DE637306C - Zentriervorrichtung fuer die Schwingspule elektrodynamischer Lautsprecher - Google Patents
Zentriervorrichtung fuer die Schwingspule elektrodynamischer LautsprecherInfo
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- DE637306C DE637306C DES102253D DES0102253D DE637306C DE 637306 C DE637306 C DE 637306C DE S102253 D DES102253 D DE S102253D DE S0102253 D DES0102253 D DE S0102253D DE 637306 C DE637306 C DE 637306C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R9/00—Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
- H04R9/02—Details
- H04R9/04—Construction, mounting, or centering of coil
- H04R9/041—Centering
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- Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
13. NOVEMBER 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 637306 KLASSE 21a2 GRUPPE 2
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Dezember 1931 ab
Die Erfindung bezieht sich auf den Aufbau elektrodynamischer Lautsprecher. Bei diesen
ist man zwecks Vereinfachung der Montage gezwungen, das Trägergestell (Chassis) für den
Rand der Konusmembran bereits mit dem Magnetgestell zu verbinden, bevor die Membran
mit der Schwingspule in ihrer Lage justiert und befestigt werden kann. Hierdurch wird
die Herstellung der mechanischen Verbindung zwischen der die Schwingspule außen umgreifenden
Zentrierspinne und ihrem Träger, z. B. der Jochplatte des Magnetsystems, erschwert.
Diesen Schwierigkeiten wird nach der Erfindung dadurch begegnet, daß die bei der Befestigung
der Spinne an ihrem Träger erforderlichen Verbindungsglieder (Muttern, Distanzstücke,
Nietkopfunterlagen) an der Spinne vor dem Zusammenbau befestigt werden. Bei einer
Schraubverbindung halten sich die Muttern beim Anziehen der Schraubverbindung selbsttätig
drehfest am 'Träger der Zentrierspinne. Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird
auf das Ausführungsbeispiel nach den Abbildungen der Zeichnung Bezug genommen.
Es bezeichnet in Abb. ι α den U-förmigen
Magneten, an welchem der zentrale Pol b mittels der Schraube c befestigt ist. d bezeichnet
die am Hufeisenmagneten befestigte Jochplatte. Diese besitzt Durchgangsöffnungen e, durch
welche die Schrauben f geführt sind, welche zusammen mit den Muttern g die Verbindung
der Zentrierspinne h mit der Jochplatte d bilden.
1 ist der Träger der Schwingspulenwicklung k,
2 die Großflächenmembran und m ein Zentrierkörper,
welcher auf den kalibrierten Teil des zentralen Poles b aufgeschoben wird, bevor der
Schwingspulenkörper in den Luftspalt η zwischen Joch d und dem zentralen Pol b eingeführt
wird.
Die Montage eines Lautsprechers nach der Erfindung geht auf folgende Weise vor sich:
Zunächst wird der Zentrierkörper auf den zentralen Pol aufgeschoben, und in die Durchgangsöffnungen e, durch welche die Verbindungsschrauben f später geführt werden, werden
durch federnde Ausbildung sich selbst halternde Stifte 0 (Abb. 3 und 4) eingesetzt. Diese sich
selbst halternden Stifte 0 dienen als. Suchernadeln.
Sie bestehen nach dem Ausführungsbeispiel aus einem Griffstück O1, in welchem
die Suchernadel O2 befestigt ist. O1 geht in eine
o2 konzentrisch umschließende Hülse O3 über,
welche durch Einarbeiten radialer Schlitze O5 federnd gestaltet ist. Der Außendurchmesser
des zylindrischen Teiles O4 ist für die Einführung in e kalibriert. Beim Einsetzen der
Großflächenmembran unter Einführung der Schwingspule in den Luftspalt η werden die
Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Erich Lampel in Niedersedlitz, Sa.
Claims (2)
- Muttern auf die Suchernadeln o2 gefädelt. Nunmehr wird der äußere Rand der Großflächenmembran in seinem Halter festgelegt (nicht dargestellt). Nachdem die Membran somit vpjjSS läufig gehaltert ist, können nacheinander unjfceS? Einsetzen der entsprechenden Verbindung^ schrauben f die Suchernadeln ο entfernt wer·« den. Wie aus der Abb. ι zu entnehmen ist, sind die Muttern g an der Zentrierspinne h nach Artίο von Hohlnieten befestigt. Selbstverständlich könnte auch irgendeine andere Befestigungsart gewählt werden. Maßgeblich ist nur, daß die Muttern, wie bereits erwähnt, drehfest in der Zentrierspinne sitzen. Damit eine Mutter g beim Anziehen der zugehörigen Schraube f wegen der im Schraubengewinde zunehmenden Reibung nicht an ihrer Verbindungsstelle mit der Spinne zu stark durch Drehung beansprucht wird, haltert sich jede Mutter an der Jochplatte, sobald sie sich gegen diese legt, selbst. Hierdurch ist einer Beanspruchung der Spinne im Sinne einer Verspannung vorgebeugt. Nach dem Ausfuhrungsbeispiel (Abb. 4 und 5) ist dies dadurch erreicht, daß die Muttern an der hierfür in Betracht kommenden Fläche gx aufgerauht, geriffelt oder verzahnt sind. Selbstverständlich könnte diese Riffelung auch an der Jochplatte um die Durchgangslöcher herum vorgesehen sein. Auf diese Weise ist es nicht erforderlich, die Muttern beim Einführen der Verbindungsschrauben von Hand zu halten. Gleichzeitig ist damit auch einer Unachtsamkeit des Bedienenden bei der Befestigung der Spinne vorgebeugt, die zu der bereits erwähnten nachteiligen Verspannung der Zentrierspinne bei ihrer Befestigung führen kann.**y' Patentansprüche:i. Zentriervorrichtung für die Schwingspule elektrodynamischer Lautsprecher, welche mittels Schraubverbindung am Lautsprecherchassis befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß rohrförmige Stücke zur Distanzierung der Spinne gegen das Chassis bereits vor der Verbindung von Chassis und Spinne an der letzteren befestigt sind und daß eine der sich beim Anziehen der Schraubverbindung gegeneinanderlegenden Flächen am Distanzstück oder Chassis aufgerauht, geriffelt oder verzahnt ist und daß die rohrförmigen Stücke durch ihre Ausstattung mit Innengewinde gleichzeitig die Muttern für die Schraubverbindung zum Befestigen der Spinne am Chassis bilden.
- 2. Zusammenbau eines elektrodynamischen Lautsprechers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einsetzen der Großflächenmembran und Einschieben der Schwingspule in den Luftspalt über einen auf den zentralen Pol des Magnetsystems gesteckten Zentrierkörper die Hohlzylinder auf vorläufig in die Durchgangsöffnungen für die Verbindungsschrauben am Träger eingeführte Suchernadeln aufgefädelt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES102253D DE637306C (de) | 1931-12-06 | 1931-12-06 | Zentriervorrichtung fuer die Schwingspule elektrodynamischer Lautsprecher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES102253D DE637306C (de) | 1931-12-06 | 1931-12-06 | Zentriervorrichtung fuer die Schwingspule elektrodynamischer Lautsprecher |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE637306C true DE637306C (de) | 1936-11-13 |
Family
ID=7524307
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES102253D Expired DE637306C (de) | 1931-12-06 | 1931-12-06 | Zentriervorrichtung fuer die Schwingspule elektrodynamischer Lautsprecher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE637306C (de) |
-
1931
- 1931-12-06 DE DES102253D patent/DE637306C/de not_active Expired
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