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DE638857C - Feststellvorrichtung fuer Geschwindigkeitsmesser von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Feststellvorrichtung fuer Geschwindigkeitsmesser von Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE638857C
DE638857C DEG86662D DEG0086662D DE638857C DE 638857 C DE638857 C DE 638857C DE G86662 D DEG86662 D DE G86662D DE G0086662 D DEG0086662 D DE G0086662D DE 638857 C DE638857 C DE 638857C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking device
speedometer
lever
spring
bumper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG86662D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ GASSMANN DR
Original Assignee
FRITZ GASSMANN DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ GASSMANN DR filed Critical FRITZ GASSMANN DR
Priority to DEG86662D priority Critical patent/DE638857C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE638857C publication Critical patent/DE638857C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
    • B60Q1/50Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating other intentions or conditions, e.g. request for waiting or overtaking
    • B60Q1/54Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating other intentions or conditions, e.g. request for waiting or overtaking for indicating speed outside of the vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Feststellvorrichtung für Geschwindigkeitsmesser von Kraftfahrzeugen Bei Unglücksfällen, die durch den Zusammenstoß von Kraftfahrzeugen entstehen, ist für die Schuldfrage die Ermittlung der Geschwindigkeit von größter Wichtigkeit, mit der der Fahrzeuglenker im Augenblicke des Zusammenstoßes gefahren ist. Es sind bereits verschiedene Einrichtungen bekanntgeworden, durch die es möglich ist, die Geschwindigkeit des Fahrzeuges im Augenblicke des Zusammenstoßes festzustellen, indem der Geschwindigkeitsmesser mit der Bremseinrichtung oder mit den Stoßstangen elektrisch in Verbindung gebracht ist. Diese bekannten Einrichtungen haben aber den Nachteil, daß es dem Fahrzeuglenker möglich ist, noch vor der Prüfung durch den Sicherheitsbeamten unter Umständen die Feststellvorrichtung für den Geschwindigkeitsmesser aufzuheben, so daß eine nachträgliche Ermittlung der Geschwindigkeit in dem fraglichen Augenblick nicht mehr möglich ist.
  • Dieser Nachteil soll nun durch die Erfindung behoben werden, indem neben der durch die Bremsteile oder durch die Stoßstange auszulösenden Feststellvorrichtung des Geschwindigkeitsmessers noch eine- Einrichtung geschaffen ist, die den Geschwindigkeitsmesser so lange in der Stellung im Augenblicke des Zusammenstoßes sichert, bis das Kraftfahrzeug wieder eine Mindestgeschwindigkeit im Vorwärtsgange, beispielsweise von 3o km, erreicht hat. Dadurch ist mit Sicherheit jegliches nachträgliches, eigenmächtiges Aufheben der Feststellvorrichtung ausgeschlossen. Diese Einrichtung besteht gemäß der Erfindung beispielsweise darin, daß mit der Feststellvorrichtung für den Geschwindigkeitsmesser ein Fliehkraftregler oder eine ähnliche Einrichtung elektrisch oder mechanisch in Verbindung gebracht ist. Ist die Verbindung des Fliehkraftreglers mit der Feststellvorrichtung des Geschwindigkeitsmessers elektrisch, so wird der hierfür in Betracht kommende Stromunterbrecher mit den Unterbrechern für die Bremsteile und die Stoßstange hintereinandergeschaltet.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt schematisch: Abb. i eine elektrisch bedienbare Vorrichtung; Abb. 2, 3 und q. zeigen Einzelheiten; Abb. 5 beispielsweise eine Überwachungseinrichtung für die Vorrichtung nach Abb. i ; Abb. 6, 7 und 8 zeigen mechanisch bedienbare Vorrichtungen.
  • Gemäß der Abb. i weist die Feststellvorrichtung ein Bremsteil i auf, dessen Form und Belag dem festzustellenden Gegenstück des (nicht gezeichneten) Geschwindigkeitsmessers angepaßt ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist dieses Gegenstück als Trommel 2 ausgebildet. Das Bremsteil i wird durch eine Feder 3 an die Trommel 2 angepreßt, wodurch der Geschwindigkeitsmesser festgestellt wird. Das Bremsteil i steht unter der Einwirkung eines Elektromagneten 4, indem bei Stromdurchfluß das Bremsteil i gegen die Wirkung der Feder 3; von der Trommele abgehoben wird.ei Elektromagnet 4 wird durch einen @trcir kreis 5 erregt, der zweckmäßig durch eine:pri= Fahrzeug bereits vorhandene Stromquelle 6 erzeugt wird. In dem Stromkreis 5 sind je nach der Ausführung und Bauart des Wagens Unterbrecher hintereinandergeschaltet vorgesehen. Der Schalter 7 beispielsweise ist mit einer (nicht gezeichneten) Bremsanordnung des Fahrzeuges-so verbunden, daß der Unterbrecher den Strom nur dann geschlossen hält, wenn die Bremse nicht in Tätigkeit ist, der Strom jedoch sofort unterbrochen wird, sobald die Bremsen in Tätigkeit gesetzt, d. h. angezogen werden. Sind mehrere Bremseinrichtungen am Wagen vdrgesehen, so wird für jede Bremseinrichtung ein besonderer Unterbrecher angeordnet.
