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Hemd mit senkrechten, bis zum unteren Rand reichenden Schlitzen zum
Hindurchführen - der Hosenträgerenden Die Erfindung betrifft ein Hemd mit senkrechten,
bis zum unteren Rand reichenden Schlitzen zum Hindurchführen der Hosenträgerenden.
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Es sind Hemden dieser Art bekannt, bei denen für jedes der üblichen
sechs Hosenträgerenden ein von Gürtelhöhe bis zum unteren Rand des Hemdes laufender
senkrechter Schlitz vorgesehen ist, so daß der untere Teil des Hemdes durch sechs
Schlitze in sechs Streifen unterteilt wird, von denen die drei Streifen, welche
zwischen den beiden Enden eines Hosenträgerstranges sitzen, verhältnismäßig schmal
sind. Bei der Benutzung eines solchen Hemdes ist einerseits die Unterteilung in
eine große Zahl schmaler Streifen dadurch nachteilig, daß die Streifen sich beim
'fragen gegeneinander verschieben und das Hemd dadurch nur unvollkommenen Schutz
bietet. Andererseits ist es aber auch bei diesem Hemd nur schwer möglich, sich aus-
und insbesondere anzukleiden, ohne die Hosenträger von der Hose zu lösen, weil zwischen
den beiden Laschen jedes Hosenträgerendes ein langer Streifen des Hemdes eingefädelt
werden muß und es schwierig ist, auch nach dem Einfädeln diese Streifen in die richtige
Lage zu bringen.
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Gemäß -der Erfindung sollen diese Nachteile dadurch beseitigt werden,
daß das Hemd zwar bis zum unteren Rand reichende senkrechte Schlitze zum Hindurchführen
der Hosenträgerenden aufweist, daß aber für jeden Strang des Hosenträgers nur ein,
im ganzen also drei überlappte Schlitze vorgesehen sind, wobei die überlappenden
Teile als Bund ausgebildet sein können. Zur Erleichterung des An- und Auskleidens
ist es zweckmäßig, daß je zwei einen Schlitz bildende Stoffränder sich derart überdecken,
daß die Ränder des vorn -liegenden Mittelteiles des Hemdes unter den beiden Seitenteilen
liegen, wobei zur Verbindung der Ränder Knöpfe vorgesehen sein können.
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Wenn ein derartiges Hemd in Verbindung mit Hosenträgern getragen wird,
welche an jedem Strang nur eine Lasche aufweisen, so erkennt man leicht, daß die
NT achteile des mit sechs Schlitzen versehenen Hemdes vermieden sind, denn es fallen
die schmalen Streifen und die Notwendigkeit ihres Einfädelns fort; alle Teile des
Hemdes sind beim Anziehen gut zugänglich. Durch die bei kurzen Schlitzen bekannte
Überlappung wird dafür gesorgt, daß kein unschönes Klaffen an den Durchtrittsstellen
zu befürchten ist.
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Auf der Zeichnung sind in den Fig. i und 2 zwei Ausführungsbeispiele
des Erfindungsgegenstandes in Vorderansicht dargestellt.
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Zum Hindurchführen der Enden a der unter dem Hemd liegenden Hosenträgergurte
b ist erfindungsgemäß zu beiden Seiten und auf der Rückseite des Hemdes je ein bis
zum unteren Rand reichender Längsschlitz c vorgesehen. Die durch die Schlitze gebildeten
Teile d, f, f des Hemdes überdecken sich
gegenseitig, ,um
ein Freiliegen der. Haut an den Durchtr ittsstellen der Hosenträgerenden a zu vermeiden.
Hierbei liegt zweckmäßig der Mittelteil d unter den beiden Seitenteilen was insbesondere
von Vorteil ist, wenn ge. mäß Knöpfe Fig. vorgesehen 2 zur Verbindung sind, die
der sich Teile dann d uncl'r be= # quemer knöpfen lassen. Die sonst üblichen Seiteneinschnitte
am unteren Ende des Hemdes können fortfallen.
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Die unter dem Hemd zu tragenden Hosenträgergurte b sind erheblich
breiter als die sonst üblichen und bestehen zweckmäßig aus Stoff ohne Gummieinlage,
damit ein Druck auf den Schultern vermieden wird. Die Ausbildung der Hosentragbänder
ist aber nicht Gegenstand der Erfindung.
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Die durch die Schlitze hindurchzuführenden Enden a sind gegenüber
dem Trägergurt b in üblicher Weise schmaler ausgebildet. Auch ist es zweckmäßig,
die Trägerenden a in bekannter Weise elastisch auszubilden. Das Hemd selbst ist
zweckmäßig so ausgebildet, daß es blusig getragen werden kann und so den Hosenoberrand
verdeckt, wodurch auch die Austrittsstelle der Hosenträgerenden unsichtbar bleibt.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind die Schlitze c durch Bünde
g überdeckt. Außerdem sind Knöpfe lt vorgesehen, welche auch bei der Ausführungsform
des Hemdes nach Fig. i Anwendung finden oder bei der nach Fig. 2 fortfallen können.
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=:;m oberen Ende des übergreifenden Teiles "kAnen an der Stelle k
Querschlitze vorge-Y eben sein, welche nicht zur Durchführung der i.Hösenträgerenden
dienen, sondern lediglich den übergreifenden Teil vom übrigen Hemd trennen, so daß
er eine selbständige Klappe bildet. Diese Querschlitze sind aber nicht unbedingt
erforderlich.