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DE634456C - Selbstverkaeufer - Google Patents

Selbstverkaeufer

Info

Publication number
DE634456C
DE634456C DEJ52975D DEJ0052975D DE634456C DE 634456 C DE634456 C DE 634456C DE J52975 D DEJ52975 D DE J52975D DE J0052975 D DEJ0052975 D DE J0052975D DE 634456 C DE634456 C DE 634456C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coin
electromagnet
self
seller
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ52975D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALEXANDER SCHOCH
Original Assignee
ALEXANDER SCHOCH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALEXANDER SCHOCH filed Critical ALEXANDER SCHOCH
Application granted granted Critical
Publication of DE634456C publication Critical patent/DE634456C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F9/00Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus
    • G07F9/04Means for returning surplus or unused coins

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

Selbstverkäufer
Die Erfindung bezieht sich auf einen Selbstverkäufer für Waren, bei welchem die Münze durch einen Elektromagneten nach Entnahme des letzten Gegenstandes aus dem Apparat 5 oder bei etwaigen Störungen oder infolge anderer Vorgänge in eine Zurücknahmelage geleitet wird.
Bei bekannten Selbstverkäufern mit Stromkontakt treten oft Versager ein, da die längere Zeit voneinander getrennten Kontakte durch. Witterungsverhältnisse ihre Kontaktleitungsfähigkeit verlieren können. In diesem Fall würde der Selbstverkäufer ständig Geld schlucken, auch wenn die letzte Ware schon entnommen ist.
Das Wesen der Erfindung- besteht darin, daß eine hinter dem Münzprüfer angeordnete Münzweiche nur bei normalem Zustand des Apparates durch einen Dauerstrommagneten so gehalten wird, daß die Münze zu ihrer Arbeitsstelle gelangt, daß dagegen die Münze zur Rückgabestelle gelangt, wenn der Strom des Dauermagneten durch Eintritt irgendeiner Störung im Apparat unterbrochen wird.
«5 Die Anordnung der Münzweiche hinter dem Münzprüfer ist wichtig, damit sie nicht unnütz bei auszuscheidenden Falschmünzen in Tätigkeit tritt. Denn Trennungskontakte haben eine um so längere Lebensdauer und bleiben um so zuverlässiger, je weniger sie betätigt werden, je weniger Öffnungsfunken also bei ihnen auftreten.
Damit der genannte Dauermagnet die Münze auch dann zur Rückgabestelle führt, wenn die Bewegung des Auswerfers gestört wird, bevor die Ware vollständig ausgeworfen ist, wird der Stromkreis der Auswurfvorrichtung in diesem Falle zweckmäßig durch Erhitzung eines in ihm eingeschalteten Widerstandes unterbrochen.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Der Selbstverkäufer, von dessen Umhüllung nur die Wand 1 dargestellt ist, weist einen Behälter 4 auf, in welchem die zu verteilenden Gegenstände 3, wie z. B. Fahrkarten, Wertmarken, Hefte, Schokoladetafeln, Zigaretten-Schachteln usw., aufgestapelt sind. Diese Gegenstände werden nacheinander unten aus dem Vorratsstapel des Behälters 4 herausgenommen und durch eine Öffnung 6 der Wand ι herausgestoßen. Das Herausstoßen der Gegenstände durch die Öffnung 6 der Wand wird durch, einen Stößel 7 bewirkt, welcher in einem Träger 2 gleitet und mit einem auf Führungen 10 gleitenden Schlitten 8
