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DE623006C - Gleichlaufregeleinrichtung fuer Mehrmotorenantriebe - Google Patents

Gleichlaufregeleinrichtung fuer Mehrmotorenantriebe

Info

Publication number
DE623006C
DE623006C DES100731D DES0100731D DE623006C DE 623006 C DE623006 C DE 623006C DE S100731 D DES100731 D DE S100731D DE S0100731 D DES0100731 D DE S0100731D DE 623006 C DE623006 C DE 623006C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motors
speed
control device
control
controller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES100731D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ferdinand Schiller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES100731D priority Critical patent/DE623006C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE623006C publication Critical patent/DE623006C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/46Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another
    • H02P5/48Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another by comparing mechanical values representing the speeds
    • H02P5/485Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another by comparing mechanical values representing the speeds using differential movement of the two motors, e.g. using differential gearboxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

  • Gleichlaufregeleinrichtung für Mehrmotorenantriebe Bei elektrischen Mehrrnoto@renantrieben für Arbeitsmaschinen mit durchlaufendem Arbeitsgut, insbesondere also kontinuierlichen Walzenstraßen oder auch Papiermaschinen, wird die Aufrechterhaltung der gewünschten Drehzahl. der einzelnen Arbeitsmotoren entweder durch Regelung ihres Feldes oder durch Regelung der ihnen zugeführten Spannung herbeigeführt. Bei einer Regelung des Feldes der Arbeitsmaschinen ist es erwünscht, daß die Motoren stets mit möglichst geringer Feldschwächung arbeiten. Bei Herabsetzung der Feldstärke sinkt das Drehmoment der Motoren und die Stromaufnahme der Motoren steigt, so daß eine Überlastung eintreten kann. Entsprechendes gilt für Regelungsanordnungen, bei denen die Spannung der Arbeitsmotoren durch Veränderung der Größe einer Zusatzspannung geregelt wird. Die Leistung der Zusatzmaschinen ist meist mit Rücksicht auf die Wirtschaftlichkeit des Antriebes gering. Man ist daher gezwungen, die Zusatzmaschinen möglichst gut auszunutzen.
  • Bei Antrieben, bei denen die Drehzahl des einzelnen Arbeitsmotors durch Vergleich mit einer Leitdrehzahl geregelt wird, kann man den Regelbereich bei den einzelnen Arbeitsmotoren dadurch verschieben, daß man die Leitdrehzahl ändert. Die Leitdrehzahl hängt nun aber keineswegs eindeutig mit der Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine zusammen. Der Bedienungswärter, der eine neue Leitdrehzahl einstellt, weiß also von vornherein nicht, ob er bei den Arbeitsmaschinen mit größtmöglichem Feld und günstigstem Wirkungsgrad arbeitet. Als Folge hiervon zeigt sich im Betriebe, daß der Bedienungswärter auf die Einstellung des. günstigsten Wirkungsgrades verzichtet und die Walzenstraße oder die Papiermaschine mit zu stark geschwächtem Motorfeld laufen läßt.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch beseitigt, daß bei Über-oder Unterschreitung der Grenzen des günstigsten Arbeitsbereichs der Regler eines der Motoren über zusätzliche Kontakte an den Reglern die Leitdrehzahl oder Steuerspannung sämtlicher Motoren soweit geändert wird, bis der Regler wieder in den Grenzen des gewünschten Bereichs arbeitet. Dem den Motorenantrieb überwachenden Bedienungswärter wird die Kontrolle der Regler der Teilmotoren abgenommen, und es wird durch Beeinflussung einer Betriebsgröße, welche die Drehzahl sämtlicher Arbeitsmotoren in gleicher Weise bestimmt, der Antrieb derart geregelt, daß der Regler. mindestens eines der Arbeitsmotoren innerhalb seines günstigsten Regelbereichs arbeitet. Es wird bei richtiger Bemessung der Motoren und Regler genügen, die Regelung so arbeiten zu lassen, daß mindestens einer der Arbeitsmotoren wieder in den günstigsten Regelbereich hineingelangt, doch kann die Regelung auch so vorgesehen werden, daß sie erst zur Ruhe kommt, wenn mindestens zwei oder mehrere der Motoren in dem günstigsten Regelbereich arbeiten. Die Erfindung kann dabei in gleicher Weise für Antriebe verwendet werden, bei denen die Drehzahl durch Feldregelung eingestellt wird, oder für Antriebe, bei denen durch Zusatzmaschinen im Ankerstromkreis der Teilmotoren geregelt wird.
