DE633059C - Aus zwei Einheiten bestehendes Tonaufzeichnungs- oder Tonwiedergabegeraet - Google Patents
Aus zwei Einheiten bestehendes Tonaufzeichnungs- oder TonwiedergabegeraetInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein aus zwei Einheiten bestehendes Tonaufzeichnungs- oder
Wiedergabegerät mit walzen- oder plattenförmigen Tonträgern. Derartige Geräte sind
schon in den mannigfaltigsten Ausführungen bekanntgeworden. Die Aufgabe, nach dem
Besprechen oder Abspielen des einen Tonträgers eine selbsttätige Umschaltung auf den
anderen Tonträger erfolgen zu lassen, ist ebenfalls schon auf die verschiedenste Art und
Weise gelöst worden. Die Erfindung bezieht sich auf solche Geräte, bei denen gegen Ende
der Tonaufzeichnung oder Wiedergabe der einen Einheit der Antrieb bzw. der Motorig
Stromkreis der anderen Einheit durch eine Hebelanordnung schon eingeschaltet wird,
bevor der Antrieb bzw. der Motorstrornkreis der ersterwähnten Einheit selbsttätig ausgeschaltet
bzw. unterbrochen wird. Aufgabe der Erfindung ist es, die erwähnte Hebelanordnung
so zu verbessern, daß eine nur verhältnismäßig geringe Verschiebung des Schlittens der einen Aufzeichnungs- oder
Wiedergabeeinheit schon genügt, um eine beträchtliche Verstellung eines zu der Hebelanordnung
gehörigen Teiles zu bewirken, durch welchen gegen Ende der Tonaufzeichnung oder Wiedergabe der einen Einheit der
Antrieb bzw. der Motorstromkreis der anderen Einheit schon eingeschaltet wird, bevor
die eine Tonaufzeichnungs- oder Wiedergabeeinheit außer Betrieb gesetzt wird. Es
handelt sich also hier darum, den Umschalter bei nur verhältnismäßig geringer Verschiebung
des Schlittens der einen oder der anderen Tonaufzeichnungs- oder Wiedergabeeinheit
eine möglichst große und schnell vor sich gehende Verstellung (Umsteuerung)· zu erteilen. Weiterhin bringt die Erfindung
eine Sicherung der Maschinenteile gegen Be-Schädigung für den Fall, daß der Schlitten
der einen Einheit gegen die Hebelanordnung stößt, wenn letztere durch den nicht in die
Ausgangslage zurückgeführten Schlitten der anderen Einheit in ihrer Stellung blockiert
sein sollte.
Das Neue eines Tonaufnahme- oder Wiedergabegerätes der oben angegebenen Art besteht
nun erfindungsgemäß darin, daß ein die Motorstromkreise beider Einheiten und gegebenenfalls
auch die Sprechstromkreise beider Einheiten steuernder Kontakthebel,
für den drei Schaltstellungen vorgesehen sind, durch eine Hebelanordnung mit zwei um den
gleichen Drehpunkt, ,schwenkbaren und durch, eine Feder miteinander gekuppelten Schalt-'
hebeln so in Eingriff steht, daß sie gleich* i einem in sich starren Umschalthebel auf den;
Kontakthebel wirken, sobald einer der die Schall- oder Schneiddoi'e tragenden Schlitten
gegen einen der erwähnten Hebel drückt; daß ίο dagegen diese Hebel unabhängig verschv;enkt
werden können und dabei den Kontakthebel nicht verstellen, wenn der eine Hebel in
seiner Stellung blockiert ist.
Weitere Merkmale und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispieles. Die Zeichnungen stellen dar: Fig. ι eine gemäß Erfindung aus zwei Einheiten
zusammengesetzte Walzensprechäo maschine in senkrechtem Schnitt. Schnittführung
ungefähr nach Icinie 1-1 der Fig. 2. Fig. 2 zeigt einen Teil des Gegenstandes
der Fig. 1 von oben gesehen. Schnittführung ungefähr nach Linie 2-2· der Fig. 1. Etliche
Teile sind abgebrochen dargestellt, um die Vorrichtung zum Umschalten der Stromkreise
beider Einheiten deutlich zu veranschaulichen. Die betreffende Vorrichtung ist hier in einer Stellung veranschaulicht, in
welcher beide Einheiten sich in Betrieb befinden.
Fig. 3 bringt einen senkrechten Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1.
Fig. 4 bringt in vergrößertem Maßstabe einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3 und
veranschaulicht nebenbei die mit einer Umschaltvorrichtung gemäß der Erfindung steuerbaren Stromkreise.
Fig. 5 veranschaulicht die in Fig. 4 dargestellten Schalter in einer Stellung, in welcher
die Einheit^ sich in Betrieb und die Einheit B sich außer Betrieb befindet.
Fig. 6 bis 8 veranschaulichen von oben gesehen die Vorrichtung zur Steuerung des
+5 Schalters in den verschiedenen Stellungen, und zwar zeigt Fig. 6 den Fall, daß die Einheit
^i sich in Betrieb, die Einheit B sich jedoch außer Betrieb befindet und die Umschaltvorrichtung
gerade im Begriff ist, die Einheit B in Betrieb zu setzen.
