DE630116C - Ausziehbare Federstrebe - Google Patents
Ausziehbare FederstrebeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Stoßdämpferstreben für Luftfahrzeuge und ähnliche Zwecke,
insbesondere für das Untergestell von Flugzeugen einschließlich Schwanzrad und ähnlichen
Einrichtungen. Sie bezieht sich auf solche Streben, in denen der Stoß durch federnde
Mittel aufgenommen wird, die mit hydraulischen oder pneumatischen Mitteln vereinigt
sein können, und zwaf durch teleskopartiges Zusammendrücken der Strebe.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung eines Stoßfänger- und Federgliedes
von einfachem Aufbau, in welchem Arbeit verzehrt wird, wobei der Federrücklauf durch
mechanische Mittel gebremst werden kann. Sie ist in erster Linie für solche Streben anwendbar,
bei denen annähernd koaxiale Hülsen oder Teleskopteile koaxial gegeneinander entgegen
der Wirkung von Druckfedern verschiebbar
ao sind. Bei Anwendung der Erfindung kann eine leicht, billig und gedrungen gebaute Untergestellstrebe
verwendet werden, die auch dazu dienen kann, innerhalb geeigneter Grenzen beim Druckhub zu dämpfen und Arbeit zu verzehren,
gegebenenfalls auch bei der Ausdehnungsbewegung; ferner kann eine Rücklauf dämpfung
in Verbindung mit einer Rücklauffederung vorgesehen werden, so daß Stöße vermieden werden
können, die sonst infolge der Massenträgheit und ähnlicher Kräfte beim plötzlichen Loslassen
in zusammengedrückter Stellung auftreten würden.
Bei einer bekanntgewordenen Bauart von Stoßdämpfern sind Reibungseinrichtungen vorgesehen,
die konische, radial verformbare Bremsteile enthalten, auf welche in axialer Richtung
gespannte Druckfedern durch keilartige Mittel wirken. Diese Bremsteile waren so angeordnet,
daß sie sich mit einem Teil gegenüber dem anderen bewegten, mit dem sie in Reibungseingriff
standen. Im Fall eines Fahrzeug-(Eisenbahn-) Puffers waren radial ausdehnbare Reibungsglieder vorgesehen, die zwischen den
gegenüberliegenden Enden eines Paares von hintereinandergeschalteten Druckfedern lagen,
aber sie lagen nur gegen einen der sich bewegenden Teile unter Reibung an.
Gemäß der vorliegenden Erfindung enthält eine Stoßdämpferstrebe für Luftfahrzeuge mit
ineinanderschiebbaren oder in ähnlicher Weise gegeneinander beweglichen Teilen eine' unter
Einwirkung von mindestens zwei in axialer Richtung drückender Federn stehende, radial
wirkende Bremseinrichtung, welche gegenüber mindestens zwei der gegeneinander verschiebbaren
Strebenteile beweglich ist und unter
Reibung an' diesen* b'eideiifoder allen anliegt.
Eine derartige Einrichtung kann ferner mit hydraulische Arbeit Verzehrenden Mitteln verbunden sein; weiterhin kann zwischen den das
Bremsglied bildenden Teilen eine Feder eingeschaltet sein, um als Rücklauffeder zu dienen,
die, falls erwünscht, die Bremse für die Rücklaufdämpfung anziehen kann. Diese Rücklauffeder
kann nach einer Ausbildungsform der Erfindung die Verlängerung einer der obenerwähnten
Federn bilden, oder sie kann von dieser Feder so gebildet werden, daß eine Feder oder
ein Teil von ihr, die normalerweise als Druckfeder verwendet wird, gleichzeitig als ein Rücklaufpuffer
verwendet werden kann.
Durch die Anwendung dieser Merkmale können die erstrebten Vorteile erreicht werden,
wobei die besonderen sich ergebenden Bauarten den Erfordernissen von Luftfahrzeugen gut
angepaßt sind. Die Erfindung ist insbesondere für Streben anwendbar, die aus koaxialen
hohlen Teilen bestehen, die teleskopartig ineinandergleiten und zwei oder mehr koaxiale
Druckfedern oder gleichwertige Mittel sowie mechanische Reibungsbremsen enthalten, welche
zwischen gegenüberliegenden Enden dieser Federn eingeschaltet sind und hinsichtlich ihrer
Bremswirkung durch die darin herrschende Spannung gesteuert werden. DiepErfindung umfaßt in einer Strebe der
oben angegebenen Art ein Bremsteil, das fähig ist, sich radial zusammenzuziehen oder auszudehnen
(oder statt dessen mehrere vereinigte Teile, die sowohl durch Ausdehnung wie durch
Zusammenziehung wirken, in welchem Fall vorzugsweise ein Paar von Teilen verwendet
wird, zwischen welche ein drittes Teil eingeschaltet ist).