  • Die Wirkungsweise der Regeleinrichtung nach der Erfindung sei an Hand eines Ausführungsbeispieles, dessen Schaltungsschema in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert.
  • Die Drehzahlen der Arbeitsmotoren i, 2, 3 ünd 4 werden über Kegelradvorgelege 5 und Differentialgetriebe 6 mit der Drehzahl eines Leitmotors 7 verglichen. Die Differeptialgetriebe 6 steuern über Kontakte 8 in der Figur nicht dargestellte Widerstände, die im Erregerkreis der einzelnen Arbeitsmotoren liegen. Die Nebenschlußregler sind außer mit den Regelkontakten 8 noch mit einem Kontaktring 12 und zwei Hilfskontakten io und i i ausgerüstet- Durch ein besonderes Kontaktstück des mit dem Differentialgetriebe gekuppelten Reglerhebels g wird je nach der Stellung dieses Hebels der Kontaktring 12 mit den Kontakten i o und i i vefbunden, oder der Stromkreis des Kontaktringes i2 bleibt geöffnet. Die Hilfkontakte io und ii sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, verschieden lang. Der Kontakt io besteht aus einer kurzen Kontaktschiene, wird demnach nur bei einer bestimmten Stellung des Reglerhebels g mit dem Kontaktring i2 verbunden. Die den Hilfskontakt x i bildende Kontaktschiene ist dagegen wesentlich länger und erstreckt sich daher auf einen größeren Bereich der Widerstandskontakte B. Die Kontaktschiene i i ist dabei so angeordnet, daß die in ihrem Bereich liegenden Widerstandskontakte 8 dem günstigsten Regelbereich des Nebenschlußreglers entsprechen, d. h. also dem Bereich, bei dem die Feldschwächung des zugeordneten Motors möglichst klein ist.
  • Das Wesen der Erfindung besteht, wie noch näher zu erläutern sein wird, darin, daß mindestens einer der Regler der Teilmotoren i bis 4 innerhälb des Bereiches der Kontaktschiene ii gehalten wird, und daß Steuerungsmaßnahmen ausgelöst werden, sobald der Regler aus diesem Bereich heraustritt.
  • Durch die Kontakte io, ii und i2 werden je nach der Stellung des Reglerhebels g Schütze 13 und 14 gesteuert, die im Stromkreis eines Hilfsmotors 16 liegen. Der Motor 16 steuert einen Regler 17 im Stromkreis der Erregerwicklung 18 des' Leitmotors Der Feldregler des Leitmotors 7 ist mit Endkontakten ig und 2o ausgerüstet, die in den Endstellungen des Widerstandes die Erregerkreise der Schütze 13 und 14 unterbrechen. Die beiden Schütze 13 und 14 sind mit Ruhekontakten 131, 132 und 141 und mit Arbeitskontakten 133 und 134 ausgerüstet. Letztere werden im erregtem Zustand der Schütze geschlossen,, während die Ruhekontakte geschlossen sind, wenn der Erregerstromkreis der Schütze, unterbrochen ist.
  • Die Wirkungsweise der Regeleinrichtung ist folgende: Solange sich der Reglerhebel 9-mindestens eines der Teilmotoren in der Stellung befindet, die für den Motor i gezeichnet ist, ist der Erregerkreis des Schützes 13 unterbrochen und der Erregerkreis des Schützes 14 geschlossen (gezeichnete Stellung der Schütze). Der Motor 16 ist in dieser Stellung der beiden Schütze abgeschaltet, an der Drehzahl des Leitmotors 7 wird nichts geändert. Der Zustand bleibt so lange erhalten, wie sich der Reglerhebel g innerhalb des Regelbereiches befindet, der durch die Länge der Kontaktschiene ii gegeben ist. Weicht die Stellung des Reglerhebels von diesem Regelbereich ab, so wird die Verbindung zwischen den Kontakten i i und 12 unterbrochen, mithin das Schütz 14 ausgeschaltet. Je nachdem der Reglerhebel g nach der einen oder anderen Seite von dem günstigsten Regelbereich abweicht, wird entweder der Stromkreis des -Kontaktes 12- unterbrochen, so daß beide Schütze 13 und 14 abfallen, oder es wird die Verbindung zwischen den Kontakten io und 12 hergestellt und damit der Stromkreis des Schützes 13 geschlossen. In beiden Fällen wird der Motor 16 in der einen oder anderen Drehrichtung eingeschaltet. Durch den Regler 17 wird dann die Drehzahl des Leitmotors 7 derart geändert, daß der Reglerhebel g wieder in den Bereich der Kontaktschiene ii zurückkehrt. Die die Drehzahl sämtlicher Motoren bestimmende Betriebsgröße, in diesem Falle die Leitdrehzahl, ist demnach selbsttätig derart geändert worden, daß mindestens einer der Motoren bzw. dessen Regler sich in dem günstigsten Arbeitsbereich befinden.
