DE645903C - Mechanische Regelvorrichtung fuer Sammelheizungsanlagen - Google Patents
Mechanische Regelvorrichtung fuer SammelheizungsanlagenInfo
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-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D23/00—Control of temperature
- G05D23/19—Control of temperature characterised by the use of electric means
- G05D23/275—Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing element expanding, contracting, or fusing in response to changes of temperature
-
- G—PHYSICS
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- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D23/00—Control of temperature
- G05D23/19—Control of temperature characterised by the use of electric means
- G05D23/1902—Control of temperature characterised by the use of electric means characterised by the use of a variable reference value
- G05D23/1904—Control of temperature characterised by the use of electric means characterised by the use of a variable reference value variable in time
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Description
Die Erfindung· betrifft eine mechanische Regelvorrichtung zur zeitlich vorher bestimmten
Veränderung der Arbeitsweise von Sammelheizungsanlagen u. dgl. mit von einem
Uhrwerk betriebenem und von Hand einstellbarem Regelschaubild, das mit einem Kesselwärmefühler
zusammen das Regelglied beeinflußt.
Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wird mittels auf bestimmte Stunden eingestellter
Zapfen oder der gewünschten Regelung entsprechend gestalteter Kurven die Beeinflussung
des Regelgliedes ausgelöst. Dazu wird z. B. zu den · bestimmten Zeiten ein
Stnomkreis geschlossen ioder geöffnet, oder es wird eine Widerstandsschaltung vorgenommen.
Es ist auch bekannt, die zeitliche Einstellung am Regelschaubild durch verstellbare
Zapfen festzulegen, die auf einem Kreis entsprechend versetzt werden können. Die Zapfen
kommen zu den. bestimmten Zeiten mit Stromschließfedern in Berührung und schließen
dadurch einen Strom, der die weiteren Steuervorgänge auslöst. Die Regelung erfolgt
in diesem Falle elektromagnetisch.
Nach der Erfindung ist bei mechanischen Regeleinrichtungen der eingangs genannten
Art als einstellbares Regelschaubild eine von dem Uhrwerk bewegte kreisförmige Scheibe
mit verstellbaren Regelbolzen angeordnet, die zur Scheibenmitte verstellbar sind. Die Regelbolzen
werden mit einem Steuerhebel, der über Hebelgestänge das Regelglied beeinflußt, jeweils nach Weiterdrehen der Scheibe derart
in Eingriff gebracht, daß der Ausschlag des Steuerhebels durch den veränderlichen
Abstand der Regelbolzen von der Scheibenmitte bestimmt wird.
Dadurch ist eine Regeleinrichtung geschaffen, die unter Ausschaltung jeglicher elek- 4a
tromagnetischer Übertragungsglieder die Regelung von Sammelheizungsanlagen nach zeitlich
vorher bestimmtem Plan bewirkt. Die Regeleinrichtung ist von einer elektrischen Stromquelle unabhängig und kann so arbeiten,
daß die Wärmeabgabe der Heizungsanlage verhältnismäßig plötzlich einsetzend zu bestimmten Zeiten vergrößert und während
einer gewünschten langen Zeit aufrechterhalten werden kann. Andererseits kann zu
den im Regelschaubild eingestellten Zeiten eine Herabsetzung der Wärmeabgabe der
Heizungsanlage erfolgen, ohne daß im übrigen die Wirkung des mit der Einrichtung zusammenarbeitenden
Kesselwärmefühlers beeinflußt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigen:
Abb. ι die Scheibe des Regelschaubildes in Vorderansicht und
Abb. 2 die Regeleinrichtung schematisch in Seitenansicht, teilweise in senkrechtem
Schnitt.
Als R^gelschaubild dient eine drehbar gelagerte Scheibe a, die eine Reihe fester Zähne
oder Zapfen b trägt, welche in gleichen Abständen vom Mittelpunkt der Scheibe angebracht
sind. Die Scheibe α ist außerdem mit einer der Zahl der Zapfen b entsprechenden
Anzahl Schlitze c in speichiger Anordnung versehen. In jedem der Schlitze c führt sich
ein Zapfen d, der durch eine Federscheibe / festgehalten ist (Abb. 2). Die Zapfend können
auf eine bestimmte Entfernung vom Mittelpunkt der Scheibe σ durch Verschiebung
in den Schlitzen c verstellt werden. Das eine Ende der Welle g trägt einen Finger e, gegen
den die Zapfen h von hinten treffen können. Die Welle g trägt außerdem ein Zahnrad h,
das durch eine Sperrklinke i an der Drehung verhindert ist. Ferner weist die Welle g eine
Kurbel k auf, hinter der eine Schnurrolle / sitzt, deren Schnur m das Gewicht η trägt.
