DE634208C - Vorrichtung zum Herstellen von elektrischen Schichtwiderstaenden - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von elektrischen SchichtwiderstaendenInfo
- Publication number
- DE634208C DE634208C DEH141233D DEH0141233D DE634208C DE 634208 C DE634208 C DE 634208C DE H141233 D DEH141233 D DE H141233D DE H0141233 D DEH0141233 D DE H0141233D DE 634208 C DE634208 C DE 634208C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- resistance
- grinding wheel
- producing electrical
- electrical sheet
- resistors
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000011295 pitch Substances 0.000 description 5
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 2
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 2
- 230000017525 heat dissipation Effects 0.000 description 2
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000009795 derivation Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
- 230000000704 physical effect Effects 0.000 description 1
- 229910052573 porcelain Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004065 semiconductor Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01C—RESISTORS
- H01C17/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors
- H01C17/22—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors adapted for trimming
- H01C17/24—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors adapted for trimming by removing or adding resistive material
- H01C17/245—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors adapted for trimming by removing or adding resistive material by mechanical means, e.g. sand blasting, cutting, ultrasonic treatment
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Apparatuses And Processes For Manufacturing Resistors (AREA)
Description
- Vorrichtung zum Herstellen von elektrischen Schichtwiderständen Die in der Praxis, z. B. in der Radiotechnik, verwendeten Schichtwiderstände bestehen für gewöhnlich aus einem Träger aus Porzellan oder einem ähnlichen Isolierstoff, auf dem das leitende Element in Form einer dünnen Schicht aus Kohle oder auch 'aus einem Metall aufgetragen ist. Die außerordentlich geringe Dicke dieser Schicht bringt es mit sich, daß die Belastung solcher Schichtwiderstände nach oben begrenzt ist und daß man diese Grenze sorgfältig einhalten muß. Man teilt daher solche Schichtwiderstände in eine Anzahl von Belastungsklassen ein und muß dann bei ihrer Verwendung beachten, daß keinem Widerstand im späteren Betrieb eine größere Belastung zugemutet wird, als es der Gruppe, zu der er gehört, entspricht.
- Nun ist es aber bekannt, daß im praktischen Betrieb, z. B. in Rundfunkgeräten, Verstärkern, aber auch in anderen elektrischen Geräten, gelegentliche Überbelastungen, sei es beim normalen Betrieb, sei es durch ungewollte Erscheinungen, wie z. B. Kurzschlüsse usw., unvermeidlich sind. Bei derartigen Überbelastungen von Schichtwiderständen wurde die Beobachtung gemacht, daß die Erwärmung des Leitermaterials, die schließlich zu einer Zerstörung desselben sowie auch zu einer Zerstörung der umgebenden Isolierschicht, z. B. einer Lackschicht, führt, stets nur im mittleren Teil eines Widerstandes auftritt, während die äußeren Teile unverändert bleiben. An den Endpunkten eines solchen überbelasteten Widerstandes, der z. B. Stabform besitzt, erfolgt eine Ableitung der bei Überbelastung entstehenden Wärmemengen durch die an den Enden befindlichen Metallkappen. Dagegen ist im mittleren Teil des Widerstandes eine solche Wärmeableitung nicht möglich, da die Schicht entweder infolge ihrer außerordentlich geringen Dicke oder infolge ihrer rein physikalischen Eigenschaften (z. B. bei Halbleitern) selbst keine genügende Wärmeableitung bewirkt.
- Es ist daher schon vorgeschlagen worden, den Querschnitt der Leiterschicht. eines Schichtwiderstands im mittleren Teil größer zu halten als nach den Enden zu. Man hat z. B. stabförmige Schichtwiderstände in der Weise hergestellt, daß die eingeschnittene Spirale in der Mitte des Stabes eine größere Ganghöhe erhielt als an den Enden. Ein Beispiel einer solchen bekannten Ausführung ist in Abb. z der Zeichnung dargestellt, in der mit w ein Widerstandsstab bezeichnet ist, der an seinen beiden Enden durch die Metallkappen 4 und k2 abgeschlossen ist. Die in die Widerstandsschicht eingeschnittene Spirale s hat in der Mitte eine größere Ganghöhe als nach den Enden zu.