Fig. 7 zeigt die Umschaltvorrichtung nach erfolgter Umschaltung, d. h. nachdem die
Einheit^ außer Betrieb und dafür die Einheit B in Betrieb gesetzt worden ist.
Fig. 8 veranschaulicht den Fall, daß die Schlitten beider Einheiten am Ende ihrer
Bahn angelangt und demgemäß beide Einheiten außer Betrieb gesetzt worden sind. '
In allen Figuren sind korrespondierende Teile der beiden Einheiten mit den gleichen
Bezugszeichen versehen.
Auf dem Grundrahmen 1 sind nebeneinander zwei Werkplatten 3 befestigt; auf
vdiesen sind die beiden Einheiten A und B,
':von denen die eine ein Doppel der anderen jdgjiistellt, aufgebaut. Zu einer jeden der
.beiden Einheiten gehört ein Gehäuse-7, welches ein Lager für den drehbaren Walzenträger
9 und für eine frei drehbare Scheibe 11 liefert. Die Tonaufzeichnung erfolgt auf
einem aus wachsähnlichem Material hergestellten Zylinder 13 in schraubenförmigen
Rillen vermittels einer Nadel 15.
Nahe dem rechten Ende der Werkplatte 3 sind ein vorderes Lager 17 und ein hinteres
Lager 19 angeordnet (s. Fig. 2). Zwischen diesen Lagern und dem Gehäuse 7 befinden
sich eine vordere Leitschiene 21, eine hinL
tere Leitschiene 23 und eine drehbare Leitspindel 25 für den Schlitten 27 der Schreibdose,
der gegenüber dem Lautschriftträger längs beweglich ist.
Die Scheiben wird vorzugsweise durch einen Elektromotor 31 und vermittels eines
Riemens 33 angetrieben. Die Riemenscheibe 11 selbst treibt den Walzenträger 9 unmittelbar
durch eine zweckentsprechende Triebwelle (nicht dargestellt) — und auch die
Leitspindel 25, und zwar letztere von der Dornwelle aus durch Vermittlung eines
zweckentsprechenden Vorgeleges (nicht dargestellt). Die Geschwindigkeit kann mit
zweckentsprechenden Mitteln verändert werden, um den Schlitten 27: längs den Stangen
21 und 23 mit irgendeiner gewünschten Geschwindigkeit fortzubewegen. Eine treibende
Verbindung zwischen der Leitspindel 25 und dem Schlitten 27 ist vermittels einer Vorschubmutter
35 hergestellt, die in zweckentsprechender Weise vermittels eines Bolzens
37 in einem {J-förmigen Schlitz 39 des Schlittens 27 drehbar angeordnet ist. Die
Vorschubmutter 35 ist mit einem Stellhebel 41 aus- und einrückbar, der ebenfalls in dem
U-förmigen Schlitz 39 schwenkbar gelagert lc)5
ist. Wenn der Stellhebel 41 angehoben wird, wirkt eine Schräge 45 gegen einen zur Vorschubmutter
35 gehörigen Knopf 47, und zwar in dem Sinne, daß die Vorschubmutter
von der Leitspindel 25 abgehoben wird. Zu n° gleicher Zeit kommt eine ebenfalls am Stellhebel
41 vorgesehene Schräge 49 mit dem schwenkbar gelagerten Nadelträger 51 in
Eingriff, um die Nadel 15 von dem Aufzeichnungszylinder 13 abzuheben. Bei normalem
Betrieb der Maschine beginnt der Schreibdosenschlitten seine Bewegung in seiner äußersten Links stellung. Wenngleich diese
Stellung hier nicht besonders veranschaulicht ist,· entspricht sie doch im wesentlichen der
Stellung des in Fig. 2 eingezeichneten, zur Einheit B gehörigen Führungsarmes 26. Bei
(533059
Beginn des Betriebes wird der Handgriff 40
des Stellhebels 41 tiefgestellt, so daß die Nadel 15 auf den Aufzeichnungszylinder 13 gesetzt
und die Vorschubmutter 35 durch eine Feder 53 (Fig. 1) mit der Leitspindel 25 nachgiebig
in Eingriff gehalten wird. Der Betrieb der Maschine wird so gesteuert, daß
unter normalen Arbeitsverhältnissen der Schlittenantrieb einer jeden Einheit selbsttätig
unterbrochen wird, bevor die Vorschubmutter 35 von dem Gewindeteil der Leitspindel
25 abläuft.
Wie der Fig. 4 zu entnehmen, ist die Schreibdose 29 einer jeden Einheit A und B
mit einem Verstärker 59 verbunden, der sowohl an die eine oder die andere sowie auch
an beide Schreibdosen 29 angeschlossen werden kann.