In gewissen besonderen Ausführungsformen der Erfindung ist die Bremswirkung nicht auf
einen Reibungswiderstand in axialem Sinn beschränkt, sondern kann nutzbringend auch in
Drehrichtung verwendet werden; z, B. kann die Strebe den Teil einer Schwanzlaufradanordnung
für ein Flugzeug bilden, in welchem eine Drehungsdämpfung neben einer axialen Dämpfung
verlangt wird.
Selbstverständlich kann die Einrichtung auch unter Anwendung von hydraulischen oder ähnliehen
stoßdämpfenden Mitteln verwendet werden. Die Federmittel, welche der Bequemlichkeit
wegen allgemein als Federn bezeichnet werden sollen, können aus Gummi oder ähnlichen
Packungen bestehen "oder auch pneumatische Einrichtungen darstellen; in jedem
Fall werden sie in der Wirkung im wesentlichen Federn entsprechen.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Bremse in einem einfachen teleskopischen Untergestellfuß oder einer Strebe
I für Flugzeuge mit zwei in einer Linie angeordneten
Schraubenfedern, die in Teleskopröhren eingeschlossen sind, im Längsschnitt, Fig. 2 ein Bremsteil in Endansicht,
Fig. 3 einen Teil einer abgeänderten Anwendungsform der Erfindung im Längsschnitt,
Fig. 4 eine Anwendungsform der Erfindung mit hydraulischer Dämpfung in ähnlicher Darstellung,
Fig. 5 die Anwendung einer Ausführungsform der Erfindung bei einer anderen Art von Stützfuß,
wiederum in ähnlicher Darstellung,
Fig. 6 gleichfalls in ähnlicher Darstellung noch eine weitere Anpassungsform der Erfindung.
In Fig. ι enthält die Strebe ein Rohr 1 mit
einem passenden Endstück 2, welches in axialer
Richtung innerhalb eines zweiten mit Endstück4 versehenen Rohres 3 gleiten kann. Die Rohre
sind teleskopartig angeordnet. Ein vollständiges Herausgleiten wird durch an den Rohren 1
und 3'befestigte Anschlagringe 1A und 3 A verhindert.
Mit dem Rohr 3 ist ein koaxial zu ihm im Inneren angeordnetes Rohr oder eine Stange5
verbunden, welche an seinem Ende dauernd befestigt sein kann, z. B. auf die gleiche Art wie
Teil 4, die aber vorzugsweise mit Hufe eines Flansches 5 A veranlaßt wird, sich gegen das
innere geschlossene Ende des Rohres 3 zu stützen. Der Flansch $A wird gegen das Ende
des Rohres durch die Feder 6 gehalten, die, wie weiter unten gezeigt wird, unter Spannung
steht. Die Strebe ist mit federnden Mitteln versehen, und zwar in Form von Schraubendruckfedern
6, 7 beliebiger Art, die in ihren Federeigenschaften einander gleich oder voneinander
verschieden sein können. Die Feder 6 stützt sich gegen das innere Ende des Rohres 3, vorzugsweise
durch den Flansch 5.4, und an ihrem
anderen Ende gegen einen Ring 8, die Feder 7 gegen die innere Endfläche des Rohres 1 und
andererseits gegen einen ähnlichen Ring 9. Zwischen den Ringen 8, 9 ist ein drittes Ringglied
10 angeordnet. Diese Teile 8, 9,10 stellen eine Reibungsbremse dar. Die Teile 8 und 9
sind einander ähnlich und bestehen je aus einem Teil, wie er in Fig. 2 gezeigt ist, d. h. sie haben
eine zylindrische Außenfläche 8A, 9A, während
sie innen bei 85, gB kegelig ausgebildet sind, und
zwar mit hohlkegeligen Tragflächen, die koaxial mit Teil 5 angeordnet sind. Mit den Flächen 82?,
9S arbeiten entsprechende Außenkegelflächen des Teiles 10 zusammen. Die Ringe 8, 9 sind
radial geschlitzt, wie in Fig. 2 bei 11 erkennbar ist, so daß sich ihr tatsächlicher Durchmesser
durch leichtes radiales Nachgeben oder radiale Verformung ändern kann. Man erkennt, daß
die Ringe 8, 9 unter Spannung der Federn 6, 7 stehen, welche sich in axialer Richtung gegen
sie stützen, und es entsteht eine radiale Komponente dadurch, daß sie sich gegen den Teil 10
stützen, wobei diese radiale Komponente der axialen Belastung verhältnisgleich ist. Ihre
Flächen 8.4, gA sind'Bremsflächen. Sie liegen
innen in der Bohrung oder der Oberfläche des Teiles ι an. Der Teil io ist in ähnlicher Weise
radial geschlitzt; infolgedessen kann er sich unter der axialen Belastung zusammenziehen,
so daß er am Teil 5 anliegt oder haftet, wobei seine innere Fläche τοA als Bremsfläche wirkt.
