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DE636906C - Zylinder fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Zylinder fuer Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE636906C
DE636906C DES113601D DES0113601D DE636906C DE 636906 C DE636906 C DE 636906C DE S113601 D DES113601 D DE S113601D DE S0113601 D DES0113601 D DE S0113601D DE 636906 C DE636906 C DE 636906C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
heads
ring
internal combustion
tie rods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES113601D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alsacienne de Constructions Mecaniques SA
Original Assignee
Alsacienne de Constructions Mecaniques SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alsacienne de Constructions Mecaniques SA filed Critical Alsacienne de Constructions Mecaniques SA
Application granted granted Critical
Publication of DE636906C publication Critical patent/DE636906C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F1/00Cylinders; Cylinder heads 
    • F02F1/02Cylinders; Cylinder heads  having cooling means
    • F02F1/10Cylinders; Cylinder heads  having cooling means for liquid cooling
    • F02F1/102Attachment of cylinders to crankcase

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Zylinder für Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft Zylinder für Brennkraftmaschinen, die aus mehreren Teilen zusammengesetzt sind. Es ist bekannt, hierbei einen den eigentlichen Zylinder bildenden Mittelteil vorzusehen, an dem die mit Öffnungen für die Ventile versehenen Zylinderköpfe befestigt sind. Zur Verbindung der einzelnen Teile sind bereits Zuganker bekannt, die in der verschiedensten Art die Verbindung durch Angreifen an Flanschen o. dgl. bewirken.
  • Abgesehen von häufig ziemlich verwickelten Bguarten, weisen die bisherigen Ausführungsformen insbesondere den Mangel auf, daß durch die auftretenden Dehnungen der einzelnen Teile gefährliche Spannungen, insbesondere Biegespannungen, auftreten. Auch werden bei bekannten Bauarten die Zuganker durch Dehnungen beeinflußt und ihre Zugwirkung ändert sich, wodurch ebenfalls eine übermäßige Beanspruchung der Verbindungsflanschen auftreten kann.
  • Nach der Erfindung wird ein Zylinder geschaffen, bei dem sich die einzelnen Teile frei ausdehnen können, ohne daß schädliche Beanspruchungen auftreten, und zwar wird die Verbindung der Zylinderköpfe mit den Enden des Zylindermittelteiles durch einen Ring bewirkt, an dem die inneren Enden der Zuganker angreifen, und der sowohl auf einem Randansatz des Zylinderkopfmantels als auch auf einem Randansatz des Zylindermittelteiles aufliegt und so einen Ausgleich der Dehnungen und Spannungen ermöglicht. Das Mittelstück dieses Zylinders kann sich entsprechend der auftretenden Temperatur frei ausdehnen, es wird nach außen hin von einem abnehmbaren Mantel umgeben, durch den die Wasserkammer gebildet wird. , Ein weiterer Vorteil der neuen Bauart ist darin zu sehen, daß die Dichtung zwischen dem Mittelteil und den Zylinderköpfen gut gekühlt werden kann. Hierzu werden in den dem Ring als Auflage dienenden Ansätzen des Mittelteils Kanäle für den Durchtritt des Kühlwassers vorgesehen. Die Dichtfläche. wird vorzugsweise konisch ausgeführt, so daß der Zylinderkopf als eine Art-Schrumpfring wirkt, was eine gute Abdichtung ergibt.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch einen doppelt wirkenden Gasmaschinenzylinder, Abb. a eine Einzelheit in etwas anderer Ausführung, Abb. 3 einen Querschnitt zur Abb. i, Abb. q. die Kühlkanäle zwischen Zylindermittelteil und Zylinderkopf.
  • Der Zylinder gemäß Abb. i ist in an sich bekannter Weise durch Wasser gekühlt. Der den eigentlichen Zylinder bildende mittlere Teil A ist mit den beiden Köpfen B und B' durch Zuganker C und Ringe D verbunden, welch letztere einerseits auf einem Randansatz E der Zylinderköpfe ünd andererseits auf einem Randansatz F des Zylindermittelteils aufliegen. 'Der abnehmbare Mantel G bildet zusammen; mit den Zylinderwandungen die mittlere Wasserkammer.
  • Diese Wasserkammer H steht mit denen der Köpfe I durch in dem Randansatz F frei, gelassene Kanäle K in Verbindung, durch die das Kühlwasser durchströmen kann, um hiernach- durch Rippen L, in zweckdienlicher Weise weitergeleitet zu werden. Die Dichtung zwischen Zylinder und Köpfen wird durch konischen Einschlupf !'4I und eine Sicherheitsdichtung gewährleistet.
  • Abb. z stellt eine hinsichtlich der Formgebung der Ringe D' etwas abweichende Lösung dar, die es ermöglicht, den inneren Teil der Köpfe B sowie den Einschlupf M' kürzer zu gestalten. Hierbei kann selbstverständlich dem Ringe D', je nach den Konstruktionserfordernissen des Zylinders, jede beliebige Form gegeben werden.
  • Die linke Hälfte der Abb..3 stellt einen Querschnitt durch einen Kopf B dar und zeigt, an welcher Stelle beispielsweise eine Trennwand N eingebaut werden kann, durch die das Kühlwasser gezwungen , wird, nach seinem Eintritt in den unteren Teil des Kopfes B seinen Weg durch,die Kanäle (K in Abb. i) nach dem Zylinder A zu nehmen und sodann in entgegengesetztem Sinne nach dem oberen Teile des Kopfes B zurückzuströmen.
  • .Dieselbe Abb. 3 zeigt in ihrer rechten Hälfte einen Querschnitt durch den mittleren Teil des Zylinders und läßt beispielsweise eine zweckmäßige Anordnung der Rippen L bei einem horizontalen Gasmaschinenzylinder erkennen.
  • Aus Abb. 4 sind verschiedene Formen für die den Durchfluß des Wassers durch die Flanschen des Zylinders A gestattenden Kanäle K ersichtlich. Je nach der gegenseitigen Lage der einzelnen Zylinderteile ist es zweckmäßig, Form und Lage dieser Kanäle zu ändern. Ebenso können die Rippen L in verschiedener Weise angeordnet werden, sei -es in der Achse der Kanäle K, so daß das Kühlmittel in zwei Strömungen geteilt wird, sei es derart, daß dieses ' Kühlmittel in bestimmter Weise geleitet wird; auch können diese Rippen schraubenförmig um den Zylinder gewunden sein.
