[go: up one dir, main page]

DE636844C - Verfahren zur Gewinnung von Cadmium - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Cadmium

Info

Publication number
DE636844C
DE636844C DEB169545D DEB0169545D DE636844C DE 636844 C DE636844 C DE 636844C DE B169545 D DEB169545 D DE B169545D DE B0169545 D DEB0169545 D DE B0169545D DE 636844 C DE636844 C DE 636844C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cadmium
sponge
melt
crucible
cadmium sponge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB169545D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Aladar Por
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ecobat Resources Germany GmbH
Original Assignee
Berzelius Metallhuetten GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Berzelius Metallhuetten GmbH filed Critical Berzelius Metallhuetten GmbH
Priority to DEB169545D priority Critical patent/DE636844C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE636844C publication Critical patent/DE636844C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B17/00Obtaining cadmium
    • C22B17/04Obtaining cadmium by wet processes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/20Recycling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gewinnung von Cadmium Cadmiumschwamm, der durch Fällen des Cadmiums mittels Zink aus cadmiumsulfathaltigen Lösungen gewonnen wurde, hat man schon in der Weise auf metallisches Cadmium verarbeitet, .daß der Cadmiumschwamm getrocknet, mit Ätznatron und. Reduktionskohle gemischt und die Mischung geschmolzen wurde. Das Cadmium schied sich hierbei schmelzflüssig mehr oder weniger vollständig aus der kohlehaltigen Ätznatronschmelze ab. Bei diesem Verfahren entstanden indessen erhebliche Cadmiumverluste. Außerdem war es schwierig, das Cadmium in genügend reiner Form zu gewinnen. Von dem Cadmium des Handels wird bekanntlich eine Reinheit von mindestens 99 °%a verlangt, und es ist das Cadmium um so leichter verkäuflich, je mehr seine Reinheit diesen Mindestwert übertrifft, der indessen bei dem bekannten Verfahren nur selten erreicht wurde. Außerdem erforderte dieses einen sehr hohen Ätznatronaufwand.
  • Diese Übelstände werden durch die Erfindung beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß aus Cadmiumschwamm, der durch Zementieren mittels Metalle, wie Zink oder Aluminium, gewonnen ist, zunächst die Hauptmenge des anhaftenden Wassers bzw. der Lösung, z. B. durch Abpressen oder Abschleudern, entfernt und daß dann der Schwamm noch feucht in eine Ätzalkalischmelze eingebracht wird, in der er geschmolzen und gereinigt wird.
  • Dadurch, daß erfindungsgemäß der Cadmiumschwamm von der Hauptmenge des ihm von seiner Herstellung noch anhaftenden Wassers bzw. der Lösung befreit, im übrigen aber noch' feucht in die Ätzalkalischmelze eingetaucht wird, gelingt es, jede Oxydation des Cadmiumschwammes zu vermeiden, die eintritt, wenn der Cadmiumschwamm getrocknet and der getrocknete Schwamm mit Ätzalkali geschmolzen wird. Die Vermeidung der Oxydation des Cadmiumschwammes hat den Vorteil, daß beim Einschmelzen mit Ätzalkalien die Verwendung von Reduktionskohle überflüssig wird. Wird nämlich Reduktionskohle dem Ätzalkali zugesetzt, so wirkt diese ohnehin nicht so stark reduzierend, daß sämtliche oxydischen Cadmiumverbindungen, die in dem getrockneten Cadmiumschwamm vorhanden sind, wieder reduziert werden können. Ein Teil_ der Oxyde bleibt in der Ätzalkalischmelze und läßt sich aus dieser nur schwer wieder gewinnen. Der Reduktionskohlezusatz zum ltzalkali hat außerdem den Nachteil, daß die Reaktion zwischen Ätzalkali und den Verunreinigungen, die im Cadmiumschwamm noch enthalten sind, unvollständig wird. Ferner macht der Reduktionskohlezusatz die Alkalischmelze