DE642076C - Beim Herstellen von Wasserwellen waehrend des Trocknungsvorganges als Schutz gegen Hitzebelaestigung zu verwendendes Hilfsgeraet - Google Patents
Beim Herstellen von Wasserwellen waehrend des Trocknungsvorganges als Schutz gegen Hitzebelaestigung zu verwendendes HilfsgeraetInfo
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- DE642076C DE642076C DEF79158D DEF0079158D DE642076C DE 642076 C DE642076 C DE 642076C DE F79158 D DEF79158 D DE F79158D DE F0079158 D DEF0079158 D DE F0079158D DE 642076 C DE642076 C DE 642076C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
- A45D8/00—Hair-holding devices; Accessories therefor
- A45D8/40—Hair-nets; Hair-protecting caps
Landscapes
- Outer Garments And Coats (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Hilfsgerät, welches während des" Trocknungsvorganges
als Schutz gegen Hitzebelästigung Verwendung finden und eine Beschleunigung des Trocknungsvorganges zulassen soll.
Eine Ohrenschutzvorrichtung gegen die Wärmeeinwirkung beim Haarwellen ist bereits
vorgeschlagen worden. Diese Vorrichtung besteht aus über die Ohren zu stülpenden
Muscheln, welche durch einen federnden Bügel oder den beim Haarwellen überzuziehenden
Schleier festgehalten werden. Der hierdurch gewährte Schutz ist jedoch nicht genügend, da lediglich die Ohren geschützt
werden. Außerdem hindert die muschelartige Form die Herstellung einer eng am Kopf anliegenden
Haartracht. Die bekannten Frisierhauben, welche aus einem Netz mit Nackenband bestehen und welche nach dem Legen
der Haare stramm über den Kepf gespannt werden, sind schon aus dem Grunde für die
Herstellung von Wasserwellen ungeeignet, da sie die vorgelegten Wellen vor ihrer Trocknung
bereits flach drücken und somit zum Verschwinden bringen. Daneben erfaßt eine solche Kopfhaarbinde nicht den hinteren Teil
des Kopfes und bietet auch keinen Schutz gegen die Hitzebelästigung.. Es ist auch ein Haarschutzband
bekanntgeworden, welches dem Umstand Rechnung tragen soll, daß viele Frauen das Haar ■ gewellt und mehr oder
weniger in Dauerwellen tragen und vielfach kosmetische Mittel zur Verschönerung der
Haut angewandt werden, die aber die Haartracht unansehnlich machen, wenn sie an der
Stirn, den Schläfen und Ohren mit dem Haar in Berührung kommen. Auch soll das
vorgeschlagene Haar schutzband die Zerstörung des künstlichen Hauttones beim Waschen durch herabfallende Tropfen verhindern.
Dieses vorbekannte Haarschutzband schiebt die Haartracht hoch und kann daher nicht der Bildung der Haartracht dienen.
Nach der Erfindung besteht nun das Hilfsgerät zum Schutz gegen Hitzebelästigung
beim Herstellen von Wasserwellen während des Trocknungsvorganges aus einem am
Rand der mit Haaren bewachsenen Kopffläche um Stirn, Ohren und Nacken zu legendes
Band, dessen oberer Rand eine der mit Haaren bewachsenen Kopffläche entsprechend
"gekrümmte Linie bildet und dessen Enden z. B. mittels einer Klammer auf der Kopfrückseite
nach dem Umlegen zusammengehalten werden. Hierbei ist in das Band der Rand eines über die Haartracht zu legenden
Schleiers in der Weise eingebettet, daß der Schleier an dem der mit Haaren bewachsenen
Kopffläche abgewandten Rand aus dem Band heraustritt. " ■
Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß an dem Abdeckungsband besondere
Deckstreifen zur Abdeckung der Scheitellinien anbringbar sind.
Hierdurch wird der Fortschritt erreicht, daß die Beheizung während des Trocknungsvorganges stärker erfolgen kann, wodurch.,
der Trocknungsvorgang beschleunigt wird- und außerdem dauerhaftere Wasserwellen" erzielt werden, da das im feuchten Zustande gelegte Haar durch die starke Heizung beim
- Trocknen zunächst in einen Zustand größerer Geschmeidigkeit und aus diesem Zustand in
ίο den trocknen und später kalten Zustand übergeht, in dem eine bleibende Verformung der
einzelnen Haare nicht mehr möglich ist. Vor allen Dingen leidet die Haarträgerin nicht
mehr sosehr unter der Hitze an den mit Haaren nicht bewachsenen Kopf stellen. Gerade
diese sonst vorhandene Hitzebelästigung können, zahlreiche Frauen nicht vertragen, so
daß bereits ihre Beseitigung einen erheblichen Fortschritt darstellt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht,
und zwar zeigt ihn
Abb. ι in Vorderansicht auf einem Frauenkopf,
Abb. 2 in Seitenansicht;
Abb. 2 in Seitenansicht;
Abb. 3 läßt die Verbindung der Enden der Vorrichtung erkennen;
Abb. 4 und 4 a geben Ausführungsmöglichkeiten
des Verbindungsmittels für die Bandenden wieder;
Abb. 5 veranschaulicht die Befestigung des Schleiers am Band.
