DE641009C - Vorrichtung zum Auffangen von Gasen aus Schlammfaulraeumen - Google Patents
Vorrichtung zum Auffangen von Gasen aus SchlammfaulraeumenInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F3/00—Biological treatment of water, waste water, or sewage
- C02F3/28—Anaerobic digestion processes
- C02F3/2866—Particular arrangements for anaerobic reactors
- C02F3/2873—Particular arrangements for anaerobic reactors with internal draft tube circulation
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Description
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine weitere Ausbildung der Gasfangdecke nach
Patent 627 114 und betrifft Vorrichtungen, durch die das Eindringen von Luft in den
zwischen Flüssigkeitsspiegel und Gasfangdecke eines gas entwickelnden Behälters (z. B.
Schlammfaulraum) vorhandenen Gasraum heim Öffnen der Decke wie auch umgekehrt
das Entweichen des Gases aus dem Behälter in die Luft verhindert werden soll. Ein solches
Öffnen der Decke läßt sich nicht vermeiden, wenn z. B. durch die Decke hindurchgehende
Einbauten, die zum Betriebe des Behälters nötig sind, wie z. B. Schraubenschaufler
oder andere Pumpen zum Umwälzen des Behälterinhalts, zu Revisionszwecken durch die Decke herausgezogen werden müssen.
Ohne die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung könnte sich bei nicht geschlossener
Einführungsöffnung sehr leicht ein explosionsfähiges Gasluftgemisch unterhalb der
Decke bilden, das durch einen zur Öffnung hineinfallenden Funken zur Explosion gebracht
werden könnte.
Die Vorrichtung ist in der Abbildung in ihrer Anwendung bei Schraubenschauflern
beispielsweise dargestellt. Die Abbildung zeigt einen vertikalen Schnitt durch die gasdichte
Decke 2 oberhalb des Flüssigkeitsspiegels ι, die in dem Beispiel aus Eisenbeton
mit aufgelegter Metallschicht 3 und Wärmeisolierungsschicht 4 angenommen ist, die sinngemäß
aber auch aus jedem geeigneten anderen Material hergestellt sein kann. Durch den Rahmen 5 wird eine Durchbrechung der
Decke eingefaßt, durch die der Schraubenschaufler eingeführt wird, der bei 7 mit
seinem unteren Ende sich dicht an das Schlammsteigerohr 8 anschließt. 9 ist die
!eigentliche Förderschraube und 10 ist die kreisförmige Ausgußöffnung des Schauflers.
Nach Lösen der Deckelschrauben 11 kann
der ganze Schaufler 6 zu Revisionszwecken nach oben herausgezogen werden, was alle
3 bis 6 Monate einmal zu geschehen hat. Damit nun bei herausgezogenem Schaufler der Gasraum 12 nicht in offene Verbindung
mit der Außenluft kommen kann, reicht der Rahmen 5 so weit in den Behälter hinein, daß
seine Unterkante 13 im Betriebe stets unter- 5°· halb des Flüssigkeitsspiegels liegt. Es kann
dann Luft nur in das Innere des oben offenen Rohres 5 gelangen, was unbedenklich ist. Der
Ring 5 ist somit als Verlängerung der dichtenden Metallhaut 3 in das Behälterinnere
hinein aufzufassen. Genau so, wie zur Vermeidung von Gasverlusten das äußere Ende
der dichtenden Metallhaut 3 in eine besondere Wassertasche hineintauchen muß, ist es
erforderlich, an den Durchbrechungen durch
Eintauchen des mit der Metallhaut gasdicht verbundenen Ringes 5 bis unter dem Flüssigkeitsspiegel
auch hier einen zuverlässigen'; Wasserverschluß zu erzielen. Dieser Wasser-Verschluß
soll nun nach vorliegender Erfindung dadurch erreicht werden, daß man die- '
sen Körper 5 bis unterhalb des Schlammspiegels im Faulraum hinabreichen läßt. Der
Metallring 5 ist also als Bestandteil der die Gasdecke abdichtenden Metallhaut 3 anzusehen,
die Kombination dieses Ringes 5 mit der gasdichten Abdeckung ist daher eine weitere Vervollkommnung der durch Patent
627 114 geschützten Vorrichtung zum Auffangen von Gasen aus Schlammfaulräumen.