- Die Erfindung betrifft nun eine besonders vorteilhafte Vorrichtung zum Herstellen derartiger, verschiedene Ganghöhen längs des Stabes aufweisender Spiralen. Es wird dabei ausgegangen von der an sich bekannten Vorrichtung zum Einschleifen von Spiralen, die darin besteht, daß an dem um seine Achse gedrehten Schichtwiderstand eine möglichst rasch rotierende Schleifscheibe vorbeibewegt wird, die die erforderliche Spirale einschneidet. Zum Unterschied von den bisher bekannten Vorrichtungen zum Einschneiden gewöhnlicher Spiralen wird nun erfindungsgemäß der um seine Achse rotierende Widerstandsstab mittels eines Exzenterantriebs an der rotierenden Schleifscheibe in axialer Richtung vorbeibewegt, wobei die Exzenterscheibe dem Widerstandsstab an den Stellen, wo sein mittlerer Teil an der Schleifscheibe vorbeibewegt wird, eine raschere Bewegung erteilt als an den Stellen, - wo die Enden des Widerstands von der Schleifscheibe bestrichen werden.
- Die Zeichnung zeigt in Abb.2 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung: Der Widerstand w ist mit seinen Kappen k1 und k2 in zwei Futter bi und b2 eingespannt, von denen das Futter b2 um die Achse des Widerstandes herum drehbar ist, Nährend das Futter b1 von einer Exzenterscheibe a her mittels des Getriebes st" st, in Richtung des angegebenen Doppelpfeiles hin und her bewegt wird, wobei auch die sich an das Futter b2 anschließende Achse cl mit hin und her bewegt wird. Die Drehung des Widerstandes w erfolgt durch ein mit dem Motor m in Verbindung stehendes Schneckengetriebe g2, das über ein Kegelgetriebe k auf ein Zahnrad z2 wirkt, das in eine Zahnwalze z3 auf der Achse cl eingreift. Die Achsen st, bzw. cl sind bei h, 1, und 1, gelagert. Der Motor m treibt außerdem über das Getriebe g3 eine Schleifscheibe sch an, die in schnelle Umdrehungen versetzt wird und in den Widerstand w die Spirale einschneidet. Ein weiteres, ebenfalls vom Motor m angetriebenes Schneckengetriebe g1 dient dazu, über ein Zahnrad z1 die Exzenterscheibe a in Bewegung zu setzen. Der Motor in ist mit allen drei Getrieben g1, g2 und @3 durch eine gemeinsame Achse c2 verbunden, die bei 1Q und 1s gelagert ist.
- Die an der Exzenterscheibe a exzentrisch befestigte Stange st, bewirkt nun beim Rotieren dieser Scheibe a ein Hinundherverschieben des Widerstandes w und der Achse cl. Die Geschwindigkeit dieser Hinundherbewegung ist dabei im Anfang (am Punkt A) gering, während sie im Punkt B einen weit höheren Maximalwert erreicht, um dann bei weiterer Drehung um go ° wieder den Wert Null zu erhalten. Infolgedessen wird die von der Schleifscheibe sch eingeschnittene Rille nach den. Enden des Widerstandes zu eine geringe, in der Mitte des Widerstandes eine größere Ganghöhe der Spirale verursachen, d. h. es wird eine Spiralform wie gemäß Abb. i entstehen. Dabei ist die Verschiebungsgeschwindigkeit v des Widerstandes w angenähert: v = u . sin a, wenn u die Umlaufsgeschwindigkeit der Scheibe a und a der vom Punkt A aus zurückgelegte Drehwinkel ist. Durch die Länge der Zahnwalze z3 wird dafür gesorgt, daß eine Drehung des Widerstandes w um seine Achse beim Entlangbewegen desselben an der Schleifscheibe dauernd stattfinden kann; die Zahnwalze z3 bleibt, auch wenn sie, von der Zeichnungsstelle aus gesehen, weiter nach rechts bewegt wird, stets im Eingriff mit dem Zahnrad z2.
