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DE634716C - Vorrichtung zum Entwaessern von Stoffmischungen mit einem in einem mit Stoff gefuellten Troge umlaufenden Siebzylinder - Google Patents

Vorrichtung zum Entwaessern von Stoffmischungen mit einem in einem mit Stoff gefuellten Troge umlaufenden Siebzylinder

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Publication number
DE634716C
DE634716C DEST52141D DEST052141D DE634716C DE 634716 C DE634716 C DE 634716C DE ST52141 D DEST52141 D DE ST52141D DE ST052141 D DEST052141 D DE ST052141D DE 634716 C DE634716 C DE 634716C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screen cylinder
trough
substances
cylinder
substance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST52141D
Other languages
English (en)
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Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE634716C publication Critical patent/DE634716C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F9/00Complete machines for making continuous webs of paper
    • D21F9/04Complete machines for making continuous webs of paper of the cylinder type

Landscapes

  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entwässern von Stoffmischungen mit einem in einem mit Stoff gefüllten Troge umlaufenden Siebzylinder Die Erfindung betrifft einen Entwässerer für Stoffmischungen, und zwar besonders Zellstoffmischungen und andere Faserstoffmischüngen. Bei solchen Entwässerern, .die mit einem Siebzylinder versehen sind, der in die Stoffmischung in einem Troge zum Teil eintauchend umlaufen soll, so daß ein Teil des Siebzylindermantels eine Wand eines von der Stoffmischung erfüllten, im übrigen vom Troge begrenzten Raumes bildet, und bei denen der Stoff sich auf dem Siebzylinder niederschlagen soll, während die Flüssigkeit oder das Wasser durch den Mantel des-Siebzylinders ins Innere desselben hindurchgehen und von dort aus weggeleitet werden soll, kann man mit den bisher bekannten Bauarten kaum Stoffmischungen mit höherer Stoffdichte als r bis 1,5 "/" verwenden, und zwar aus dem Grunde, weil die Reibung innerhalb der S toffmischung so groß ist, da.ß der auf den Siebzylinder abgelagerte Stoff ganz oder teilweise vom Siebzylinder losgerissen wird, wenn dieser Stoffbelag bei der Drehung des Zylinders aus der Stoffmischung im Troge heraufsteigt.
  • Bei der' Bleichung von Zellstoff verwendet man eine Stoffdichte von mindestens .4 bis 5 %, und bei dem: darauffolgenden Entwässern des Zellstoffes unter Wegwaschen der. Bleichlauge ist es natürlich am richtigsten, daß die Lauge soweit wie möglich ohne Verdünnung mit Wasser oder wenigstens mit möglichst geringer Verdünnung entfernt wird und daß die zurückbleibende Bleichlauge dann mit reinem Wasser verdrängt wird.
  • Der Zweck der Erfindung ist, teils die Entwässerung von Stoffmischungen bedeutend dickerer Konsistenz zu ermöglichen, als dies bisher möglich gewesen ist, ohne daß der auf dem Siebzylinder gebildete Stoffbelag von dem Siebzylinder losgerissen wird, wenn dieser Belag bei der Drehung des Zylinders aus der Stoffmischung im Troge herausgehoben wird, und teils eine Waschung des Stoffes nach dem Verdrängungsprinzip in einfacher und wirksamer Weise zu ermöglichen. Zu diesem Zwecke ist bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung in der an sich bei Stofffängern, d. h. Vorrichtungen zur Wiedergewinnung .des in den Abwässern der Papierfabriken u: dgl. enthaltenen kurzfaserigen Stoffes, bekannten Weise der von dem Siebzylindermantel und im übrigen vom Troge begrenzte Raum mittels einer oder mehrerer in mit der Längsrichtung, des Siebzylinders paralleler oder in der Hauptsache paralleler Richtung sich erstreckender und fast bis an die Siebzylinderoberfläche heranreichender Zwischenwände in zwei oder meh: '. rere Abteilungen geteilt, die durch spatferi-'' ähnliche Zwischenräume zwischen dem@-Z@'? lindermantel und der oder den Zwischenwä#°l@ den miteinander in Verbindung stehen. Wäh-rend aber bei dem bekannten Stoffänger vor dem Einlauf für die zu behandelnden Abwässer eine besondere Abteilung eingerichtet ist, in die Stoffmischung gewöhnlicher Konsistenz eingeleitet wird, um auf dem in den Trog hineintauchenden Teil der Siebzylinderoberfläche zuerst einen Belag aus relativ langfaserigem Stoff zu bilden, der dann, wenn er an der Zwischenwand vorbeigegangen ist, eine Filterschicht bildet, auf der die kurzen Fasern des Abwassers aufgefangen werden, -besteht