Die ganze Strebe wird mit den Federn unter einer gewissen Vorspannung zusammengebaut.
Diese Vorspannung kann, falls erwünscht, so groß sein, daß von Anfang an eine gewisse
Bremsung eintritt.
Wenn die Einrichtung in der dargestellten Art aufgebaut ist, wobei die Teile 8, 9 und 10
eine Bremse bilden, so kann man sagen, daß die Federn 6, 7 hintereinandergeschaltet sind und
eine federnde Einheit bilden, und man" wird be-
ao merken, daß die gesamte Länge der Strebe nützlich verwendbar ist, so daß sich eine wirtschaftliche
Federanordnung ergibt. In der praktischen Anwendung dämpft die Reibung, die infolge der Bremseinrichtung eintritt, die
Zusammenziehung und Ausdehnung der Strebe, wobei die Reibung von der Zusammendrückung
der Federn abhängt und zu ihr in einem bestimmten Verhältnis steht. Man sieht, daß etwa
nötige Scheiben oder Platten zwischen den Ringen 8 und 9 und den benachbarten Enden
der Federn 6,7 vorgesehen werden können. Wenn die Strebe eine zusammendrückende Belastung
aufnimmt und die Zusammendrückung der federnden Teile zunimmt, so nimmt auch
die radiale Verformung und die Anpressung der Bremsteile 8, 9,10 zu. Infolgedessen wird ein
wachsender Anteil der auf die Strebe wirkenden Druckkraft durch Reibung aufgenommen; der
Betrag der in dieser Art verzehrten Arbeit hängt also teilweise vom Grad der Zusammendrückung
ab.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 3 dargestellt. Entsprechende Teile
haben hierbei nach Möglichkeit gleiche Bezugszeichen erhalten. Die Bremsteile sind hierbei
etwas abgeändert. Es ist ein außen konischer Teil 12 vorgesehen, welcher am Teil 5 angreift,
der natürlich in bezug auf Rohr 1 teleskopisch angeordnet ist, und ferner ein innen konischer
Teil 13, der sich gegen das Rohr 1 ausdehnen
kann. Diese Teile 12,13 werden lose gegeneinander durch einen Stift 14 gehalten, der in
Teil 12 eingeschraubt ist und in einer Durchtrittsöffnung
14.il des Teiles 13 liegt. Die Teile
können sich hierdurch um einen kleinen Betrag axial gegeneinander verschieben, bilden aber
im übrigen eine Einheit, was den Zusammenbau erleichtert. Im Endergebnis arbeitet diese Einrichtung
ebenso wie die in Fig. 1 dargestellte, und es ist zu bemerken, daß in jedem Fall die
Bremseinrichtung als Ganzes sich im wesentlichen frei gegen beide teleskopartig gegeneinander
beweglichen Teile 1, 5 bewegen kann und außerdem im wesentlichen zwischen den Enden
des als federndes Teil zu bezeichnenden Gliedes Ö5
liegt, welches durch die Federn 6, 7 gebildet wird.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 4 dargestellt. Diese Ausführungsform
ist insbesondere für Streben geeignet, bei denen Federn und hydraulische Dämpfungs- oder
Steuermittel verwendet werden. Bei dieser Form der Erfindung ist mit dem inneren Teleskoprohr
ι starr als ein Teil des Bremsgliedes ein innen konischer Ring 30 befestigt, z. B."75
durch Nieten 21, welcher mit einem außen
konischen Reibungsring 32 zusammenarbeitet, der natürlich, wie vorher beschrieben, geschlitzt
sein kann. Die Stange 5 ist in diesem Fall nicht an dem äußeren Teleskopglied 3 befestigt, 8o.