Das Schal tungsschemä für die Motoren 31 und den Verstärker 59 ist in Fig. 4 schematisch
dargestellt. Die beiden Leitungsdrähte des den Betriebsstrpm liefernden Netzes sind
mit 63 und 65 bezeichnet. Die Motoren 31
sind der Netzleitung 63, 65 über einen Schalter 69 und des weiteren -»-ermitteis
Klemmen 73 und 75 angeschlossen. Der Stromkreis, welcher den Motor 31^ der Einheit
A mit den Klemmen 73 und 75 verbindet, ist wie folgt: Eine Leitung 77 Verbindet
die Klemme 73 mit dem Motor 31^4 und eine
Leitung 79 den Motor 31^4 mit einem hier
allgemein mit 5" bezeichneten Umschalter, während eine Rückleitung 81 den Schalter S
mit der Klemme 75 verbindet.
Der Motor 31B der Einheit B ist mit den
Klemmen 73 und 75 wie folgt verbunden: Ein Leiter 85 führt vom Motor 31.B zum Schalter
S und eine Rückleitung 81 vom Schalter S zu der Klemme 75; eine Leitung 83 verbindet
den Motor ZiB mit der Klemme 73.
Der Verstärker 59 ist mit den Schreibdosen 2gA und 29S der Einheiten A bzw. B
wie folgt verbunden: Eine Leitung 87 schafft eine elektrische Verbindung zwischen dem
Verstärker und einem hier allgemein mit S' bezeichneten Umschalter; eine Leitung 89
verbindet den Schalter S' mit der Dose 29^ der ^-Maschine oder ^4-Einheit. Eine Leitung
91 verbindet den Schalter S' mit der Dose 295 der 5-Maschine oder Ö-Einheit.
Eine gemeinsame Rückleitung 93 verbindet die Dosen beider Einheiten A und B mit
dem Verstärker 59.
Es ist erwünscht, daß mit den Schaltern S und S' die Möglichkeit gegeben ist, den einen
oder den anderen bzw. beide Motoren der Einheiten A und B an die Netzleitung und
des weiteren die eine oder die andere oder beide Dosen der Einheiten^ und B an den
Verstärker 59 anschließen zu können. Um das zu ermöglichen, könnte irgendeiner der
vielen in -ihrer Art schon bekannten mechanischen Schalter verwendet werden, jedoch
ist es in der vorliegenden: Ausführung der
Erfindung für zweckmäßig befunden worden, Quecksilberschalter zu verwenden, und zwar
Quecksilberschalter, wie sie in den Fig. 1, 3, 4 und S dargestellt sind. Da die Schalter Jf
und S' identisch miteinander sind, ist eine Beschreibung nur eines dieser Schalter erforderlich.
Der Schalter S besteht aus einem rohrförmigen Gefäß 95, welches vorteilhaft
aus irgendeinem dielektrischen Material, z. B. aus Glas, hergestellt ist und, wie aus
Fig. 4 hervorgeht, am Boden mit Näpfchen oder Vertiefungen 97, 99 und 101 versehen
ist. Das Gefäß 95 ist mit einem elektrisch leitfähigen Strömungsmittel, z. B. mit Quecksilber
103, so weit gefüllt, daß, wenn das Gefäß 95 in der Waage steht und die Näpfchen
oder Vertiefungen 97, 99 und toi sich nach unten erstrecken, das Quecksilber 103 alle
Näpfchen oder Vertiefungen ausfüllt, noch darüber hinaussteht und zwischen diesen
Näpfchen oder Vertiefungen eine elektrisch leitende Verbindung herstellt. Das Gefäß ist
so angebracht, daß es gekippt, d. h. zur Horizontalen winklig gestellt werden kann
und das Quecksilber 103 dem unteren Ende zuströmt, wenn immer das obere Näpfchen
von den beiden anderen Näpfchen abgeschaltet werden soll. Der Schalter 5" ist in
Fig. 5 z. B. in einer Kipplage dargestellt, in welcher die Näpfchen 97 und 99 tiefstehen
und das Quecksilber 103 soweit nach dem unteren-Ende geflossen ist, daß die Quecksilberverbindung
zwischen dem Näpfchen 101 und den übrigen Näpfchen 97, 99 unterbrochen
ist.
In das Innere der Näpfchen 97, 99 und 101 sind die Leitungen oder Drähte 79, 81
und 85 eingeführt. Es ist offenbar, daß, wenn der Schalter 6" in einer Stellung gemäß
Fig. 4 sich befindet und wenn der Schalter 69 geschlossen ist, dann der elektrische Strom
von den Leitungen 63 und 65 aus den Motoren 31^4 und 31S zugeführt wird, also
beide Einheiten in Betrieb gesetzt werden und ihren Tonschreiber längs den zylindrischen
Lautschriftträgern verschieben wer- uo den. Indem aber der Schalter S, wie in
Fig. 5, gekippt wird, wird die elektrische Verbindung zum Motor 3iB der Einheit!?
unterbrochen, also die 5-Maschine außer Betrieb gesetzt. Auch ist es wohl offenbar,
daß, wenn der Schalter 5" in entgegengesetzter
Richtung gekippt wird, der Motor 31Α
der ^!-Einheit abgeschaltet und somit die yi-Einheit außer Betrieb gesetzt wird.
