DE634231C - Vorrichtung zum Zubringen von Tabakblaettern zu dem Greiferwerk einer Tabakblatt-Entstielmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum Zubringen von Tabakblaettern zu dem Greiferwerk einer Tabakblatt-EntstielmaschineInfo
- Publication number
- DE634231C DE634231C DEST50791D DEST050791D DE634231C DE 634231 C DE634231 C DE 634231C DE ST50791 D DEST50791 D DE ST50791D DE ST050791 D DEST050791 D DE ST050791D DE 634231 C DE634231 C DE 634231C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gripper
- grippers
- leaves
- adjacent
- gripper mechanism
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 241000208125 Nicotiana Species 0.000 title claims description 9
- 235000002637 Nicotiana tabacum Nutrition 0.000 title claims description 9
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 28
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 2
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 235000013372 meat Nutrition 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 1
- 230000036962 time dependent Effects 0.000 description 1
- 210000003462 vein Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24B—MANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
- A24B5/00—Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs
- A24B5/06—Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs by stripping leaf-parts from the stem
Landscapes
- Discharge By Other Means (AREA)
Description
Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zum Zubringen von Tabakblättern zu
dem Greiferwerk einer Tabakblatt-Entstielmaschine. Eine bekannte Vorrichtung dieser
Art hat eine endlose Reihe von wandernden Greifern mit Greifoberflächen parallel zu der
Bewegungsrichtung der Greifer, welche die Stengelenden der Tabakblätter ergreifen und
die Blätter, an ihren Stengeln aufgehängt, durch eine Abstreifvorrichtung tragen.
Die Erfindung unterscheidet sich vorteilhaft dadurch, daß der Zubringer, der die angelieferten
Blätter in ununterbrochener Vorwärtsbewegung fördert, an der Blattübergabestelle
auf waagerechter, gradliniger Bahn parallel zu einem ebenfalls waagerecht und geradlinig verlaufenden
Streckenabschnitt des Greiferwerkes verläuft, wobei die nebeneinanderliegenden Greifer im Bereich dieses Streckenabschnittes
wesentlich ununterbrochene Greifoberflächen bilden.
Die ununterbrochene Vorwärtsbewegung der angelieferten Blätter durch den Zubringer ergibt
einen schnelleren Betrieb im Gegensatz zu solchen Vorrichtungen, bei denen die Anlieferung
der Blätter absatzweise erfolgt. Der Übergang der Blätter von dem Zubringer zu
dem Greiferwerk wird bei der Bauart gemäß der Erfindung dadurch wesentlich vereinfacht
und beschleunigt, daß sowohl der Zubringer als auch ein Streckenabschnitt des Greiferwerks
auf eine gewisse Strecke waagerecht geradlinig ■ und parallel nebeneinander herlaufen. ■ Da die
nebeneinanderliegenden Greifer im Bereich dieses Streckenabschnittes wesentlich ununterbrochene
Greifoberflächen bilden, kommt es nicht genau darauf an, an welchem Punkt die Übergabe
eines Blattes vom Zubringer zum Greiferwerk erfolgt. Auch hierdurch wird der Betrieb
sicherer und kann mit größerer Geschwindigkeit erfolgen als bei einer Vorrichtung, bei der die
Greifer keine zusammenhängende Greifoberfläche bilden, so daß jedes einzelne Blatt genau
in das geöffnete einzelne Greiferpaar eingesetzt werden muß.
Es kann nun doch einmal vorkommen, daß ein Blatt gerade an der Stelle in das Greiferwerk
eingesetzt wird, wo die beiden benachbarten Greiferflächen zusammenstoßen, also eine Trennfuge
bilden. Dieses Blatt könnte beim Umlauf der Greifer um ein Umführungsrad herausfallen.
