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DE634800C - Doppelreihiges Magazin fuer Randpatronen mit einer Vorrichtung zur Verhinderung des Verfangens der Patronenraender hintereinander - Google Patents

Doppelreihiges Magazin fuer Randpatronen mit einer Vorrichtung zur Verhinderung des Verfangens der Patronenraender hintereinander

Info

Publication number
DE634800C
DE634800C DEW92456D DEW0092456D DE634800C DE 634800 C DE634800 C DE 634800C DE W92456 D DEW92456 D DE W92456D DE W0092456 D DEW0092456 D DE W0092456D DE 634800 C DE634800 C DE 634800C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magazine
cartridges
cartridge
row
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW92456D
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Rakula
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WAFFENFABRIK SOLOTHURN AKT GES
Original Assignee
WAFFENFABRIK SOLOTHURN AKT GES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WAFFENFABRIK SOLOTHURN AKT GES filed Critical WAFFENFABRIK SOLOTHURN AKT GES
Priority to DEW92456D priority Critical patent/DE634800C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE634800C publication Critical patent/DE634800C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/65Box magazines having a cartridge follower
    • F41A9/69Box magazines having a cartridge follower characterised by multiple-row or zigzag arrangement of cartridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Doppelreihiges- Magazin für Randpatronen mit einer Vorrichtung zur Verhinderung des Verfangens der Patronenränder hintereinander Gewehrmagazine, die Randpatronen versetzt zueinander in Doppelreihen aufzunehmen haben, erfordern besondere Vorkehrungen, um ein Verfangen der Patronenränder hintereinander beim Ausschieben der Patronen aus dem Magazin zu verhindern.
  • Ein bekannter Vorschlag, die ordnungsmäßige Lage der Patronenbodenränder schon im Wege der Auffüllung des Magazins dadurch zu erzielen, daß mit Hilfe einer teilweisen Abdeckung der Ausschuböffnung die Patronen nur unter axialem Zurückschieben durch die Magazinmündung eingebracht werden können und auf diese Weise von vornherein richtig zu liegen kommen, scheidet für jene Magazine aus, die ein schnelles Wiederaufladen mittels Patronenpaketen durch eine seitlich geschaffene Magazinöffnung hindurch vorsehen. Andererseits geben bekannte Hemmglieder, die in Gestalt beweglicher oder fester Innenvorsprünge den Bodenteil der in der Magazinmündung jeweils an zweiter Stelle liegenden Patrone entgegen ihrem Vorrücken vorübergehend niederhalten, öfters Anlaß zu Verklemmungen der Patronen und des federbelasteten Zubringers, wodurch Zuführungsstörungen hervorgerufen werden.
  • Demgegenüber wird gemäß der Erfindung der unbehinderte axiale Vorbeigang des Patronenrandes einer vorderen Patrone am Rande der anliegenden folgenden Patrone durch Steuermittel im Magazinmundstück sichergestellt, die einerseits aus einer seitlichen Erweiterung des Mundstücks an der hinteren Stelle für die Patronenböden, andererseits aus einer Verengung des Mundstücks an der vorderen Stelle für die Patronenspitzen bestehen. Dadurch werden die nach der Magazinmün,dung hin vorrückenden Patronen beim Durchgang durch die Verengung mit ihren Spitzenteilen in Richtung zur Magazinmittelebene zusammengedrängt und spreizen dabei in der hinteren Erweiterung unter Schwenken um die gegenseitigen Berührungspunkte ihrer Mittelteile mit ihrem Bodenrand aus dem Randbereich der folgenden anliegenden Patrone der benachbarten Patronenreihe heraus. Infolge des Zusammendrängens der Spitzenteile zweier benachbarter Patronen klettert zugleich die vordere Patrone an der nächsten aus der anderen Reihe etwas hoch und gerät dadurch mit ihrem Rand auch aus dein Randbereich der bisher anliegenden nächsttieferen Patrone der eigenen, Patronenreihe.
  • Es sind bereits Magazine bekanntgeworden, die mit Verengungen und Ausbeulungen am Mundstück versehen sind, um ein ordnungsgemäßes Aufsteigen der Patronen der, einzelnen Reihen in die Ausschublage zu ex möglichen und Klemmungen während d&k,-Hochbeförderns zu vermeiden. Jedoch bildedabei die Erweiterungen keine Mittel, die ein Spreizen der Patronenböden bewirken und eine Randverfangung verhindern könnten.
