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DE637875C - Verfahren zur Darstellung von Abkoemmlingen des 2, 4-Dioxopiperidins - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Abkoemmlingen des 2, 4-Dioxopiperidins

Info

Publication number
DE637875C
DE637875C DEH144868D DEH0144868D DE637875C DE 637875 C DE637875 C DE 637875C DE H144868 D DEH144868 D DE H144868D DE H0144868 D DEH0144868 D DE H0144868D DE 637875 C DE637875 C DE 637875C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
parts
preparation
dioxopiperidins
abkoemmlingen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH144868D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
F Hoffmann La Roche AG
Original Assignee
F Hoffmann La Roche AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by F Hoffmann La Roche AG filed Critical F Hoffmann La Roche AG
Priority to DEH144868D priority Critical patent/DE637875C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE637875C publication Critical patent/DE637875C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D211/00Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings
    • C07D211/04Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D211/80Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D211/84Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms, with at the most one bond to halogen directly attached to ring carbon atoms
    • C07D211/86Oxygen atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Hydrogenated Pyridines (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

Es wurde gefunden, daß die nach dem Verfahren des Patents 634 284 darstellbaren 2, 4-D10X0-3, 3-dialkyltetrahydropyridine sowie ihre am Stickstoff alkylierten Abkömmlinge, die gemäß dem Verfahren des Patents 637 385 aus ihnen erhalten werden, leicht in 2, 4-Dioxopiperidinabkömmlinge überführbar sind. Für diese Reduktion wird die katalytische Hydrierung gewählt, da sie sich leicht und mit quantitativer Ausbeute durchführen läßt. Da unerwarteterweise in den Ring nur 2 Wasserstoffatome aufgenommen werden und in den hydrierten Verbindungen Hydroxylgruppen nicht nachzuweisen sind, so dürften die Verfahrensprodukte als 2,4-Dioxopiperidine anzusprechen sein, welchen die allgemeine Formel
R,
R'
.CO-
1CO-
CH2
NCH2
-N
R,
zukommt, wobei R Alkyl und R1 Wasserstoff oder Alkyl bedeuten. Geht man von 2, 4-D1-oxotetrahydropyridinen aus, die eine oder mehrere ungesättigte Alkylgruppen besitzen, sD werden diese ebenfalls hydriert. Di- oder Trialkyldioxopiperidine mit ungesättigten Alkylresten können deshalb auf diesem Wege nicht gewonnen werden.
Die neuen Verbindungen sind farblos, teils
ölig, teils fest. Gegenüber den entsprechenden
Ausgangsstoffen ist ihre Löslichkeit in Wasser erhöht; einzelne lösen sich darin sehr leicht. In organischen Lösungsmitteln sind sie meist sehr leicht löslich. Zum Teil lassen sie sich im luftverdünnten Räume unzersetzt destillieren. Die Di- und Trialkyl-2, 4-dioxopiperidine sollen in der Therapie Verwendung finden. Sie erzeugen wie die Ausgangsstoffe Schlaf. Ihre Wirkung ist jedoch im Vergleich mit derjenigen der Ausgangsstoffe insofern verändert, als sie länger andauert, der Schlafzustand aber ein weniger tiefer ist.
Beispiel 1
167 Gewichtsteile 2, 4-D10X0-3, 3-diäthyltetrahydröpyridin werden in 600 Gewichtsteilen Methanol gelöst und mit 1 Gewichtsteil Palladiummetall, das auf 9 Gewichtsteilen Entfärbungskohle in feinster Verteilung niedergeschlagen ist, versetzt. Unter einem Überdruck von 1Z5 Atm. werden bei gutem Durchmischen ohne Erwärmung nach kurzer Zeit 2 Gewichtsteile Wasserstoff aufgenommen. Die vom Katalysator durch Filtrieren abgetrennte Lösung hinterläßt nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels das 2,4~Pi-0x0-3, 3-diäthylpiperidin, das aus einer Mischung von Benzol und Petroläther umkristallisiert werden kann. In reinem Zustand schmilzt die Verbindung bei 104 bis 105°. Sie ist in Wasser ziemlich leicht löslich.
Beispiel 2 6s
Eine Lösung von 209 Gewichtsteilen i-Methyl-2, 4"dioxo-3, 3-di-n-propyltetrahydropyridin in 520 Gewichtsteilen Alkohol wird mit einem Nickelkatalysator versetzt, der 15 Ge-
' wichtsteile Ni enthält und nach den Angabe! in den Berichten der Deutschen Chemischen Gesellschaft Bd. 49 [1916] Seite 55 bzw. Seite 60, letzter Absatz, gewonnen wurde.-' Man hydriert nun bei 80 ° unter 15 Atm,· Die Aufnahme des Wasserstoffs kommt nach wenigen Minuten zum Stillstand'.'· Das gebildete 1 - Methyl- 2, 4- dioxo - 3, 3 -din-propylpiperidin wird rein erhalten, wenn man nach Abfiltrieren des Katalysators das Lösungsmittel durch Destillation entfernt und den Rückstand unter vermindertem Druck destilliert. Das unter etwa 14 mm Druck zwischen 157 und 1590 übergehende öl erstarrt in der Vorlage zu einer kristallinen Masse vom Schmelzpunkt 41 bis 42°.
Beispiel 3
Eine Lösung von 181 Gewichtsteilen i- Methyl - 2, 4-dioxo - 3, 3 - diäthyltetrahydropyridin in 420 Gewichtsteilen Methanol wird in Gegenwart eines Palladiumkatalysators, wie in Beispiel 1 beschrieben, hydriert. Das gewonnene i-Methyl-2, 4-dioxo-3, 3-diäthylpiperidin ist bei gewöhnlicher Temperatur flüssig, läßt sich aber unter vermindertem Druck unzersetzt destillieren (Siedepunkt bei etwa 13 mm 145 bis 1460). Es ist in Wasser sehr leicht löslich.
Beispiel 4
207 Gewichtsteile i-Allyl-2,4-dioxo-3, 3-di-.'/S^hyltetrahydropyridin werden in 730 Ge-'-\Vdehtsteilen Methanol gelöst. Zu der Lösung '■; fügt man nun 8 Gewichtsteile Entfärbungs-■Ahle und so viel einer etwa io°/0igen Palladiumchlorürlösung, daß 0,8 Gewichtsteile Palladiummetall zur Verwendung gelangen. Schüttelt man in einer Wasserstoffatmosphäre, deren Überdruck auf etwa 1J10 Atm. erhalten wird, so kommt die Wasserstoffaufnahme nach etwa 1 Stunde zum Stillstand. Der Verbrauch entspricht genau 4 Atomen Wasserstoff je Molekül Ausgangsstoff. Die Aufarbeitung erfolgt am einfachsten, wie in Beispiel 1 beschrieben. Das i-Propyl-2, 4-dioxo-3, 3-diäthylpiperidin siedet unter etwa 14 mm Druck bei 164 bis 1650 und bildet ein geruchloses, nicht erstarrendes, farbloses öl.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Verfahren zur Darstellung von Abkömmlingen des 2, 4-Dioxopiperidins, dadurch gekennzeichnet, daß man 3, 3-D1-alkyl tetrahydropyridine bzw. 1, 3, 3-Trialkyltetrahydropyridine katalytisch hydriert.
DEH144868D 1935-09-06 1935-09-06 Verfahren zur Darstellung von Abkoemmlingen des 2, 4-Dioxopiperidins Expired DE637875C (de)

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