Die Erfindung sieht deshalb als eine zusätzliche Sicherheitseinrichtung eine Regelvorrichtung
vor, die mit dem Zubringer im Bereich des waagerechten Streckenabschnittes des Greiferwerks
zusammenarbeitet und die Blattstengel so erfaßt, daß sie von einer Trennfuge zwischen
zwei benachbarten Greifern wegbewegt werden. Diese Regelvorrichtung kann beispielsweise aus
einem Sternrad oder einer endlosen Kette mit vorstehenden Fingern bestehen, die in zeitlicher
Abhängigkeit von dem Vorlauf des Greifers
bewegt werden. Für diese Regelvorrichtung wird Schutztür-in. Verbindung mit dem Gegenstand
des Hauptanspruchs beansprucht.
Die sonstigen Besonderheiten der Erfindung, ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
und den Zeichnungen.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht; es sind
Fig. ι Seitenansicht der Vorrichtung gemäß #io der Erfindung,
Fig. 2 Grundriß gemäß der Linie 3-3 der Fig. 1,
Fig. 3 Querschnitt gemäß der Linie 5-5 der Fig. 2,
Fig. 4 Querschnitt gemäß der Linie 6-6 der Fig. 2, '
Fig. 5 Schaubild des Zubringers, Fig. 6 Einzelansicht der Greifer,
Fig. 7 Querschnitt gemäß der Linie 11-11
der Fig. 6,
Fig. 8 Aufsicht gemäß der Linie 12-12 der
g 7,
Fig. 9 Unteransicht gemäß der Linie 13-13
der Fig. 1,
Fig. 10 Querschnitt gemäß der Linie 14-14
der Fig. 1,
Fig. 11 Seitenansicht der waagerechten
Strecke, wo der Zubringer und das Greiferwerk parallel nebeneinander herlaufen, nebst der
Regelvorrichtung in Gestalt einer Kette, Fig. 12 Oberansicht gemäß der Linie 16-16
der Fig. 11,
Fig. 13 ähnliche Seitenansicht wie Fig. 11 mit
einer anderen Ausführungsform der Regelvorrichtung,
Fig. 14 Oberansicht gemäß Linie 18-18 der
Fig. 13.
Die Tabakblätter L werden vom Arbeiter auf ein Anlieferband A aufgelegt, das die Blätter
zunächst durch irgendeine Dreschvorrichtung trägt, wo ein Teil des Blattes vom Stengelende
entfernt wird. Alsdann werden die Blätter dem Zubringer übergeben, der aus einer Gruppe von
endlosen Riemen oder Gummibändern 21 und 29 besteht. Die Riemen 21 werden von Scheiben
20 auf · Wellen 22 gestützt, die von einem Rahmen 23 getragen werden. Die Riemen sind
in zwei Reihen von oberen und unteren Paaren in seitlicher Versetzung zueinander derart
angeordnet, daß sich die Riemen der beiden Reihen an ihren Enden gegenseitig etwas überlappen,
wie am besten aus Fig. 5 zu ersehen ist. Die Wellen 22 der Riemenscheiben werden durch
ein Zahngetriebe 25, 26, 27 so bewegt, daß das erste Riemenpaar 21' mit einer Geschwindigkeit
angetrieben wird, die derjenigen des Anlieferbandes A entspricht, während die folgenden
Riemenpaare jeweils mit etwas größerer Geschwindigkeit umlaufen. Dadurch wird erreicht,
daß die Blätter voneinander Abstand gewinnen, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist.