zähflüssig, so daß ein hoher Ätzalkaliaufwand erforderlichist. Das Einbringen des "Cadmiumschwammes in noch feuchtem", Zustande-in die Ätzalkalischmelze hat augG@; dem den Vorteil, daß die Schmelze in B@xie°' iung mit dem kalten Cadmiumschwamm riiel;f`' erstarrt. Das Ätzälkali nimmt nämlich däs im Cadmiumschwamm enthaltene Wasser unter Erwärmung begierig auf. Durch die Wasseraufnahme wird gleichzeitig der Schmelzpunkt des Ätzalkalis herabgesetzt. . Jede Krustenbildung auf dem frisch eingeführten Schwamm wirdsomitvermieden, undes ist derSchwamm sofort nach dem Eintauchen in die Schmelze in günstigster Weise an seiner ganzen Oberfläche der Wirkung des Ätzalkalis ausgesetzt.
  • Damit ein Überschäumen der Schmelze beim Eintauchen des noch feuchten Schwammes nicht eintritt, werden die durch die Entfernung der Hauptmenge des Wassers gebildeten Stücke, z. B. Preßlinge des Cadmiumschwammes, die man zweckmäßig wieder zerdrückt, in einen eisernen Behälter mit gelochten Wänden eingebracht, der über dem Schmelztiegel aufgehängt ist. In diesem Behälter wird der Schwamm in die Schmelze eingetaucht. Wird im Verlauf der Reaktion das Schäumen zu stark, so zieht man den Behälter wieder ganz oder teilweise aus der Schmelze heraus, bis das Schäumen nachgelassen hat. Eine Oxydation des im Behälter befindlichen Cadmiumschwammes kann, auch wenn dieser Behälter völlig aus der Schmelze herausgehoben wird, nicht eintreten, da der darin befindliche Cadmiumschwammmit einerÄtzalkalischmelze überzogen ist, die ihn vor der Berührung mit der Luft schützt.
  • Bei der Einwirkung der Ätzalkalischmelze auf den Cadmiumsch-,vamm werden die Reste des im Schwamm enthaltenen für die Fällung benutzten Metalls, z. B. Zink, restlos von der Ätzalkalischmelze aufgenommen. Entfernt werden außerdem noch Schwefel, Arsen, Eisen und in gewissem Maße auch Kupfer. Auch Reste von feuerfesten keramischen Baustoffen, wie Kieselsäure und Schamotte, die im Cadmiumschwammvielfach enthalten sind, werden von der Schmelze aufgenommen. Nicht aufgenommen wird dagegen Blei.
  • In manchen Fällen, z. B. wenn däs'Cadmium zur Herstellung von bleihaltigen Legierungen verwendet werden soll, ist ein Bleigehalt nicht nachteilig. Für viele andere Verwendungszwecke ist bleihaltiges Cadmium dagegen weniger geeignet. Soll bleifreies Cadmium nach dem Verfahren gemäß der Erfindung gewonnen werden, so muß dafür gesorgt werden, daß bereits der zu raffinierende Cadmiumschwamm Blei nicht mehr enthält. Man muß also durch geeignete Auswahl der Ausgangsstoffe, aus denen der Cadmiumschwamm gewonnen wird, und durch entsprechende Ausgestaltung des Gewinnungsverfahrens den Übergang von Blei in den Schwamm ver-#-'-hindern.
  • =K."Werden z. B. Ausgangsstoffe für die Cad-@*;;tfiiumschwammherstellung benutzt, die bleifrei sind, z. B. der Cadmiumstaub, der in Anlagen für die Herstellung von Feinzink durch auswählende Destillation, z. B. nach dem Verfahren der New Jersey Zinc Company, anfällt, so wird ein bleifreies Lösemittel, wie bleifreie Schwefelsäure, für die Behandlung des Staubes und Feinzink für die Fällung des Cadmiums benutzt. Außerdem werden die benutzten Gefäße, soweit sie aus Blei bestehen oder damit ausgekleidet sind, zweckmäßig noch mit Ausmauerungen oder anderen Schutzvorrichtungen an ihren unteren Teilen versehen, damit der Cadmiumschwamm nicht durch Berührung mit aus Blei bestehenden Flächen verunreinigt werden kann.
  • Geht man von bleihaltigen Rohstoffen aus, so wird daraus das Cadmium unter Verwendung von verdünnter Schwefelsäure in Lösung gebracht. Die Lösung wird z. B. durch Absitzenlassen, Ausschleudern oder Filtrieren geklärt, so daß sie feste Stoffe, insbesondere Bleisulfat, nicht mehr enthält.
