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DE635561C - Verfahren zum Trocknen von Furnieren unter Druck - Google Patents

Verfahren zum Trocknen von Furnieren unter Druck

Info

Publication number
DE635561C
DE635561C DEB164602D DEB0164602D DE635561C DE 635561 C DE635561 C DE 635561C DE B164602 D DEB164602 D DE B164602D DE B0164602 D DEB0164602 D DE B0164602D DE 635561 C DE635561 C DE 635561C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drying
under pressure
heating plates
corrugated
plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB164602D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bruening & Sohn A G G
Original Assignee
Bruening & Sohn A G G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bruening & Sohn A G G filed Critical Bruening & Sohn A G G
Priority to DEB164602D priority Critical patent/DE635561C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE635561C publication Critical patent/DE635561C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B7/00Drying solid materials or objects by processes using a combination of processes not covered by a single one of groups F26B3/00 and F26B5/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zum Trocknen von Furnieren unter Druck Das Trocknen von Furnieren- erfolgte bisher entweder durch Einwirkung von Luft oder in sogenannben Atmungspressen. Bei den Atmungspressen wird das feuchte Furnierblatt zwischen beheizte Preßplatten gelegt. Dabei ist es @erforderlich, die Heizplatten von Zeit zu Zeit abzuheben, um der Schrumpfung des Holzes Rechnung zu tragen und zu verhindern, daß das Furnier sich spaltet und rissig wird. Damit während des Trocknens die Platten nicht durch den Dampfüberdruck abgehoben werden oder der Abzug des Dampfes verhindert wird, sind in den Platten in Abständen Kanäle oder Rillen vorgesehen, durch welche ein Teil der sich entwickelnden Dämpfe .auch bei Berührung mit den Platten abziehen kann: Die Struktur der Furniere bleibt hierbei im großen und ganzen unverändert. Sie haben wohl einen wesentlichen Teil ihres Wassergehaltes abgegeben, die Zellen können aber aus der Luft auch nach der Trocknung wieder Wasser aufnehmen und wieder aufquellen. Sie können daher anderseits infolge äußerer Wärmeeinflüsse nach dem Trocknen .auch wieder Wasser abgeben. Die Formveränderungen durch Schwinden und Quellen verursachen das Lösen, Sich-Werfen und Blasenbildung.
  • Die Erfindung will den Zustand der Furniere durch einen Streckvorgang während des Trocknens verändern. Hierzu werden die Furniere auf beiden Seiten durch gewellte oder profilierte Heizplatten oder durch Einlage gewellter oder profilierter Bleche zwisehen den Heizplatten .an den Berührungsstellen Punkt- :oder linienartig festgehalten, so daß eine Sehwindung während des Trokkenvorganges verhindert wird. Die Furniere werden also in dieser ausgestreckten oder gedehnten Lage eingespannt und festgehalten und kehren nach der Trocknung nicht mehr in ihre ursprüngliche Form zurück. Dieses Ausdehnen und Strecken der Furniere verhindert infolge Zerstörung der Zellenstruktur des Holzes seine spätere Aufnahme von Luftfeuchtigkeit :oder seine Abgabe von Feuchtigkeit bzw. Schrumpfung und die daraus sich ergebenden Nachteile.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der zur Ausführung des Verfahrens dienenden Vorrichtungen veranschaulicht und zeigt Fig. t in schematischer schaubildlicher Dar-Stellung zwei heizbare, mit Riffelungen .eingerichtete Preßplatteneiner - sonst bekannten Presse und das zwischen diesen liegende zu trocknende Furnier.
  • Fig. 2 ist eine Stirnansicht der in 'Arbeits-Stellung befindlichen Heizplatten mit dem eingelegten Furnier.
  • Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, -bei welcher die Riffelungen nicht an den Preßplatten angebracht sind, sondern besondere Riffelflächen verwendet werden.
  • Fig. q: bis 6 veranschaulichen verschiedene Ausführungsformen der Riffelung.
  • Der Erfindung gemäß sollen :die nassen Fürniere f während des Preßvorganges zwischer gewellte oder profilierte Heizplatten gelegt werden, die von beiden Seiten auf das
    Furnier. einwirken. Die Profilierung kann urxK4
    mittelbar an den beheizten Pießplatten ango#5
    bracht nein, der es können profilierte B@*«@
    zwischen Furnier und Heizplatten @cingele
    werden.
    In Fig.. i ist die obere Pneßplatbe a an der Unterseite mit Profilierungen bzw. Rillen c eingerichtet; die hier aufgeschnittene hohle; z. h. mit überhitztem Dampf beheizte untere Platte b trägt die Profilierung an der Oberseite. Zwischen beiden liegt das nasse Furnier/. Der, sich in der Stellung der PreBplatten gemäß Fig.2 entwickelnde Dampfschwaden kann in bekannter Weise durch die Riffelung c abziehen, oder @er kann durch ein Gebläse oder eine Saugvorrichtung; die nicht dargestellt ist, abgeführt- werden.
  • Es können auch, wie in Fig.3 gezeigt, Riffelbleche g und h zwischen die Heizplatten a und b und das Furnier f gelegt und mit diesen zusammen in der-: oben beschriebenen Weise zusammengepreßt benutzt werden. Die Rifkelüngen selbst können ganz verschieden ausgeführt werden, z. B: wie in Fig. q. bis 6
    ,veranschaul:@cht. Insbesondere können die Pro-
    li;erungen in der Längsrichtung unterbrochen
    dein (Fig. ¢).
    z--Durch Einstellen eines bestimmten Flä-
    ' chendruckes kann man während des Trokkenvorganges dem Schwinden und Verziehen des Hülzesentgegenwirken und dabei eine gleichmäßige und wirksame Trocknung erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Trocknen von Fürnieren unter Druck zwischen mit Dampfabzugskanälen versehenen Heizplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die. Furniere auf beiden Seiten durch. gewellte oder profilierte Heizplatten oder durch Einlage gewellter oder profilierter Bleche zwischen --den Heizplatten an den Berührungsstellen punkt- oder linienartig festgehalten werden, um eine Schwindung während des Trockenvorganges zu verhindern.
DEB164602D 1934-03-10 1934-03-10 Verfahren zum Trocknen von Furnieren unter Druck Expired DE635561C (de)

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Publications (1)

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DE635561C true DE635561C (de) 1936-09-19

Family

ID=7005245

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