die Erfindung darin, daß die in Stofflaufrichtung erste 'Abteilung mit dem Stoffeinlauf in Verbindung steht und die _ nachfolgende Abteilung oder Abteilungen mit Rohranschlüssen zum Zuführen von Wasser o. dgl. versehen sind. Da der Stoffbelag also in dem zweiten oder letzten Rauine aus praktisch reinem Wasser herausgehoben wird, so wird jede Gefahr eines Losreißens des Belages von dem Zylinder vermieden, und wenn es sich um Waschung des Stoffes handelt, so kann man .durch geeignete Bemessung der Wasserzufuhr in dem zweiten Raum die Waschung leicht so. ausführen, daß die im Stoffe vorhandene Lauge verdrängt wird, ohne in nennenswertem Grade mit Wasser verdünnt zu werden. Der Erfindung liegt also ein ganz anderer Gedanke zugrunde als der obengenannten bekannten Stoffängerkonstruktion, und die Erfindung verfolgt auch einen ganz anderen Zweck.
  • Es sind ferner auch Trommelzellenfilter v8rgeschlagen worden, bei denen eine Stoffmischung erst entwässert und. der sich bildende Stoffbelag danach gewaschen und schließlich die Stoffschicht von der Vorrichtung abgenommen wird. Bei diesen bekannten Trommelzellenfiltern erfolgt jedoch die Waschung des auf. dem Siebzylinder gebildeten Stoffbelages mit Hilfe von Spritzdüsen erst, nachdem der .Stoffbelag durch die Drehung des Siebzylinders aus dem Troge herausgehoben worden ist. Dieses Waschverfahren hat in der Praxis den großen Nachteil; .daß nur eine verhältnismäßig geringe Wassermenge auf den Stoffbelag gespritzt werden kann, da, wenn man mehr Wasser verwenden wollte, ein Teil des Stoffbelages von dem Siebzylinder weggespritzt werden und in den Trog zurückfallen würde. Ferner wird bei einer solchen Bespritzung des Stoffbelages oberhalb des Troges ein wirksamer Wasserdurchgang durch die Stoffschicht dadurch verhindert, d.aß außer Wasser auch Luft durch den Stoffbelag mitgerissen wird. Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt.
  • ;:,.;Auf den Zeichnungen sind einige Ausfüh-`ngsformen von Entwässerern gemäß der ,.£rfindung schematisch dargestellt. Fig. t zeigt einen Entwässerer mit einem in einem Troge umlaufenden Siebzylinder, bei de:n der Raum zwischen dem Zylinder und dem Troge in zwei Abteilungen geteilt ist. Fig.2 zeigt einen Entwässerer, bei dem der Raum zwischen dem Siebzylinder und dem Troge in drei Abteilungen geteilt ist. Fig. 3 zeigt eine Ausführungsforrn einer verstellbaren Zwischenwand. Fig. q. zeigt eine Zwischenwand; die aus einer verstellbaren Walze besteht. Fig. 5 zeigt eine "andere Ausführungsform mit zwei Abteilungen im Raume zwischen dem Siebzylinder und dem Troge, und Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform, bei der der Siebzylinder eine Wand des Stoffeinlaufkastens bildet, der durch eine Zwischenwand in zwei Abteilungen geteilt ist.
  • In Fig. i bezeichnet i den Siebzylinder, der beliebiger geeigneter Bauart sein kann und so angeordnet ist, daß er in die Stoffmischung im Troge 2 zum Teil eintaucht. Der Trog 2 ist mit dem Stoffeinlauf 3 versehen. Der Raum zwischen dem Zylinder i und dem Troge 2 ist mittels einer Zwischenwand oder Schiene q. in zwei Abteilungen 5 und 6 geteilt. Die dicke Stoffmischung strömt aus dein Einlauf 3 in die Abteilung 5, in der die hauptsächliche Ablagerung von Stoff auf den sich in der durch den Pfeil angegebenen Richtung drehenden Zylinder stattfindet. Zwischen dem Siebzylinder i und der Zwischenwand 4., die zu diesem Zwecke verstellbar sein kann, ist ein spaltenähnlicher Zwischenraum von solcher Größe vorhanden, daß der Stoffbelag auf dem Siebzylinder in die Abteilung 6 hineinkommen kann. In diese Abteilung wird durch Rohre 7 und 8 Wasser in solcher Menge eingeführt, daß diese Abteilung stets reines Wasser oder eine nur sehr dünne Stoffmischung enthält, die dadurch entsteht, daß ein kleiner Teil der Fasern sich von der äußersten Schicht des Stoffbelages auf dem Siebzylinder löst. Da die Stoffmischung in der Abteilung 5 dick ist, -so wird der Belag dort nicht von ganz gleichmäßiger Dicke. Diejenigen Fasern, welche sich in der Abteilung 6 von dem Stoffbelag lösen, folgen mit dem Wasser, das infolge des Umstandes, daß der Druck auf der Außenseite des Siebzylinders größer ist als auf, der Innenseite, in den Stoffbelag eindringt, und die Fasern lagern sich dort ab, wo das Wasser am leichtesten in den Stoffbelag eindringen kann, d. h. dort, wo der Belag am dünnsten ist. Gleichzeitig verdrängt dieses Wasser etwa im Stoffe vorhandene TT,auge, so daß der Stof von Lauge vollständig befreit wird. Der somit fertiggebildete Stoffbelag bewegt sich schließ= lich aus praktisch reinem Wasser heraus, wodurch jede Gefahr eines Abreißens des Belages vom Siebzylinder beseitigt ist. Zum Abnehmen des Stoffbelages vom Zylinder kann man beispielsweise eine Abnahmewalze g und eine Förderschnecke io verwenden.