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fest verbunden ist. Der Schlitten bewegt sich in einer Richtung unter dem Einfluß von Rückstellfedern 113 welche die Führungen ι ο umfassen und. danach trachten, ihn in ijf auf der Zeichnung dargestellte Lage zurüijp zuführen. In der entgegengesetzten Richtäli^ bewegt sich, der Schlitten unter der Einwirkung des Kernes 12 eines Solenoides 13-14, dessen Wicklung 13 durch einen Rahmen 14 aus magnetischem Stoff getragen wird, welcher entsprechende Öffnungen für den Durchtritt des Kernes 12 aufweist. Kern 12 und Rahmen 14 sind 'lamelliert, so daß das Solenoid sowohl für Gleichstrom als auch Wechselstrom verwendet werden kann.
Die Steuervorrichtung, welche den Durchtritt des Stromes durch, das Solenoid 13-14 regelt, weist einen Quecksilberschalter 50 auf, welcher durch einen Arm 51 eines bei 53 ao drehbaren Kipphebels 52 getragen wird. Der Hebel 51-52 wird normalerweise in der auf der Zeichnung dargestellten Lage gehalten, d.h. in derjenigen, in welcher das Queck-. silber die beiden Elektroden nicht verbindet. Zu diesem Zweck steht der Arm 51 mit einem Arm 55 eines bei 57 drehbaren Winkel-, heb eis im Eingriff, welcher sich auf einen einstellbaren Anschlag 59 abstützt.
Der andere Arm 56 dieses Winkelhebels kragt im 'Kanal 28 vor, in welchem die im Apparat eingeführten Geldstücke heruntergleiten, und wird durch sie bei ihrem Durchgang bewegt. Er dreht sich dann und befreit den den Stromunterbrecher 50 tragenden Arm 51, welcher umkippt und den Stromkreis schließt. Der Hebel 51-52 wird beim Herausstoßen der Ware mittels eines auf dem Stößel 7 befestigten Anschlages 61 in seine normale Lage zurückgebracht.
Ein bei 71 eingeworfenes Geldstück geht über einen an sich bekannten Münzprüfer 72 durch den Kanal 28. Wenn das eingeführte Geldstück ungeeignet ist, wird es durch den Münzprüfer durch einen Kanal 74 gegen die Austrittsöffnung 73 abgelenkt.
Die vorbeschriebene Vorrichtung wird durch einen Riegel 70 für den Kanal 28 vervollständigt, welcher dazu bestimmt ist, den eingeworfenen Geldstücken bei Außerdienststellung des Selbstverkäufers den Durchtritt zu versperren.
Der den Kanal 28 versperrende Riegel 70 ist mit dem Arm 75 eines "bei 76 drehbaren Winkelhebels fest verbunden, dessen anderer Arm 77 durch den Elektromagneten 78 beeinflußt wird. Dieser Elektromagnet steht in einem über einen zweiten Quecksilberschalter 79 führenden Stromkreis .ä Der Quecksilberschalter 79 ist am Arm 80 eines bei 81 dreh-So baren Winkelhebels befestigt, dessen anderer Arm 82 sich auf dem Weg eines Anschlages 83 des auf dem Stapel des Behälters 4 liegenden Gewichtes 84 befindet. Der Arm 80 stützt sich auf einen regelbaren Anschlag, und der Anschlag 83 gleitet frei in einem Längsspalt ;4'iies Behälters 4.
*-.';.ΦεΓ Stromkreis des Elektromagneten 78 -u'nd des Solenoides 13^14 geht über einen 'selbsttätigen, z.B. thermischen Stromunterbrecher 85.
Die Austrittsöffnung 73 für die Geldstücke mündet in eine an der Wand 1 des Apparates befestigte Kammer 86. Diese Kammer in allgemeiner Form eines Parallelepipeds ist auf ihrer Vorderseite mit einer bei 88 drehbaren Klappe 87 versehen, welche nur nach dem Innern der Kammer beweglich, ist. Die Bewegung nach außen wird z. B. durch entsprechende seitliche Anschläge 89 verhindert. Die Klappe ist mit einer durchsichtigen Scheibe 90 versehen, so daß das Innere der Kammer 86 leicht überblickt werden kann.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Normalerweise, d.h. wenn der Strom zum Unterbrecher 85 fließt, wird der Elektromagnet 78 erregt und zieht den Arm 77 des Winkelhebels 75-77 an, so daß der Riegel 70 die auf der Zeichnung in gebrochenen Linien gezeigte Stellung einnimmt.
Wenn die bei 71 eingeworfenen Geldstücke nicht ungeeignet sind, gehen sie durch den Münzprüfer und fallen durch den Kanal 28. Beim Durchgang durch diesen Kanal bewegen sie den Hebel 56 und lösen auf diese Weise den Steuerschalter 50 des Solenoides 13-14 aus.