  • Weiterhin sind Magazine vorgeschlagen worden, die Verengungen am Mundstück zum Zweck der Einwärtsbewegung der Patronen besitzen. Diese Verengungen dienen dazu, die Patronen aus einer zweireihigen Stapelung im Magazin beim Vorrücken zur Mündung in eine einreihige Ordnung zu überführen und durch die von der Durchgangsverengung für die Patronenspitzen erzielte Überkreuz- und Punktabrollung -der drei bis vier vorletzten Patronen die oberste Patrone mit ihrem Bodenteil anzuheben, um so vom Verschluß stets%icher erfaßt und in den Lauf eingeführt zu werden.
  • Die im Gegensatz dazu erfindungsgemäß durch seitliches Ausschwingen der Patronenböden erzielte Freimachung etwa hintereinander verfangener Patronenränder kann noch zu einer Einrichtung für vollständiges selbsttätiges Ordnen der Patronen in eine ausschubgerechte Lage vervollständigt werden. Dazu läßt man die Magazinschmalseiten im Mundstück in einer an sich für das Ordnen der Patronenränder beim Aufladen der Patronen von der Magazinmündung her bekannten,-schnabelartig nach vorn gerichteten Abbiegung enden. Die Schrägfläche der hinteren Schmalseite sorgt dann dafür, daß die an ihr mit den Böden entlang vorrückenden Patronen bis zum Hinweggleiten ihres Randes über die Ränder anliegender folgender Patronen axial nach vorn geschoben werden. So erhält man eine ordnungsmäßige Staffelung der Randlage der vordersten Patronen in der Magazinmündung, unabhängig -davon; ob die Patronen in einer tieferen Läge im Magazin schon ihre richtige Längslage eingenommen hatten oder hintereinander verfangen waren. Die Einrichtung arbeitet zudem unabhängig von der jeweiligen Art des Einbringens der Patronen, sei es, daß diese einzeln oder aus Ladestreifen durch die Magazinmündung hineingedrückt oder in einer Packung oder lose durch eine seitliche Magazinöffnung eingelegt wurden.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines Magazins nach der Erfindung für Randpatronen in Doppelreihe ist auf den Zeichnungen veranschaulicht.
  • Fig. i ist ein Längsschnitt durch ein- in der Zubringestellung an einer Waffe angeordnetes Magazin gemäß der Erfindung, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i, Fig. 3 ein Querschnitt durch das Magazin in._ der Schnittebene C-D der FinG. i, ''--:`fiF.ig. ¢ ein Querschnitt nach der Schnittlinie _'@@.-F der Fig. i und " -Fig. 5 ein Längsschnitt durch das Magazinmundstück.
  • Fig. 6 und 7 sind Teilschnitte nach den Schnittlinien G-H bzw. 7-K der Fig. 5.
  • Das Magazin a, ein Segmentmagazin, ruht mit seinem Mundstück im Magazinlager b der Waffe und wird in diesem durch eine Wulst c und eine Nase d festgehalten. Es sei nun angenommen, das Magazin könne außer von der Mündung her auch mittels einer Patronenpackung seitlich aufgeladen werden, wozu beispielsweise die obere Magazinbreitseite als Klappdeckel ausgebildet sei. Dann ergibt sich im Falle des letzterwähnten Ladeverfahrens für den mittleren Magazinteil beispielsweise die in Fig. i, 2 und 4 dargestellte Patronenlage. Es liegen danach die Patronen der linken Reihe (Fig. 2). mit ihren Rändern hinter denen der rechten Reihe, während innerhalb jeder Reihe die Randteile ausgerichtet aufeinander ruhen. Also hat beim gezeichneten Ausführungsbeispiel die neue Ordnungsvorrichtung lediglich dafür zu sorgen, daß die Patronen der linken Reihe nach ihrem Vorrücken an die erste Stelle im Magazin mit ihren vorher verfangenen Rändern vor den der jeweils zweitvorderen Patrone, der erstenPatrone der rechtenReihe, gelangt sind. Die Einrichtung würde aber erforderlichenfalls auch innerhalb jeder der beiden Patronenreihen ordnend wirken.
  • Die im Magazin befindlichen Patronen werden unter dem Druck des federbelasteten Zubringers e gegen die Magazinhaltelippen a1 vorgeschoben und bei dem Durchlaufen einer bestimmten Strecke ihrer Bewegungsbahn so geordnet, daß der Rand einer Patrone in axialer Richtung zwangsläufig immer vor den der nächstfolgenden tieferen gelangt. Hierzu besitzt das Magazinmundstück eine Querschnittserweiterung a., die in Richtung der Fortschaltbewegung des Patronenstapels zweckmäßig in zwei- bis dreifacher Patronenstärke vom Rand der Mündung entfernt beginnt und sich längs der Patronen von der hinteren Magazinschmalseite aus bis etwa zur Mitte der Magazinbreitseiten erstreckt. Die Verbreiterung ist durch entsprechendes Ausbiegen der Magazinwandteile gewonnen (Fig. 2 bis 6). Außerdem ist an der Stelle der Patronengpitzen im Magazinmundstück durch Einbeulungen a.3 (Fig. 3, 5 und 7) eine Verengung erzielt. Zweckmäßig läßt man diese Änderungen im Durchtrittsquerschnitt des Magazines bis zur Magazinmündung hin durchlaufen. Ferner sind die Endteile a4, a5 der Magazinschmalseiten schnabelartig nach vorn abgebogen, so daß die schräge Hinterwand a5 eine vorwärts schieb ende Führung für die schon in die Erweiterung a., gelangten Patronenböden bildet. Die Vorderschräge a, gibt den Patronen den erforderlichen Raum nach vorn.
