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DE623909C - Einstellvorrichtung fuer elektrische Stromkreise mit Lichtanzeige fuer vorbestimmte Stellungen - Google Patents

Einstellvorrichtung fuer elektrische Stromkreise mit Lichtanzeige fuer vorbestimmte Stellungen

Info

Publication number
DE623909C
DE623909C DEB153857D DEB0153857D DE623909C DE 623909 C DE623909 C DE 623909C DE B153857 D DEB153857 D DE B153857D DE B0153857 D DEB0153857 D DE B0153857D DE 623909 C DE623909 C DE 623909C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light beam
measuring
measuring device
predetermined
mirror
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB153857D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roefinag A G
Original Assignee
Roefinag A G
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Filing date
Publication date
Application filed by Roefinag A G filed Critical Roefinag A G
Priority to DEB153857D priority Critical patent/DE623909C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE623909C publication Critical patent/DE623909C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectrometry And Color Measurement (AREA)

Description

  • Einstellvorrichtung für elektrische Stromkreise mit Lichtanzeige für vorbestimmte Stellungen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Feststellung oder Messung von bestimmten Größen mittels eines Einstell- und eines Meßgerätes. Sie soll besonders für die Handhabung durch technisch weniger geübte Personen geeignet sein oder- auch für schnelle Durchführung von Messungen, bei denen es auf das rasche Erkennen eines bestimmten Wertes oder mehrerer solcher Werte ankommt. Sie ist besonders auch für transportable Anordnungen geeignet. Zum Erkennen bestimmter Einstellwerte dient dabei eine Lichtanzeige, die nur bei Erreichung dieser Werte in Erscheinung tritt.
  • Die Verwendung von Lichtstrahlen als Zeiger von Meßgeräten, wobei gegebenenfalls auch Spiegel auf dem Drehsystem verwendet werden, ist allgemein bekannt; auch hat man bei den sogenannten Lichtbandinstrumenten die beleuchtete Skala durch eine mit dem Zeiger verbundene Blende entsprechend der jeweiligen Zeigerstellung teilweise abgedeckt. Für Rundfunkgeräte ist vorgeschlagen worden, die verstellbare Skala des Einstellkondensators reit Löchern an besonderen Hauptstellen zu versehen, durch die bei genauer Erreichung dieser Stellungen ein Lichtstrahl fällt. Ferner ist eine Einrichtung an Waagen vorgeschlagen worden, bei der in der Nullstellung des Zeigers dieser einen auf eine Selenzelle wirkenden Lichtstrahl unterbricht und dadurch eine Schüttvorrichtung für das Wägegut automatisch in Tätigkeit gesetzt wird. Es sind ferner durchsichtige, durch Glühlampen erleuchtete Skalen bei Signalen und Meßgeräten bekanntgeworden; auch hat man durch Verwendung einstellbarer Blenden gegenüber Skalen besondere Meßbereiche an diesen kenntlich gemacht.
  • Gemäß der Erfindung ist eine neue Anwendung der Lichtanzeige für bestimmte Stellungen des Einstellgerätes bzw. Zustände der elektrischen Kreise dadurch geschaffen, daß ein Meßgerät in dem an dem Einstellgerät geregelten elektrischen Kreise, beispielsweise ein Brückengalvanometer, den Lichtstrahl nur in der vorbestimmten Stellung auf die Ablesestelle des Einstellgerätes leitet und damit nicht nur die richtige Abgleichung der gesamten Anordnung anzeigt, sondern gleichzeitig die Ahlesung der gewünschten Werte an der Einstellskala o. dgl. ermöglicht oder erleichtert.
  • In den Figuren sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung gezeigt. In Fig. i und z ist in senkrechtem Längsschnitt und Grundriß ein Meßgerät mit Spiegelablenkung -des Lichtstrahles veranschaulicht; Fig. 3 ist eine Einzelheit dazu.
  • Die gesamte Meßanordnung ist in einem Kasten h mit Ab.schlußdeckel a untergebracht. Das bewegliche System b des galvanometrischen Meßgerätes Gr trägt einen Spiegel sp, auf den. durch eine Abschirmwand w der Lichtstrahl einer Glühlampe L trifft. Diese ist mittels einer Fassung c leicht auswechselbar in den Kastendeckel a eingesetzt. Der Lichtstrahl wird von dem Spiegel durch die öffnung o einer im Kasten vorgesehenen Trennwand t gesandt und trifft hinter dieser auf einen geneigten Spiegel spr, der den Strahl senkrecht nach oben in ein Fenster f 1 im Deckel wirft. In der rechten Kastenhälfte ist ein Widerstand wx angeordnet, dessen verstellbarer Teil v eine Skala sk aus Mattglas trägt, auf der irgendwelche Werte aufgetragen sind, die der Einstellung des Widerstandes ivx entsprechen. Der Widerstand wird mittels des Druckknopfes d verstellt, und die gesamte Schaltanordnung kann beispielsweise derart sein, daß dieser Widerstand in einem Zweig .einer Wheatstonesclhen Brücke liegt, in deren einem Diagonalkreis das Galvanometer.G liegt, während an den anderen Diagonalpunkten eine irgendwie gesteuerte Spannung liegt. Bei .entsprechender Regelung des Widerstandes wx geht das Galvanometer- a auf den mittleren, den Nullwert, und bei dessen Erreichung wird der Lichtstrahl durch die öffuung O geworfen und erleuchtet den entsprechenden Teil der Widerstandsskala sk, der damit in dem Fenster f i hell erleuchtet erscheint. Bei dieser Anordnung kann der eingestellte Wert des Widerstandes oder ein =sonstiger mit diesem im Zusammenhang stehender Wert abgelesen werden. Unter Umständen genügt es auch, durch das Aufleuchten des Fensters oder sonst eines Lichtfleckes einfach die Erreichung des Brückengleichgewichtes anzuzeigen.
  • Je nach Bedarf kann die Stellung des galvanometrischen Gerätes selbst, beispielsweise durch ein. Fenster 12, an einer Skala ms kenntlich gemacht werden.
  • Das Meßgerät Cr kann namentlich für den Fall, daß es sich nicht nur um die Beobachtung der Nullst6llung handelt, mittels eines Schalters Sch :o. d"1. auf verschiedene Meßhereiche einstellbar sein. -Mit der Achse dieses Schalters ist mittels eines Triebwerkes Z eine drehbare Blende bl gekuppelt, die mit je einer ihrer beispielsweise drei öffnungen in "dem Gang des von dem Spiegel sg ausgehenden Lichtstrahles liegt. Die den verschiedenen Meßbereichen, z. B. i : i o, i : i oo und i : zoo, zugeordneten Blendenöffnungen sind weiß, rot und grün gefärbt, so daß die Farbe der im Fensterl erscheinenden Angabe sofort auch den jeweilig eingestellten Meßbereich erkennen läßt.
  • In Fig. 4. ist in senkrechtem Schnitt eine Meßvorrichtung einfacherer Bauart dargestellt, während Fig. 5 eine Stirnansicht des darin eingebauten Meßgerätes zeigt.
  • Das Meßgerät G ist in dem Kasten k derart senkrecht angeordnet, daß die, Achse seines dr ehbenneglichen Systems b waagerecht liegt. An ihrem freien Ende ist eine Röhrenblender befestigt, die sich innerhalb .einer in den Kasten eingebauten lichtdichten Hülle h bewegt. Innerhalb dieser Hülle ist in dem Kastenboden ,eine Glühlampe L eingeschraubt, deren Lichtstrahl durch eine Linse L senkrecht nach oben geworfen wird. Wenn dann die Röhrenblende r sich gerade in senkrechter Lage befindet, die beispielsweise der Nullstellung des Meßgerätes entspricht, so wird der Lichtstrahl in ein Fenster f, im. Kastendeckel sichtbar. Zwischen dem Fenster und dem @ebenfalls blendenartig ausgebildeten Oberteile der Hülle k ist die Skalenscheibe sk des Widerstandes ivx angeordnet, der wie bei dem vorbeschriebenen Beispiele mittels des Knopfes d verstellt werden kann. Auch bei .dieser Vorrichtung wird der Lichtstrahl nur bei einer bestimmten Stellung, insbesondere der Nullstellung des 2w#!eßgerätes, zur Anzeige gebracht. Auch hierbei kann der gesuchte Wert, gegebenenfalls unmittelbar, an der Skala sk abgelesen werden.
  • Die Anordnungen nach beiden Ausführungsbeispielen können auch zur Kenntlichmachung mehrerer Stellungen des Meßgerätes benutzt werden, indem beispielsweise zwei sich kreuzende Röhrenblenden auf die Achse des beweglichen Systems gesetzt werden, die vielleicht verschieden gefärbte Gläser enthalten, .so daß- jie nach der Farbe, in der der eingestellte Skalenteil aufleuchtet, erkennbar wird; um welche Art von Werten es sich handelt. Beispielsweise könnte man auf. diese Art Maximal- und Minimalgrenzen sichtbar machen. Ähnliche Wirkungen lassen sich auch nach dem ersten Ausführungsbeispiel erzielen, beispielsweise unter Anwendung mehrerer nebeneinander angeordneter Blenden, von denen die eine, mittlere, mit weißem Licht den Normalwert anzeigt, während die anderen Blenden mit beispielsweise grünem oder rotem Lichte zu erkennen geben, wenn in der einen oder anderen Richtung Grenzwerte überschritten werden.

