[go: up one dir, main page]

DE63471C - Antriebsvorrichtung für Fahrzeuge - Google Patents

Antriebsvorrichtung für Fahrzeuge

Info

Publication number
DE63471C
DE63471C DENDAT63471D DE63471DA DE63471C DE 63471 C DE63471 C DE 63471C DE NDAT63471 D DENDAT63471 D DE NDAT63471D DE 63471D A DE63471D A DE 63471DA DE 63471 C DE63471 C DE 63471C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
vehicles
teeth
driving device
seat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT63471D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. Ritter VON SzÄBEL, k. k. österr. Seeofficier a. D., in Wien, Beethovengasse 10
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE63471C publication Critical patent/DE63471C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M11/00Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Ausnutzung der durch Arme und Beine des Menschen ausgeübten Kraft behufs Vorwärtsbewegung eines belasteten oder unbelasteten Fuhrwerkes oder Fahrzeuges.
Die Fig. 1, 2 und 3 der Zeichnung stellen Seitenansicht, Endansicht und Grundrifs des Fahrzeuges dar.
Auf der Platte α des Fahrzeuges sind zu beiden Seiten des letzteren in passenden Stützen b b1 Robert'sche Dreieckslenker angeordnet, die aus den beiden Lenkern cc1 und aus dem zwischen diesen Lenkern angeordneten, mit ihnen gelenkig verbundenen Theil d bestehen; die nach dem Boden zu gerichtete Stange dl dieses Theiles d trägt an ihrem unteren Ende eine bürstenartige Abstofsvorrichtung e. Die Stange d1 wird am besten aus zwei durch eine Kuppelmuffe etc. verbundenen Theilen hergestellt, um dieselbe je nach der Fahrt auf weichem oder hartem Boden verlängern oder verkürzen zu können; diese gekuppelte Stange d1 geht durch einen Schlitz der Wagenplatte a hindurch, in dem sie sich in der Fahrrichtung frei bewegen kann; durch jeden Schlitz tritt eines der Wagenräder nach oben durch. Die Robert'sehen Lenker zu beiden Seiten der Wagenplatte sind durch die beiden Querstangen d2 und d3 und durch die Handstange d* mit einander verbunden.
Zwischen den hinteren Stützen b1 ist ein Sitz f auf Rollen angebracht, der, wie die Sitze in Rennböten, durch die Bewegung des Fahrenden hin- und hergleiten kann.
Zwischen den vorderen Stützen b ist in einer Aussparung der Wagenplatte ein um den Bolzen g drehbares Fufsbrett h angebracht.
Mit der Wagenplatte ist das Vordergestell verbunden, dessen Achse mit den Rädern h1 um den Bolzen i drehbar ist. Die Vorderachse trägt die Steuerscheibe k, die mit dem Fufsbrett h durch gekreuzte Ketten verbunden ist. Die Drehung des Fufsbrettes um den Bolzen g hat also die entgegengesetzte Drehung des Vordergestelles um den Bolzen i zur Folge, wodurch die Steuerung des Fahrzeuges hinsichtlich der Richtung erfolgt.
Die Wagenplatte α kann zur Beförderung von Personen, aufserdem mit Sitzen oder zur Aufnahme von Waaren aller Art mit zweckentsprechenden Einrichtungen, wie Geländer etc., versehen sein.
Der als bürstenartige Abstofsvorrichtung e bezeichnete Theil ist in den Fig. 4, 5 und 6 in Seitenansicht, Endansicht und Kopfansicht in gröfserem Mafsstabe dargestellt, und besteht dieser Theil aus zwei Wangen e1 e2, die mit der Stange d1 des Robert'sehen Lenkers drehbar verbunden sind. Zwischen diesen Wangen sind die Zähne e3 drehbar aufgehängt, deren Beweglichkeit nach beiden Richtungen durch Einbiegungen in der oberen Zahnfläche und durch die Wangen verbindende Bolzen e4, gegen welche sich die Einbiegungen anlegen, begrenzt ist. Durch diese Zahnanordnung können die Zähne bei der Vorwärtsbewegung der Abstofsvorrichtung spielend gleiten, während sie beim Eingreifen der Vorrichtung in
den Boden starr stehen. Zerbrochene Zähne können leicht ausgewechselt werden. An dem der Fahrrichtung zugelegenen Ende kann eine kleine Rolle e5 angebracht sein, um ein Einstofsen dieses Endes in lockeren Erdboden zu vermeiden.
Die Fig. 7, 8 und 9 zeigen das Fahrzeug besetzt und beladen. Der Fahrende nimmt auf dem rollenden Sitz Platz und legt die Füfse in Stützen des Fufsbrettes ein, indem er gegen letzteres sich einstemmt.
Er ergreift die Handstange a?4 und bringt durch Vorbewegung seines Sitzes gleichzeitig den Lenker d mit der bürstenartigen Abstofsvorrichtung e nach vorn, wobei die Zähne der letzteren über den Erdboden gleiten (Fig. 8); legt sich nun der Fahrende unter Festhalten der Handstange cft nach rückwärts, wodurch er letztere an sich zieht, so greifen zunächst die Zähne der Abstofsvorrichtung in den Boden und das Fahrzeug wird nunmehr durch Einstemmen der Füfse des Fahrenden gegen das Fufsbrett und durch Rückwärtsbewegung seines Sitzes in der Fahrrichtung fortgestofsen, wodurch die Antriebstheile und der Fahrende mit seinem Sitz in die Stellung Fig. 9 gelangen. Durch Wiederholen des Vorwärtsbringens des Sitzes und der Vorrichtung e und Einstemmen der Füfse unter Festhaltung der Handstange bewegt sich das Fahrzeug in gröfserer Geschwindigkeit und mit geringerem Kraftaufwand, als dies bei Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges mit der Last durch Ziehen möglich ist.
Die Räder des Fahrzeuges können durch Schlittenkufen ersetzt werden, um das Fahrzeug durch die beschriebenen Mittel auf glatter Bahn gleitend fortzubewegen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Antriebvorrichtung für Fahrzeuge, gekennzeichnet durch eine oder mehrere mit beweglichen Zähnen e3 versehene und an einem oder mehreren Robert'schen Dreieckslenkern hängende Abstofsvorrichtungen, e, zum Zweck, durch Vor- und Rückwärtsbewegen der Dreieckslenker, wobei im letzteren Falle die Zähne Widerstand im Fufsboden finden, eine Fortbewegung des Fahrzeuges zu bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT63471D Antriebsvorrichtung für Fahrzeuge Expired DE63471C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE63471C true DE63471C (de) 1900-01-01