  • Die durch eine solche Formgebung des Patronendurchtritts im Magazin erreichte selbsttätige Staffelung der Patronenränder geht in der nachstehenden Weise vor sich.
  • Bei dem fortschreitenden Vorrücken des Patronenstapels durch den Druck des Zubringers gegen die Haltelippen a, zufolge Entnahme der jeweils vordersten Patrone durch das Verschlußstück der Waffe gelangen die Bodenränder der Patronen nacheinander in die durch die Ausbeulung der Breitseitenwandungen gebildete Durchtrittserweiterung a2. Auch treffen die Patronenspitzen auf die Verengung a3. Die Patronen können jetzt nur dann weiterwandern, wenn ihre Spitzen gegen die Magazinmittelebene hin ausweichen. Das geschieht, und die Patrone tritt dabei unter Schwenken um die Berührungsstelle ihres Mittelteils mit den anliegenden Patronen der benachbarten Patronenreihe mit ihrem Bodenteil in die Erweiterung a2 heraus, so daß sich, wie Fig.2 für die drei obersten Patronen erkennen läßt, deren Ränder nicht mehr überdecken. Beim Vorrücken des Patronenstapels wird ferner jeder an der hinteren Schrägfläche a5 ankommenden Patrone eine zusätzliche axiale Bewegung nach vorn erteilt, die ihren womöglich hinter dem Bodenrand der beiden nachfolgenden tieferen Patronen gelegenen Rand vorbringt. Ein axiales Mitwandern der letzteren durch Reibungsschluß ist dabei ausgeschlossen, indem sie vorn durch die Knickstelle des vorgebogenen Schmalseitenteiles a, aufgehalten werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Doppelreihiges Magazin für Randpatronen mit einer Vorrichtung zur Verhinderung des Verfangens der Patronenränder hintereinander, dadurch gekennzeichnet; daß das N#Iagazinmundstück an der hinteren Stelle (a2) für die Patronenbodenteile seitlich erweitert, an derjenigen (a3) für die Patronenspitzen aber verengt ist, so daß die Spitzenteile der durch diese Stelle hindurch nach der Magazinmündung hin vorrückenden Patronen in Richtung auf die Magazinmittelebene einwärts gedrängt werden und dabei die Patronen unter Schwenken um die gegenseitigen Berührungspunkte ihrer Mittelteile mit ihrem Bodenrand aus dem Randbereich der folgenden anliegenden Patronen heraustreten lassen.
  2. 2. Magazin nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerglieder (a.2, a3) des Magazinmundstückes für das seitliche Herausschwenken der Patronenbodenteile etwa in dreifacher Patronenstärke vom Rand der Magazinmündung entfernt beginnen.
  3. 3. Magazin nach den Ansprüchen i und z, dadurch ,gekennzeichnet, daß die Magazinschmalseiten im Mundstück derart in einer in bekannter Weise schnabelartig nach vorn gerichteten Abbiegung (a4, a5) enden, daß die Schrägfläche (a5) der hinteren Schmalseiten die an ihr mit den Böden entlang vorrückenden Patronen bis zum Hinweggleiten ihres Randes über die Ränder der anliegenden folgenden Patronen axial nach vorn verschiebt und so zusammen mit den die Patronenböden seitlich herausschwenkenden Steuergliedern (a2, a3) eine Vorrichtung zum selbsttätigen Ordnen der Patronen in eine ausschubgerechte Lage bildet.
DEW92456D 1933-08-17 1933-08-18 Doppelreihiges Magazin fuer Randpatronen mit einer Vorrichtung zur Verhinderung des Verfangens der Patronenraender hintereinander Expired DE634800C (de)

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DE411001X 1933-08-17
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DE634800C true DE634800C (de) 1936-09-04

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ID=25902286

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DEW92456D Expired DE634800C (de) 1933-08-17 1933-08-18 Doppelreihiges Magazin fuer Randpatronen mit einer Vorrichtung zur Verhinderung des Verfangens der Patronenraender hintereinander

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1982003910A1 (fr) * 1981-04-30 1982-11-11 Gaston Glock Pistolet

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1982003910A1 (fr) * 1981-04-30 1982-11-11 Gaston Glock Pistolet
US4539889A (en) * 1981-04-30 1985-09-10 Gaston Glock Automatic pistol with counteracting spring control mechanism

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