sondern an einem hydraulischen Kolben, welcher durch Teil 33 dargestellt ist. Dieser hat, wie bei
34 angedeutet, Drossel- oder Dämpfungsdurchflußöffnungen. Zwischen dem Kolben 33 und
dem Bremsblock 32 befindet sich eine Druckfeder 6, die sich gegen den Block 32 unter
Zwischenschaltung eines Ringes 35 stützen kann, der gleichzeitig in ausgezogener Stellung des
Stützfußes als Anschlag gegen ein Anschlagrohr 3 A dienen kann, das starr im Ende des 9 Q
Rohres 3 befestigt ist. Am inneren Ende der Stange 5 ist ein außen konischer Ring 36 starr
befestigt, der mit einem innen konischen Reibungsring oder Block 37 zusammenarbeitet,
welch letzterer gegen den Ring 36 durch die Feder 7 angedrückt wird. Zwischen dem Ring 36
und Ring 30, welcher am Rohr 1 befestigt ist, befindet sich eine Rücklauf druckfeder 38.
Die Einrichtung arbeitet wie folgt:
Bei .Zusammendruckung des Stützfußes oder der Strebe werden die Federn 6, 7 zusammengedrückt.
Ebenso wird auf die Flüssigkeit im Rohr 3 zwischen Kolben 33 und dem geschlossenen
Ende des Rohres ein Druck ausgeübt. Auf diese Art kann die hydraulische Energievernichtung
zur Bremsung des Stützfußes beitragen. Infolge der Zusammendrückung der Federn 6, 7 wird das Bremsglied 32 gegen die
Stange 5 angeklemmt. In ähnlicher Weise wird der Bremsblock 37 radial ausgedehnt, so daß
er sich gegen die Innenseite des Rohres 1 legt. Bei einem relativen Gleiten zwischen den verschiedenen
Teilen ergibt sich so eine Energieverzehrung. Bei Ausdehnung des Stützfußes, wobei je nach Wunsch die Anordnung so getroffen
werden kann, daß diese durch den hydraulischen Widerstand des Durchflusses
durch den Kolben 33 gedämpft wird, kann der Rücklauf stoß nachgiebig durch die Feder 38
aufgefangen werden, welche bei Ausdehnung über die Ruhelage hinaus zwischen den sich
teleskopartig ineinander verschiebenden Teilen,
nämlich ffen- .Ringensspif und 36, zusammengedrückt
wird.
Fig. 5 zeigt eine weitere abgeänderte Ausführungsform der Erfindung, die bei hydraulisch
gedämpften Streben anwendbar ist. In diesem Fall umfaßt die Bremse zwei Teile, die
gegen je eine Teleskopröhre beweglich sind; diese Bremseinheit ist zwischen den Enden von
Teilen eingeschaltet, die z. B. in koaxial angeordneten parallel arbeitenden Federn bestehen
können. Die Rohre 1, 3 sind teleskopisch angeordnet und enthalten Federn 6, 7. Im Rohr 3
befindet sich in der Mitte eine Stange oder ein • koaxialer Teil 5, der sich mit ihm bewegt.
Dieser Teil kann ein geeignetes Ventil oder eine Flüssigkeitsabsperreinrichtung, z. B. einen kegeligen
Pfropfen 26, tragen, welcher eine kleine oder kapillare Bohrung 26.4 enthält, oder eine
andere mit hydraulischer Dämpfung verbundene ,20 Einrichtung. Der Pfropfen 26 arbeitet unter
axialem Schub, wobei er ein Bremsteil 9 radial gegen das Rohr 1 ausdehnt. Gegen das Ende .
des Rohres 1 liegt bei 21JA ein Ring oder eine
Einrichtung 27 an, die außen kegelig ist, so daß
sie ein Bremsteil gegen das Rohr 3 ausdehnt. Die Federn 6, 7 halten natürlich die Bremsteile 8
und 9 in gleicher Art, wie oben beschrieben, gegen ihre Arbeitsflächen (s. z.B. Fig. 1). Das
Bremsglied 8 bewegt sich relativ zum Rohr 3, das Bremsglied 9 relativ zum Rohr 1. Die
Bremsglieder sind natürlich zwischen den Enden der Federeinrichtung angeordnet, die aus den
Federn 6, 7 besteht, und zwar sind sie zwischen den Enden der Federn 6 und 7 angeordnet,
welche diese Einrichtung bilden. In diesem Fall ist beabsichtigt, daß die Dämpfungsflüssigkeit
zwischen dem Innern des Rohres 1 und des Teiles 5 fließt, wobei dieser Durchfluß durch die
Bohrung 26.4 gesteuert und gedrosselt wird.