Family

ID=337395

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT63471D Expired DE63471C (de) Antriebsvorrichtung für Fahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE63471C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2116597A1 (de) Personenfahrzeug
DE7710787U1 (de) Sportwagen
AT518776A4 (de) Schlitten mit automatischer Sicherheitsbremse
DE63471C (de) Antriebsvorrichtung für Fahrzeuge
DE1580173A1 (de) Rodelschlitten
DE102011010909A1 (de) Bewegliche Beinablagen zum Auf- und Abständern oder zur Sitzabsenkung eines kurvenneigbaren Zwei- oder Dreirades
DE171405C (de)
DE617630C (de) Schlittenbremse
DE465070C (de) Fahrzeug mit Ladekuebel
DE26952C (de) Neuerungen an Velocipeden
DE217135C (de)
DE676694C (de) Schlitten
DE218939C (de)
DE1505824C3 (de) Lenkbarer Skischlitten
DE83865C (de)
DE94437C (de)
AT45862B (de) Lenkbarer Rodelschlitten.
DE54872C (de) Vom Fahrer fortzubewegender Schlitten mit festen Fahrkufen und drehbarer Lenkkufe
DE402929C (de) Schrittweise fortbewegbares, mechanisches Reittier
DE181436C (de)
DE405699C (de) Antrieb fuer Schlitten mit Rollsitz
DE13942C (de) Treibapparat für Velocipede
CH657585A5 (en) Vehicle with three wheels or runners
DE25075C (de) Neuerung an Velocipeden
DE830752C (de) Schlittenantrieb durch Staken von Hand