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DE648134C - Russblaeser mit drehbarem Blasrohr - Google Patents

Russblaeser mit drehbarem Blasrohr

Info

Publication number
DE648134C
DE648134C DEA66859D DEA0066859D DE648134C DE 648134 C DE648134 C DE 648134C DE A66859 D DEA66859 D DE A66859D DE A0066859 D DEA0066859 D DE A0066859D DE 648134 C DE648134 C DE 648134C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blowpipe
valve
nose
flat
sootblower
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA66859D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Superior AB
Original Assignee
Superior AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Superior AB filed Critical Superior AB
Application granted granted Critical
Publication of DE648134C publication Critical patent/DE648134C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28GCLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
    • F28G3/00Rotary appliances
    • F28G3/16Rotary appliances using jets of fluid for removing debris
    • F28G3/166Rotary appliances using jets of fluid for removing debris from external surfaces of heat exchange conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Rußbläser mit drehbarem Blasrohr Die Erfindung bezieht sich auf Rußbläser mit einem angetriebenen Steuerkurvenkörper für das unter Federwirkung stehende Blasmittel-Eintrittsventil, einer Schleppkupplung zwischen Steuerkurvenkörper und drehbar gelagertem Blasrohr, dessen formschlüssig mit ihm verbundene Nase von dem an dem Steuerkurvenkörper starr befestigten schleppenden Glied bei geschlossenem Ventil um einen größeren, für das volle Öffnen des Ventils vor Beginn der Drehung des Blasrohres ausreichenden Winkelbereich entfernt liegt und mit einem sowohl das Blasrohr gegen vorzeitiges Mitdrehen sichernden als auch für die Offenhaltüng des Venils sorgenden, mit der geschleppten Nase .gleichachsig gelagerten. und mit ihr auf Drehung verbundenen Riegeldrehkörper. Derartige Bußbläser sind in der Form bekannt, .daß der S.teuerkurvenkörper-als axial wirkende Schubkurve ausgebildet wird, die mittelbar über ein entsprechend ausgestaltetes, unter Federwirkung stehendes Gleitstück das Ventilantriebsgestänge betätigt. Bei dieser bekannten Ausführungsform ist eine zusätzliche Sperrklinke in Verbindung mit dem Riegeldrehkörper nicht zu entbehren.
  • Um nun sowohl den Platzbedarf eines derartigen mit den angegebenen Bauteilen ausgestatteten Rußbläters zu verringern als auch mit einer möglichst geringen Zahl von Einzelteilen auszukommen und dadurch Störungsgefahren möglichst auszuschließen, soll gemäß der Erfindung erstens der Steuerkurvenkörper als frei drehbar auf dem Blasrohr gelagerte, senkrecht zur Achse wirksame Flachscheibe (z. B. als Exzenter) ausgebildet sein, neben der zweitens als Riegeldrehkörpereine mit dem Blasrohr starr verbundene, flache, zylindrische Riegelscheibe angeordnet sein soll, deren Halbmesser etwa dem größten Halbmesser der Flachscheibe entsprechen und die am Umfange einen gegenüber - der auf dem Blasrohr befestigten Nase um i8o° versetzten, bis auf den kleinsten Halbmesser der Flachscheibe hera-breichenden Ausschnitt für das im Wirkungsbereich beider Scheiben l.iegendeEnde des federbelas:tetenVentilantriebsgestänges aufweisen muß.
  • Der Platzbedarf eines derartigen Bußbläsers kann weiter zweckmäßigerweise dadurch beschränkt werden, dali die Nase des Blasrohres in eine- Halbringnut _der gemeinsamen Nabe von Flachscheibe und Triebrad hineinragt, wodurch dann eine in beiden Drehrichtungen des Triebrades wirksame Schleppkupplung einfachster Ausführung geschaffen wird.
  • Auf der Zeichnung isst ein Ausführungsbeispiel eines Rußblä@sers gemäß der .Erfindung dargestellt.
