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DE647986C - Vorrichtung zum Rundschleifen von Perlen - Google Patents

Vorrichtung zum Rundschleifen von Perlen

Info

Publication number
DE647986C
DE647986C DEH146816D DEH0146816D DE647986C DE 647986 C DE647986 C DE 647986C DE H146816 D DEH146816 D DE H146816D DE H0146816 D DEH0146816 D DE H0146816D DE 647986 C DE647986 C DE 647986C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pearls
grinding
shaft
partly
disc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH146816D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JACOB HORN
Original Assignee
JACOB HORN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JACOB HORN filed Critical JACOB HORN
Priority to DEH146816D priority Critical patent/DE647986C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE647986C publication Critical patent/DE647986C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B11/00Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor
    • B24B11/02Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor for grinding balls
    • B24B11/04Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor for grinding balls involving grinding wheels
    • B24B11/06Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor for grinding balls involving grinding wheels acting by the front faces, e.g. of plane, grooved or bevelled shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung· zum Rundschleifen von Perlen aus Elfenbein, Galalith und ähnlichen Werkstoffen zwischen zwei ebenflächigien, ungerillten Scheiben, von denen mindestens der einen gegenüber der anderen eine Schleifbewegung erteilt wird. Erfindungsgemäß liegen die wirksamen Scheibenflächen in an sich bekannter Weise in senkrechten Ebenen, und. die wirksame Fläche der einen stillstehenden oder sich langsam drehenden Scheibe hat einen derart höheren Reibungswiderstand als die Schleifmasse der anderen sich schneller drehenden Scheibe, daß die Perlen bei der Bearbeitung teils gleiten, teils rollen.
Bei den bekannten Vorrichtungen zum Rundschleifen von Kugeln werden diese zwischen ebenflächigen oder gerillten Scheiben, welche sich meist in zueinander entgegengesetzter Richtung drehen, geschliffen. Dabei sind entweder beide Scheiben oder nur die eine mit Schleifmasse belegt,- oder die Schleifmasse wird zwischen die unbelegien Scheiben gegeben. Da infolgedessen der Reibungswiderstand beider Scheiben der gleiche oder der Unterschied des Reibungswiderstandes beider Scheiben groß ist, findet der Schleifvorgang entweder bei haupt-
3a sächlich rollender oder hauptsächlich gleitender Bewegung der Kugeln statt.
Diese Bearbeitungsart ist für Perlen aus Elfenbein und ähnlichen Werkstoffen nicht anwendbar, weil sie für solche Perlen viel zu lange dauert und die Perlen auch dadurch verschmutzt werden.
Die ernndungsgemäße Vorrichtung erteilt dagegen den Perlen wähnend des Schleif ens eine teils gleitende, teils rollende Bewegung, wodurch eine Verkürzung der Schleif dauer erzielt wird. Außerdem werden die Perlen vollkommen rund und nicht verschmutzt.
Die Zeichnung stellt einen Schnitt durch den Erfindungsgegenstand dar.
Auf der Welle 1 ist mit dem Keil 2 die topfförmige Scheibe 3 befestigt. Der Boden der Scheibe 3 hat einen Belag 4 aus einem Werkstoff von großer Elastizität. Die Scheibe 5, welche 'einen Belag 6 aus Glasleinen oder einem anderen Schleifmittel hat, sitzt frei drehbar auf der Welle 1, ist an ihrem freien Ende als Riemenscheibe ausgebildet und wird auf der Welle 1 durch den ■ mit Stellschraube 7 auf der Welle 1 befestigten Stellring 8 gehalten.
Arbeitsweise: Nachdem Scheibe 5 und Stellring 8 von der Welle r abgenommen sind, wird die Welle 1 senkrecht gestellt und die Perlen in die nun waagerecht liegende Scheibe 3 eingefüllt. Es werden einige Perlen weniger eingefüllt, als auf der Scheibe 3 Platz haben, damit die Perlen während des Rundschleifens ihre Lage zueinander dauernd ändern können. Nun schiebt man die Scheibe 5 und den Stellring 8 auf die Welle 1 und zieht die Stellschraube 7 fest. Jetzt wird die Welle 1 in waagerechter Lage leingespannt und der Riemen auf die Riemenscheibe der
Scheibe 5 gelegt und diese in rasche Umdrehung versetzt, während die Scheibe 3 mit der Welle 1 stillsteht. ^
Da der Reibungswiderstand des Belages^.. größer ist als der des Schleifmittelbelages '(Sj" aber zu diesem in das durch Versuche festgestellte erforderliche Verhältnis gebrächt ist, werden die zwischen den beiden Belagen befindlichen Perlen in teils gleitende, teils
ίο rollende Bewegung versetzt und dabei abgeschliffen. Da der Belag 4 sehr elastisch ist, findet dauerndes Bearbeiten aller Perlen statt, auch wenn deren Durchmesser nicht genau gleich sind. Die senkrechte Stellung der Scheibe 3 bewirkt eine dauernde Änderung des Abstandes der einzelnen Perlen von der Welle ι während des Rundschleifens.
Nach beendetem Rundschleifen wird der Riemen von der Scheibe 5 abgenommen, die Welle ι senkrecht gestellt und nach Abnehmen von Stellring 8 und Scheibe 5 die fertigen ■ Perlen aus der Scheibe 3 herausgenommen.
Gegebenenfalls kann auch die Welle 1 und
..damit die Scheibe 3 langsam gedreht werden.

Claims (1)

  1. ;;·;.; Patentanspruch:
    '" :' Vorrichtung zum Rundschleifen von Perlen zwischen zwei ebenflächigen ungerillten Scheiben, von denen mindestens der einen gegenüber der anderen eine Schleifbewegung erteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksamen Scheibenflächen (4, 6) in an sich bekannter Weise in senkrechten Ebenen liegen und daß die wirksame Fläche (4) der einen stillstehenden oder sich langsam drehenden Scheibe (3) einen derart höheren Reibungswiderstand hat als die Schleifmasse (6) der anderen sich schneller drehenden Scheibe (5), daß die Perlen bei der Bearbeitung teils gleiten, teils rollen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH146816D 1936-03-01 1936-03-01 Vorrichtung zum Rundschleifen von Perlen Expired DE647986C (de)

Priority Applications (1)

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DEH146816D DE647986C (de) 1936-03-01 1936-03-01 Vorrichtung zum Rundschleifen von Perlen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE647986C true DE647986C (de) 1937-07-17

Family

ID=7180047

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH146816D Expired DE647986C (de) 1936-03-01 1936-03-01 Vorrichtung zum Rundschleifen von Perlen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE647986C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6152782A (en) * 1997-01-13 2000-11-28 Framatome Connectors International Contact pin having anchoring wings in opposite directions, and connector elements

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6152782A (en) * 1997-01-13 2000-11-28 Framatome Connectors International Contact pin having anchoring wings in opposite directions, and connector elements

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