DE638967C - Reflexkamera - Google Patents
ReflexkameraInfo
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- DE638967C DE638967C DEG90903D DEG0090903D DE638967C DE 638967 C DE638967 C DE 638967C DE G90903 D DEG90903 D DE G90903D DE G0090903 D DEG0090903 D DE G0090903D DE 638967 C DE638967 C DE 638967C
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- DE
- Germany
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- segment
- mirror
- slot
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Links
- 230000011514 reflex Effects 0.000 title claims description 4
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims 1
- 239000005337 ground glass Substances 0.000 description 3
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
- G03B19/02—Still-picture cameras
- G03B19/12—Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Cameras In General (AREA)
Description
Bekannt sind Reflexkameras mit segmentartig gestalteten verschwenkbaren Verschlußblenden.
Ferner ist schon eine Reflexkamera patentiert, bei der die Hilfsblenden nicht auf
einer Führungsbahn gleiten, sondern der Verschluß als ein frei schwingendes zusammenhängendes
System, bestehend aus dem Spiegel mit der fest mit ihm verbundenen Verschlußblende
und zwei Seitenwänden sowie einer exzentrisch gelagerten Hüfsblende und
Teilen der Auslösevorrichtung, in einem einzigen Drehpunkt gelagert ist, so daß sich alle
Teile gleichzeitig miteinander bewegen. Die vorliegende Erfindung besteht demgegenüber
in einer Haube, die zwangsläufig durch Schlitze o. dgl. mit einem Segment, das in
an sich, bekannter Weise den Spiegel trägt und eine Belichtungsöfrnung besitzt, und mit
einem zweiten, um dieselbe Achse schwenkbaren Segment verbunden ist, derart, daß bei
der Auslösung der Spiegel hochgeschwenkt, gleichzeitig die BetrachtungsÖfrhung geschlossen,
dann die Belichtungsöfrnung freigegeben und darauf durch das zweite Segment
wieder verschlossen wird.
Eine Kamera gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung in acht Figuren dargestellt.
Fig. ι zeigt die Kamera in Seitenansicht nach I-1 von Fig. 6.
Fig. 2 ist dieselbe Seitenansicht in Aufnahmebereitschaft.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach III-III der
Fig. 6,
Fig. 4 ist ein Schnitt nach IV-IV der Fig. 3.
Fig. 5 ist wieder ein Schnitt nach III-III von Fig. 6 kurz nach der Belichtung.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach VI-VI von ' Fig. 3·
Fig. 7 und 8 zeigen den Auslöseknopf in größerem Maßstabe in zwei Endstellungen.
In dem Gehäuse 1 befindet sich eine feste kreisbogenförmige Führungswand 2, in der
sich eine BelichtungsÖffnung 20 befindet,
ferner um die Achse 3 verschwenkbar zwei Segmente, ein größeres Segment 4, das auf
der Vorderseite einen Spiegel 5 trägt (in der Folge Spiegelsegment genannt) und in diesem
ein kleineres Segment 6 (in der Folge Abdecksegment genannt).
Der lichtempfindliche Film 9 rollt sich von der oberen Rolle 7 auf die untere Rolle 8 ab.
Ferner befindet sich in dem Gehäuse eine Haube 10, die um eine Achse 11 aus der Ruhelage
gemäß Fig. 1 in die SucMage gemäß
Fig. 2 geklappt werden kann. Ba der Suchstellung gemäß Fig. 2 beschattet sie die Mattscheibe
12, während sie in der Stellung gemäß Fig. ι sich auf diese Mattscheibe auflegt
und den ganzen Apparat verschließt.
In der Vorderwand des Gehäuses sitzt das Objektiv 13.
Die Betätigung des Apparats ist folgende: An der einen Seitenwand der Kamera befindet
sich ein Spannknopf 14, der in einem Schlitz 15 der Außenwand verschiebbar ist.
Dieser Knopf ist mit seinem Schaft gleichzeitig in einem Schlitz 16 der Haube und in
einem Schlitz 17 des Spiegelsegments geführt.
Wenn man nun diesen Knopf aus der Lage gemäß Fig. 1 von Hand in die Lage gemäß
Fig. 2 verschiebt, so wird dadurch einerseits vermittels des Schlitzes 16 die Haube hochgeklappt
und andererseits vermittels des
Schlitzes 17 das Spiegelsegment aus der oberen Stellung in die untere Stellung gebrachte
Das vor dem Objektiv liegende Bild wird nunmehr in den aus Fig. 3 ersichtlichen
Strahlengang auf die Mattscheibe geworfen; dkx
Film ist durch das Spiegelsegment abgedec^
Zum Zwecke der Belichtung wird der Aus*' löseknopf 18 auf eine Weise, die später noch
ausführlicher beschrieben wird, betätigt. Dies hat zur Folge, daß erstens das Spiegelsegment
durch Vermittlung einer nicht gezeichneten Feder nach oben schnellt und dadurch mittels des in ihm befindlichen Schlitzes 19
die Belichtung des Films erfolgen kann, zweitens die Haube in die Verschlußstellung herunterfällt
und damit den Apparat lichtdicht verschließt, drittens kurz darauf das Abdecksegment
6, das während der Belichtung in der unteren Stellung geblieben ist, gleichfalls
durch Vermittlung einer nicht gezeichneten Feder nach oben schnellt (Fig. 1), viertens
der Knopf 14 in die Ruhelage gemäß Fig. 1 zurückgeht.
