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DE636345C - Belastungsdoppeltarifeinrichtung mit Toleranzbereich - Google Patents

Belastungsdoppeltarifeinrichtung mit Toleranzbereich

Info

Publication number
DE636345C
DE636345C DES118323D DES0118323D DE636345C DE 636345 C DE636345 C DE 636345C DE S118323 D DES118323 D DE S118323D DE S0118323 D DES0118323 D DE S0118323D DE 636345 C DE636345 C DE 636345C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counter
tolerance range
facility
differential gear
limit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES118323D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Paschen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES118323D priority Critical patent/DE636345C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE636345C publication Critical patent/DE636345C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Belastungsdoppeltarifeinrichtung mit Toleranzbereich Die Erfindung hat die Aufgabe, einen Belastungsdoppeltarif derart durchzuführen, daß kurzzeitige oder geringfügige Überschreitungen einer tarifmäßig festgelegten Leistungsgrenze nicht registriert werden, und zwar ist der Toleranzbereich so. gewählt, daß nur solche Überschreitungen der Leistungsgrenze unberücksichtigt bleiben, die für das Lieferwerk bedeutungslos sind.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
  • Der Teil i des Differentialgetriebes q. wird in dem durch Pfeil angedeuteten Sinne über das Vorgelege 5 von einem gewöhnlichen Kilowattstundenzähler, Amperestundenzähler o. dg1. 6 angetrieben. Den Teil 2 des Differentialgetriebes treibt im entgegengesetzten Sinne über das Vorgelege 7 ein sog. Vergütungszähler 8 an, das ist ein Zähler, der erst bei Überschreitung einer bestimmten Leistungsgrenze zu laufen beginnt, dann aber mit einer den Gesamtverbrauch entsprechenden Drehzahl läuft. Unter der Voraussetzung, daß bei einer gegebenen Leistung die Drehzahlen der Zähler 6 und 8 gleich groß sind, ist dasÜbersetzungsverhältnis desVorgeleges 7 kleiner als das des Vorgeleges 5, der Teil 2 läuft also schneller, als der Teil i. Statt dessen kann aber auch bei gleichem Übersetzungsverhältnis der Vorgelege 5, 7 der Zähler 8 beispielsweise durch Verstellung des Bremsmagneten auf höhere Drehzahlen eingestellt werden. Die beiden Stromspulen der Zähler sind in Reihe, die Spannungsspule parallel in die Leitung der Verbrauchsanlage eingeschaltet. Der dritte Teil 3 des Differentialgetriebes ist über das Vorgelege 9 mit dem Finger io verbunden, der mit einem gewissen Leergang a die Welle i i antreibt. Der Leergang ist durch Verstellung des Winkels ß zwischen den beiden im Wege des Teils io angeordneten Armen i2 regelbar. Die Welle i i treibt über die nur einseitig wirkende Kupplung 13 die durch die Teile 1q. gegen Rückdrehung gesperrte Registriervorrichtung 15; an.
  • DerApparat arbeitet auf folgende Weise: Solange die tarifmäßig festgelegte Leistungsgrenze nicht überschritten wird, läuft bei der Stromentnahme nur der Zähler 6, die Welle des Fingers io läuft dann in der dem eingezeichneten Pfeil entgegengesetzten Richtung, bis der Finger io früher. oder später auf deji einen der beiden Arme i2 trifft und diesen mitnimmt. Da bei dieser Drehrichtung die Kupplung 13 nicht wirkt, bleibt die Registriervorrichtung 15 in Ruhe. Wird jedoch die Leistungsgrenze überschritten, so läuft außer dem Zähler 6 auch der Zähler 8, und außer dem Teil i des Differentialgetriebes q. wird der Teil 2 in entgegengesetzter Richtung mit etwas größerer Geschwindigkeit angetrieben. Die Welle des Fingers i o dreht sich infolgedessen im Sinne- des eingezeichneten Pfeils; sobald .der Leergang a ausgeglichen ist, wird mittels. des einen der -Arme 12, die Welle im Sinne des eingezeichneten Pfeils niit=k genommen. Bei dieser Drehrichtung ist .die Kupplung i g wirksam, es wird also die Registriervorrichtung i betätigt.
