DE649078C - Schlangenrohrdampferzeuger mit natuerlichem Umlauf - Google Patents
Schlangenrohrdampferzeuger mit natuerlichem UmlaufInfo
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- DE649078C DE649078C DESCH106886D DESC106886D DE649078C DE 649078 C DE649078 C DE 649078C DE SCH106886 D DESCH106886 D DE SCH106886D DE SC106886 D DESC106886 D DE SC106886D DE 649078 C DE649078 C DE 649078C
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B21/00—Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
- F22B21/22—Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from water tubes of form other than straight or substantially straight
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Description
- Schlangenrohrdampferzeuger mit natürlichem Umlauf Die Erfindung bezieht sich auf einen Schlangenrohrdampferzeuger mit natürlichem Umlauf, dessen Rohrschlangen aus seinem den Brennraum ausklieideiiden, strahlungsbeheiztem. Teil und einem im Heizgaszug liegenden berührungsbeheizten Teil bestehen. Durch diese Verbindung einer berührungsbeheizten mit einer strahlungsbeheizten Verdampfungsfläche wird eine gute Ausnutzung der Heizgaswärme ermöglicht.
- Bei einem bekannten Dampferzeuger dieser Art bestehen die Rohrschlangen aus einem geraden, strahlungsbeheizten Teil, deinem mittleren, den Heizgaszug durchquerenden Rohrschlangenteil und einem zur Obertrommel führenden senknechten, verhältnismäßig langen Endteil. Die Rohrbögen des Schlangennohrteiles verlaufen in senkrechten Ebenen und sind mit scharfer Krümmung ausgeführt. In diesen Verdampfernohren kann der Strömungswiderstand so groß werden, daß das Dampfwasserggemisch nur durch starke Pulsati@onen stoßweise hochgetrieben wird. Dabei wird viel Wasser in die Obertrommel mitgerissen, also nasser Dampf geliefert.
- Die Erfindung bestt'ht demgegenüber darin, daß die zunächst in bekannter Weise mehrgängig ,als aufrecht stehender Brennraummantel gewickelten Rohrschlangen als Rohrwindungen mit flach liegenden Umkehrbögen und annähernd gleicher Steigung durch den über dem Brennraum liegenden Heizgaszug zum iobenen Sammler weitergeführt sind. Auf diese Weise wird ein einzügiger Dampferzeuger sehr einfacher Bauart erhalten. Alle Rohrschlangen haben gleiche Länge rund sind gleichartig beheizt. Die Steigung bleibt für die ganze Länge der Rohrschlangen annähernd gleich, plötzliche Richtungs- und Steigungswechsel sind vollständig vermieden. Dadurch soll die sehr wirksame Vwrdampfungsheizfläche dem aufsteigenden Dampfwassergemisch einen geringen Strömungswiderstand bieten. Auch soll dadurch, daß das vom Dampf mitgeführte Wasser gewissermaßen eine schwach ansteigende Ebene hinaufgeschoben wird, eine Trennung von Dampf und Wasser stattfinden, damit in den Verdampferroh.ren der in den @oberen Sammler ausströmende Dampf verhältnismäßig trocken wird.
- Bei einem bekannten Dampferzeuger mit Sdhlangennohren, dessen Rohrschlangen mehrgängig ,als Brennraummantel gewickelt sind, ist der Brennraummantel von einem Abwärtszugumschlossen, in welchem berührungsbeheizte Rohrschlangen liegen, die ebenso wie die Rohrschlangen des Brennraummantels an den joberen Sammler angeschlossen sind. Es ist .als,o bei diesem bekannten Dampferzeuger nicht die einfache Bauart des Einzugdampferzeugers vorhanden. Ferner ist die Verdampfung in den strahlungsbeheizten und berührungsbeheizten Rohrschlangen sehr verschieden, und schließlich ist die Verbindung der Rohrschlangen mit dem oberen Sammler so ausgeführt, daß über den ioberen, flach liegenden Windungen noch eine große Steighöhe zu Überwinden ist, was nur durch Pulsationen vor sich gehen kann. Infolgedessen wird der im Sammler auftretende Dampf naß sein.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbt°ispiel des neuen Dampferzeugers dargestellt. Fig. i ist ein senkrechter Schnitt, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 ein Querschnitt nach Linie III-111 und Fig. 4. ein Querschnitt nach Linie IV-IV der Fig. i.