  • Im übrigen werden bei der Zementation die gleichen Vorsichtsmaßregeln wie bei der Verarbeitung bleifreier Stoffe eingehalten.
  • Im einzelnen verläuft das Verfahren gemäß der Erfindung bei der Gewinnung von metallischem Cadmium aus bleifreien Ausgangsstoffen wie folgt: Cadmiumhaltiger Staub, der aus der im vorstehenden erwähnten Feinzinkanlage stammt und der 2o bis 40°/o Cadmium, 6o bis 40 °/o Zink, 0,03 % Pb, 0,007'/, Sb, o,o2 i °/a Fe, 0,002°/o Ciz, o,oooi % As, o,oo5 % Sn, 2 bis 3'/, unlöslichen Rückstand enthält, wird in einem geeigneten Bottich mit verdünnter Schwefelsäure von beispielsweise i8° Be behandelt. Im Verlauf von etwa 2 Stunden hat sich am Boden des Bottichs Cadmiumschwamm gebildet. Die Lösung wird darauf mit bleifreiem Cadmiumstaub neutralisiert.
  • Nunmehr wird das in Lösung gegangene Cadmium mit Feinzink gefällt. Ist die Fällung beendet, so wird die Lösung abgelassen und der Schwamm etwa zweimal mit Wasser gewaschen. Er setzt sich dann schnell ab, und man zieht das darüberstehende klare Wasser so weit ab, daß der Schwamm noch gerade mit Wasser bedeckt bleibt. Das Waschwasser wird der vom Cadmiumschwamm abgezapften Lösung zugesetzt. Der Cadmiumsch-#vamm im Sammelgefäß enthält etwa 6o°/, Wasser. DurchAbpressen,, z. B. in einer Handpresse, werden Preßlinge von geeigneter Größe erzeugt, deren Wassergehalt etwa noch ;."o °/o betrügt. Die Zusammensetzung der Preßlinge ist etwa: 6o'/" Cd, io °/o Zn, 2o"/, H,0, 511/" S O" T °/o unlöslicher Rückstand, i °jo Fe -E-As -f-. Sb + Cu + Pb.
  • Die Verringerung des Wassergehaltes des Cadmiumschwammes kann auch auf andere «eise, z. B. durch Abschleudern, geschehen. 1's ist auch nicht unbedingt erforderlich, den ('admiutnschwamm nach Abtrennen von der Zinksulfatlösung zu «-aschen und die erwähnten Zinksulfatkonzentrationen der Lösung einzuhalten.
  • Der abgepreßte Cadmiumschwamm wird dann der Behandlung mit Ätzalkalien unterworfen. Im allgemeinen wird hierfür Ätznatron benutzt, weil es wesentlich billiger ist als die sonstigen Ätzalkalien. Das Ätznatron «wird in dem Tiegel 2 der in der Zeichnung dargestellten Einrichtung eingeschmolzen, wobei der Tiegel in bekannter Weise in eine Feuerung io eingesetzt ist. Über dem Eisentiegel ist an einem Seilzug i i mittels Handrades 12 heb- und senkbar der Behälter i angeordnet, dessen Wandungen gelocht sind. In diesen Behälter werden die Preßlinge des C admiumschwammes, die zuvor zerdrückt worden sind, um einen besseren Angriff des Ätzalkalis zu gewährleisten, in geeigneter Menge eingebracht. Darauf wird der Behälter langsam in die Schmelze gesenkt. Die Reaktion ist zunächst ziemlich heftig, so daß, um cin Überschäumen zu vermeiden, der Behälter wiederholt aus der Schmelze entfernt werden muß. Die Ätzalkalischmelze nimmt allmählich den Schwamm auf. Dabei gehen Zink und die übrigen Verunreinigungen hauptsächlich in Oxydform in die Schmelze über, während sich das Cadmium schmelzflüssig am Boden des Tiegels sammelt. Wird der Cadmiumschwamm nicht oder nur wenig ausgewaschen, so daß er noch Zinksulfat enthält, so wird natürlich auch das Zinksulfat von der Ätzalkalischmelze aufgenommen.
  • Die Aufzehrung des Cadmiumschwammes von der Schmelze kann durch Umrühren des Behälterinhaltes, z. B. mit einem eisernen Stab, noch begünstigt werden.
  • Wird im Verlauf des Verfahrens die Schmelze zu heiß, so daß sie wieder anfängt zu schäumen oder daß Cadmium zu verdampfen anfängt, so wird der Behälter, der den Rest des Cadmiumschwammes enthält, wieder aus der Schmelze herausgezogen. Er kühlt dann oberhalb der Schmelze schnell ab und verringert, wenn er nach einiger Zeit wieder in die Schmelze eingeführt wird,gleichzeitig die Temperatur derselben, so daß auf diese Weise auch zufällige Überhitzungen der Schmelze unschädlich gemacht werden können.
