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DE630867C - Kupferlegierungen - Google Patents

Kupferlegierungen

Info

Publication number
DE630867C
DE630867C DER92546D DER0092546D DE630867C DE 630867 C DE630867 C DE 630867C DE R92546 D DER92546 D DE R92546D DE R0092546 D DER0092546 D DE R0092546D DE 630867 C DE630867 C DE 630867C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lead
cadmium
copper
copper alloys
alloys
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER92546D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Emanuel Feuer
Dr Paul Kemp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUDOLF RIEDELBAUCH DR
Original Assignee
RUDOLF RIEDELBAUCH DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RUDOLF RIEDELBAUCH DR filed Critical RUDOLF RIEDELBAUCH DR
Priority to DER92546D priority Critical patent/DE630867C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE630867C publication Critical patent/DE630867C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C9/00Alloys based on copper
    • C22C9/08Alloys based on copper with lead as the next major constituent
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/02Parts of sliding-contact bearings
    • F16C33/04Brasses; Bushes; Linings
    • F16C33/06Sliding surface mainly made of metal
    • F16C33/12Structural composition; Use of special materials or surface treatments, e.g. for rust-proofing
    • F16C33/121Use of special materials
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C2204/00Metallic materials; Alloys
    • F16C2204/10Alloys based on copper

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Kupferlegierungen -Die sog. Bleibronzen finden in den letzten Jahren immer mehr Verwendung als Lagermetalle. Sie verdanken dies einerseits der hohen Plastizität ihrer Bleigrundmasse, anderseits den guten Gleiteigenschaften, welche die eingelagerten hochkupferhaltigen Kristalle besitzen. Als störend hat sich das leichte Ausseigern des Bleis beim Vergießen erwiesen, was durch die bei tieferen Temperaturen bestehende große Mischungslücke im System Kupfer-Blei zu erklären ist. Durch einen Zusatz von Nickel konnte dieser übelstand weitgehend beseitigt werden. Auch andere Zusätze wurden mehrfach zur Verbesserung der Eigenschaften derartiger Bleibronzen vorgeschlagen. Sie alle haben ebenso wie das Nickel die Eigenschaft, mit dem Kupfer der Bleibronzen Mischkristalle oder Verbindungen zu bilden, durch welche die Härte und Festigkeit der eingelagerten Härtekörperchen erhöht werden. Die Bleigrundmasse wurde durch diese Zusätze im wesentlichen unverändert gelassen.
  • Es wurde nun gefunden, daß nicht nur die Eigenschaften der in die Grundmasse eingelagerten Härtekörperchen für die Gesamtqualität dieser Legierungen maßgebend sind, sondern in ebensolchem Maße auch die Grundmasse selbst. Es ist gelungen, eine Härte- und Festigkeitssteigerung des Bleis in Bleibronzen durchzuführen, ohne dadurch die das Blei als Grundmasse besonders befähigende Plastizität herabzusetzen. Auf Grund eingehender Untersuchungen konnte festgestellt werden, daß in hervorragendem Mäße dem Cadmium die Eigenschaft zukämmt, auf die Bleigrundmasse derartiger., Legierungen festigkeits- und härtesteigernd einzuwirken.
  • Es ist bekannt, daß Cadmium von Blei in fester Lösung aufgenommen wird; seine Löslichkeit ist von der Temperatur weitgehend abhängig und beträgt bei Zimmertemperatur etwa q. bis 5 %. Es ist auch bekannt, daß im binären System Blei-Cadmium dieser Cadmiumkonzentration die maximale Härtesteigerung entspricht. Gefunden wurde nun, daß auch in Anwesenheit von Kupfer sich an diesen Verhältnissen im wesentlichen nichts ändert, was wohl seine Ursache vor allem darin hat, daß Cadmium in Kupfer praktisch gänzlich unlöslich ist, ebenso wie auch Kupfer und Blei selbst -im. festen Zustand so gut wie unlöslich ineinander sind. Es kann also bereits mit verhältnismäßig sehr geringen Zusätzen von Cadmium eine bedeutende Verbesserung der Legierungen erzielt werden, wie z. B. daraus hervorgeht, daß der Zusatz von nur t oiö Cadmium zu einer Legierung mit 6o % Kupfer und 4o % Blei eine Steigerung der Härte von etwa 25 auf 3o° Brinell zur Folge hat, gleiche Gieß- und Erstarrungsbedingungen selbstverständlich - vorausgesetzt. Es konnte auch festgestellt werden, daß durch diesen geringen Cadmiümzusatz auch eine Herah1, setzeng der Steigerung des Bleis eintät, wenngleich eine theoretische Begründung die.'> ser Erscheinung nicht gefunden- werden konnte. Es ist anzunehmen, daß das Cadmium eine, Verringerung der Mischifngslücke Cu-Pb bewirkt.
  • Neben Cadmium können die sonst für Bleibronzen vorteilhaften Legierungszusätze Verwendung finden. Bewährt haben sich Zusätze von Zinn im Ausmaß von- 0,5 bis 5 %, Nickel von b,5 bis 3 %, Eisen von o,5 bis i % und Zink von o,5 bis i %, wobei diese Metalle entweder einzeln oder mehrere gleichzeitig zugegeben worden können. Die Kupfer-Blei-Legierungen mit einem Cadmiumgehalt sind aber auch ohne -weitere Zusätze für sich sehr gut verwendbare Lagermetalle.
  • Schließlich konnte festgestellt werten, daß unter Beobachtung der für solche Legierungen üblichen Gießvorschriften ',eine - zu befürchtende Verflüchtigung des Cadmiums nur in ganz untergeordnetem Maße auftritt, so daß die an ein gutes Lagermetall allgemein gestellte Forderung der mehrmaligen Umschmelzbarkeit unter Wahrung der mechanischen Eigenschaften auch von diesen LeikferunLyen erfüllt wird.
    'deren Metallen, wobei in @ keiner Weise darauf Rücksicht genommen worden war, daß die Blei- und Cadmiumgehalte derart bemessen wurden, daß eine Härtung des Bleis gemäß der vorliegenden Beschreibung hätte erfolgen können. Bei keiner der bisher beschriebenen Legierungen war auch je eine Suspension freien Kupfers in einer durch Cadmium gehärteten Bleigrundmasse in Frage gekommen.

Claims (2)

  1. PATENTANSERÜcFIE: i. Kupferlegierungen, gekennzeichnet durch nachstehende Zusammensetzung: Blei i o bis q o ofo, Cadmium i bis i o % .des. Bleigehaltes, Rest Kupfer.
  2. 2. Kupferlegierungen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch den Zusatz von einem' öder mehrtren der Metalle Zinn, Nickel, Eisen, Zink in folgendem Ausmaße: Zinn o, 5 _ bis 5 %, Nickel o, 5 bis 3 %, Eisen o; 5 bis i %, Zink o, 5 bis I %-
DER92546D 1935-02-07 1935-02-07 Kupferlegierungen Expired DE630867C (de)

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DE630867C true DE630867C (de) 1936-06-08

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