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DE639234C - Leichtmetallkolben fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Leichtmetallkolben fuer Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE639234C
DE639234C DESCH104781D DESC104781D DE639234C DE 639234 C DE639234 C DE 639234C DE SCH104781 D DESCH104781 D DE SCH104781D DE SC104781 D DESC104781 D DE SC104781D DE 639234 C DE639234 C DE 639234C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
piston skirt
skirt
light metal
bearing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH104781D
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Steiner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karl Schmidt GmbH
Original Assignee
Karl Schmidt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Schmidt GmbH filed Critical Karl Schmidt GmbH
Priority to DESCH104781D priority Critical patent/DE639234C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE639234C publication Critical patent/DE639234C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F3/00Pistons 
    • F02F3/02Pistons  having means for accommodating or controlling heat expansion
    • F02F3/027Pistons  having means for accommodating or controlling heat expansion the skirt wall having cavities
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F3/00Pistons 
    • F02F3/02Pistons  having means for accommodating or controlling heat expansion
    • F02F3/025Pistons  having means for accommodating or controlling heat expansion having circumferentially slotted piston skirts, e.g. T-slots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Leichtmetallkolben für Brennkraftmaschinen Zum Ausgleich der erhöhten Wärmeausdehnung von Leichtmetallkolben sind eine Reihe von Kolbenbauarten vorgeschlagen, durchweiche die Wärmeausdehnung des Baustoffs herabgesetzt bzw. ausgeglichen werden soll. So wurde versucht, durch Trennung von Kolbenkopf und Kolbenschaft und gleichzeitige Verwendung von Aluminium für den Kolbenkopf bzw. Schwermetall für den Kolbenschaft die Schwierigkeiten zu umgehen. Dabei entstanden jedoch neue Nachteile aus der Verbindung dieser beiden verschiedenartigen Metalle. Auch das Eingießen von Stahlstreifen mit geringer Wärmeausdehnung in den Kolbenschaft befriedigt noch nicht allgemein. Man hat weiter versucht, den tragenden Kolbenschaftteil durch Querschlitze von der unmittelbaren Verbindung mit dem Kolbenkopf zu trennen und lediglich durch rippenartige Versteifungen mit den Kolbenbolzenaugen zu verbinden. Dabei wird die größere Temperaturdehnung des Kolbenkopfes dazu benutzt, das Kolbenhemd in Richtung des Kolbenbolzens auszudehnen, um so den gegenseitigen Abstand der tragenden Kolbenschaftteile bei allen Betriebstemperaturen annähernd konstant zu halten. So wurde vorgeschlagen, den Kolbenschaft nur noch aus den Gleitschuhflächen bestehen zu lassen. Hierbei ist allerdings wiederum die Verbindung der - Gleitschuhflächen mit den Kolbenbolzenaugen nur durch eine schmale Rippe sichergestellt, während oberhalb der Kolbenbolzenaugen die Gleitschuhflächen bis unter die Kolbenbolzenaugen erweitert und hier nur noch durch einen Schlitz voneinander getrennt sind. Diese Bauart ergibt unvermeidlich starke Durchbrechungen des Kolbenhemdes, so daß nach verhältnismäßig kurzer Betriebszeit ein hoher Ölverbrauch entsteht. Die Ausbildung eines Gleitschuhkolbens erfolgte auch bereits in der Weise, daß an den beiden Druckseiten des Kolbens besondere Gleitstücke nachstellbar und auswechselbar angeschraubt wurden. Es ist weiterhin der Vorschlag gemacht, die Kolbenbolzenaugen nur mit dem Kolbenkopf zu verbinden und im Zusammenhang damit zwei konzentrische Mantelteile anzuordnen, von denen der innere Ring mit den Kolbenbolzenaugen und der äußere Ring durch um go° versetzte Verbindungsrippen mit dem inneren Ring verbunden ist. Derartige Kolben kann man aber nicht als Gleitschuhkolben ansprechen. Insbesondere läßt sich mit ihnen eine sehr wichtige Forderung nicht erfüllen, das ist ein gewisses federndes Nachgeben der Druckseiten, insbesondere an den Auflagestellen, im Betrieb.
