DE633569C - Vorrichtung zum Reinigen von Blei - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen von BleiInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
- Vorrichtung zum Reinigen von Blei Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Blei, und zwar insbesondere zur Entfernung von Arsen, Antimon, Zinn und Zink.
- Es ist bekannt, Bleibäder unter einer Decke von reinigend wirkenden Salzen durch Polen mit Hilfe von Wasserdampf zu raffinieren. Die Raffination ist jedoch unvollkommen, da eine Umwälzung des Bleies bei diesem bekannten Vorschlage nur an dem in der Mitte des Kessels, und zwar am-Boden ierfolgenden Dampfeintritt stattfindet, während dieselbe von der Mitte nach den Rändern des Kessels sehr rasch abnimmt. Auch wird beim einfachen Polen mit Wasserdampf ein nicht umwesentlicher Teil des Bleies oxydiert.
- Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung ,ausgeschaltet. Das geschieht dadurch, daß das Polen und die hierdurch bewirkte Aufwärtsbewegung des Bleies innerhalb "eines in das Bleibad hineinragenden, unten und oben offenen Behälters :erfolgt, an dessen inneren Wandungen ein oben offener konischer Einsatz derart befestigt ist, daß sein oberes Ende in die Salzdecke des Bleibades ausmündet und der etwas oberhalb der Ansatzstelle des konischen Einsatzes mit Auslaßöffnungen für das durch ein unterhalb des Behälters ausmündende Dampfrohr in Bewegung gesetzte Blei versehen ist.
- An die in der Behälterwandung angebrachte Auslaßöffnung für das Blei sind Rohre angeschlossen, die an der Oberfläche des Bleibades ausmünden. Es wird auf diese Weise eine rasche, wirksame Umwälzung des gesamten Bleibades mit rasch wechselnden Berührungsflächen zwischen dem Blei -und den reinigenden Salzen geschaffen, .ohne Anwendung jeglicher maschineller Pumpen oder anderer Vorrichtungen.
- An Hand der beiliegenden Zeichnung sei das Verfahren nachstehend beispielsweise @erläutert.
- Mit D ist der mit Blei gefüllte Raffinierkessel bezeichnet, der durch den Ölbrenner H geheizt wird. F ist ein Dampfzuleitungsrohr mit dem Regulierventil G. Die eigentliche Räffiniervorrichtung ist der aus Eisenblech hergestellte Zylinder A, der durch zwei. seitlich angeschweißte Stützen E gehalten ist, die auf dem Kesselrande aufliegen und an ihren Enden durch Flügelschrauben mit der Kesselverankerung verbunden sind. Der Zylinder A ist zentral in der Mitte des Kessels angeordnet und reicht mit seinem unteren, vollkommen offenen Teile bis etwas über den Boden des Raffinierkessels. Zwischen Kesselwandung -und unterem Zylinderrand bleibt so viel Platz, daß das Dampfzuleitungsrohr F bequem durchgeführt werden kann. Die Austrittsöffnung des Dampfzuleitungsrohres am Boden des Kessels biehndet sich in der Mitte des Kessels und somit auch in der Mitte des darüber befindlichen Zylinders A. Der über den-Bleispiegel hinausragende obere Teil des Zylinders A ist mit einem lose aufliegenden Deckel C versehen, tim das Verspritzen von Blei und Atznatron zu verhindern. In seinem Innern ist der Zylinder A durch den Einsatz B in- @iw ei "Abteilüuügln getrennt; diese stehen in der Mitte durch eine Öffnung miteinander in Verbindung, durch welche das=' durch den Dampf zum Wallen gebrachte Blei aus der unteren Abteilung in die obere Abteilung tritt,. wo sich das auf dem Bleispiegelschwimmende Salzgemisch befindet. Der konische Einsatz B ragt mit seinem mittleren, oben. offenen Teil T über den in Ruhe befindlichen Bleispiegel hinaus, damit das über diese Scheidewand aus der unteren Abteilung in die obere Abteilung hinüberwallende Blei nicht wieder in die untere Abteilung zurückfließen kann, sondern aus den an den tiefsten Punkten der,oberen Abbeihuig angeschweißten Rohren.! infolge des durch das herüberströmende Blei @erzeugten Überdruckes nach der Oberfläche des ,außerhalb des Zylinders befindlichen Bleies fließen muß. Die Rohre münden an der Oberfläche des außerhalb des Raffinierapparates befindlichen Bleies, und zwar an den Stellen, wo bei der gewöhnlichen Polung des Bleies eine viel geringere Bewegung stattfindet als wie in der Mitte des Kessels, wo der Dampf senkrecht nach oben steigt und die kräftige Wallung hervorruft. Die Wirkungsweise dieses Polraffinierungsapparates ist nun folgende: Nachdem man das zu raffinierende Blei auf über q.00° C erhitzt hat, beschickt man den Zylinder mit der nötigen Menge Ätznatron-Salz-Gemisch, was auf dem im Innern des Zylinders befindlichen _ Bleispiegel sofort schmilzt: -Nachdem das Bleibad auf über q.00° C erhitzt ist, wird der Zylinder mit der nötigen Menge der zur Raffination dienenden Salzmischung beschickt.