Der unterste Gegenstand 3 des Stapels wird dann durch . den Stößel 7 aus dem Apparat herausgestoßen, und gleichzeitig führt der Anschlag 61 den Hebel 51-52 in seine normale Lage zurück und unterbricht so den Stromkreis des Solenoides 13-14. Der Stößel wird dann durch die Rückstellfedern 11 in seine normale Lage zurückgebracht.
Wenn der zum Antrieb des Apparates nötige Strom fehlt, so ist der Elektromagnet 78 nicht mehr erregt und läßt den Riegel 70 evtl. noch unter dem Einfluß einer Feder 75" in die in vollen Linien gezeichnete Lage fallen.
Die nun in den Kanal 28 kommenden Geldstücke werden durch, den Kanal 74 nach der Austrittsöffnung 73 abgeleitet.
Bei der Entnahme des letzten Gegenstandes aus dem Apparat bewirkt der Anschlag 83 des Gewichtes 84 das Kippen des Unterbrechers 79 und unterbricht so den Erregerstrom des Magneten 78, wodurch, der Riegel 70 ebenfalls ausgelöst und der Kanal 28 versperrt wird. 12a
Wenn aus irgendeinem Grund die normale Betätigung des Apparates verhindert wird,
ζ. Β. wenn infolge einer fehlerhaften Packung sich ein Gegenstand zwischen Stößel 7 und Austrittsöffnung festklemmt, so daß der Stößel seinen normalen Weg nicht bis zum Ende durchlaufen und somit auch nicht den Erregerstrom des Solenoides 13-14 durch Heben des Quecksilberschalters 50 unter-' brechen kann, so erfolgt diese Unterbrechung durch den selbsttätigen Unterbrecher 85.
Dieser erwärmt sich nach bestimmter Zeit und schaltet den Strom aus, wodurch der Riegel 70 ausgelöst wird und seine Riegelstellung einnimmt, so daß kein Geldstück durch den Kanal 28 fallen kann.
Der Riegel 70 kann auch, anstatt den Kanal 28 durch seine Schmalseite zu versperren, wie es der Bequemlichkeit halber auf der Zeichnung dargestellt ist, dies durch dessen Breitseite tun, wodurch dar zur Sperrung nötige Weg verkleinert wird. Die Sicherheitsvorrichtung kann ohne Schwierigkeiten an Selbstverkäufem anderer Art angepaßt werden, insbesondere an solchen, welche zu ihrer Betätigung einer Mehrzahl von GeIdstücken bedürfen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Selbstverkäufer, bei dem die Münze durch einen Elektromagneten nach Entnahme des letzten Gegenstandes aus dem Apparat oder bei etwaigen Störungen oder infolge von anderen Vorgängen in eine Zurücknahmelage geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine hinter dem Münzprüfer (72) angeordnete Münzweiche (75) nur bei normalem Zustand des Apparates durch einen Dauerstromelektromagneten so gehalten wird, daß die Münze zu ihrer Arbeitsstelle gelangt, daß dagegen die Münze zur Rückgabestelle (13) gelangt, wenn der Strom des Dauermagneten durch Eintritt irgendeiner Störung im Apparat unterbrochen wird.
2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis des Dauerelektromagneten (78) z. B. durch. die Erhitzung eines in den Stromkreis der Auswurfvorrichtung (7, 13) eingeschalteten Widerstandes unterbrochen wird, wenn die Bewegung des Auswerfers (7) gestört wird, bevor die Ware vollständig ausgeworfen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEJ52975D 1935-05-31 1935-08-08 Selbstverkaeufer Expired DE634456C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH634456X 1935-05-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE634456C true DE634456C (de) 1936-08-27

Family

ID=4525006

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ52975D Expired DE634456C (de) 1935-05-31 1935-08-08 Selbstverkaeufer

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DE (1) DE634456C (de)

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