  • Die zur Zeit geltenden Anschauungen über die Bauart von Leichtmetallkolben erstreben eirr@@ ovale Form des Kolbens, bei der die kleine; Achse mit der Kolbenbolzenachse zusamm fällt, bei der aber gleichzeitig die Kolbenbolz augen rippenartig mit dem Kolbenkopf verbunden sind, um im Betrieb sich ausdehnen zu können. Die Folge einer solchen Ausdehnung ist ein gewisses Zurückfedern der in der größeren Achse des Ovals liegenden tragenden Mantelteile. Auf diese Weise wird eine dem hohen Ausdehnungskoeffizienten der Aluminiumlegierungen entsprechende Ausdehnung des Kolbens im Betrieb bei höheren Temperaturen vermieden. Es wird aber gleichzeitig das Bestreben sein müssen, trotz der durch diese Spannungen entstehenden Verzerrung des Kolbenumfangs ein möglichst kreisförmiges, dem Zylinderspiegel entsprechendes Segment als tragendes Gleitstück beizubehalten. Man hat versucht, die Lösung dieses Problems auch durch einfache Schlitze zu erreichen, welche die gleitenden Mantelteile von den übrigen abtrennen. Hierbei wird jedoch gerade auch die. Zurückfederung der Druckseiten durch das Wachsen der Kolbenbolzenachse verhindert.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine Verbesserung derartiger Gleitschuhkolben, bei denen besondere Gleitstücke auf den Druckseiten vorgesehen sind. Zu diesem Zweck wird zunächst in an sich bekannter Weise das Kolbenhemd vom Kolbenkopf durch waagerecht verlaufende Querschlitze auf dem überwiegenden Teil des Umfangs getrennt, um den Wärmeübergang vom Kolbenkopf auf die Gleitschuhe weitgehend zu unterbinden. Es wird dann weiterhin das Kolbenbolzenlager sowohl mit dem Kolbenkopf durch Rippen wie auch mit dem Kolbenhemd fest verbunden. Im übrigen wird aber das Kolbenhemd völlig in sich geschlossen ausgebildet. Das Neuartige der Bauart liegt nun darin, daß das in sich geschlossene Kolbenhemd an den die Gleitschuhe tragenden Seiten nicht der Kreisform der Zylinderbohrung folgt, sondern zur Aufnahme der Gleitstücke gegenüber der Zylinderbohrung eingezogen ist. In der vorzugsweisen Ausführungsform bildet das Kolbenhemd hier also eine Art Sehne. Auf diese Sehne ist dann das eigentliche Gleitstück, welches einen der Zylinderbohrung entsprechenden kreisbogenförmigen Umfang besitzt, angesetzt und mit dem Kolbenhemd lediglich durch eine schmale Rippe verbunden. -In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Dabei zeigt Abb. i einen Kolben im Längsschnitt, Abb. 2 den gleichen Kolben im Querschnitt nach der Schnittlinie B-B der Abb. i. Der Kolbenkopf = ist, wie üblich, durch den Querschlitz z auf nahezu den ganzen Umfang von dem tragenden Kolbenschaftteil 3 getrennt. Iediglich die Rippen q. ergeben die Verbindung '2v#ischen Kolbenbolzenaugen 5 und Kolben-"-.,:An die Rippen ¢ ist nun der nachgiebig ausgebildete Kolbenschaft 6 angesetzt, der gegenüberliegende Einbuchtungen besitzt. An diesen Stellen sind dann durch schmale Rippen 8 die gleitschuhartig ausgebildeten Tragflächen 7 angesetzt.