- Nun läßt man durch ein genau regulierbares Ventil so viel Dampf eintreten, daß im Innern des Zylinders nach Abnahme des Deckels ein starkes Wallen beobachtet werden kann. Sofort setzt die Bewegung des Bleies in der Richtung der Pfeile ein. Mit dieser Bewegung beginnt auch die Raffination des Bleies. Die W.LUung und das Hindurchströmen des Bleies im Innern des Zylinders verleiht dem Bade große Berührungsflächen und Geschwindigkeiten, so daß große Mengen Blei rasch an der Berührungsfläche mit den reinigenden Salzen vorbeigeführt werden, wo eine intensive und schnelle Oxydation der Verunreinigungen erfolgt. Mit derselben Geschwindigkeit, wie das Bad im Innern der Einrichtung nach oben an die Berührungs-'fläche mit dem Salzgemisch getrieben wird, bewegt sich in der Umgebung derselben im 'Kessel befindliche-Blei nach abwärts, um im unteren Teil des Zylinders wieder in die Raffiniervorrichtung einzutreten. Die Trennung des in Wallung befindlichen einen Teiles des Bleies von dem übrigen ruhigeren Teil ermöglicht eine rasche, systematische Zirkulation des gesamten Bleiinhaltes des Kessels, weil die wallende Bewegung in seinem seitlich geschlossenen, -unten und oben offenen Behälter stattfindet, der in seinem Innern mit seiner Wand fest verbunden einen in der Mitte offenen, konischen, mit seinem oberen, offenen Ende den Bleispiegel überragenden und in das Salzgemisch mündenden Einsatz besitzt. Das über das oben .offene Ende des Eilisatzes wallende Blei erzeugt seinen überdruck in der oberen Abteilung und wird nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren konstant an die Oberfläche des Bleies außerhalb des Apparates befördert, und zwar durch Rohre, die sich .an den Öffnungen im Zylinder etwas oberhalb der Ansatzstelle des Einsatzes befinden, wo sofort wieder die Bewegung nach abwärts beginnt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:. i. Vorrichtung zum Reinigen von Blei unter"einer Decke von reinigend wirkenden Salzen mit Hilfe von Wasserdampf, gekennzeichnet durch einen in das Bleibad hineinragenden, unten und oben offenen Behälter (A), an dessen inneren Wandungen ein -oben offener konischer Einsatz,(B) derart befestigt ist, daß sein oberes Ende in die Salzdecke des Bleibades ausmündet und der etwas oberhalb der Ansatzstelle des konischen Einsatzes mit Auslaßöffnungen für das durch ein unterhalb des Behälters (A) ausmündende Dampfrohr (F) in Bewegung gesetzte Blei versehen ist. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an die in der Behälterwand angebrachten Auslaßöffnungen für das Blei Rohre angeschlossen sind,- die .an der Oberfläche des Bleibades ausmünden.
Priority Applications (1)
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| DET44329D DE633569C (de) | 1934-08-18 | 1934-08-18 | Vorrichtung zum Reinigen von Blei |
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| DE633569C true DE633569C (de) | 1937-11-26 |
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1934
- 1934-08-18 DE DET44329D patent/DE633569C/de not_active Expired
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