  • Fig. i ist ein axialer Längsschnitt und Fig. 2 eine Endansicht des Apparates. Fig. 3 ist ein Schnitt durch das B:1*srohr, das Blasmittel-Eintrittsventil und angele Steuerorgane nach der Linie 3-3 in Fig. i.
  • Fig. d., 5 und 6 sind vereinfachte Schnitte ähnlich der Fig. 3 mit dem Blasrohr, dem . Ventil und den Steuerorganen in verschiedeneW.': Stellungen.
  • In den Zeichnungen sind die miteinander zusammengeschraubten Teile des Bläsergehäuses mit io, i i und 12 bezeichnet. Der Gehäuseteil io umschließt das Dampfventil 13 und den Einlaßkanal 1d., der durch die Üffnungen 15 mit dem im Gehäuse drehbar gelagerten Blasrohr 16 in Verbindung steht.
  • Das Ventil 13 und,das Blasrohr 16 werden durch ein gemeinsames Bedienungsorgan betätigt, das bei der dargestellten Ausführungsform aus einem Kettenrad 2o besteht, das auf einer in den Gehäuseteilen i i und 12 gelagerten Welle 21 befestigt ist, die an ihrem einen Ende ein Zahnrad 22 trägt. Dieses. Zahnrad greift in ein Triebrad 23 ein, das mit seiner Nabe 2:a. auf dem Blasrohr 16 drehbar gelagert ist. Die Nabe 2.I ist mit einer Halbringnut 25 versehen, und am Blasrohr 16 ist eine Nase 26 vorgesehen, die beim Drehen des Rades 23 in der einen oder anderen Richtung mit der einen oder anderen der Anschlagflächen 27 und 28 der Nut 25 in Berührung gelangen kann.
  • Die Nabe 24 des Triebrades 23. ist ferner an ihrem Ende derart abgedreht, daß ein Exzenter 3o gebildet wird. Am Blasrohr 16 ist eine flache zylindrische Riegelscheibe 31 befestigt; die konzentrisch zum Blasrohr 16 ist und an ihrem Rand einen-Ausschnitt32-aufweist. Das Antriebsgestänge 3.3; des Eintrittsventils 13: wird unter der Einwirkung einer Feder 34 in ständiger Berührung mit dem Exzenter 3o bzw. der Riegelscheibe 31 gehalten. Das Blasrohr 16! ist mit einem: Zeiger 33 verbunden, der mit einem am Apparatengehäuse vorgesehenen: festen Anschlag 36 zusammenwirkt.
  • Der Rußbläser wird in Fig.3 in seiner Ruhelage gezeigt. In dieser Stellung liegen, die Scheiben 30. und 31 derart, daß der geringste Halbmesser der e-mentrischen.Flachscheibe 30 sowie der Ausschnitt 3 2 der Riegelscheibe 31 nach- unten gerichtet sind. Die Ventilspindel 33 greift dann durch Einwirkung der Feder 3.4 in den Ausschnitt 32 ein, und das Ventil 13 ist geschlossen.
  • Wird nun das Kettenrad 2o in solcher Richtung gedreht,, daß sich das Triebrand 23 und seine Nabe 24 in der Richtung des Pfeiles in Fig. 3 drehen, wird die Ventilspindel 33 durch die exzentrische Scheibe 3o allmählich nach unten gepreßt und somit das Ventil 13 in entsprechender Weise in seine offene Stellung bewegt. Während dieser Drehung bleiben dagegen die Riegelscheibe 31 und somit das ` Blas=hr zuerst unbetätigt. Nachdem das Tand' 23 und somit das Exzenter 30 um ` etwa eine halbe Umdrehung gedreht worden sind und folglich der größte Halbmesser des Exzenters 3o nach unten gerichtet ist, so daß dis Ventil 13 seine völlig offene Stellung einnimmt (s. Fig. q), schlägt die Anschlagfläche 27 gegen die Nase 26, so daß die Riegelscheibe 31. und somit das Blasrohr 16 gezwungen werden, der fortgesetzten Drehung zu folgen. Die Drehung des Blasrohres 16 und somit das Reinblasen fängt also erst bei völlig geöffnetem Ventil 13 an. Während Mer fortgesetzten Drehbewegung wird das Ventil Z3, offen gehalten, da die Ventilspindel 33 an denn Rande der Riegelscheibe 31 gleitet. Die Drehung wird fortgesetzt, bis der mit dem Blasrohr 16 verbundene Zeiger 35 gegen den festen Anschlag 36 stößt (s. Fig. 5). Darauf dreht man in der entgegengesetzten, durch den, Pfeix@ in@ Fig: 6 angegebenen Richtung, wobei das Blasrohr 16 zunächst stillsteht, bis die andere, Anschlagfläche 28 der Halbringnut 25 gegen die Nase 26 stößt und die Riegelscheibe 31 mitgenommen wird. Wenn die Zurückbewegung so weit fortgeschritten ist, daß der Ausschnitt 32 der Riegelscheibe 31 nochmals nach unten gerichtet zu liegen kommt, kann die Ventilspindel 33 sich nach oben bewegen und greift in den Ausschnitt 32 ein, so daß das Ventil 13 geschlossen wird (s. Fig. 3).
