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DE646955C - Naehmaschine, insbesondere zum Naehen von Strohlitzen - Google Patents

Naehmaschine, insbesondere zum Naehen von Strohlitzen

Info

Publication number
DE646955C
DE646955C DES121525D DES0121525D DE646955C DE 646955 C DE646955 C DE 646955C DE S121525 D DES121525 D DE S121525D DE S0121525 D DES0121525 D DE S0121525D DE 646955 C DE646955 C DE 646955C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sliding frame
sewing
sewing machine
machine according
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES121525D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Singer Co
Original Assignee
Singer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB261136A external-priority patent/GB451567A/en
Application filed by Singer Co filed Critical Singer Co
Priority to DES121525D priority Critical patent/DE646955C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE646955C publication Critical patent/DE646955C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B23/00Sewing apparatus or machines not otherwise provided for
    • D05B23/001Straw hat sewing machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Nähmaschine, insbesondere zum Nähen von Strohlitzen Die Erfindung bezieht sich auf eine Nähmaschine und im besonderen auf eine solche, die zum Nähen von Strohlitzen oder -horten bei der Herstellung von Hüten geeignet ist. Eine für diesen Zweck bestimmte Maschine ist in der Patentschrift 387 178 beschrieben.
  • Eine Maschine der in Frage kommenden Art ist gewöhnlich mit einem Paar vonnebeneinanderliegenden Nadeln versehen, die von derselben auf und ab gehenden Nadelstange getragen werden, die unterhalb der Trabplatte für das Arbeitsstück angebracht ist; eine der genannten Nadeln ist hierbei eine Hakennadel und die andere eine Ohrnadel. Die Nadeln werden bei der Aufwärtsbewegung der Nadelstange durch das Arbeitsstück hindurch nach oben gestoßen und arbeiten oberhalb des Arbeitsstückes mit einem Greifer, der - eine Nadelfadenschleife von der Öhrnadel erfaßt, und mit einem Fadeneinleger zusammen, der das Darbieten dieser erfaßten Nadelfadenschleife zu der Hakennadel unterstützt, welche die Nadelfadenschleife durch das Arbeitsstück hindurch nach unten zieht und sie auf dessen Unterseite für den Eintritt der Ohrnadel bei der nächsten Aufwärtsbewegung der Nadeln bereitlegt. Die Maschine ist ferner mit einem unter Federwirkung stehenden Drückerfuß oberhalb des Arbeitsstückes und mit einem eine Viereckbewegung ausführenden Stoffschieber unterhalb des Arbeitsstücks versehen. Für das richtige Zusammenarbeiten der Nadeln und der Greifer beim Nähen von Arbeitsstücken verschiedener Dicke war es üblich, die Greifer auf einem senkrecht bewegbaren Gleitrahmen zu lagern, dessen Höhenlage durch den Drückerfuß gesteuert wird, und die Maschine mit einer veränderbaren Nadelstangenantriebsvorrichtung zu versehen, die von dem die Greifer tragenden Gleitrahmen gesteuert wird, so daß die Aufwärtsbewegung der Nadeln entsprechend der Höhenlage des genannten Gleitrahmens vergrößert wind.
  • Beim Arbeiten einer solchen Maschine mit hoher Geschwindigkeit treten in der Nadelstangenantriebsvorrichtung Zentrifugalkräfte auf, welche die Neigung haben, mittels der steuernden Verbindungsteile auf den greifentragenden Gleitrahmen zurückzuwirken und letzteren zusammen mit dem Drückerfuß von dem Arbeitsstück abzuheben. Um dieses Bestreben zu vermeiden, ist es bereits vorgeschlagen worden, eine kräftige Feder anzubringen, welche diesem Bestreben widersteht; jedoch ist die Anbringung einer solchen Feder beim Nähen von zerbrechlichen Strohlitzen bei geringen oder mäßigen Geschwindigkeiten, wie beispielsweise bei Beginn des mittleren Teils einer Hutkrone, nachteilig, da die kräftige Feder, die notwendig ist, um auf den Drückerfuß eine nach unten gerichtete Kraft auszuüben, für die Strohlitze schädlich ist. Die Erfindung bezweckt die Schatiung einer Nähmaschine zum -`sähen von Strohlitzen mit einer verbesserten veränderbaren .\ adelstangenantriebsvorrichtung, welche vot7'' r# dem greifertragenden Gleitrahmen gesteu,t?t . wird und bei der Gegenkräfte, die die gong haben, den greifertragenden Gleitrah=m: men emporzuheben, wesentlich verringert werden. Die Erfindung sieht für das Nähen von zerbrechlichen Strohlitzen eine begrenzte senkrechte Bewegung des Driickerfußes unter einem leichten Federdruck unabhängig von dein greifertragenden Gleitrahmen vor, der unter der Wirkung einer kräftigeren Feder steht. Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung kommt eine von Hand beeinfiußte Einrichtung zur Verwendung, tim den die Greifer tragenden Gleitrahmen in jeder gewünschten Arbeitshöhenlage einzustellen.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. z ein senkrechter Längsschnitt durch eine Maschine zum Nähen von Strohlitzen gemäl@ der Erfindung, und Fig. 2 ist eine vordere Endansicht hierzu. Fig. 2 a ist eine Einzelansicht der Greiferantrieb.<<orrichtung.