In Fig. 6 ist eine abgeänderte Form der Erfindung gezeigt, bei welcher eine Feder auf
Zusammendrückung beansprucht wird, und zwar sowohl bei Zusammendrückung des Stützfußes
wie gegen die Rückbewegung bei übermäßiger Ausdehnung. In diesem Fall hat das Rohr ι eine Anschlaghülse τ A, welche in seinem
Ende befestigt ist, und ein inneres Teleskoprohr 3 gleitet darin. Im Rohr 3 ist der Bolzen 5
durch den Teil 4 befestigt. Er wird von der Druckschraubenfeder 6 umgeben. Innerhalb^des
Rohres 1 ist die Feder 7 angeordnet. Auf dem Ende der Stange 5 befindet sich ein gleitbarer
Ring 40, dessen Bewegung in einer Richtung durch eine Mutter oder einen ähnlichen Anschlag
40^. begrenzt wird. In Reibungseingriff
mit der Stange 5 steht der außen konische Bremsblock 41, welcher mit dem innen konischen
Bremsblock 24 zusammenarbeitet, der sich unter Reibung gegen die Innenwand des Rohres ι
stützt. Der Block 24 schlägt in ausgezogener Stellung des Fußes gegen den Innenrand der
Hülse ι Α- an. Zwisch en dem gleitbaren Ring 40
und dem Block 41 ist eine Druckfeder 43 angeordnet, welche sich bei ihrem Zusammendrücken
gegen diese stützt. Die Feder 43 kann als besonderer Teil hergestellt sein, oder sie kann eine
Fortsetzung der Windungen der Feder 7 darstellen. In diesem Fall muß sie in geeigneter
Weise mit dem Ring 40 verbunden sein. Die beschriebene Einrichtung wirkt wie folgt:
Beim Zusammendrücken des Fußes werden die Federn 6, 7 und 43 sämtlich hintereinandergeschaltet
zusammengedrückt, wobei sich der Ring 40 vom Anschlag 40A trennt. Unter dieser
Bedingung kann man annehmen, daß die Federn 7 und 43 ein einheitliches Stück sind;
das so gebildete Federglied übt einen axialen Schub auf das Bremsteil aus, das aus den Teilen
41 und 24 besteht. Das gleiche tut die Feder 6. Die Reibung an der Stange 5 und dem Rohri
steht so im Verhältnis zur Zusammendrückung des federnden Systems, und man wird natürlich
einsehen, daß sich der Block 24 vom Ende der Hülse τ Α fortbewegt, so daß das Bremsteil sich
. gegen beide teleskopischen Teile 1 und 5 bewegen kann. Eine Ausdehnung des Fußes zu
seiner unbelasteten Länge bringt den Ring 40 gegen den Anschlag 40 A und den Block 24 gegen
den Anschlag, der durch die Hülse τ Α gebildet wird. Eine axiale Ausdehnung über diesen
Punkt hinaus führt zu einer Zusammendrückung der Feder 43 zwischen dem Ring 40 und dem
Block 41 (möglicherweise unter einiger Reibungsbremsung infolge der axialen Belastung
des Bremsgliedes), und die Feder 43 wirkt daher als eine Rücklauffeder. Dadurch, daß ein und
dieselbe Feder oder ein Teil von ihr sowohl gegen Druckbeanspruchungen in dem Fuß wie gegen
Rücklauf beanspruchungen verwendet wird, trägt zu einer Ersparnis an Gewicht, Material und
Raum bei.
Man wird bemerken, daß die unter Bezugnahme auf die Fig. 4 und 5 beschriebenen Bauarten
einander entsprechen, da Fig. 5 eine abgewandelte Form der Fig. 4 .darstellt, bei der
die Rücklauffeder zwischen den das Bremsglied · bildenden Teilen fortgelassen ist.
Alle obigen Ausführungsformen können unter geeigneten Umständen so abgeändert werden,
daß die Bremsglieder in Form von geschlitzten no Ringen durch ringförmige Teile aus verformbarem
Stoff ersetzt werden. Es hat sich gezeigt, daß Messing ein geeigneter Werkstoff für
eine geschlitzte Ausführung im wesentlichen ■nach Fig. 1 darstellt. In diesem Fall arbeitet
die Einrichtung ohne Schmierung. Es wird infolgedessen äußerst wenig Wartung erfor- .
dert."