  • Durch Veränderung der Stellung des festen Anschlages 36 im Verhältnis zum Zeiger 33. kann, selbstverständlich derjenige Winkel., unter welchem das Reinblasen mit völlig. offenem Ventil erfolgt, variiert werden.. Bei Verwendung. eines festen Anschlages: kann eine volle Umdrehung nicht vorkommen, da ja der Zeiger 35 und der Anschlag 36 eine gewisse Stärke haben müssen. Will man einen Wirkungswinkel erhalten, der einer vollen: Umdrehung entspricht,. wird der Anschlag 36 fortgelassen, wobei miau den Drehungswinkel durch eine an einer geeigneten festen Scheibe 37 vorgesehene Gradeinteilung feststellen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rußbläser mit einem angetriebener Steuerkurvenkörper für das unter Federwirkung stehende Blasmittel-Eintritts, ventil, einer Schleppkupplung zwischen: Steuerkuxvenkörper und drehbar gelagertem Blasrohr, dessen formschlüssig mit ihm. verbundene Nase von dem an dem Steuerkurvenkörper starr befestigten schleppenden Glied bei geschlossenem Ventil um- einen größeren, für das volle Öffnen des Ventils vor Beginn- der Drehung des Blasrohres ausreichenden Winkelbereich entfernt liegt; und mit einem sowohl das Blasrohr gegen vorzeitiges DIitdrehen sichernden als auch für die Offenhaltung des Ventils sorgenden, mit der geschleppten Nase gleichachsig gelagerten und mit ihr auf Drehung verbundenen Riegeldrehkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkurvenkörper als frei drehbar auf dem Blasrohr (z6) gelagerte, senkrecht zurAchse wirksame Flachscheibe (z. B. Exzenter 30) ausgebildet ist, neben der als Riegeldrehkörper eine mit dem Blasrohr starr 'verbundene,flache, zylindrische Riegelscheibe (3r) angeordnet ist, deren Halbmesser etwa dem größten Halbmesser der Flachscheibe (3o) entspricht und die am Umfange einen gegenüber der auf dem Blasrohr befestigten Nase (z6) um r8o° versetzten, bis auf den kleinsten Halbmesser der Flachscheibe (3o) horabreichenden Ausschnitt (3z) für das im Wirkungsbereich beider Scheiben (30, 31) liegende Ende des federbelasteten Ventilantriebgestänges (33) aufweist. z. Rußbläser nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Nase (z6) des Blasrohres in eine Halbringnut (z5) der gemeinsamen Nabe (24) von Flachscheibe (30) und Triebrad (z3) hineinragt.
DEA66859D 1931-08-21 1932-08-13 Russblaeser mit drehbarem Blasrohr Expired DE648134C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE648134X 1931-08-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE648134C true DE648134C (de) 1937-07-23

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ID=20313977

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA66859D Expired DE648134C (de) 1931-08-21 1932-08-13 Russblaeser mit drehbarem Blasrohr

Country Status (1)

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DE (1) DE648134C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1118387B (de) * 1954-03-06 1961-11-30 Schmidt Sche Heissdampf Russblaeser mit im Gehaeuse des Blaesers drehbar gelagertem und mit Durchbrechungen fuer die Zuleitung und Absperrung des Blasmittels versehenem Blasrohr

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1118387B (de) * 1954-03-06 1961-11-30 Schmidt Sche Heissdampf Russblaeser mit im Gehaeuse des Blaesers drehbar gelagertem und mit Durchbrechungen fuer die Zuleitung und Absperrung des Blasmittels versehenem Blasrohr

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