  • Fig.3 ist eine Draufsicht auf den freien Endteil des überhängenden Maschinenarmes. Fig..I ist ein waagerechter Schnitt durch den Maschinenfuß und veranschaulicht die Nadelstangenantriebsvorrichtung in der Draufsicht.
  • Fig. 5 ist ein senkrechter Querschnitt durch den Maschinenarm neben dem Gleitrahmen und der D,rückerstange.
  • Fig.6 ist eine schaubildliche Ansicht des Drückerfußes und der Drückerstange.
  • Fig. ; ist ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. i, und Fig.8 ist eine Einzelansicht der Verankerung für die Drückerstangenfeder der Maschine.
  • Das Maschinengestell weist den Fuß i und den Ständer 2 des überhängenden 1laschinenarmes 3 auf, der in den Kopf d. ausläuft. In dein Fuß i ist die Maschinenantriebswelle 3 gelagert, welche die die Nadelstange antreibende Kurbel c> hat, welche durch den Lenker 7 mit der Kugel 8 an dem hinteren Ende der zylindrischen Stange oder des zylindrischen @Hebels 9 verbunden ist, der gleitbar in der Führungsmuffe io gelagert ist, deren Mittlerer Teil ii würfelförmig gestaltet ist und von dessen Seitenflächen die in Ausrichtung liegenden Lagerzapfen 12 hervorragen, «-elche in den Gleitklötzen 13 gelagert sind, die ihrerseits in den Führungen 14 des Fußes i arbeiten. Die Gleitklötze 13 berühren die Seitenfliichen des ,\-iirfelfürmigeii mittleren Teils i.i der -Nfufie io und «-erden auf den Lagerzapfen 12 durch die Kappenschrauben
    -rh gehalten.
    seinem gegabelten vorderen Ende ist
    alrr, Hebel 9 durch den 7.apfen il, mit dem toteren linde des ellenbogenartig gestalteten Armes i7 verbunden, der starr an der Nadelstange 18 sitzt, die zur Ausführung einer Aufundabbewegung in der Führung i9 des Fußes i gelagert ist. Die Nadelstange 18 trägt die übliche Hakennadel 20 und die Ohrnadel 21, die nebeneinander in dein Halter 22 sitzen, der an der Nadelstange befestigt ist. Auf dein Hebel 9 sind neben dessen Enden die Führungsklötze 23 befestigt, welche in senkrechten Führungen zwischen den Führungsstangen 2.1 arbeiten.
  • Es ist zu erkennen, daß die der Nadelstange 18 durch die Kurbel 6 erteilte Hublänge von der Stellung der Lagerzapfen 12 und deren Lagerklötzen 13 in den Führungen abhängt. Ferner ist aus Fig. i zu erkennen, daß, wenn die Kurbel 6 sich an ihrem höchsten Punkt und die Nadelstange i8 an der unteren Grenze ihres Hubes sich befindet, der Hebel 9 parallel zu den Führungen 1.1 liegt, welche von ihren hinteren Enden aus auf den Lagerzapfen 16 zu schräg nach unten verlaufen.