Wie schon oben zum Ausdruck gebracht, ist der Schalter^" in seiner Konstruktion
dem Schalter 6* ähnlich. Es ist offenbar, daß
'" die beiden Schreibdosen 2^A und 29B der
Einheiten^ und B mit' dem A^erstärker 59
elektrisch verbunden sind, wenn der Schalter 6" sich in einer Stellung gemäß Fig. 4
.5 befindet.
Der elektrische Strom gelangt vom Verstärker 59 zu dem Näpfchen 99', geht durch
das Quecksilber 103' hindurch zum Näpfchen 97', weiter durch Leitung 89 zur Dose
29^4 der .^-Maschine und dann durch die gemeinsame
Rückleitung 93 zurück zum Ver-. stärker 59- In gleicher Weise wird das
Näpfchen 99' mit dem Näpfchen 101' durch
das Quecksilber 103' verbunden, wobei der Strom von dem Näpfchen 101' zur Dose 29Z?
< der Einheit B über die Leitung 91 gelangt und dann durch die gemeinsame Rückleitung
93 wieder zum Verstärker 59 zurückläuft.
In der in Fig. 5 dargestellten Stellung des Schalters 6" ist die Dose 295 der I?-Maschine
abgeschaltet, während die Dose 2gA der .^-Maschine eingeschaltet ist. Wenn der
Schalter S' gekippt wird, um das Näpfchen 101' tiefzustellen, wird die Dose der ^(-Maas schine aus- und die Dose der .B-Maschine eingeschaltet.
Im folgenden soll nun beschrieben werden, wie gemäß der Erfindung die Schalter S
und S' gesteuert oder-eingestellt werden, um einen abwechselnden Betrieb der Einheiten^
und B zu bewirken. Die Schalter ^ und S' sind auf einem gemeinsamen Schwinghebel
107 angeordnet, der ungefähr in seiner Mitte vermittels eines Zapfens in auf einem Haltewinkel
109 drehbar gelagert ist. Der Hältewinkel 109 ist auf der Unterseite des Grundrahmens
ι mit Schrauben 110 (Fig. 2) befestigt,
und zwar sind diese Schrauben 110 durch im Haltewinkel 109 vorgesehene
Schlitze 112 hindurchgezogen. Die Stellung des. Halte winkeis 109 auf dem Grundrahmen
ι kann also verändert werden, indem man die Schrauben 110 lockert, den Haltewinkel
109 in dem einen oder dem anderen Sinne verschiebt und dann die in den Schlitzen
112 sitzenden Schrauben 110 wieder festzieht, nachdem der Haltewinkel in die
gewünschte Stellung gebracht worden ist. Der Schalter 5" ist an dem oberen Ende des
Armes 107 mit Federklemmen 113 festgemacht.
DieSteuerung der die Quecksilberschalter 6"
und vS" enthaltenden Stromkreise erfolgt
durch folgende Vorrichtung (Fig. 1, 2 und 3):
Ein Hebel 117 ist nahe seinem einen Ende mittels eines Bolzens 119 auf der Unterseite
des Grundrahmens 1 zwischen den beiden Maschinen^ und B schwenkbar angebracht
und an dem Ende des langen Armes dieses Hebels 117 ist ein Stift 121 vorgesehen, der
durch einen in der Werkplatte 3, vorgesehenen Schlitz 123 hindurch genügend weit nach
oben in die Bahn des zum Schlitten 27 der yi-Einheit gehörigen Führungsarmes 36 hineinragt.
Der Hebel 117 ist an dem Ende mit welchem er drehbar gelagert ist, gewinkelt,
d. h. mit einem Winkelstück 125 versehen, welches zum eigentlichen Hebel 117
rechtwinklig gerichtet ist. Ein ebensolcher Hebel 127 für die Einheit B ist ebenfalls nahe
seinem einen Ende auf dem Bolzen 119 drehbar gelagert und am anderen Ende mit einem
Stift 129 versehen, der durch einen Schlitz 123 der Werkplatte hindurch nach oben in
die Bahn des zum Schlitten der 5-Maschine gehörigen Führungsarmes 26 hineinragt. Das
drehbar gelagerte Ende des Hebels 127 ist ebenfalls mit einem Winkelstück 131 versehen.
Es ist offenbar, daß die Hebel 117 und 127 um den Bolzen 119 geschwenkt werden
"können, sobald sie von den den Schlitten zugehörigen Führungsarmen 26 der A- und
5-Einheiten beaufschlagt werden. Der zum Schlitten der .^-Maschine gehörige Arm 26
soll den Arm des Hebels 117 um den Bolzen 119 in einem Sinne entgegengesetzt der
Drehung des Uhrzeigers bewegen, und zwar dies bezogen auf Fig. 2. Der zum Schlitten
der J3-Maschine oder 5-Einheit gehörige Arm 26- soll mit Bezug auf Fig. 7 den Hebei
127 um den Bolzen 119 in einem Sinne entsprechend der Drehrichtung des Uhrzeigers
beeinflussen. Die Hebel 117 und 127 sind gegenüber dem Grundrahmen 1 vermittels
eines Ringes 120 auf Abstand gesetzt.