Claims (6)

  1. PATE_hTTANSPRBCHE: i: Einstellvorrichtung für elektrische Stromkreise mit Lichtanzeige für vorbestimmte Stellungen, gekennzeichnet durch eine von einem Meßgerät des Stromkreises eingestellte Vorrichtung (z. B.
  2. Rohrblende oder Spiegel), die nur in der vorbestimmten Stellung den Lichtstrahl auf die Ablesestelle des Einstellgerätes leitet. z.
  3. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine auf der Achse des beweglichen Systems- des hleßgerätes befestigte Röhrenblende, die sich in dessen vorbestimmter Stellung derart einstellt, daß der Lichtstrahl axial hindurehtritt und auf die Erkennungsstelle auftrifft. 3: Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet .durch einen Spiegel an dem beweglichen System des Meßgerätes und eine feste Blende, durch die der vom Spiegel abgelenkte Strahl nur in der vorbestimmten Stellung hindurchtritt. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i und oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß. an einem die Einstellung des Meßgerätes bieeinflussenden verstellbaren Teil, beispielsweise an der Drehachse eines elektrischen Widerstandes, eine Skala angebracht ist, die bei der vorbestimmten Meßgerätestellung durch den Lichtstrahl durch die Blende hindurch beleuchtet wird und den der vorbestimmten Meßgierätstellung entsprechenden Wert erkennen läßt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Skala halb-oder ganz durchsichtig ist und an der Rückseite von dem Lichtstrahl getroffen wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen im Gang des Lichtstrahles angeordneten Satz verschiedenfarbiger Blenden, der mit einer Einstellvorrichtung für den Meßbereich des Meßgerätes gekuppelt ist, derart, daß die Anzeigen für jeden Meßbereich in besonderer Farbe erscheinen.
DEB153857D 1932-01-08 1932-01-08 Einstellvorrichtung fuer elektrische Stromkreise mit Lichtanzeige fuer vorbestimmte Stellungen Expired DE623909C (de)

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