  • Einer der Lagerklötze 13 (Fig. i) ist durch den Lenker 25 mit dem einen Arm 26 eines Winkelhebels verbunden, der auf dem Lagerzapfen 27 schwingbar gelagert ist, welcher von der vorderen Wand des Fußes i nach innen Hervorragt. Der andere Arm 28 des Winkelhebels ist durch den Lenker 29 mit dem zweiteiligen Kurbelarm 30 von einstellbarer Länge verbunden, welcher auf dem hinteren Ende der Schwingwelle 31 befestigt ist, auf deren vorderem Ende der Kurbelarm 32 (Fig. i und 5) sitzt, der durch den Lenker 33 mit dem den Greifer tragenden Gleitrahmen 3.4 verbunden ist, welcher in dem Kopf q. an dem freien Ende des überhängenden Maschinenarmes 3 in senkrechter Richtung bewegbar ist.
  • Der Greifer 35, welcher eine Nadelfadenschleife von der Ohrnadel 21 erfaßt und sich in einer Ebene auf der einen Seite der Nadeln und parallel zu dieser Ebene bewegt, ist in bekannter Weise auf dem Greiferhebel 37 angebracht, welcher um den Bolzen 38 in dem Gleitrahmen 34. schwingbar gelagert ist. Der Fadeneinleger 36, welcher einen Schenkel der erfaßten Nadelfadenschleife in den Haken der Hakennadel 2o.führt, ist auf dem Greiferträger 39 gelagert, welcher um die Körnerschrauben 40 (Fig. 2) ausschwingt und seine Bewegung von dein Greiferhebel 37 durch den Verbindungslenker 41 erhält. Die Greifervorrichtung wird in der üblichen Weise durch den Kurbelarm 42 auf der Schwingwelle 43 innerhalb des Maschinenarmes 3 angetrieben; der Kurbelarm 42 ist an seinem unteren Ende gelenkig mit einem Gleitklotz 44 verbunden, der den Greiferhebel 37 umfaßt.
  • In dem Kopf längs des den Greifer tragenden Gleitrahmens 34 ist die Drückerstange 45 verschiebbar gelagert, welche den üblichen Drückerfuß 46 trägt. Auf der Drückerstange .1 .5 ist starr ein Arni 47 befestigt (Fig. 6), der an seinem freien Ende eine Rolle 48 trägt, welche mit dem üblichen, von Hand beeinflußbaren Steuerhebel 49 zum Lüften der Drückerstange in Eingriff kommen kann. Der Arm 47 weist einen aufrecht stehenden Ansatz 50 mit einer Bohrung 5 i (Fig. 6) auf, um das freie Ende einer Auslegerfeder 52 aufzunehmen, die mit ihrem hinteren Ende 52' (Fig. 8) in dem inneren Rahmenlappen 53. verankert ist und einen Führungsklotz 54 trägt (Fig. r), dessen gewindelose Bohrung das untere Ende der Einstellschraube 55 für die Drückerstangenfeder aufnimmt. Die Drückerstange 45 hat eine begrenzte senkrechte Bewegung, die nicht von einer Bewegung des Gleitrahmens 34 begleitet ist; die Drückerstange weist eine Schulter 56 auf, welche mit dem Gleitrahmen in Eingriff kommt und ihn anhebt, wenn die Grenze der unabhängigen Bewegung der DTückerstange überschritten wird. Die Drückerstange 45 kann ferner durch den üblichen Fußtritthebel 49' (Fig. 2) angehoben werden, welcher unter den Zapfen 49" greift, der von der Drückerstange 45 nach hinten hervorragt.
