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DE6349C - Sicherheits-Oelspritze - Google Patents

Sicherheits-Oelspritze

Info

Publication number
DE6349C
DE6349C DENDAT6349D DE6349DA DE6349C DE 6349 C DE6349 C DE 6349C DE NDAT6349 D DENDAT6349 D DE NDAT6349D DE 6349D A DE6349D A DE 6349DA DE 6349 C DE6349 C DE 6349C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pointer
wheel
wheels
pin
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT6349D
Other languages
English (en)
Original Assignee
K. HOFFMANN, Techniker, in Aue i. S
Publication of DE6349C publication Critical patent/DE6349C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N3/00Devices for supplying lubricant by manual action
    • F16N3/02Devices for supplying lubricant by manual action delivering oil
    • F16N3/04Oil cans; Oil syringes
    • F16N3/08Oil cans; Oil syringes incorporating a piston-pump

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

1879.
JV° 9349 -
Klasse 83.
A. LANGE & SÖHNE in GLASHÜTTE (Sachsen).
Vorrichtung an Taschenuhren, um zu erkennen, ob die Uhr aufgezogen oder abgelaufen, bezw. wie lange dieselbe noch bis zum völligen Ablauf zu gehen hat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Mai 1879 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein sogen. Auf- und Abwerk bei Taschenuhren, d. i. auf einen Mechanismus, welcher vermittelst eines Zeigers auf dem Zifferblatt anzeigt, ob die Uhr aufgezogen oder abgelaufen ist, beziehentlich, wie lange dieselbe noch bis zum völligen Ablauf zu gehen hat.
Die beiliegende Zeichnung stellt dieses Werk in Fig. ι von der Zifferblattseite der Uhr aus gesehen dar; Fig. 2 ist ein Verticalschnitt nach Linie x-x, und Fig. 3 zeigt die Räder ab c de in anderer Stellung. Das Zifferblatt und alle nicht zur Sache gehörenden Theile der Uhr sind fortgelassen, und sämmtliche Räder nur durch ihre Theilkreise angegeben worden.
ζ ist der Zeiger, welcher anzeigt, wie weit die Uhr abgelaufen ist. Dieser durchläuft während des etwa dreifsigstündigen Ganges der Uhr in der Richtung von Pfeil 2 einen Bogen von etwa 300°, wogegen er beim Aufziehen in un> gekehrter Richtung, d. i. nach Pfeil 1, auf seinen Nullpunkt zurückgeführt wird.
Die Aufgabe, welche durch die gegenwärtige Erfindung gelöst ist, besteht darin, zwei verschiedene Bewegungen auf den Zeiger ζ zu übertragen, ohne dafs die eine die andere stört. Einerseits ist der Zeiger ζ durch den Federhausstift zu bewegen, andererseits durch das Federhaus selbst; ersteres während des Aufziehens, letzteres während des Ganges der Uhr.
Auf dem Federhausstift / dreht sich lose das Zahnrad a. c ist ein Trieb, welcher auf den Zapfen p des Stiftes / fest aufgesetzt ist und in das Rad b des Vorgeleges b d eingreift. Letzteres dreht sich lose auf einem in das Rad a geschraubten Zapfen o. Der Trieb d greift in das Rad e, welches sich lose auf der Hülse des Triebes c dreht und den Zeiger ζ trägt.
Dieser Mechanismus dient zur Uebertragung der Bewegung des Federhausstiftes auf den Zeiger ζ während des Aufziehens der Uhr. Mit dem Stift / dreht sich der Trieb c beim Aufziehen in der Richtung von Pfeil 3, und überträgt die Bewegung auf b d nach Pfeil 4; mithin dreht sich e mit ζ nach Pfeil 1 und führt ζ auf den Nullpunkt seiner Scala. Während der kurzen Zeitdauer des Aufziehens kann a und ebenso der Stift ο als stillstehend angesehen werden.
Um die Bewegung des Federhauses auf den Zeiger zu übertragen, ist auf die Axe des Minutenrades m, welche von der auf Trieb η wirkenden Verzahnung k des Federhauses i bewegt wird, der Trieb / fest aufgesteckt. Dieser greift in das Rad g, und dessen zugehöriger Trieb h in das Rad α. Die Drehung des Federhauses nach Pfeil 3 bewirkt die Rotation des Triebes / nach Pfeil 5, die von g und h nach Pfeil 6, und endlich die von α nach Pfeil 7. Da der Federhausstift mit Trieb c (aufser der Zeitperiode des Aufziehens) stillsteht, so mufs, da Stift 0 mit Rad α im Kreise herumgeführt wird, das Rad b auf dem Trieb c rollen. Die Bewegung eines jeden Punktes des Umfanges von dem mit b fest verbundenen Triebe d setzt sich also zusammen aus einer Kreisbewegung um p als dem Mittelpunkt von α und einer Drehung um 0. Diese beiden Bewegungen sind entgegengesetzt gerichtet, mithin wird der Umfang des Rades e mit der Differenz beider Geschwindigkeiten bewegt. Die aus der Drehung um ρ hervorgehende Geschwindigkeit des Berührungspunktes von d und e ist bei dem gewählten Verhältnifs der Räder gröfser als die aus der Drehbewegung um ο hervorgehende; demnach wird das Rad e und der Zeiger ζ in der Richtung des Pfeiles 2 gedreht.
Die Verhältnisse der Räder b, c, d und e sind so gewählt, dafs der Zeiger s die verlangte Drehung um 300° ausgeführt, wenn der Federhausstift, wie dies zum vollständigen Aufziehen der Uhr erforderlich ist, etwa viermal herumgedreht wird. Die Dimensionen der übrigen Räder ergeben sich alsdann aus der Beziehung zwischen der Umdrehungsgeschwindigkeit der Axe des .Minutenrades und der des Zeigers unter Berücksichtigung der gegebenen relativen Dimensionen der Räder b, c, d und e.
Für eine Uhr, welche erst nach einem längeren Zeitraum, also etwa einmal in der Woche, aufgezogen werden soll, mufs das Verhältnifs der Uebersetzung vom Trieb / zum Rade α ein anderes sein, und macht sich für solchen Fall die Einschaltung eines zweiten. Räderpaares aufser dem einen g h nothwendig.
Um die Beziehung zwischen den Bewegungen von α und ζ noch klarer zu machen, ist in Fig. 3 angenommen, α habe sich mit b und d um 90 ° (gegen Fig. 1) gedreht, und die letzteren beiden Räder seien in die Stellung bl und dl gekommen. Der Berührungspunkt q des Rades b mit Trieb c in Fig. 1 ist alsdann durch Rollen von b auf c nach q ' gekommen. Dieselbe Winkelbewegung um ο hat aber auch d gemacht und dabei das Rad e um den Winkel α rückwärts bewegt. Die totale Drehung von e und die des Zeigers 2 beträgt mithin 90 °—a; letzterer hat alsdann die Stellung 21.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einer Taschenuhr die Uebertragung der Bewegung des Federhausstiftes / mittelst der Räder c, b, d und e auf den Zeiger ζ und die des Federhauses durch die Räder n, f, g, h, a, b, c, d und e auf denselben Zeiger ζ in umgekehrter Richtung; im wesentlichen wie beschrieben und zu dem angegebenen Zweck.
    Hierzu ι Blatt Zeichnung-en.
DENDAT6349D Sicherheits-Oelspritze Active DE6349C (de)

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DE6349C true DE6349C (de)

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