  • Die die Erfindung kennzeichnenden..baulichen Maßnahmen bringen außer den unmittelbaren Vorteilen, wie erleichterte Fertigung, insbesondere in der Gießerei (infolge der Vereinfachung und der kleineren Abmessungen- der Teile), eine ganze Reihe neuer Möglichkeiten mit sich, die als Fortschritte gegenüber den bisherigen Bauarten anzusprechen sind. So kann z. B. die Wandstärke des Zylinders A in dessen mittlerem, kältestem Teil bis auf ein mit den an- dieser Stelle obwaltenden Zugbeanspruchungen vereinbares Mindestmaß verringert werden. Auf diese Weise wird gerade an den Stellen, wo die höchste Kolbengeschwindigkeit einen entsprechend großen Verschleiß verursacht, eine besonders wirksame Kühlung erreicht. Diese Wandstärke kann sich gegen die Enden zu, wo der Zylinder höheren Drücken und höheren Temperaturen ausgesetzt ist, verdicken, doch wird auch hier eine wirksame Kühlung bewirkt dank den Vorrichtungen, die das Wasser zwingen, diese Wandungen mit großer Geschwindigkeit zu überströmen.
  • Im mittleren Teil kann die Kühlung noch verbessert werden durch an die Zylinderwand angegossene und den Kanälen vorgelagerte Rippen, wobei durch geeignete Lage und Formgebung sowohl der Kanäle wie dieser Rippen und durch entsprechende Wahl der Wandstärken eine sehr gleichmäßige Kühlung des Zylinders erreicht werden kann. Bei einem Zylindertyp beispielsweise, der besonders in seinem unteren Teil der Erwärmung ausgesetzt ist, wird man zweckmäßig an dieser Stelle die Wassergeschwindigkeit sowie die Zahl der Rippen erhöhen, welch letztere dann nach oben hin an Zahl und Höhe abnehmen bzw. gänzlich in Wegfall kommen. Diesen Fall veranschaulicht die Abb. 3 rechts.
  • Die Dichtungen M zwischen dem Mittelstück und den Wasserkammern I haben axialen Anzug, sind gut eingespannt und -vor Wärme geschützt; sie werden durch die Dehnungen der Teile nur wenig beansprucht. Die Zylinderenden können trotz des hohen Druckes sehr dünn sein, da der sie umgebende Wulst des Zylinderkopfes als Schrumpfring wirkt. Da zudem diese Teile sehr kurz sind, erfolgt ein Wärmeabfluß aus denselben entweder nach der Zylindermitte hin, woselbst eine intensive Kühlung stattfindet, oder aber nach den Zylinderköpfen zu dank dem leicht erzielbaren metallischen Kontakt.
  • Der Umlauf des Kühlmittels kann entweder von den Köpfen her gegen die Zylindermitte zu oder umgekehrt oder auch in beiden Richtungen zugleich erfolgen, z. B. durch Einbau von horizontalen Trennwänden in den Köpfen nach Art der in Abb. 3 unter N dargestellten. In diesem letzteren Falle erfolgen Ein- und Auslaß am Ende der Zylinderköpfe.
  • Hinsichtlich der Verteilung der Beanspruchungen bietet die beschriebene Bauweise den sehr ins Gewicht fallenden Vorteil, daß die Zugbeanspruchungen sowohl der Zylinderdeckelbolzen wie auch der Verbindungsschrauben der Maschine unmittelbar oder mittelbar über einen kurzen Hebelarm auf die Zuganker und durch diese vermittels des Ringes D auf den Zylinder selbst übertragen werden. Auf diese Weise werden die Biegebeanspruchungen der Flanschen auf ein Mindestmaß beschränkt und gleichzeitig die für die Zylinderköpfe so gefährlichen Zugbeanspruchungen ganz aufgehoben.
  • Bei der beschriebenen Bauart können auch die am meisten der Wärme ausgesetzten Teile sich frei ausdehnen, während zugleich in den Köpfen die Dehnungsunterschiede zwischen den inneren und äußeren Wandungen sich durch das Spiel der beweglichen Ringe D ausgleichen können, ohne daß dabei für die mit den Köpfen zusammengegossenen Flanschen noch für die Zuganker gefährliche Beanspruchungen sich ergeben.
  • Für den Betrieb ergeben sich nach der Erfindung insbesondere folgende Vorteile: Sowohl ein Zylinderkopf als auch der Zylindermittelteil können leicht ersetzt werden. und man kann ferner die symmetrisch ausführbaren Zylinderköpfe austauschen. Der Laufzylinder kann während des Betriebes an den Enden nicht mehr einschrumpfen, und die Schmierung ist wirksamer und dementsprechend der Verschleiß geringer, weil der Zylinder im Gegensatz zu bekannten Bauarten kälter ist. Hieraus folgt auch ein Gewinn an Leistung. Schließlich können die Kühlkammern leichter ausgewaschen werden, weil diese nicht von den Zugankern durchzogen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zylinder für Brennkraftmaschinen mit einem den eigentlichen Zylinder bildenden Mittelteil, an .dem die mit Öffnungen für die Ventile versehenen Zylinderköpfe durch Zuganker befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Zylinderköpfe mit den Enden des Zylindermittelteiles durch einen Ring (D) bewirkt wird, an dem die inneren Enden der Zuganker (C) angreifen, und der sowohl auf einem Randansatz (E) des Zylinderkopfmantels als auch auf einem Randansatz (F) des Zylindermittelteiles aufliegt und so einen Ausgleich der Dehnungen und Spannungen ermöglicht.
  2. 2. Zylinder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (D) mehrteilig ist.
  3. 3. Zylinder nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den dem Ring (D) als Auflage dienenden Ansätzen des Mittelteils Kanäle (K) für den Durchtritt des Kühlwassers vorgesehen sind. q.. Zylinder nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderköpfe mit dem Mittelteil durch einen konischen Sitz (M) verbunden sind, und daß der Zylinderkopf als Schrumpfring wirkt.
DES113601D 1933-07-18 1934-04-13 Zylinder fuer Brennkraftmaschinen Expired DE636906C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR636906X 1933-07-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE636906C true DE636906C (de) 1936-10-21

