C (de) 1931-01-26 1931-01-27 Achslager fuer Schienenfahrzeuge mit einteiligem Gehaeuse und Ober- und Unterschale

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE656130C true DE656130C (de) 1938-01-29

Family

ID=25876445

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM113737D Expired DE656130C (de) 1931-01-26 1931-01-27 Achslager fuer Schienenfahrzeuge mit einteiligem Gehaeuse und Ober- und Unterschale

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE656130C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005107B (de) * 1953-04-28 1957-03-28 Nat Motor Bearing Co Inc Schutzlager fuer ein Achslager von Eisenbahnfahrzeugen
AT520067A1 (de) * 2017-05-17 2018-12-15 Miba Gleitlager Austria Gmbh Schienenfahrzeug und Verfahren zum Wechseln eines Gleitlagers bei einem Schienenfahrzeug

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005107B (de) * 1953-04-28 1957-03-28 Nat Motor Bearing Co Inc Schutzlager fuer ein Achslager von Eisenbahnfahrzeugen
AT520067A1 (de) * 2017-05-17 2018-12-15 Miba Gleitlager Austria Gmbh Schienenfahrzeug und Verfahren zum Wechseln eines Gleitlagers bei einem Schienenfahrzeug
AT520067B1 (de) * 2017-05-17 2021-11-15 Miba Gleitlager Austria Gmbh Schienenfahrzeug und Verfahren zum Wechseln eines Gleitlagers bei einem Schienenfahrzeug

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