Das Gerät besteht erfindungsgemäß aus einem Band 1, welches beispielsweise aus
doppeltem Wachstuch gebildet sein kann und um den Kopf längs des Randes der mit
Haaren bewachsenen Kopffläche gelegt wird. Der obere Rand 2 des Bandes bildet eine der
mit Haaren bewachsenen Kopffläche entsprechend gekrümmte Linie, während die untere
Randlinie 3 so geformt ist, daß sie das Gesicht sowie den Hals der Trägerin nicht belästigt.
Die Breite des Bandes ist so gewählt, daß es die von den Wärmestrahlen getroffenen
Randflächen ohne Haarwuchs gut abdeckt.
Wie die Abb. 1 erkennen läßt, sind an. dem die Stirn abdeckenden Bandteil Druckknöpfe
5 zum Anbringen von Deckstreifen 4 vorgesehen, welch letztere dem Abdecken von Scheitellinien dienen, damit die Haarträgerin
auf durch Scheitellinien bloßliegenden Kopfhautlinien keine Belästigung erfährt. Die
Enden des Bandes 1 werden nach dem Umlegen desselben um den Kopf mit· einer kleinen
Klammer 6 zusammengehalten, die entweder der gemäß der Abb. 4 oder 4 a aus-
§ bildet sein kann. Zwischen den beiden itchstuchrlächen 1' und 1" ist der Rand
eiijjls Schleiers 7 eingebettet. Die Einbettung
kann dadurch bewirkt sein, daß der Schleier an einem Streifen 8 angenäht ist und dieser
Streifen seinerseits mit den Wachstuchteilen des Bandes 1' vernäht ist.
Die Anwendung des neuen Gerätes ist folgende:
Nachdem das Haar in Wasserwellen gelegt ist, also noch ganz naß ist, wird das Band 1 um den Kopf geschlungen und mittels
einer Klammer 6 geschlossen. Soll die Haartracht, wie z. B. in der Abb. 2 gezeigt ist,
auch mit Haaren nicht bewachsene Kopfstellen durch Haare verdecken, so wird das Band unter die vorliegenden Haarwellen geschoben.
Beim Vorhandensein einer Scheitellinie wird letztere durch das Anbringen eines Deckstreifens 4 an dem. entsprechenden
Druckknopf des Bandes abgedeckt. Nunmehr wird der gemäß Abb. 3 herabhängende Schleier über das Schutzband und das Haar
gelegt und letzteres dem Trocknungsvorgang unterzogen.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Beim Herstellen von Wasserwellen während des Trocknungsvorganges als Schutz gegen Hitzebelästigung zu verwendendes Hilfsgerät, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem am Rand der mit Haaren bewachsenen Kopffläche um Stirn, Ohren und Nacken zu legenden Bande (1) besteht, dessen oberer Rand (2) eine der mit Haaren bewachsenen Kopffläche entsprechende gekrümmte Linie bildet und dessen Enden z. B. mittels einer Klammer (6) auf der Kopfrückseite nach dem Umlegen zusammengehalten werden, und daß in das Band (1) der Rand eines über die Haartracht zu legenden Schleiers (7) in der Weise eingebettet ist, daß der Schleier an dem der mit Haaren bewachsenen Kopffläche abgewandten Rand aus dem Band heraustritt.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Abdeckungsband (1) besondere Deckstreifen (4) zur Abdeckung der Scheitellinien anbringbar sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF79158D DE642076C (de) | 1935-04-06 | 1935-04-06 | Beim Herstellen von Wasserwellen waehrend des Trocknungsvorganges als Schutz gegen Hitzebelaestigung zu verwendendes Hilfsgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF79158D DE642076C (de) | 1935-04-06 | 1935-04-06 | Beim Herstellen von Wasserwellen waehrend des Trocknungsvorganges als Schutz gegen Hitzebelaestigung zu verwendendes Hilfsgeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE642076C true DE642076C (de) | 1937-02-22 |
Family
ID=7113218
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF79158D Expired DE642076C (de) | 1935-04-06 | 1935-04-06 | Beim Herstellen von Wasserwellen waehrend des Trocknungsvorganges als Schutz gegen Hitzebelaestigung zu verwendendes Hilfsgeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE642076C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0224193A1 (de) * | 1985-11-27 | 1987-06-03 | Bodywell AG | Vorrichtung zur Pflege und Behandlung der menschlichen Kopfhaut |
-
1935
- 1935-04-06 DE DEF79158D patent/DE642076C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0224193A1 (de) * | 1985-11-27 | 1987-06-03 | Bodywell AG | Vorrichtung zur Pflege und Behandlung der menschlichen Kopfhaut |
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