Die Bewegung der Hebel 117 und 127 wird auf den Schalthebel 107 mittels eines
Verbindungshebels 133 und eines Zwischenhebels 135 übertragen. Der Hebel 133 ist
nahe seinem einen Ende auf dem Bolzen 119 drehbar gelagert und unterhalb der beiden
Hebel 117 und 127 angeordnet. Die mechanische
Verbindung zwischen den Hebeln 117, 127 und 133 ist nachgiebig bzw. federnd
gestaltet, und zwar wie folgt:
Das drehbar gelagerte Ende des Verbindungshebels 133 ist hochgebogen bzw. mit
einem Finger 137 versehen, gegen welchen sich die gegenüberliegenden Kanten der den
Hebeln 117 und 127 zugehörigen Winkel-110
stücke 125 und 131 legen. Die Bemessung
der Breite des Fingers 137 und der Teile 125 und 131 ist so, daß, wenn die letzterwähnten
Teile gegen den Finger 137 liegen, die Hebel. 117 und 127 sich in der Strecklage
befinden. Die Hebel 117 und 127 werden vermittels einer Zugfeder 139 normalerweise
in dieser Strecklage gehalten. Die Feder 139 ist zwischen den Winkelstücken 125
und 131 der Hebel 117, 127 verspannt. Es
ist offenbar, daß . die Hebel 117, 127 einen
einzigen Hebel darstellen, dessen Arme,
wenngleich sie normalerweise in der Strecklage, d. h. mit Bezug aufeinander in ein
und derselben Richtung gehalten werden, unter dem Einfluß der den betreffenden
Schlitten zugehörigen Arme 26 unabhängig voneinander um den Bolzen 119 verschwenkt
werden können. Der aus den beiden Armen 117 und 127 gebildete Hebel vermag seine
Bewegung auf das Verbindungsglied 133 nachgiebig zu übertragen. Diese Übertragung
geschieht, indem mit den Winkelstücken 125 und 131 auf den Finger 137 gewirkt
wird.
Der Zwischenhebel 135 (Fig. 3) ist oberhalb
seiner Mitte an dem Winkel 109 vermittels eines Zapfens 145 angelenkt. Zu diesem
Hebel 135 gehört ein Finger 134, der vom
oberen Ende des Hebels aus in einen im freien Ende bzw. im langen Arm des Verbindungshebels
133 vorgesehenen Schlitz 143 eingreift. So kann die Bewegung, die
dem Verbindungshebel 133 um seinen Bolzen 1.19 erteilt wird, auf den Zwischenhebel
135 übertragen werden. Der letzterwähnte Hebel überträgt seine Bewegungen vermittels
eines Zapfens 147 auf den Hebel 107. Der
Zapfen 147 ist an dem Hebel 107 eine Wenigkeit oberhalb des Drehzapfens in vorgesehen.
Der Zapfen 147 ragt durch eine im Winkel 109 vorgesehene Öffnung 149 hindurch
und hinein in einen Schlitz 155, der in dem unteren Ende des Zwischenhebels 135
vorgesehen ist.
Die Wirkungsweise des Hebel- und Schaltsystems soll nun unter Bezugnahme auf die
Fig. 2, 6, 7 und 8 beschrieben werden.
Nachdem beide Schreibdosen aufnahmefertig gemacht worden sind, wird, sofern zunächst
mit der Einheit A und danach erst mit der Einheit B gearbeitet werden soll, das
Hebelsystem in die in Fig. 6 dargestellte Stellung gebracht, um die Sehalter 5" und S'
in eine in Fig. 5 dargestellte Stellung zu kippen. In dieser Stellung ist der Motor 31
*5 der Einheit A durch den Schalter S mit den
Klemmen 73 und 75 und die Schreibdosen 29 der Einheit A mit dem Verstärker 59 elektrisch
verbunden, während die elektrische \rerbindung zwischen dem Motor 31 der
ß-Maschine und den Klemmen 73 und 75 und auch die Verbindung der zur Einheit B
gehörigen Schreibdose 29 mit dem Verstärker 59 unterbrochen ist. Wenn jetzt der
Schalter 69 geschlossen wird, wird also nur die ^4-Maschine in Betrieb treten.