Die Riemen 29 sind am einen Ende von Scheiben 20α auf den Wellen 22 des letzten
.. Riemenpaares 21 gestützt. Die Riemen 29 empfangen also die Blätter von diesem Riemenpaar
21;. An ihren anderen Enden sind die Riemen
jedoch um Scheiben 3^ auf lotrechten Wellen 31
■^lagert, die in Gehäusen 48 gestützt und von
Ädern Zahngetriebe 32, 33, 34 durch Treibwellen 35 angetrieben werden. Da die Riemen am
vorderen Ende um Scheiben laufen, die auf waagerechten Achsen sitzen, aber am hinteren
Ende um Scheiben auf lotrechten Achsen, sind die beiden wirksamen Laufstrecken der Riemen in
der Lage, an den Scheiben 20" ein Blatt von den Riemen 21 zu übernehmen, dessen Stengel
waagerecht liegt, worauf die Riemen nun Seite an Seite nebeneinander zu den Scheiben 30
laufen, wodurch der Blattstengel S aus der waagerechten in die lotrechte Lage gedreht
wird, wie man aus Fig. 2 bis 5 erkennt. Schließlieh hängen also die Blätter lotrecht, wobei ihre
Stengelenden aufwärts über die Riemen 29 hinausragen. Die Drehung der Stengel S nach
oben wird durch eine gekrümmte Führungsplatte 40 (Fig. 2 und 3) unterstützt, über welche
die Stengelenden bei ihrer Vorwärtsbewegung gleiten. Die wirksamen Läufe der Riemen 29
werden durch eine feste Führungsplatte 42 auf der einen und eine Anzahl von federnden Führungsplatten
44 auf der anderen Seite zusammengedrückt, so daß die Riemen die Stengelenden, gleichviel ob es dicke oder dünne sind, kräftig
erfassen.
Die wirksamen Läufe der Riemen 29 gehen an ihrem Abgabeende um eine gewisse geradlinige
Strecke waagerecht unter einem ebenfalls waagerechten und geradlinigen Streckenabschnitt
des Greiferwerkes G einher. Dieses Greiferwerk G übernimmt die Blätter an ihren Stengelenden
und trägt die Blätter aufgehängt durch die Abstreifvorrichtung H, I. Das Greiferwerk setzt
sich aus einer endlosen umlaufenden Kette zusammen, die aus Gliedern 70 besteht. Die
Glieder 70 sind durch Stifte 71 verbunden, die an ihren Enden Laufrollen 72 tragen. Die Kette »05
wird an ihrem oberen Ende durch Kettenräder 38 unterstützt und angetrieben, welche mit
ihren Zähnen gegen die Laufrollen 72 wirken. Unten läuft die Kette über die Führungsräder
98 und 96, zwischen denen der waagerechte Streckenabschnitt des Greiferwerks oberhalb der
Riemen 29 verläuft. Von hier geht das Greiferwerk schräg aufwärts zur Förderung der Blätter »
durch den Abstreifer. Auf dem Wege durch den Abstreifer werden die Laufrollen 72 durch geneigte
Schienen 73° geführt. Die Kettenräder werden durch das Zahngetriebe 36, 37 von
einer der.Wellen 35 angetrieben.
Die Glieder 70 tragen Stifte 73 (Fig. 8), an denen die Arme 74 und 75 der Greifer angelenkt
sind. An den Greiferarmen sitzen die Greifklauen 80. Die Greifklauen werden gewöhnlich
durch Federn 78 zusammengedrückt, die in Taschen an den oberen Enden der Arme 74
und 75 sitzen. An diesen Armenden sind ebenfalls Rollen 76 angebracht, die zum öffnen
der Greifer dienen. Das Öffnen der Greifer findet statt, wenn sie an der Rolle 68 über eine
feststehende Kurvenschiene 83 (Fig. 1 und 9) lauf en, wo die Rollen 76 beim Einlauf zusammenbewegt
werden, so daß sich die oberen Enden der Greifarme 74 und 75 einander nähern, wobei
die Feder 78 zusammengedrückt wird. Dadurch öffnen sich die Klauen 80, und sie treten in dieser
geöffneten Stellung in die waagerechte Bahn oberhalb der Riemen 29 ein. Hier können sie
die Stengelenden der Blätter, die über die Riemen 29 emporragen, ergreifen. Sobald die
Rollen 76 wieder aus der Kurvenschiene 83 auslaufen, schließen sich die Klauen durch den
Druck der Federn 78, wodurch die Stengelenden fest ergriffen werden. In gleicher Weise öffnen
sich die Greifklauen beim Umlauf um die Kettenräder 38, wo eine ähnliche Führungsschiene
83 angeordnet ist. Die Blätter werden hier freigegeben und durch ein Paar von Auswerfrollen
104 erfaßt und ausgeworfen, während die geöffneten Greifklauen zum Reinigen über
die umlaufende Bürste 109 gehen.