  • Fig. 2 zeigt einen Entwässerer, bei dem der Raum zwischen dem Zylinder i und dem Troge 2 mittels Zwischenwände 4 und 12 in drei Abteilungen 5, 11 und 6 geteilt ist. In die Abteilung 5 wird die dicke Stoffmischung aus dem Stoffeinlauf 3 eingeführt, und in die Abteilung i i kann man durch das Rohr 7 Wasser mit irgendeinem Zusatz von Chemikalien einführen. Dieser Zusatz wird dann in der Abteilung 6 ausgewaschen, in die durch das Rohr 8 Wasser eingeführt wird. In die Abteilung i i kann man auch, wenn erwünscht. faserhaltiges Wasser einführen.
  • Fig. 3 zeigt eine Ausführung der Zwischen-,vand, bei der ein Teil 13 an der Wand des Troges 2 befestigt ist, während am Teile 1 3 eine Schiene 14 verschiebbar angebracht ist, derart, daß sie mittels der Schraube 15 in Richtung gegen und von dem Siebzylinder i verstellt werden kann.
  • Gemäß Fig. 4. besteht die Zwischenwand aus einer Walze 16, die im Tröge 2 drehbar gelagert ist und außerdem mittels einer geeigneten Vorrichtung in Richtung gegen und von dem Siebzylinder i verschoben werden kann. In diesem Falle kann der Wassereinlauf 7 zweckmäßig hinter der Walze 16 angeordnet werden. .
  • Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei der der Siebzylinder i in entgegengesetzter Richtung zu der bei den oben beschriebenen Ausführungsformen, d. h. in Richtung gegen den Stoffeinlauf 3 zum Troge 2 umläuft. Die Zwischenwand 17 erstreckt sich in diesem Falle zwischen dem Si.ebzvlinder und dem Stoffeinlauf von der Oberkante des Troges bis zu einem geeigneten Punkte am Umfange des Zylinders. Diese Auführungsform kann zweckmäßig Verwendung finden, wenn die eingeführte Stofffriischung verhältnismäßig dünn ist.
  • Fig. 6 zeigt eine Aüsfiihrungsförni, bei der d,.s obere, aufwärts laufende Viertel des Siebzvlinders i in bekannter Weise die eine Wand des Einlaufkastens 3 bildet. Durch die Zwischenwand 18 wird der Einlaufkasten in zwei Abteilungen geteilt, und in die hintere Abteilung, in der Drehrichtung gesehen, wird Wasser durch das Rohr i9 eingeführt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Entwässern -von Stoffmischungen mit einem in einem mit Stoff gefüllten Troge umlaufenden Siebzylinder, bei der der vom Siebzylindermantel und vom Troge begrenzte Raum mittels einer oder mehrerer in mit der Längsrichtung des Siebzylinders paralleler oder in der Hauptsache paralleler Richtung sich erstreckenden und fast bis an die Siebzylinderoberfläche heranreichenden Zwischenwände in zwei oder mehrere Abteilungen geteilt ist, die durch spaltenähnliche Zwischenräume zwischen dem Zylindermantel und der oder den Zwischenwänden- miteinander in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die in Stofflaufrichtung erste Abteilung (5) mit dem Stoffeinlauf (3) in Verbindung steht und die nachfolgende Abteilung (6) oder Abteilungen (i 1, 6) mit Rohranschlüssen (8 oder. 8 und 7) zum Zuführen von Wasser o. dgl. versehen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwand oder Zwischenwände (q., 12) radial gegenüber dem Siebzylinder (i) verstellbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwand oder die Zwischenwände aus im Troge (2) gelagerten,, radial gegenüber dem Siebzylinder (i) verstellbaren Walzen (16) bestehen.
DEST52141D 1934-04-05 1934-04-27 Vorrichtung zum Entwaessern von Stoffmischungen mit einem in einem mit Stoff gefuellten Troge umlaufenden Siebzylinder Expired DE634716C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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SE634716X 1934-04-05

Publications (1)

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DE634716C true DE634716C (de) 1936-09-02

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ID=20313625

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST52141D Expired DE634716C (de) 1934-04-05 1934-04-27 Vorrichtung zum Entwaessern von Stoffmischungen mit einem in einem mit Stoff gefuellten Troge umlaufenden Siebzylinder

Country Status (1)

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DE (1) DE634716C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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