  • Enthält der Schwamm sehr viel Verunreinigungen, so kann die Ätzalkalischmelze dickflüssig werden. Dann ist es zweckmäßig, der Schmelze noch etwas Ätznatron zuzusetzen. Dadurch wird ihre Zähflüssigkeit verringert und eine möglichst vollkommene Scheidung des Metalles von der Schmelze herbeigeführt. Bleibt die Schmelze nach der Aufnahme des Schwammes noch sehr flüssig, so kann noch weiterer Schwamm in das gelochte eiserne Gefäß gebracht und, wie beschrieben, behandelt werden.
  • Ist der gesamte Cadmiumschwamm in die Schmelzeübergegangen,so können dieSchmelze und das flüssige Metall gesondert aus dem Tiegel ausgegossen werden. Um eine Gefährdung des Schmelzers durch Spritzen des ;'itzalkalis zu verhindern, ist es indessen zweckmäßiger, die Schmelze und das Metall im Tiegel erstarren zu lassen und nach ausreichender Abkühlung den Tiegel zu kippen. Dabei lösen sich die erstarrte Schmelze 3 und das Metall in Form eines Regulus q. leicht aus dem Tiegel. Der Regulus wird gewaschen und getrocknet und durch Umschmelzen mit Paraffin zu den handelsüblichen Blöcken oder Stengeln verarbeitet. Die Schmelze wird in Wasser gelöst, um die darin gegebenenfalls noch enthaltenen Cadmiumkügelchen zu ge' winnen. Diese werden dann mit wenig "#tznatron zu einem Metallkönig vereinigt, der in der gleichen Weise zu handelsüblichen Formen verarbeitet wird. Die Reinheit des auf diese Weise gewonnenen Cadmiums beträgt in der Regel 99,7 °/o und darüber.
  • Die Ätznatronlösung kann zur Wiedergewinnung des Ätznatrons und des darin enthaltenen Zinks u. dgl. aufgearbeitet werden. Aus der Zinksulfatlösung, die bei der Gewinnung des Cadmiumschwammes entsteht, kann das Zinksulfat durch Kristallisation in handelsfähiger Form .gewonnen werden, oder man kann diese Lösung der Zinkgewinnung zuführen, indem man z. B. mit ihr Zinkerze vor ihrer Röstung anfeuchtet.
  • Für das Verfahren gemäß der Erfin@Iung ist nur ein Ätzalkaliaufwand notwendig, der etwa dem i bis i12 fachen Gewicht des gewonnenen Cadmiums gleichkommt. Statt Zink können auch andere Metalle, z. B. Leichtmetalle, wie Aluminium, oder Eisen zur Fällung des Cadmiumschwammes verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von regulinem metallischem Cadmium aus Cadmiumschwamm, der durch Zementation mittels Metallen gewonnen wurde, durch Schmelzen unter einer Salzdecke, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Cadmiumschwamm die Hauptmenge des ihm von der Zementation anhaftenden Wassers bzw. der Lösung z. B. durch Abpressen entfernt und daß der Cadmiumschwamm noch feucht in eine Ätzalkalischmelze eingebracht wird, in der das Cadmium geschmolzen und gereinigt wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmelzen und Reinigen in einem Tiegel, z. B. Eisentiegel, in der Weise geschieht, daß der durch die teilweise Entwässerung in Stückform übergeführte Cadmiumschwamm, zweckmäß ig nach Zerkleinerung der S tücke, in die Alkalischmelze zunächst nur zeitweise eingetaucht wird. 3. Verfahren nach Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß man das geschmolzene Metall und die Alkalischmelze erst nach Erstarren aus dem Tiegel entfernt. ¢. Die Anwendung des Verfahrens nach Ansprüchen i bis 3 zur Verarbeitung praktisch bleifreien Cadmiumschwammes. 5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Ansprüchen i bis q., bestehend aus einem Schmelztiegel (a), über dem ein Behälter (i) mit gelochten Wänden zur Aufnahme des Cadmiumschwammes heb- und senkbar angeordnet ist.
DEB169545D 1935-04-26 1935-04-26 Verfahren zur Gewinnung von Cadmium Expired DE636844C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB169545D DE636844C (de) 1935-04-26 1935-04-26 Verfahren zur Gewinnung von Cadmium