  • Der Unterbrecher kann z. B. als Gleitkontakt 8, wie dies in Abb. 2 angedeutet ist, ausgebildet sein. Es kann aber auch, wie dies in Abb. i angedeutet ist, ein Kippschalter verwendet werden, und zwar in Verbindung mit dem Hand- bzw. Fußhebel der Bremse.
  • In dem Stromkreis 5 kann neben dem Unterbrecher 7 oder für sich allein ein weiterer Unterbrecher 15 vorgesehen sein, der mit den Federn des Stoßfängers verbunden ist. Jeder mit dem Stoßfänger in Verbindung stehende Unterbrecher ist nach Art einer Sicherung ausgebildet, d. h. der Stromkreis ist geschlossen, solange der Stoßfänger keinen Druck auszuhalten hat. Sobald auf diesen jedoch ein Druck ausgeübt wird, wird der Strom unterbrochen.
  • Wie in Abb. 4 angedeutet, w o 12 den Stoßfänger, 13 den Rahmen und 15 einen solchen Unterbrecher darstellt, kann der Kontakt z. B. ein Draht 16 sein, der infolge der stets vorhandenen Nachgiebigkeit des Stoßfängers gegenüber dem Fahrzeugrahmen reißt, wenn auf den Stoßfänger ein Druck ausgeübt wird.
  • Um nun zu verhindern, daß beispielsweise nach einem Zusammenstoß der Fahrer unbefugterweise die Feststellvorrichtung aufhebt, um dadurch die im Augenblick des Zusammenstoßes ablesbare Geschwindigkeit zu verwischen, ist gemäß der Erfindung ein Unterbrecher io vorgesehen, der mit dem Geschwindigkeitsmesser selbst und mit einem Fliehkraftregler ir verbunden ist, wobei sich der Stromkreis nur dann wieder schließt, wenn das Fahrzeug im Vorwärtsgange eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit z. B. von 3o km/Std. überschritten hat. Dieser tTnterbrecher ist mit dem Unterbrecher 7 hintereinandergeschaltet. Dadurch wird erreicht, daß der Zeiger des Geschwindigkeitsmessers nur dann spielt, wenn gleichzeitig alle Bremsen gelöst sind und die Geschwindigkeit :,des Fahrzeuges diese bestimmte Mindest-#gschwindigkeit wieder im Vorwärtsgange @;i4aierschritten hat.
  • °"@' Sollten von Seiten der Fahrer Einwände 'gegen die Vorrichtung erhoben werden, weil der Zeiger des Geschwindigkeitsmessers bei jeder Betätigung der Bremsen in üblicher Fahrt festgehalten wird, so kann ein zweiter Geschwindigkeitsmesser verwendet werden. Dieser kann an nicht sichtbarer Stelle angebracht werden, er kann auch dem besonderen Zweck entsprechend gebaut sein. Er kann z. B. so ausgebildet sein, daß er die Wirkung des obenerwähnten Fliehkraftreglers übernimmt, der den Strom beim Unterschreiten der Mindestgeschwindigkeit unterbricht.
  • Zum Überwachen der Feststellvorrichtung kann folgende Einrichtung getroffen werden: Der Stromkreis 5 enthält eine Verbindungsleitung 35, die einerseits den Magneten., der die Feststellvorrichtung betätigt und anderseits den von der Mindestgeschwindigkeit abhängig gemachten Unterbrecher abschneiden kann, wie dies in Abb.5 dargestellt ist. Diese Verbindungsleitung ist für gewöhnlich unterbrochen. Der Unterbrecher 37 läßt sich bei stillstehendem Fahrzeug und gelösten Bremsen betätigen. Das Aufleuchten einer Signallampe 36 zeigt an, ob die Kontakte 7 -und 15 usw. geschlossen sind und ob die Stromquelle 6 in Ordnung ist. Läßt man den in der Verbindungsleitung 35 liegenden Unterbrecher 37 geschlossen, wird aber eine Bremse betätigt, so zeigt das Erlöschen der Signallampe 36 an, ob der Unterbrecher 7 richtig arbeitet oder nicht. Gemäß Abb. 6 bis 9 wird die Feststellvorrichtung mechanisch bedient.