Die Vorteile der oben beschriebenen Einrichtung bestehen in erster Linie darin, daß
einfache, mit geringen Kosten herstellbare Dämpfungsmittel geschaffen werden, bei denen
nur Federn von geringerem Gewicht benötigt werden als bei bekannten Einrichtungen und
bei denen praktisch die gesamte Länge der Strebe voE für die Aufnahme der Federglieder
ausgenutzt wird. Infolgedessen kann eine·
leichte, wirtschaftliche StrebehergesteEtwerden/ und es kann in einfacher und büliger Weise
eine sehr zweckmäßige Form einer Dämpfungseinrichtung vorgesehen werden.
ίο Wie vorher bereits erwähnt, können die
teleskopartigen Teile auch Drehbewegungen zulassen, z. B. bei der Anwendung bei einem
Schwanzlaufrad für ein Flugzeug; in diesem FaE kann eine Dämpfung in Drehrichtung
durch die bereits beschriebenen Reibungsflächen erreicht werden. Eine zusätzliche Drehdämpfung
oder eine Drehdämpfung an Stelle dieser kann durch die konischen zusammenarbeitenden
Flächen erreicht werden, welche
2.0 unter Drehung aufeinander reiben.
Claims (6)
1. Ausziehbare Federstrebe, bei der Federn mittels kegeligen Ringen geschlitzte Ringe
radial auseinanderpressen und die Reibung der an der äußeren Rohrwand gleitenden
Ringe eine Bremsung hervorruft,, dadurch gekennzeichnet, daß außerdem ein innerer
zusammendrückbarer Ring vorgesehen ist, der auf die innere Strebe durch axiale Reibung
bremsend wirkt.
2. Strebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer (3) der ineinanderschiebbaren
Hülsen (1, 3) ein koaxial angeordnetes Rohr (5) verbunden ist, das in
die andere Hülse (1) hineingreift und einen Teil der Längskraft überträgt.
3. Strebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eines (10, 12)
der Reibungsglieder (8, 9, 10, 12, 13) gegen
das Rohr (5) wirkt.
4. Strebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Herbeiführung einer zusätzlichen hydraulischen Dämpfung einer der gegeneinander verschieblichen Teile, beispielsweise das
Rohr (5), eine Drosselbohrung (26 A, 34) enthält.
5. Strebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
Ende des Rohres (5) und dem über es hinweggreifenden
Ende der Hülse (1) eine Feder (38, 43) so angeordnet ist, daß sie beim Ausziehen
der Strebe über deren Ruhelage zusamrnengedrückt wird.
6. Strebe nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsfeder
(43), die einen Teil der Hauptfeder (7) bilden kann, mit dem Ende des Rohres (5) nur
dutch einen mit einem Anschlag (40^.) zusammenarbeitenden
Teller (40) in Verbindung steht, und daß der die Kraft der Feder (7) aufnehmende Teil (41) am anderen
Ende der Feder (43) so angeordnet ist, daß er sich in Ruhestellung der Strebe und bei
deren Dehnung über die Ruhelage hinaus gegen einen Bund (τΑ) am Ende des Rohres (1)
stützt, so daß die Feder (43) bei Druckbeanspruchung der Strebe an der Arbeitsaufnahme
teilnimmt und bei Überdehnung gleichfaEs auf Druck beansprucht wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB630116X | 1933-03-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE630116C true DE630116C (de) | 1936-05-20 |
Family
ID=10488707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED67543D Expired DE630116C (de) | 1933-03-22 | 1934-02-17 | Ausziehbare Federstrebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE630116C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE739677C (de) * | 1939-08-05 | 1943-10-01 | Elektron Co M B H | Stossdaempfer fuer Flugzeuge |
| DE1145661B (de) * | 1959-08-17 | 1963-03-21 | Dowaldwerke | Gefederter Anschlagpuffer, insbesondere fuer Tueren von Schienen-fahrzeugen |
-
1934
- 1934-02-17 DE DED67543D patent/DE630116C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE739677C (de) * | 1939-08-05 | 1943-10-01 | Elektron Co M B H | Stossdaempfer fuer Flugzeuge |
| DE1145661B (de) * | 1959-08-17 | 1963-03-21 | Dowaldwerke | Gefederter Anschlagpuffer, insbesondere fuer Tueren von Schienen-fahrzeugen |
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