Family

ID=8994913

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES113601D Expired DE636906C (de) 1933-07-18 1934-04-13 Zylinder fuer Brennkraftmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE636906C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE822033C (de) * 1946-05-31 1951-11-22 Alsacienne Constr Meca Zylinder mit gekuehleter Laufbuechse fuer Verbrennungsmaschinen
DE909868C (de) * 1943-08-06 1954-04-26 Participations Eau Gaz Electri Zylinder fuer Waermekraftmaschinen mit gegenlaeufigen Kolben, insbesondere mit gegenlaeufigen Freiflugkolben
DE3512106A1 (de) * 1985-04-03 1986-10-09 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Brennkraftmaschine mit zumindest einem fluessigkeitsgekuehlten zylinder

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DE909868C (de) * 1943-08-06 1954-04-26 Participations Eau Gaz Electri Zylinder fuer Waermekraftmaschinen mit gegenlaeufigen Kolben, insbesondere mit gegenlaeufigen Freiflugkolben
DE822033C (de) * 1946-05-31 1951-11-22 Alsacienne Constr Meca Zylinder mit gekuehleter Laufbuechse fuer Verbrennungsmaschinen
DE3512106A1 (de) * 1985-04-03 1986-10-09 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Brennkraftmaschine mit zumindest einem fluessigkeitsgekuehlten zylinder

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