Der Führungsarm 26 des zur .-4-Einheit
gehörigen Schlittens 27 kommt, wenn er sich dem Ende seines Aufnahmezylinders nähert,
mit dem hochstehenden Bolzen 121 (Fig. .6) in Berührung, und indem nun der Schlitten 27
mitsamt dem Arm 26 seinen Weg noch weiter nach dem Ende des Zylinders hin fortsetzt,
wird der Arm 26 den Bolzen 121 in der Richtung des in Fig. 6 eingezeichneten Pfeiles
verdrängen. Auf diese Weise wird der Hebel 117 entgegen der Drehung des Uhrzeigers
um den Bolzen 119 geschwenkt. Infolge der Spannung der Feder 139 wird der
Hebel 127 an der Bewegung des Hebels 117 teilnehmen, d. h. seine Strecklage gegenüber
dem Hebel 117 beibehalten und veranlassen, daß der Hebel 133 um den Bolzen 119 verschwenkt
wird. Bei dieser Bewegung des Verbindungshebels 133 wird der Zwischenhebel
135 um den Bolzen 145 verschwenkt und seine Bewegung auf den Hebel 107
übertragen, um die Schalter S und S' aus der Stellung (Fig. 5 und 6) allmählich in
eine Stellung gemäß Fig. 2 und 4 zu bewegen. Die Folge ist, daß die Schalter JT und vS"nun
die 5-Maschine mit ihren elektrischen Stromquellen verbinden, also jetzt die B-Maschine
in Betrieb gesetzt wird. Zu bemerken wäre, daß, wie oben bereits schon zum Ausdruck
gebracht, die Schalter 5" und S' in der in Fig. 4 dargestellten Stellung (Mittelstellung)
beide Einheiten A und B mit ihren elektrischen Stromquellen verbinden, also in
diesem Falle beide Maschinen A und B gleichzeitig betätigt werden. go
Der weitere Betrieb der ^ί-Maschine
bringt jedoch den Schlittenarm 26 noch weiter voran und dies hat nun zur Folge, daß
der Arm 26 die Hebel 117, 127 und 133 um
den Zapfen 119 so weit verschwenkt, daß der Arm 107 in eine Stellung gelangt, in welcher
er die Schalter 61 und S' umkippt und damit
bewirkt, daß Motor 31 und Schreibdose 29 der y4-Maschine von ihren Stromquellen abgeschaltet
werden, der Betrieb der ^4-Einheit also unterbrochen wird. Die eben erwähnte
Stellung des Hebelsystenis ist in Fig. 7 veranschaulicht. Zu bemerken ist, daß in dieser
Stellung die Bolzen 121 und 129 und die
betreffenden Arme oder Hebel 117 und 127
sich in einer Stellung direkt entgegengesetzt der in Fig. 6 dargestellten befinden.
Somit werden beide Maschinen A und B für einen kurzen Zeitraum in Betrieb gehalten,
d. h. während die Schalter S, S' in kreis- nP
bogenförmiger Bahn aus der einen Stellung in die andere Stellung gekippt werden. Zur
Bestimmung der Länge der Zeit, während welcher beide Maschinen durch die Schalter
vS1 und S' in Betrieb gehalten v/erden, sind
verschiedene Faktoren maßgebend. Es empfiehlt sich, diese Faktoren in solch einer
Weise aufeinander abzustimmen, daß eine Überdeckung von vier bis zu acht Schallrillen
erzielt werden kann. Im übrigen ist die Größe der gegenseitigen Überdeckung nach Belieben veränderlich, indem man die
Beziehung zwischen den betreffenden Faktoren verändert. Wenn z. B. eine längere
Überdeckung erwünscht ist, könnte die effektive Länge des Hebels 133 in dem Sinne verändert
werden, daß für den Arm oder Hebel 117 ein größerer Hub erforderlich wird, um
den Antriebsmotor der einen Maschine abzustellen.
Indem nun die Aufnahme von der ß-Einheit fortgesetzt wird, kann die ^ί-Einheit
wieder aufnahmebereit gemacht werden. Zu diesem Zwecke wird der beschriftete Zylinder
gegen einen neuen ausgewechselt und der Dosenschlitten 27 wieder nach links in seine
Anfangsstellung gebracht.
Während die Aufnahme durch die U-Maschine fortgesetzt wird, wird sich natürlich
auch der zum Schlitten der U-Einheit gehörige Führungsarm 26 allmählich verschieben,
so wie dies in Fig. 7 angedeutet ist, und endlich mit dem hochstehenden Zapfen oder
Bolzen 129 in Berührung kommen- Bei weiterer Bewegung des Armes 26 wird der hochstehende
Bolzen oder Zapfen 129 verdrängt und demzufolge der Arm oder Hebel 127 in
einem Sinne gleich der Drehrichtung des Uhrzeigers verschwenkt. Die Folge ist, daß
der Arm oder Hebel 107 um seinen Zapfen in in einem Sinne entgegengesetzt der
go Drehrichtung des Uhrzeigers - verschwenkt wird, die Schalter 6* und S' in ihre Mittelstellung
gebracht werden und nun die yi-Einheit wieder in Betrieb gesetzt wird. Wie
zuvor, werden jetzt wieder beide Maschinen A und B zunächst gleichzeitig arbeiten. Mit
der weiteren Bewegung des Armes 26 der B-Maschine wird jedoch der Bolzen oder Zapfen 129 noch weiter nach vorn verdrängt,
und demzufolge werden die Schalter S und S' in die in Fig. 5 dargestellte Stellung gebracht,
in welcher Stellung die B-Maschine von allen elektrischen Stromzuführungen abgeschaltet
ist.
Wenngleich in Fig. 7 der Schlittenarm 26 der ^-Maschine in Berührung mit dem hochstehenden
Bolzen oder Zapfen 12 τ dargestellt ist, ist es wohl offenbar, daß im Betrieb
der Schlitten 27 der .A-Einheit für gewöhnlich schon wieder in seine Anfangsstellung
zurückgebracht worden, ist und demgemäß der Arm 26 der yi-Maschine sich
nicht in der in Fig. 7 dargestellten Stellung befinden wird, sondern in einer Stellung, ähnlich
der in Fig. 2 dargestellten Stellung des zur U-Maschine gehörigen Schlittenarmes 26.