- Der Dampferzeuger ist als Einzugdampferzeuger ausgebildet. Vom Feuerraum i aus, der beispielsweise mit einer ölbrennerfeuerung 2 versehen ist, ziehen die Feuergase durch den senkrechten Schacht 3 zum Rauchgasabzug 4.. Dieser Schacht hat bei dem gezeichneten Beispiel rechteckigen Querschnitt, er könnte natürlich auch anders gestaltet, z. B. mehreckig oder kreisrund, sein. Der untere Teil des senkrechten Schachtes ist von einem Rohrmantel umschlossen, der durch eine viergängige Rohrschlange gebildet wird. Nach oben geht jede der Rohrschlangen 5, die zunächst in Schraubenwindungen um den Brennraum herumgeführt sind, in hin und her gehende Rohrwindungen über, die den Heizzug durchqueren. Die Umkehrbögen liegen in ihrer Hauptrichtung waagerecht, um ein allmähliches Ansteigen zu erreichen. Beim. L'bergang von den Schraubenwindungen in die hin und her gehenden Windungen kann in bekannter Weis,- das Rohr gegabelt sein. Diese Gabelrohr.- bilden zwei nebeneinanderliegende Gruppen von Rohrwindungen 6, ;, die gegeneinander versetzt sind, so daß verhältnismäßig enge Durchtrittsgassen für die Heizgase entstehen. Diese Rohr«rindungen münden in eine außerhalb der Verkleidung 8 des Dampferzeugers angeordnete Dampfwässertromm.el 9 aus. Von der Trommel 9 führen so viel Fallrohre i o, als Rohrschlangen 5 vorhanden sind, zu den unteren Enden der Rohrschlangen. Diese Fallrohre liegen zwar innerhalb der Verkleidung 8, aber außerhalb des durch die Schlangenrohre 5 gebildeten Rohrmantels, so daß sie gegen die Feuergase abgeschirmt sind. Am unteren Ende jeder Rohrschlange 5, und zwar zweckmäßig an der übergangsstelle vom Fallrohr io zur tiefsten Stelle des Anschlußbogens der Rohrschlange 5, ist ein Ablaßhahn 12 angeordnet. Die Rohrwindungen 6, 7 sind in bekannter Weise mit Reinigungsstutzen 13 versehen, die durch die Verkleidung 8 des Dampferzeugers nach außen ragen, also jederzeit zugänglich sind. über den berührungsbeheizten Rohrwindungen 6, 7 der Schlangenrohre ist im Heizzug ein Oberhitzer 14 angeordnet, von dem der Dampf zur Verbrauchsstelle geht. Anstatt jedes Fallrohr unmittelbar an das untere Ende einer Rohrschlange anzuschließen, könnte die Verbindung auch über einen zwischengeschalteten klonen Sammlererfolgen. Der Umlauf durch .die einzelnen Verdampferrohre würde dann nicht in dem Maße voneinander unabhängig sein wie bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel. Da aber die Beheizung aller Rohrschlangen sehr gleichmäßig ist, ist auch in diesem Falle die Gen-ähr gegeben, daß alle Rohrschlangen genügend mit Wasser versorgt werden und eine Gefahr, daß wegen Wassermangels einzelne Rohre verbrennen, nicht besteht.
- Der neue Dampferzeuger ist wegen seines geringen Raumbedarfs besonders für Fahrzeuge und ähnliche Zwecke geeignet. Er kann entweder als Dampferzeuger mit, geschlossenem Kreislauf zum Erzeugen des Heizdampfes für den mittelbar beheizten Verbrauchsdampferzeuger oder als unmittelbar beheizter Verbrauchsdarnpferzeuger dien£n. In letzterem Falle «,erden vorteilhaft an den berührungsbeheizten Rohrwindungendieobenerwähnten Reinigungsöffnungen vorgesehen.
Claims (3)
- PATENT ANsrxüciiE: i. Schlangenrohrdampferzeuger mit natürlichem Umlauf, dessen Rohrschlangen aus einem den Brennraum auskleidenden strahlungsbeheizten Teil und einem im Heizgaszug liegenden berührungsbeheizten Teil bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die zunächst mehrgängig als aufrecht stehender Brennraummanbel gewickelten Rohrschlangen (5) als hin und her gehende gerade Rohrstränge mit flftch liegenden Umkehrbögen und annähernd gleicher Steigung durch den über dem Brennraum (i) liegenden Heizgaszug (3) zum oberen Sammler (9) weitergeführt sind.
- 2. Dampferzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von dem oberen Sammler (9) zu jeder Rohrschlange (5) ein Fallrohr (i o) führt und am unteren Ende der Rohrschlange ein Ablaßhahn (12) vorgesehen ist.
- 3. Dampferzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrschlangen (5) beim #Übergang von den. Schraubenwindungen zu den Flachwindungen gegabelt und die durch die Gabelrohre gebildeten nebeneinanderliegenden Gruppen von Rohrwindungen (6,7) gegeneinander versetzt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH106886D DE649078C (de) | 1935-04-19 | 1935-04-19 | Schlangenrohrdampferzeuger mit natuerlichem Umlauf |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH106886D DE649078C (de) | 1935-04-19 | 1935-04-19 | Schlangenrohrdampferzeuger mit natuerlichem Umlauf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE649078C true DE649078C (de) | 1937-08-14 |
Family
ID=7448271
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH106886D Expired DE649078C (de) | 1935-04-19 | 1935-04-19 | Schlangenrohrdampferzeuger mit natuerlichem Umlauf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE649078C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE765017C (de) * | 1940-12-01 | 1953-04-09 | Rheinmetall Borsig Ag | Wasserrohr-Strahlungsdampferzeuger |
| DE1019039B (de) * | 1952-09-09 | 1957-11-07 | Steinmueller Gmbh L & C | Aschentrichterberohrung |
-
1935
- 1935-04-19 DE DESCH106886D patent/DE649078C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE765017C (de) * | 1940-12-01 | 1953-04-09 | Rheinmetall Borsig Ag | Wasserrohr-Strahlungsdampferzeuger |
| DE1019039B (de) * | 1952-09-09 | 1957-11-07 | Steinmueller Gmbh L & C | Aschentrichterberohrung |
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