Damit nun aber das von den Schauflern
geförderte Pumpgut im geschlossenen Rohr bis an die Schlammoberfläche geführt werden
kann, auf die der Schlamm verspritzt werden soll, ist es nötig, das untere Ende des Rahmens
5 mit den Leitflächen 14 auszustatten, die sich genau vor der Auswurf Öffnung 10
des herausnehmbaren Schauflers 6 befinden. Wenn auch die obere Auslauföffnung eines
Schauflers bisher schon mit einem Leitwerk fest verbunden war, so mußte dieses doch
verhältnismäßig klein gehalten werden, da es mit dem Schaufler zur engen Deckenöffnung
herausgezogen werden muß. Die Vorschaltung dieses größeren, fest im Behälter
eingebauten Leitwerkes 13 hat für die bekannte Arbeitsweise des Schauflers weiterhin
den Vorteil, daß der Streukegel des Schauflers gegenüber seiner normalen Ausführung
vergrößert wird, was für die Schwimm-Schlammzerstörung von Bedeutung ist. Auch das Abziehen des Schwimmschlammes beim
Rückwärtsgang der Schaufler wird durch diese Anordnung erleichtert.
■,Bei Einführung z.B. von Schlammablaßrohren, Mammutpumpen usw. durch die Decke braucht der Rahmen 6 natürlich nicht mit dem Leitwerk 14 ausgestattet zu werden.
■,Bei Einführung z.B. von Schlammablaßrohren, Mammutpumpen usw. durch die Decke braucht der Rahmen 6 natürlich nicht mit dem Leitwerk 14 ausgestattet zu werden.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Auffangen von Gasen aus Schlammfaulräumen oder ähnlichen
gasentwickelnden Behältern nach Patent 627 114, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Durchbrechungen der oberhalb des Flüssigkeitsspiegels liegenden Behälterdecke
die eingelegte gasdichte Schicht um die Öffnung herum in den Behälter •hinein bis unterhalb des Schlammspiegels
hinuntergeführt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Benutzung
der Durchbrechung zur Einführung einer Schlammumwälzvorrichtung z. B. eines Schraubenschauflers der untere, in die
Flüssigkeit eintauchende Rand der gasdichten Schicht mit Leitflächen (14) ausgestattet
ist, die sich an die Auswurföffnung der herausziehbaren Schlamm-Umwälzvorrichtung
anschließen und bis in den Gasraum oberhalb des Schlammspiegels führen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP61307D DE641009C (de) | 1929-09-26 | 1929-09-26 | Vorrichtung zum Auffangen von Gasen aus Schlammfaulraeumen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP61307D DE641009C (de) | 1929-09-26 | 1929-09-26 | Vorrichtung zum Auffangen von Gasen aus Schlammfaulraeumen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE641009C true DE641009C (de) | 1937-01-18 |
Family
ID=7389659
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP61307D Expired DE641009C (de) | 1929-09-26 | 1929-09-26 | Vorrichtung zum Auffangen von Gasen aus Schlammfaulraeumen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE641009C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0072093A1 (de) * | 1981-07-30 | 1983-02-16 | Dorr-Oliver Incorporated | Wirbelschichtreaktor mit eingebauter Umwälzvorrichtung |
-
1929
- 1929-09-26 DE DEP61307D patent/DE641009C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0072093A1 (de) * | 1981-07-30 | 1983-02-16 | Dorr-Oliver Incorporated | Wirbelschichtreaktor mit eingebauter Umwälzvorrichtung |
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