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DE655939C - Maschine zum Herstellen von Wendelfedern - Google Patents

Maschine zum Herstellen von Wendelfedern

Info

Publication number
DE655939C
DE655939C DEST53640D DEST053640D DE655939C DE 655939 C DE655939 C DE 655939C DE ST53640 D DEST53640 D DE ST53640D DE ST053640 D DEST053640 D DE ST053640D DE 655939 C DE655939 C DE 655939C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
springs
machine
slide
production
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST53640D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stotz Kontakt GmbH
Original Assignee
Stotz Kontakt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stotz Kontakt GmbH filed Critical Stotz Kontakt GmbH
Priority to DEST53640D priority Critical patent/DE655939C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE655939C publication Critical patent/DE655939C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F3/00Coiling wire into particular forms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Maschine zum Herstellen von Wendelfedern Es ist bekannt, daß die mit den üblichen Wendelfederherstellungsmaschinen hergestellten Wendelfedern, wenn sie beim Gebrauch ohne Beeinträchtigung ihrer Arbeitsfähigkeit zusammendrückbar sein und eine ganz bestimmte Druckkraft aufbringen sollen, erst durch ein- oder mehrmaliges Zusammendrücken in ihre endgültige Form gebracht werden müssen. Diese Maßnahme bezeichnet man als Setzen der Feder.
  • Dieses Setzen erfolgt in bestimmter Weise derart, daß von Hand ein axialer Druck auf die Feder ausgeübt wird. Bei der Herstellung kleiner Federn, z. B. für elektrotechnische Geräte, werden üblicherweise die Federn zunächst in einer Federherstellungsmaschine hergestellt, in einem Behälter gesammelt und alsdann in einer zweiten Maschine gesetzt. Da nun aber die kleinen Federn dazu neigen, sich im Sammelbehälter zu verwickeln, müssen sie zum Setzen erst wieder mühevoll von Hand auseinandergenommen werden, wobei sie auch noch verbogen oder gar beschädigt werden können. Dadurch entsteht viel Mehrarbeit und Zeitverlust.
  • Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Herstellen von Wendelfedern, bei der diese Nachteile wegfallen. In welcher Weise die Maschine die Federn herstellt, ist für den Erfindungsgegenstand gleichgültig. Die Maschine nach der Erfindung kennzeichnet sich durch einen Druckbolzen, der die Federn unmittelbar nach ihrer Herstellung durch ein einmaliges oder mehrmaliges Setzen in ihre endgültige Form bringt, ferner durch einen Zubringerschlitten, der die Federn dem Druckbolzen zuführt, sowie durch ein Leitrohr, durch welches die Federn, nachdem sie vom Werkstoffdraht abgeschnitten sind, in den Zubringerschlitten gleiten. Diese für das Setzen der Federn bestimmten Teile der Maschine sind einfach in ihrem Aufbau; zu ihrem Antrieb im Gleichlauf mit der Federherstellungseinrichtung können gewöhnliche Unrundscheiben verwendet werden; ferner ist es ohne weiteres möglich, die Hilfsmittel zum Setzen der Federn an jeder beliebigen Federherstellungsmaschine auch noch nachträglich anzubringen. Ein vorläufiges Sammeln der Federn in einem Behälter findet nicht statt. Der Werkstoffdraht wird in einem ununterbrochenen Arbeitsgang zu Federn umgeformt, und anschließend werden die Federn gesetzt.
  • Der Zubringerschlitten gemäß der Erfindung kennzeichnet sich zweckmäßig durch eine federbelastete Klappe,. durch welche die in Richtung ihrer Achse eingeführten Federn in einer Richtung rechtwinklig dazu aus dem Schlitten austreten können.
  • Die Zeichnung zeigt schematisch den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel.
  • Auf der Antriebswelle a sitzt eine Unrundscheibe b, die den Druckbolzen c entgegen der Wirkung der Feder d mehrmals aus der in der Abbildung gezeichneten Ruhestellunk nach abwärts drückt. Beim Ausführungsbeispiel ist zwischen der Unrundscheibe b und dem Druckbolzen c ein Zwischenhebel e mit einer Rolle t angeordnet. Am unteren Ende des Druckbolzens c sitzt der Führungsstift g für die zu setzende Feder -a. Auf dem Arbeitstisch i ist ein Zubringerschlitten j hin und her beweglich angeordnet. Die Bewegung des Zubringerschlittens j wird herbeigeführt durch eine gleichfalls auf der Welle a vorgesehene Unrundscheibe k, die auf einen Lenker in einwirkt und so gestaltet ist, daß sie bei einer vollen Umdrehung der Welle a den Schlitten jaus der gezeichneten Stellung bis unter den Stift g des Druckbolzens c führt und nach dem ersten Niederdrücken des Bolzens c wieder zurückführt. Der Raum it im Schlitten j zur Aufnahme der Feder h wird durch eine Klappe o abgeschlossen, die durch eine Feder p zugehalten wird. Wenn der Schlitten j zurückgeführt wird, öffnet sich die Klappe o, die Feder lt bleibt zurück und wird bei dem nunmehr einsetzenden ein-oder mehrmaligen -Niedergang des Druckbolzens c zusammengedrückt.
  • An der Einrichtung zum Herstellen der Federn wird der Draht r in bekannter Weise zwischen den Formstählen s zur Feder-umgeformt und anschließend durch das Abschneidemesser t abgeschnitten. Die entstandene Feder lt fällt in einen Auffangtrichter it, aus dem sie durch das Leitrohr v bis in den Raum it im Zubringerschlitten j geführt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Herstellen von Wendelfedern, - gekennzeichnet durch einen Druckbolzen (c), der die Federn (h) unmittelbar nach ihrer Herstellung durch einmaliges oder mehrmaliges Setzen in ihre endgültige Form bringt, durch einen Zubringerschlitten (j), der die Federn dem Druckbolzen zuführt, sowie durch ein Leitrohr (v), durch welches die Federn, nachdem sie vom Werkstoffdraht (r) abgeschnitten sind, in den Zubringerschlitten gleiten.
  2. 2. Zubringerschlitten nach Anspruch z, gekennzeichnet durch eine federbelastete Klappe (o), durch welche die in Richtung ihrer Achse in den Zubringerschlitten (j) eingeführten Federn (h) in einer Richtung rechtwinklig dazu aus dem Schlitten austreten können.
DEST53640D 1935-06-27 1935-06-27 Maschine zum Herstellen von Wendelfedern Expired DE655939C (de)

Priority Applications (1)

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DEST53640D DE655939C (de) 1935-06-27 1935-06-27 Maschine zum Herstellen von Wendelfedern

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DEST53640D DE655939C (de) 1935-06-27 1935-06-27 Maschine zum Herstellen von Wendelfedern

Publications (1)

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DE655939C true DE655939C (de) 1938-01-26

Family

ID=7466786

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DEST53640D Expired DE655939C (de) 1935-06-27 1935-06-27 Maschine zum Herstellen von Wendelfedern

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