- Die beschriebene Vorrichtung kann im Rahmen des Erfindungsgedankens verschiedenen Änderungen unterworfen werden: So kann der exzentrische Antrieb mittels der Scheibe a und der Stange st, z. B. dadurch ersetzt werden, daß gegen die Stange st, bzw. die Achse cl eine Kurvenscheibe bestimmter Form drückt, die für die Hinundherbewegung des Widerstandes maßgebend ist. Dabei ist man nicht auf die Abhängigkeit von dem Sinusgesetz angewiesen, sondern kann der Kurvenscheibe auch andere Formen geben, wie sie jeweils im Hinblick auf die zu erzielende Verteilung der Belastung des fertigen Widerstandes erforderlich sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Herstellen von elektrischen Schichtwiderständen, insbesondere Hochohmwiderständen, mit in die Widerstandsschicht eingeschnittener Spirale, deren Ganghöhe im mittleren Teil des Widerstandskörpers größer ist als nach, den Enden zu, dadurch gekennzeichnet, daß der um seine Achse rotierende Widerstandsstab mittels eines Exzenterantriebs an einer rotierenden Schleifscheibe vorbeibewegt wird, wobei die Exzenterscheibe dem Widerstandsstab an den Stellen, wo sein mittlerer Teil an der Schleifscheibe vorbeibewegt wird, eine raschere Bewegung erteilt als an den Stellen, wo die Enden des Widerstandsstabes von der Schleifscheibe bestrichen werden: -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH141233D DE634208C (de) | 1934-09-16 | 1934-09-16 | Vorrichtung zum Herstellen von elektrischen Schichtwiderstaenden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH141233D DE634208C (de) | 1934-09-16 | 1934-09-16 | Vorrichtung zum Herstellen von elektrischen Schichtwiderstaenden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE634208C true DE634208C (de) | 1936-08-22 |
Family
ID=7178634
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH141233D Expired DE634208C (de) | 1934-09-16 | 1934-09-16 | Vorrichtung zum Herstellen von elektrischen Schichtwiderstaenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE634208C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1002853B (de) * | 1951-02-09 | 1957-02-21 | Western Electric Co | Vorrichtung zum Einschneiden von schraubenlinienfoermigen Rillen in die Mantelflaeche von Widerstaenden |
| DE1253345B (de) * | 1963-06-27 | 1967-11-02 | Corning Glass Works | Elektrischer Schichtwiderstand |
-
1934
- 1934-09-16 DE DEH141233D patent/DE634208C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1002853B (de) * | 1951-02-09 | 1957-02-21 | Western Electric Co | Vorrichtung zum Einschneiden von schraubenlinienfoermigen Rillen in die Mantelflaeche von Widerstaenden |
| DE1253345B (de) * | 1963-06-27 | 1967-11-02 | Corning Glass Works | Elektrischer Schichtwiderstand |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19620663A1 (de) | Querschneider für eine Warenbahn, insbesondere Wellpappenbahn | |
| DE2532202C2 (de) | Winkelverstellbare Verbindung zwischen einer Welle und einer Nabe | |
| DE1067317B (de) | ||
| DE634208C (de) | Vorrichtung zum Herstellen von elektrischen Schichtwiderstaenden | |
| DE102004049365A1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Zahnstange | |
| DE1004879B (de) | Vorrichtung zur Erzielung spielfreien Ganges in einem Zahnradgetriebe | |
| DE511691C (de) | Einrichtung an Ventilen, deren Spindel sowohl durch einen Motor als auch von Hand verstellt werden Kann | |
| DE895095C (de) | Verstellvorrichtung fuer Muehlen | |
| DE1477621C3 (de) | Vorrichtung zum Ausdrehen von im wesentlichen sphärischen Hohlflächen in einem Werkstück | |
| DE1931860A1 (de) | Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine geradlinige Vorschubbewegung | |
| DE444225C (de) | Maschine zum Schleifen von Zahnraedern mit einer nach dem Abwaelzprinzip arbeitenden Abrichtvorrichtung fuer die Schleifscheibe | |
| DE944914C (de) | Einrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine axiale Bewegung, insbesondere Abstimmeinrichtung fuer ein Klystron | |
| DE871177C (de) | Einrichtung zur Feineinstellung von veraenderlichen Widerstaenden, insbesondere der Feinmechanik | |
| DE750102C (de) | Maschine zum Bearbeiten von Schraubenzahnraedern, bei welcher das Werkstueck bei seinem axialen Vorschub gedreht wird | |
| DE929409C (de) | Handbetaetigtes Backenfutter fuer Drehbaenke od. dgl. | |
| DE564122C (de) | Drehvorrichtung fuer die Speisevorrichtung von Pilgerwalzwerken | |
| AT92990B (de) | Den Oberkörper stützender, unter beliebigem Winkel einstellbarer Betteinsatz. | |
| DE431330C (de) | Einrichtung zum Verstellen des Schlittens einer Fraesmaschine o. dgl. von Hand | |
| DE711854C (de) | Einrichtung zur UEbertragung der Tasterbewegung auf das Werkzeug an einer Kopierfraesmaschine zum Herstellen von Propellern | |
| DE747074C (de) | Rechenmaschine mit nur einer Staffelwalze. | |
| DE570555C (de) | Drehvorrichtung an Speisevorrichtungen fuer Pilgerschrittwalzwerke | |
| DE713113C (de) | Selbsttaetig wirkende Schaltvorrichtung fuer absatzweise drehbewegte Maschinenteile | |
| DE670548C (de) | Maschine zum Bearbeiten der Flanken von Zahnraedern | |
| DE917530C (de) | Gewindeschneidmaschine | |
| DE1774698C (de) | Vorrichtung zum Verstellen der Druckräder an Frankiermaschinen |