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB169545D DE636844C (de) 1935-04-26 1935-04-26 Verfahren zur Gewinnung von Cadmium

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE636844C true DE636844C (de) 1936-10-16

Family

ID=7006352

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB169545D Expired DE636844C (de) 1935-04-26 1935-04-26 Verfahren zur Gewinnung von Cadmium

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE636844C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2720808C2 (de) Verfahren zum Abscheiden von Kupfersulfid aus einem Kupferschlicker, der bei der Grobentkupferung von Werkblei anfällt, oder einem Kupfer-Lotschlicker
DE2756781A1 (de) Verfahren zur verminderung der menge an metallischem magnesium in aluminiumlegierungen
DE636844C (de) Verfahren zur Gewinnung von Cadmium
DE573114C (de) Verfahren zur Gewinnung von Platinmetallen
DE745190C (de) Verfahren zur Entfernung von Zinn aus Bleilegierungen
DE545718C (de) Verfahren zur Gewinnung von Blanc fixe aus schwerspathaltigen Erzen
DE2036391C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Rückgewinnen des Kupfergehaltes aus Rest- oder Nebenprodukten metallurgischer Verfahren
DE44868C (de) Neuerung bei der Gewinnung von Blei und Silber
DE510750C (de) Verarbeitung arsenhaltiger Materialien, insbesondere solcher, die Arsen und Kadmium enthalten
DE527198C (de) Verfahren zum Reduzieren von Metallverbindungen
DE527052C (de) Herstellung von Metallegierungen
DE546978C (de) Verfahren zur Gewinnung von Zinn
AT93888B (de) Verfahren zur Abscheidung von Blei aus sulfidischen Blei-Zinkerzen.
DE2949706A1 (de) Verfahren zur behandlung von bleikonzentrat
DE2258918C3 (de) Verfahren zur Verarbeitung von bei der Bleigewinnung anfallendem Staub
DE687332C (de) Verfahren zum Abscheiden des Antimons und Bleies aus vorwiegend antimon- und bleihaltigen Massen
AT331526B (de) Verfahren zur gewinnung von edelmetall aus edelmetall-enthaltenden ausgangsstoffen wie gekratzen, ruckstanden, konzentraten u.dgl.
DE885933C (de) Verfahren zur Entfernung der Metalle der zweiten Gruppe des periodischen Systems aus solche Metalle enthaltenden Aluminiumlegierungen
AT130628B (de) Verfahren zur Raffination von unreinen Aluminiumsulfid-Aluminiumoxyd-Schmelzen.
DE366283C (de) Verfahren zum Abscheiden von Nickel und Kupfer aus Lechen o. dgl.
DE3922073A1 (de) Verfahren zum entfernen von thallium aus werkblei
DE463811C (de) Verfahren zur direkten Erzeugung von Messingen aus gemischten Kupfer-Zink-Bleierzen
DE825748C (de) Elektrolytische Raffination von Blei
DE498238C (de) Verfahren zur Herstellung von Aluminium
GB466534A (en) Improvements in or relating to a process for the extraction of cadium