Die greifenden Oberflächen der Klauen 80 liegen parallel zur Bewegungsrichtung der
Greifer, und diese Flächen sind so beschaffen, daß sie eine wesentlich ununterbrochene Greifoberfläche
bilden (Fig. 1, 11 und 13). Diese zusammenhängende
Greifoberfläche ist vor allem wirksam an der waagerechten unteren Strecke,
3S wo der Übergang der Blätter vom Zubringer 29
stattfindet. Infolgedessen wird eine besondere Einrichtung erübrigt, die einen genauen zeitlichen Zusammenhang zwischen dem Greiferwerk
und den Riemen herbeiführt; es genügt vielmehr, daß die Riemen 29 wesentlich mit der
gleichen Geschwindigkeit wie das Greiferwerk umlaufen und daß diese Bewegung ununterbrochen
stattfindet. Die Greifklauen können also die Stengelenden erfassen, wo sie ihnen
♦5 dargeboten werden. Durch die beschriebene ununterbrochene Förderung und Übergabe der
Blätter wird eine größere Betriebsgeschwindigkeit ermöglicht.
Eine der Greifklauen 80 ist mit ihrem Arm 74 (Fig. 7) aus einem Stück gebildet. Die andere
Greifklaue ist jedoch oben gabelförmig bei 82 gestaltet und an einem Stift 81 angelegt, der am
anderen Greif arm 75 angebracht ist und senkrecht zur Bewegungsrichtung der Greifer bzw.
der Blätter steht. Diese gelenkige Klaue kann also eine gewisse Verdrehung um die Achse des
Stiftes 81 ausführen, so daß sie mit der anderen Klaue einen Winkel bildet. Dadurch werden
die beiden Klauen befähigt, ein oder nötigenfalls sogar zwei Stengelenden von verschiedener
Dicke zu ergreifen. In Fig. 14 erkennt man an der links gezeichneten Klaue 80 die Schrägstellung
der einen Klaue. "Die Bewegung der Klauen gegeneinander wird dadurch begrenzt,
daß Vorsprünge an den Armen 74 und 75 gegen einen Stift 77 am Kettenglied 70 stoßen.
Da nun trotzdem der Fall eintreten könnte, daß ein Stengelende genau an einer Trennfuge
zweier benachbarter Greifklauen eingesetzt wird und da die Klauen beim Umlauf um das Führungsrad
69 sich wieder etwas voneinander entfernen, "könnte die Gefahr entstehen, daß ein
solches Blatt herausfallen würde. Die Erfindung sieht deshalb noch eine Sicherheitsvorrichtung
vor, die verhütet, daß ein Stengelende genau an der Trennfuge zwischen benachbarten Greifklauen
eingesetzt wird. Hierzu dient beispielsweise ein Sternrad iox (Fig. 13 und 14), das auf
einer Welle 103 am Abgabeende der Riemen 29 angeordnet ist. Dieses Sternrad wird in zeitlicher
Abhängigkeit vom Durchlauf der Greifklauen gedreht und ist so angeordnet, daß seine
Zähne 102 sich als ein Schild über die Trennfuge zwischen benachbarten Greifklauen legen und die
Stengelenden von dieser Trennfuge wegbewegen, bevor sie von den Klauen erfaßt werden. An
Stelle des Sternrades kann auch eine endlose Kette 95 (Fig. 11 und 12) angewandt werden,
die ebenfalls in Abhängigkeit vom Durchgang der Greifklauen bewegt wird. Diese Kette 95
trägt an jedem zweiten Glied vorspringende Finger 96, die sich gegen die Stengelenden legen
und sie von den Trennfugen der Greifklauen wegbewegen. Diese Kette läuft über Kettenräder
97 auf Wellen, von denen eine durch die Zahnräder 99 von einer Welle 100 angetrieben wird.
Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der Greifklauen ist in Fig. 6 veranschaulicht,
bei der sich benachbarte Teile der Klauen so überlappen, daß die Trennfuge überbrückt
wird. Es ist also an dem einen Greiferpaar ein vorspringender Teil an der Stirnkante vorgesehen,
der in eine entsprechende Aussparung an der Kante des benachbarten Klauenpaares eingreift.
Die Abstreifvorrichtung, deren Bauart nicht zur Erfindung gehört, mag beispielsweise gemäß
Fig. 10 angeordnet sein. Sie umfaßt ein Paar von umlaufenden Abstreif scheiben 93 auf Wellen
94, zwischen denen die Blätter £ durch das Greiferwerk G hindurchgetragen werden. Jede
Streifscheibe besitzt etwa an ihrem Umfang eine Anzahl von gekerbten Streichmessern 86,
die wiederholt über das Blattfleisch hinwegstreichen und es von den Rippen abtrennen.
Schließlich mögen noch Bürstrollen 87 vorge- ' sehen sein, welche die letzten Reste des Blattfleisches
von den Stengeln abstreichen.
Claims (7)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum Zubringen von Tabakblättern zu dem Greiferwerk einer Tabak-blatt-Entstielmaschine mit einer endlosen Reihe von wandernden Greifern mit Greifoberflächen parallel zu der Bewegungsrichtung der Greifer, welche die Stengelenden der Tabakblätter greifen und die Blätter, an ihren Stengeln aufgehängt, durch eine Abstreifvorrichtung tragen, dadurch gekennzeichnet, daß der Zubringer (21, 29), der die angelieferten Blätter in ununterbrochener Vorwärtsbewegung fördert, an der .Blattübergabestelle auf waagerechter, geradliniger Bahn parallel zu einem ebenfalls waagerecht und geradlinig verlaufenden Streckenabschnitt des Greiferwerkes (70, 80) verläuft, wobei die nebeneinanderliegenden Greifer (80) im Bereich dieses Streckenabschnittes wesentlich ununterbrochene Greifoberflächen bilden,
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennao zeichnet durch eine Regelvorrichtung (101 oder 95, 96), die mit dem Zubringer (21, 29) im Bereich des waagerechten Streckenabschnittes des Greiferwerkes (70, 80) zusammenarbeitet und die Blattstengel (S) so erfaßt, daß sie von einer Trennfuge zwischen zwei benachbarten Greifern wegbewegt werden.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelvorrichtung aus einem Sternrad (101) besteht, das sich in zeitlicher Abhängigkeit von dem Vorlauf der Greifer (80) dreht und dessen Zähne (102) die Trennfugen zwischen benachbarten Greiferpaaren überdecken und die Stengelenden von diesen Trennfugen wegbewegen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelvorrichtung eine endlose Kette (95) mit vorstehenden Fingern (96) ist, die sich in zeitlicher Übereinstimmung mit dem Vorlauf der Greifer (80) fortbewegen und die Stengelenden der Blätter erfassen und von den Trennfugen zwischen benachbarten Greiferpaaren wegbewegen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die benachbarten Greifer (80) mit zusammenarbeitenden, sich überlappenden Teilen ausgerüstet sind, welche die Trennfugen zwischen den Greifern überbrücken und beispielsweise aus einem Vorsprung an der Seitenkante des einen Greifers bestehen, der in einen Ausschnitt an der benachbarten Seitenkante des nächsten Greifers eingreift.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Greifer von einer endlosen umlaufenden Kette getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Greifer eines jeden Greiferpaares (80) so angebracht ist, daß er eine Schwingbewegung um eine senkrecht zur Bewegungsrichtung der Blätter liegende Achse (81) ausführen kann.