Aus obiger Beschreibung ergibt sich, daß mit Hilfe der Einheiten^ und B längere
Gespräche und auch andere Dinge ohne Unterbrechung aufgenommen werden können und daß, wenn die betreffenden Schlitten am
Ende der Aufnahme ankommen, die eine Maschine zur Fortsetzung der Aufnahme in
Betrieb gesetzt wird, bevor die andere Maschine außer Betrieb gesetzt wird. Somit ist
keine Möglichkeit gegeben, daß sich irgendeine Lücke in der Aufnahme eines Gespräches
o. dgl. ergibt. Hinzu kommt, daß die Größe der Überdeckung schon von der Fabrik aus
oder später von der Bedienungsperson genauestens eingestellt werden kann, indem die
Stellung des Winkels 109 in bezug auf den Zapfen 119 und somit das Übersetzungsverhältnis zwischen den Hebeln 117 und 127
und dem Finger 134 des Zwischenhebels 135 geändert wird. Indem der Winkel 109 näher
an den Zapfen 119 herangerückt wird, wird die effektive Länge des Hebels 133 verkürzt
und ein längerer Zeitraum bzw. eine größere Überdeckung zwischen dem Beginn der Aufnahme
einerseits und der Beendigung der Aufnahme andererseits erzielt. Indem der Winkel vom Zapfen 119 weiter abgerückt
wird, wird die Länge des Hebels oder Armes 133 vergrößert und somit das Intervall
bzw. die Größe der Überdeckung zwischen Ende der Aufnahme einerseits und Beginn der Aufnahme andererseits entsprechend verringert.
Zweck und Wirkungsweise der nachgiebigen bzw. federnden Verbindung zwisehen
den Hebeln 117, 127 und dem Verbindungsglied oder Hebel 133 sowie zwischen
dem Verbindungsglied 133 und den Schlittenarmen 26 der A- und U-Maschine sind folgende:
Wenngleich bei normalem Betrieb beider Maschinen A und B jeweils diejenige Maschine,
die mit der Aufnahme gerade fertig geworden ist, gleich wieder in ihre Ausgangsstellung
zurückgebracht, d.h. wieder aufnahmebereit gemacht wird, noch während die andere Maschine in der Fortsetzung der
Aufnahme begriffen ist, ist es doch möglich, daß es der Bedienende vergißt, die Dose
der Maschine, die gerade ihre Aufnahme beendigt hat, wieder in die Ausgangsstellung
zurückzubringen. In solch einem Falle würden dann beide Schlittenarme 26 sich in
ihrer Endstellung befinden (Fig, 8). Wenn nun irgendeine Vorsichtsmaßnahme nicht
getroffen wäre, wenn z. B. die Arme 117 und Teile eines in sich starren Hebels darstellen
wurden, würde der sich dem Ende seines Weges nähernde Schlittenann der
U-Einheit (Fig. 8) versuchen, den Hebel 127 im Uhrzeigersinne um den Zapfen 119 herumzuschwenken.
Dieser Bewegung würde aber in diesem Falle der Schlittenann 26 der
^-Einheit entgegenwirken. (Hierbei ist zum Zwecke der Erläuterung angenommen, daß
der Arm 26 der .^-Maschine in seiner Endstellung
gemäß Fig. S belassen worden ist;
des weiteren die Vorschubmutter mit dem Gewinde der Leitspindel 25 sich noch in Eingriff
befindet und der zur B-Einheit gehörige Arm 26, nachdem schon die A-M.aschine
in ihre Endstellung gelangt ist, sich ebenfalls dem Ende ihres Aitfnahmeweges
nähert.)
Es ist offenbar, daß, wenn die Hebel 117 und 127 einen in sich starren Hebel darstellen
würden, dann die weitere Bewegung des zur .B-Maschine gehörigen Armes 26
(Bewegung in die Endstellung, Fig. 8) einen Bruch irgendeines Teiles der Maschine bzw.
ein Ausbrennen des Motors oder irgendeinen anderen Schaden zur Folge haben würde.
Das federnd nachgiebige Hebelsystem beugt jedoch einer derartigen Beschädigung vor.
Wie oben beschrieben, hält die Feder 139 die Winkelstücke 131 und 125 der Arme
ao 127, 117 gegen den Finger 137, und wenngleich
die Arme 117 und 127 normalerweise
in einer Strecklage gehalten werden und das Verbindungsglied 133 normalerweise in einer
Stellung im wesentlichen rechtwinklig zu den Armen 117, 127 gehalten wird, kaiin es vorkommen,
daß eben unter den besonderen oben angeführten Umständen die Teile aus dieser normalen Lage herausgebracht werden. Es
soll mit Bezug auf Fig. 8 angenommen werden, daß der zur .^-Einheit gehörige Arm 26
in seiner Endstellung (Stellung nach Beendigung' der Aufnahme) belassen worden ist.