Um den Apparat aufs neue zu spannen, wird wieder, wie vorher, der Knopf 14 in dem
SchUtz 15 nach rechts verschoben, wodurch die beiden Segmente 4 und 6 gemeinsam nach
unten gehen und die Haube ro hinaufgeht.
Die Auslösung erfolgt im einzelnen auf folgende
Wieise:
Der Auslöseknopf 18 besitzt einen verdickten
Schaftteil 18', leinen sich daran anschließenden
ganz dünnen Schaftteil 18" und einen daran anschließenden etwas dickeren Schaftteil
18'". An der Innenseite der Kamerawand sitzen zwei gekrümmte Blattfedern 21, die
sich gegen den Schaftteil 18" legen. Im Spiegelsegment
4 befindet sich ein gekrümmter Führungsschlitz 22, in dem sich beim Herunterklappen
des Spiegelsegments der Schaftteil 18'" führt. Der Auslöseknopf 18 ist axial
verschiebbar. In der Stellung gemäß Fig. 7 befindet sich der Endteil 18"' des Auslöseknopfes
im Schlitz 22 des Spiegelsegments 4. Das Hochschnellen des Spiegelsegments wird
verhindert durch die Haltefeder 23, die am Spiegelsegment 4 befestigt ist. Durch Hineindrücken
des Knopfes 18 in die Lage der Fig. 8
schnellt das Spiegelsegment nach oben, und gleichzeitig schiebt sich der dicke Kern 18"'
in ein im Abdecksegment 6 befindliches Loch 24 und verhindert dadurch das gleichzeitige
Hochschnellen dieses Abdecksegments 6, da sonst die Belichtungsöffnung 19 nicht freigelegt
wird. Beim Loslassen des Knopfes 18 drücken die Federn 21 den Knopf in die Lage
gemäß Fig. 7 zurück, so daß das Abdecksegment
nun gleichfalls hochschnellen kann.
Die bisher beschriebene Anordnung ermöglichte eine Belichtung des Films in einem ein
für allemal festgesetzten Moment. Um mit ■,,,äem Apparat Zeitaufnahmen machen zu kön-
! Jten, ist an der Außenwand der Kamera ein
-Riegel 25 vorgesehen, der den Knopf 14 in
ii§jim Schlitz einer bestimmten Lage sperrt.
Dadurch, wird ermöglicht, daß das Spiegelsegment 4 beim Drücken des Auslöseknopfes
nur so weit hinaufschnellt, daß die Belichtungsöffnung 19 für eine beliebig lange
Zeit sich vor dem Objektiv befindet. Läßt man nun den Auslöseknopf 18 los, so schnellt
das Abdecksegment gleichfalls nach oben. Zieht man den Zeitriegel 25 in seine Anfangsstellung
zurück, so können nunmehr die beiden Segmente in die Stellung gemäß Fig. 1
zurückkehren.
Claims (4)
1. Reflexkamera mit Segmentverschlußblenden,
gekennzeichnet durch eine Haube 8p (10), die zwangsläufig durch Schlitze (16,
17, 18) o. dgl. mit einem Segment (4), das
in an sich bekannter Weise den Spiegel (5) trägt und eine Belichtungsöffnung
(19) besitzt, und einem zweiten, um dieselbe Achse schwenkbaren Segment (6)
verbunden ist, derart, daß bei der Auslösung der Spiegel (5) hochgeschwenkt,
gleichzeitig die Betrachtungsöffnung (12) geschlossen, dann die Belichtungsöffnung
(19, 20) freigegeben und darauf durch das zweite Segment (6) wieder verschlossen
wird.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbewegungen
des Spiegelsegments (4) und der Haube (10) in der einen Richtung durch
einen in einen Schlitz (15) der Außenwand geführten Knopf (14) gesteuert wird, der
mit seinem Schaft in einen Schlitz (16) der Haube und in einen Schlitz (17) des
Spiegelsegments (4) geführt ist.
3. Kamera nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet
durch einen axial verschiebbaren Knopf (18), der in einem gekrümmten
Schlitz (22) des Spiegelsegments (4) geführt ist und, in ein im Abdecksegment ■
(6) befindliches Loch (24) hineingeschoben, das gleichzeitige Hochschnellen dieses
Abdecksegments mit dem Spiegelsegment verhindert.
4. Kamera nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet
durch einen verschiebbaren Riegel (25), der den Spannknopf (14) in
einer bestimmten Lage sperrt und dadurch Zeitaufnahmen ermöglicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG90903D DE638967C (de) | 1935-07-28 | 1935-07-28 | Reflexkamera |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG90903D DE638967C (de) | 1935-07-28 | 1935-07-28 | Reflexkamera |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE638967C true DE638967C (de) | 1936-11-26 |
Family
ID=7139378
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG90903D Expired DE638967C (de) | 1935-07-28 | 1935-07-28 | Reflexkamera |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE638967C (de) |
-
1935
- 1935-07-28 DE DEG90903D patent/DE638967C/de not_active Expired
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