  • Der Leergang a entspricht einer bestimmten Anzahl von Wattstunden, die der Verbraucher ohne Zuschlag unter Überschreitung der festgelegten Leistungsgrenze entnehmen darf. Die Zahl dieser Wattstunden kann durch Verstellung der Arme i2, die mit einer Skala 16 versehen sein können, eingestellt -wenden.
  • Sinkt nun die Leistung wieder unter die vorgegebene Grenze, dann entfernt sich der Finger io wieder von dem einen der beiden Arme. Auf .diese Weise schaltet sich selbsttätig wieder ein gewisser Leergang zwischen den Antrieb und die Registriervorrichtung, der um so, größer ist, je länger die entnommene Leistung unterhalb der genannten Grenze bleibt. Steigt nun die Leistung wieder über die Grenze an, so, wird dieser Leergang: wie oben erwähnt, wieder ausgeglichen und die Registriervorrichtung betätigt. Dadurch ergibt sich selbsttätig eine gewisse Aufrechnung der unterhalb und oberhalb der genannten Grenze entnommenen Leistung und ein gewisser Zwang für den Abnehmer, möglichst lange auch unterhalb der Leistungsgrenze zu arbeiten. Das Zählwerk 15 wird, sobald die Leistungsgrenze überschritten und der Leergang aufgeholt ist, mit einer .der tatsächlichen Leistung proportionalen Geschwindigkeit angetrieben, registriert also bei richtiger Eichung Kilowattstunden.
  • Die Erfindung erzieht den Verbraucher dazu, sich bei der Stromentnahme möglichst enge an die festgelegte Leistungsgrenze zu halten. Vorübergehende Überschreitungen dieser Grenze werden um so sicherer nicht registriert, je mehr sich im übrigen der Verbraucher bei d r Stromentnahme.derLeistungs--;grenze nähert. An dem einen der beiden ;:Arme 12 kann auch ein Signalkontakt o. dgl. .'gngebracht werden, der dem Verbraucher :optische oder akustische Signale gibt, sobald der Leergang a aufgeholt ist. Ebenso kann auch an dem anderen Arm eine gleiche Vorrichtung angebracht werden, die anzeigt, wann der Leergang wieder vorbereitet ist. Auch können die Teile io, 12, lq. und 16 unmittelbar hinter dem Zählerfenster angebracht werden, so daß der Verbraucher stets die Größe des Leergangs ablesen kann.
  • Um die Wirkungsweise des Apparats zu mildern, kann der Teil i des Differentialgetriebes in .dem einen oder der Teil 2 des Differentialgetriebes in entgegengesetztem Sinne zusätzlich auch von einem Zeitwerk angetrieben werden, .das, auch wenn kein Strom entnommen wird, den Leergang a nach einiger Zeit wiederherstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Belastungsdoppeltarifeinrichtung mit Toleranzbereich, dadurch gekennzeichnet, daß ein normaler Zähler (Amperestunden-, Kilowattstundenzähler o. dgl.) in .dem einen Sinne mit geringerer Drehzahl den ersten Teil eines Differentialgetriebes antreibt, .dessen zweiter Teil im entgegengesetzten Sinne von einem sog. Vergütungszähler mit größerer Geschwindigkeit angetrieben wird und die beiden Stromspulen der Zähler in Reihe, die Spannungsspulen parallel in die Verbraucherleitung eingeschaltet sind, während der dritte Teil des Differentialgetriebes über einen dein Toleranzbereich entsprechenden Leergang eine gegen Rücklauf gesicherte Registriervorrichtung antreibt.
DES118323D 1935-05-17 1935-05-17 Belastungsdoppeltarifeinrichtung mit Toleranzbereich Expired DE636345C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DES118323D DE636345C (de) 1935-05-17 1935-05-17 Belastungsdoppeltarifeinrichtung mit Toleranzbereich

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DES118323D DE636345C (de) 1935-05-17 1935-05-17 Belastungsdoppeltarifeinrichtung mit Toleranzbereich

Publications (1)

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DE636345C true DE636345C (de) 1936-10-08

Family

ID=7534514

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DES118323D Expired DE636345C (de) 1935-05-17 1935-05-17 Belastungsdoppeltarifeinrichtung mit Toleranzbereich

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