  • Diese Bauart des Kolbens ermöglicht es, in bekannter Weise die größere Temperaturdehnung des Kolbenkopfes in Richtung des Kolbenbolzens auf den etwas kälteren Teil des Kolbenhemdes zu übertragen und diesen in Richtung des Kolbenbolzens zu dehnen, so daß die Gleitschuhflächen auch bei höheren Betriebstemperaturen den gleichen Abstand behalten können. Der Kolbenschaft selbst ist aber dabei völlig glattschaftig, zeigt keine Schlitze gegen den Zylindermantel und unterstützt den Gleitschuh auf nahezu der ganzen Länge. Der Gleitschuh sitzt auf dem, Kolbenschaft vielmehr wie auf einer Art federnder Unterlage, so daß er im Betriebe immer etwas einwärts ausweichen kann, sobald die Ausdehnung in der Wärme eine engere Anlagerung an den Zylinder bewirken will. Dieses Federn wird gerade durch die schmale rippenartige Verbindung möglich, während im übrigen die so entstehenden schmalen eingeschnittenen Nuten den nötigen Spielraum für den Gleitschuh abgeben. Diese Nuten können entweder schon im rohen Kolben vorgegossen, noch besser aber durch Einfräsen hergestellt werden. Die vollständig geschlossene Form des Kolbenhemdes schließt andererseits das Kolbeninnere dicht gegen den Zylinderspiegel ab, so daß der Ölverbrauch sparsam bleibt. Der besondere Vorteil der neuen Kolbenbauart besteht in der Möglichkeit, das Einbauspiel des Kolbens in kaltem Zustand erheblich zu verringern. Beispielsweise sei erwähnt, daß ein Kolben aus einer Aluminium-Silicium-Legierung mit einem Wärmeausdehnungskoeffizienten von etwa 21 X =o-1, für den bei Kolben von etwa =o cm Durchmesser üblicherweise ein Einbauspiel von o,io bis o,=5 mm erforderlich war, bei Ausführung gemäß Erfindung mit einem Einbauspiel von nur 0,03 mm ohne Schwierigkeit auch einen Dauerbetrieb ausgehalten hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gleitschuhkolben aus Leichtmetall für Brennkxaftmaschinen, bei dem das Kolbenhemd vom Kolbenkopf durch waagerecht verlaufende Querschlitze auf dem überwiegenden Teil des Umfangs getrennt und das Kolbenbolzenlager sowohl mit dem in sich geschlossenen Kolbenhemd wie auch durch Rippen mit dem Kolbenkopf fest verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Kolbenhemd (6) an den die Gleitschuhe #(7) tragenden Seiten gegenüber der Zylinderbohrung eingezogen und an diesen Stellen mit den Gleitschuhen (7) nur auf einem kleinen Teil des Umfangs durch Rippen (8) verbunden ist. a. Kolben gemäß Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der die Verbindungsrippe (8) tragende eingezogene Teil des Kolbenhemdes sehnenartig verläuft.
DESCH104781D 1934-07-26 1934-07-26 Leichtmetallkolben fuer Brennkraftmaschinen Expired DE639234C (de)

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DESCH104781D DE639234C (de) 1934-07-26 1934-07-26 Leichtmetallkolben fuer Brennkraftmaschinen

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DESCH104781D DE639234C (de) 1934-07-26 1934-07-26 Leichtmetallkolben fuer Brennkraftmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE639234C true DE639234C (de) 1936-12-01

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DESCH104781D Expired DE639234C (de) 1934-07-26 1934-07-26 Leichtmetallkolben fuer Brennkraftmaschinen

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DE (1) DE639234C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0748931A1 (de) * 1995-06-12 1996-12-18 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Maschinenkolben

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0748931A1 (de) * 1995-06-12 1996-12-18 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Maschinenkolben
US5713262A (en) * 1995-06-12 1998-02-03 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Engine piston having a recess defined in the lower surface of the head

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