Am Ende der Welle g befindet sich ein Schlüssel 0, mit dem die Welle zwecks Aufziehens
des Gewichtes η gedreht werden kann. Die Kurbel k ist durch ein Seil ί mit einem
Hebelarm ρ \-erbunden, der um einen festen
Zapfen // drehbar ist. Der Hebel p ist am einen Ende mit Zähnen ν versehen und steht
am anderen Ende gelenkig mit einem Arm ί in Verbindung. Wie die Abb. 2 zeigt, sind
an dem Arm ί bei / bzw. q' die Steuerstan-Z5
gen q und r angelenkt. Die Stange r führt zu dem selbsttätigen Regler, z. B. dem Wärmefühler
χ einer Sammelheizungsanlage, während die Stange q mit der Luftklappe y der
Feuerung verbunden ist. Die Zähne ν sind so eingerichtet, daß sie jeweils mit einem von
. den Zapfen d in Eingriff kommen können.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Die Scheibe α kann z. B. so angetrieben
sein, daß sie sich einmal im Laufe von 24 Stunden dreht. Die Drehung erfolgt unterbrochen stündlich entsprechend den
24 Zähnen b und den Schlitzen c mit den zugehörigen Zapfen d. Die Sperrklinke i wird
stündlich von dem Triebwerk der Scheibe a aus dem Eingriff mit dem Zahnrad Λ gelöst,
wobei das Zahnrad h eine ganze Umdrehung zurücklegen kann, bevor die Sperrklinke i
wieder eingreift und das Rad h festhält. Die Drehung der Welle g wird vom Gewicht η
über die Schnur m und die Rolle / bewirkt und hat zur Folge, daß die Kurbel k mit
Hilfe der Schnur f den Hebelarm p in eine äußerste Stellung hebt. Diese Stellung ist in
Abb. 2 gestrichelt angedeutet. Hiernach kann der Zapfen d, der bisher mit den Zähnen ν in
Eingriff war, von der Scheibe α zur Seite gedreht werden, so daß der nächste Zapfen d
vor die Zähne ν gelangt. Diese Teildrehung der Scheibe α geschieht dadurch, daß die
Scheibe α vom Finger e, der auf einen Zahn h
einwirkt, fortgeschaltet wird. Während des letzten Teiles der Drehung der Welle g wird
der Hebelarm p freigegeben. Er sinkt in eine Stellung zurück, die durch den folgenden
Zapfen d bestimmt ist, gegen den sich der Hebei p nun mit einem seiner Zähne ν anlegt.
Hat dieser Zapfen d einen anderen Abstand von der Scheibenmitte als der vorhergehende,
so wird auch der Hebelarm p eine andere Stellung als vorher einnehmen und den Ausgleichhebel
j um den Zapfen r' schwingen, also unabhängig vom Regler χ die Luftklappe
ν verstellen. Ist z. B. der Hebel q nach unten bewegt worden, so wird die Luftklappe
mehr geschlossen und die Kesselwassertemperatur im folgenden Zeitabschnitt niedriger
sein als im vorhergehenden.
Die Grenzen für die Bewegung des Hebelarmes ρ und desjenigen des Reglers werden
zweckmäßig so abgemessen, daß die Wirkung des Reglers in der einen Grenzstellung aufgehoben
wird, während sie in der anderen Grenzstellung nicht beeinflußt wird. Befindet sich z. B. die Stange r in der Abb. 2 in einer
Grenzstellung, so daß die Stange q die Luftklappe y geschlossen hat, so wird der Hebelarm
p in keiner Stellung die Wirkungsweise des Reglers beeinflussen können. Steht die
Stange q dagegen in einer Stellung, bei welcher die Luftklappe y ganz geöffnet ist, so
kann der Hebelarm p in jeder beliebigen Stellung auch auf die Wirkungsweise des Reglers
Einfluß ausüben.
Die Rolle / ist zweckmäßig in der bei Uhren bekannten Weise mit einer Sperrklinke
und einem Sperrad versehen und kann von einer Feder anstatt von einem Gewicht gedreht
werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Mechanische Regelvorrichtung zur zeitlich vorher bestimmten Veränderung der Arbeitsweise von Sammelheizungsanlagen u. dgl., mit von einem Uhrwerk betriebenem und von Hand einstellbarem Regel- joo schaubild, das mit einem Kesselwärmefühler zusammen das Regelglied beeinflußt, dadurch gekennzeichnet, daß als einstellbares Regelschaubild eine von dem Uhrwerk (/, m, n) bewegte kreisförmige Scheibe (a) mit verstellbaren Regelbolzen (d) angeordnet ist, die zur Scheibenmitte verstellbar sind und mit einem Steuerhebel (/>), der über Hebelgestänge (s, q) das Regelglied (y) beeinflußt, jeweils nach Weiterdrehen der Scheibe (a) derart in Eingriff gebracht werden, daß der Ausschlag des Steuerhebels (p) durch den veränderlichen Abstand der Regelbolzen (d) von der Mitte der Scheibe (a) bestimmt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK645903X | 1932-11-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE645903C true DE645903C (de) | 1937-06-04 |
Family
ID=8151987
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG86850D Expired DE645903C (de) | 1932-11-29 | 1933-11-17 | Mechanische Regelvorrichtung fuer Sammelheizungsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE645903C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1103544B (de) * | 1957-08-29 | 1961-03-30 | Saia A G | Selbsttaetige Regelvorrichtung fuer Heizungsanlagen |
-
1933
- 1933-11-17 DE DEG86850D patent/DE645903C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1103544B (de) * | 1957-08-29 | 1961-03-30 | Saia A G | Selbsttaetige Regelvorrichtung fuer Heizungsanlagen |
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