Die Vorwärtsbewegung des zur B-Einheit gehörigen Armes 26 wird, wenn sie sich ihrem
Ende nähert, den Arm 127 im Uhrzeigersinne um den Zapfen 119 verschwenken. Da
aber der zur ^-Einheit gehörige Arm 26 einer entsprechenden Schwenkung * oder
Drehung des Armes 117· widersteht, wird der Arm 117 still stehenbleiben und das Winkelstück
131 des Armes 127 sich entgegen der
Wirkung der Feder 139 von dem mit 137 bezeichneten
Finger des Verbindungshebels 133 abheben. Die Folge ist, daß der Hebel 107,
an welchem die Schalter 61 und S' montiert
sind, nicht gekippt wird und die Schalter in der gegebenen Stellung bleiben, d. h. in einer
Stellung, in welcher nur die B-Maschine mit ihren Stromquellen verbunden ist. Die Hebel
117, 127 und 133 werden unter solchen Umständen
eine Stellung wie in Fig. 8 einnehmen.
Die B-Maschine bleibt in Betrieb, ohne
daß eine Wiederinbetriebsetzung der ^4-Maschine
veranlaßt wird. Der zur β-Maschine gehörige Dosenschlitten 27 setzt nun seinen
. Weg noch weiter fort, bis die Vorschubmutter 35 das Ende des Gewindeteiles der Vorschubspindel
25 erreicht. Alsdann hört auch die Vorwärtsbewegung des zur -B-Maschine
gehörigen Schlittens 27 auf, während aber der zur B-Maschine gehörige Motor 31 weiter
in Betrieb bleibt.
Aus der oben geschilderten Wirkungsweise geht hervor, daß, wenn der Bedienende es vergißt,
einen am Ende seines Weges angekommenen Schlitten wieder in seine Ausgangsstellung
zurückzubringen, eine Beschädigung der Maschine nicht erfolgen wird. Die Folge wäre lediglich, daß je nach Lage des Falles
der eine oder der andere Motor sich im Leerlauf weiterbewegt, bis dieser Zustand bemerkt
und behoben wird.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Aus zwei Einheiten bestehendes Tonaufzeichnungs- oder Wiedergabegerät mit walzen- oder plattenförmigen Tonträgern und einer von den Airfzeichnungs- bzw. Abtastdosen gesteuerten Hebelan-Ordnung, durch welche gegen Ende der Tonaufnahme oder Wiedergabe der einen Einheit der Antrieb der anderen Einheit schon eingeschaltet wird, bevor der Antrieb der ersten "Einheit selbsttätig ausgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Motorstromkreise und gegebenenfalls auch die Sprechstromkreise beider Einheiten {A, B) steuernder Kon- - takthebel (107) mit drei Schaltstellungen durch eine Hebelanordnung (135, 133) mit zwei um den gleichen Drehpunkt (119) schwenkbaren und durch eine Feder (139) miteinander gekuppelten Schalthebeln (117, 127) so in Eingriff steht, daß sie gleich einem in sich starren Umschalthebel auf den Kontakthebel (107) wirken, sobald einer der die Schreib- bzw. Abtastdosen (29) tragenden Schütten (26) gegen einen dieser Hebel (117 bzw. 127) drückt, daß diese dagegen unabhängig verschwenkt werden können und den Kontakthebel (107) nicht verstellen, wenn der eine Hebel in seiner Stellung blockiert ist.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden sowohl gemeinsam als auch unabhängig voneinander beweglichen Schalthebel (117, 127) im wesentlichen L-förrnig gestaltet sind und zwischen ihren durch die Feder (139) verbundenen kurzen Schenkeln (125, 131J das hochgebogene Ende (137) des auf dem gleichen Drehzapfen (119) gelagerten Zwischenhebels (133) aufnehmen.
- 3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenhebel (133) ein zweiarmiger, ungleicharmiger (Übersetzungs-) Hebel ist, dessen kurzer Arm mit den beiden l_-förmigen Schalthebeln (117 und 127) in Eingriff steht und an dessen längerem Arm ein länglicher Schlitz (143) vorgesehen ist, inden ein Fortsatz'(134) eines auf den Kontakthebel (107) wirkenden weiteren Zwischenhebels (135) ragt.
- 4. Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenhebel (135) mitsamt dem Kontakthebel(107) an einem Träger (109) gelagert ist, der zwecks Änderung der Größe des Übersetzungsverhältnisses zwischen den Hebeln (117, 127) und dem Kontakthebel (107) gegenüber dem Übersetzungshebel (X33) verstellbar ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US633059XA | 1932-04-14 | 1932-04-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE633059C true DE633059C (de) | 1936-07-22 |
Family
ID=22048321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED65523D Expired DE633059C (de) | 1932-04-14 | 1933-03-17 | Aus zwei Einheiten bestehendes Tonaufzeichnungs- oder Tonwiedergabegeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE633059C (de) |
-
1933
- 1933-03-17 DE DED65523D patent/DE633059C/de not_active Expired
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