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Zubringevorrichtung mehrere ununterbrochen angetriebene endlose biegsame Glieder besitzt, von denen ein Paar so angeordnet ist, daß es die Blätter aus einer waagerechten in eine lotrechte Stellung dreht, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsamen Glieder (29) waagerecht Seite an Seite unterhalb des waagerechten Streckenabschnittes des Greiferpaares verlaufen und die aufwärts vorstehenden Stengelenden zwischen die Greifer (80) einführen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST50791D DE634231C (de) | 1933-04-22 | 1933-04-22 | Vorrichtung zum Zubringen von Tabakblaettern zu dem Greiferwerk einer Tabakblatt-Entstielmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST50791D DE634231C (de) | 1933-04-22 | 1933-04-22 | Vorrichtung zum Zubringen von Tabakblaettern zu dem Greiferwerk einer Tabakblatt-Entstielmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE634231C true DE634231C (de) | 1936-08-22 |
Family
ID=7466155
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST50791D Expired DE634231C (de) | 1933-04-22 | 1933-04-22 | Vorrichtung zum Zubringen von Tabakblaettern zu dem Greiferwerk einer Tabakblatt-Entstielmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE634231C (de) |
-
1933
- 1933-04-22 DE DEST50791D patent/DE634231C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2226035A1 (de) | Vorrichtung zum Manipulieren von Eier-Kästen | |
| DE658947C (de) | Zigarettenablegevorrichtung | |
| DE271327C (de) | ||
| DE634231C (de) | Vorrichtung zum Zubringen von Tabakblaettern zu dem Greiferwerk einer Tabakblatt-Entstielmaschine | |
| DE1905983A1 (de) | Gefluegelschlachtmaschine | |
| DE403019C (de) | ||
| CH632398A5 (de) | Apparat zum zusammensetzen von reissverschlussstreifen. | |
| DE2208486C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Köpfen von in ihrer Riemen- und Bauchhöhle geöffneten, ausgeweideten, filetierbaren Fischen | |
| DE929275C (de) | Maschine zum Entkiemen von Fischen | |
| DE676542C (de) | Schneidvorrichtung fuer einen mit einer geschlossenen Umhuellung versehenen weichen Massestrang | |
| DE395455C (de) | Vorrichtung zum Koepfen, insbesondere von Grossfischen | |
| DE693820C (de) | Umspannvorrichtung fuer Bastfaserschwingmaschinen | |
| DE677428C (de) | Vorrichtung zum Entfernen der Blaetter und Samen von Hanfstengeln | |
| DE692651C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Zufuehren von Bastfaserstengeln zur Schaelmaschine | |
| DE628873C (de) | Foerdervorrichtung fuer Maschinen zum Ausbreiten oder zum Entstielen von Blaettern | |
| DE421063C (de) | Flaschenfuell- und Verkorkmaschine ohne Drehtisch | |
| DE1511530A1 (de) | Vorrichtung zum einzelnen Befoerdern von Packungen | |
| DE1913861A1 (de) | Eieraufschlagmaschine | |
| DE390991C (de) | Maschine zum Aufstecken von Druckknoepfen auf Karten | |
| DE464100C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zerschneiden von Fischen | |
| DE725090C (de) | Vorrichtung zum Abloesen der Filets vom Graetengeruest fuer Maschinen zum Zurichten von Fischen | |
| DE1934002C3 (de) | Erntemaschine zum selbsttätigen Ernten von Tabakstauden | |
| DE203295C (de) | ||
| DE381753C (de) | Huelsenstrangmaschine | |
| DE487296C (de) | Maschine zum Entrippen von Tabakblaettern |