  • Gemäß Abb. 6 sind zwei Hebel 17 und 20 vorgesehen. Am freien Ende des Hebels 17 sitzen zwei Zugfedern 18 und 21. Die Feder i8 zieht bei voller Fahrt den Hebel 17 von der Trommel 2 der Feststellvorrichtung ab, dessen Hubbewegung durch einen Anschlag i9 begrenzt wird. Die Zugfeder 21 ist sowohl mit dem Hebel 17 wie auch mit dem freien Ende eines Hebels 2o verbunden und drückt diesen Hebel bei Fahrt gegen den Anschlag 22. Die Feder 23 ist mittels eines Seilzuges 24 mit der Bremseinrichtung, die auf dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Handbremse zur Wirkung kofnmen soll, verbunden. Wird die Bremse gemäß Abb. 6 nun betätigt, so wird der Hebel 2o gegen den Anschlag 26 gedrückt, wodurch gleichzeitig der -zweiarmige Hebel 17 durch die Wirkung der Feder 21 gegen die Trommel :2 gedrückt wird, so daß der Geschwindigkeitsmesser festgestellt wird. In Abb.7 ist eine weitere, in derselben Richtung wie die Feder 23 wirkende Feder 27 vorgesehen, und zwar in Verbindung mit dem Geschwindigkeitsmesser selbst oder mit einem I# liehkraftregler 28 mittels des Hebels 29 und des Gelenkes 30.
  • Durch die Anordnung des Reglers 28 und der Feder 27 wird die Trommel :2 durch das Bremsteil i gebremst, sobald die Geschwindigkeit des Wagens unter eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit im Vorwärtsgange herabsinkt.
  • Abb.8 zeigt die Anordnung einer Feder 31, die am Zwischenhebel 2o in gleicher Weise eingreift wie die Federn 23 und 27, und di0 Trommele bremst, sobald auf den Stoßfänger 32 ein Druck in der Pfeilrichtung ausgeübt wird. Die dabei auftretende kleine nachgiebige Rückbewegung des Stoßfängers 32 wird durch den ungleicharmigen Hebel 33 aufgenommen, dessen langer Schenkel 34 den Hebel 2o mittels der Feder 31 an den Anschlag 26 zieht.
  • Die Federn 23, 27 und 31 greifen anstatt unmittelbar am Hebel 17 deshalb am Hebel 2o an, damit der Druck, den das Bremsteil auf den Geschwindigkeitsmesser ausübt, gleichbleibt, also unabhängig von der Wagenbremse, dem Fliehkraftregler und dem Stoßfänger.
  • Sind besondere geschwindigkeitsempfindliche Vorrichtungen erforderlich, wie z. B. der zweite Geschwindigkeitsmesser oder der Fliehkraftregler i i gemäß Abb. i, so können diese von derselben biegsamen Welle angetrieben werden, wie der Geschwindigkeitsmesser selbst, z. B. durch Zwischenschalten eines Zahngetriebes zwischen die biegsame Welle und denGeschwindigkeitsmesser, so daß diese geschwindigkeitsempfindlichen Teile in unmittelbarer Nähe .des Geschwindigkeitsmessers angebracht werden können.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feststellvorrichtung für Geschwindigkeitsmesser von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellvorrichtung des Geschwindigkeitsmessers nicht nur in bekannter Weise von den Bremsen und der Stoßstange des Fahrzeuges, sondern auch bei Unterschreiten einer Mindestgeschwindigkeit des Fahrzeuges im Vorwärtsgange beeinflußt wird, indem beispielsweise ein Fliehkraftregler - mit der Feststellvorrichtung in Verbindung gebracht ist.
  2. 2. Feststellvorrichtung für Geschwindigkeitsniesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fliehkraftregler mit der Feststellvorrichtung elektrisch oder mechanisch verbunden ist.
  3. 3. Feststellvorrichtung für Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein vom Fliehkraftregler (i i) gesteuerter Unterbrecher (i o) mit den vom Bremsgestänge bzw. der Stoßstange gesteuerten Unterbrechern (7, 15) hintereinandergeschaltet ist.
  4. Feststellvorrichtung für Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fliehkraftregler (28) mittels einer Zugfeder (27) und eines zweiarmigen Hebels (29) mit einem das Bremsteil (i i) für die Feststellvorrichtung des Geschwindigkeitsmessers steuernden Hebel (2o) verbunden ist.
  5. 5. Feststellvorrichtung für -Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung (25) mittels einer Feder (23) mit dein Hebel (2o) verbunden ist.
  6. 6. Feststellvorrichtung für Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßfänger (32) an dem kurzen Arm eines zweiarmigen Hebels (33) angreift, dessen langer Schenkel (34) durch eine Zugfeder (31) mit dein Hebel (2o) verbunden ist.
  7. 7. Feststellvorrichtung nach Anspruch 4 bis ti, dadurch gekennzeichnet, daß aer Hebel (2o) durch eine Zugfeder (21) mit dein das Bremsteil (i) für die Teststellvorrichtung des Geschwindigkeitsmessers tragenden Hebel (17) verbunden ist, der außerdem unter der Wirkung einer Feder (18) steht, die der ersten Feder (21) enigegenwirkt und stärker als diese ist.
DEG86662D 1933-10-22 1933-10-22 Feststellvorrichtung fuer Geschwindigkeitsmesser von Kraftfahrzeugen Expired DE638857C (de)

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DE638857C true DE638857C (de) 1936-11-24

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DE (1) DE638857C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT396449B (de) * 1991-08-12 1993-09-27 Pirc Bogumil Ing Einrichtung zur überwachung von fahrzeugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT396449B (de) * 1991-08-12 1993-09-27 Pirc Bogumil Ing Einrichtung zur überwachung von fahrzeugen

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