  • Um den Betrag der unabhängig senkrechten Bewegung der Drückerstange 45 einzustellen, ist auf der Oberseite des Maschinenarmkopfes 4 ein Anhaltesteuerteil 57 in Gestalt einer Scheibe vorgesehen, die in einer Kreisbahn um den Schraubzapfen 58 herum einstellbar und mit einer schraubengangförmigen Anhaltefläche 59 versehen ist, welche mit dem überhängenden Arm 6o in Eingriff kommen kann, der starr an dem Gleitrahmen 3.1. befestigt ist. Eine verhältnismäßig kräftige Feder 61 (Fig. 4), die mit dem einen Ende starr an dem CShr 62 befestigt ist, welö hes einstellbar in dem Schlitz 63 des Maschinenrahmens sitzt, und 'mit ihrem anderen Ende an dem Winkelhebelarm 26 in dein Fuß der Maschine angreift, hält den Gleitrahmenarm 6o nachgiebig in Eingriff mit der Anhaltefläche 57 zurück. Die Kraft der verhältnismäßig starken Feder 61 wird somit nicht auf den Drückerfuß und das darunter befindliche Arbeitsstück übertragen, vielleicht finit der Ausnahme, wenn das Arbeitsstück eine gewisse Dicke überschreitet, welche durch die Einstellung der Anhaltefläche 57 bestimmt ist. Der verhältnismäßig leichte Drückerfuß und die DTückerfußstange können somit frei den hebenden und fallenden Bewegungen des Stoffschiebers 65 der Maschine folgen, während der Gleitrahmen 34 gewöhnlich während des Nähvorganges still stehenbleibt; dieser Gleitrahmen 34 wird nur angehoben, wenn der Arbeiter den Steuerhebe149 bedient, um den- Drückerfuß 46 für das Einführen oder Entfernen des Arbeitsstücks anzuheben.
  • Um die Reibung zwischen der Drückerstange 45 und dem Gleitrahmen 34 .auf ein Mindestmaß zu verringern, sind Rollenlager 64 vorgesehen (Fig.2). Diese Rollenlager verhindern ein Verziehen der Drückerstange auf den Gleitrahmen hin bei der lüftenden Bewegung, welche durch den emporgehenden Stoffschieber 65 auftritt, und bei der senkenden Bewegung, welche durch die Feder veranlaßt wird. Der Angriff der Feder 52 an dem nach vorn ragenden Arm 47 derart, daß .diese Feder an der Drückervorrichtunt; an einer Stelle ini wesentlichen senkrecht über dem Angriffspunkt des von dem Stof-Schieber 65 ausgeübten aufwärts gerichtete:i Drucks angreift, verringert gleichfalls die Neigung der Drückerstange, sich seitlich gegen ihre Führungswandungen zu verziehen. Der Stoffschieber 65 wird in der üblichen Weise bewegt und arbeitet in dem Stoffschieberschlitz 66 der Tragplatte 67 für das Arbeitsstück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nähmaschine, insbesondere zum Nä-. hen von Ströhlitzen o. dgl., mit einer Hakennadel.und einer Ohrnadel, die unterhalb der das Arbeitsstück tragenden Platte gelagert sind, sowie mit Fadengreif- und Einlegevorrichtung oberhalb der das Arbeitsstück tragenden Platte, die von einem senkrecht bewegbaren Gleitrahmen getragen werden, mit dem eine Einrichtung verbunden ist, um die Größe der Aufundabbewegungen der Nadeln zu steuern, und der durch eine kräftige- Feder nach unten gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die D,rückerstange,die eine begrenzte senkrechte Bewegung hat, welche nicht von einer Bewegung des Gleitrahmens begleitet ist und durch eine schwache Feder unabhängig von dem Gleitrahmen nach unten gedrückt wird, dazu dient, dem Gleitrahmen eine Lüftungsbewegung zu erteilen, dessen Arbeitshöhenlage durch einen einstellbaren Anschlag bestimmt wird. =. Nähmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine von Hand verstellbare Anhaltescheibe (57), die auf der Oberseite des Maschinenarms angebracht und um eine aufrecht stehende Achse drehbar ist, eine schraubengangfdrmige Anhaltefläche (j9) hat, über die ein Arm (6ö) des Gleitrahmens ragt. 3 . x' hmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dein einen Ende an der Nadelstange (1ä) angreifende und mit seinem anderen Ende mit einem von einer Kurbel beeinflußten Lenker verbundene ladelantriebshebel 9) einen verschiebbaren Lagerklotz (to, i i) hat, der in einer ortsfesten Führung durch eine Einrichtung bewegbar ist, die mit dem Gleitrahmen 134) verbunden ist. d. Nähmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung in der unteren Lage der Nadelstange parallel zu dem Hebel (9) verläuft. 3. Nähmaschine nach Anspruch 3 und., dadurch gekennzeichnet, daß ortsfeste Führungen (2q.) an beiden Enden des Hebels (9) letzteren so halten, daß er in einer senkrechten Ebene ausschwingt.
DES121525D 1936-01-29 1936-02-14 Naehmaschine, insbesondere zum Naehen von Strohlitzen Expired DE646955C (de)

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