  • Bei der Regeleinrichtung nach der Erfindung ist zu beachten, daß Drehzahlabweichungen eines der Teilmotoren von dem Sollwert nach wie vor zunächst durch- den mit dem Differential gekuppelten Regler ausgeglichen werden. Die nach diesem Regelvorgang gemäß der Erfindung vorzunehmendeRegelmaßnahme kann etwa als Rückführung bezeichnet werden. Die mit dem Differential in Verbindung stehenden Regler, welche entweder im Feldkreis der einzelnen Teilmotoren oder im Feldkreis der diesen Teilmotoren zugeordneten Zusatzmaschinen liegen, gleichen, unabhängig davon, in welcher Stellung sie sich jeweils befinden, jede Drehzahlabweichung zwischen Leitdrehzahl und Teilmotordrehzahl aus. Erst nach diesem Regelvorgang tritt die Zusatzregelung in Tätigkeit, und zwar stets dann, wenn bei dem vorstehend erwähnten Regelvorgang einer der Regler der Einzelmotoren eine .bestimmte Endstellung erreicht hat. Durch die Zusatzregeleinrichtung wird entweder die Leitdrehzahl geändert oder in anderer- Weise das Drehzahlniveau verschoben, damit mindestens einer der den Einzelmotoren zugeordneten Regler wieder seine günstigste Lage einnimmt und damit auf diese Weise stets bei einer neuen Drehzahlabweichung der volle Regelbereich -bei diesem Regler zur Verfügung steht. Diese f..'berlegungen gelten sowohl für Feldregelung als auch für die Zusatzmaschinenregelung. Im letzteren Falle soll mindestens eine der Zusatzmaschinen auf Nullspannung eingestellt sein, damit ihr voller Regelbereich zum Ausgleich von Drehzahldifferenzen zur Verfügung steht. Die Zusatzmaschinen brauchen dann nur für den Bereich ausgelegt zu werden, der bei Drehzahlschwankungen im Höchstfalle auftritt. Würde man die Einrichtung nach der Erfindung nicht anwenden, so könnten die Zusatzmaschinen unter Umständen so eingestellt sein, daß ein Teil ihres Regelbereichs verlorengeht.
  • Durch die Änderung der Leitdrehzahl zum Zwecke der Änderung des Reglerniveaus der den Einzelmotoren zugeordneten Regler wird naturgemäß die Grunddrehzahl des ganzen Antriebes geändert, während nur das relative Drehzahlverhältnis zwischen den einzelnen Teilmotoren beibehalten wird. Dies kann bei bestimmten Arbeitsmaschinen ohne weiteres in Kauf genommen werden, insbesondere dann, wenn mit relativ kleinen Drehzahlschwankungen zu rechnen ist. Soll dagegen nicht nur das relative Drehzahlverhältnis, sondern auch die absolute Größe der Vergleichsdrehzahl beibehalten werden, so wird zweckmäßig noch eine weitere Zusatzregeleinrichtung vorgesehen, mit Hilfe deren die d, -n Teilmotoren zugeführten-Spannungen der geänderten Leitdrehzahl angepaßt werden. Diese zusätzliche Regeleinrichtung darf naturgemäß nicht auf die Feldregler der einzelnen Motoren einwirken. Die Zusatzregelung muß sich vielmehr auf die Ankerspannung der Teilmotoren erstrecken, was auch noch deswegen erforderlich ist, weil dieser zusätzliche Regelvorgang für alle Motoren gleichmäßig erfolgen muß. Nur dann kann das relative Drehzahlverhältnis der Motoren aufrechterhalten bleiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gleichlaufregeleinrichtung für Mehrmotorenantriebe, bei der die Drehzahl der zu überwachenden Motoren durch Änderung der Erregung oder einer Zusatzspannung mit Hilfe von Differentialgetrieben im Verhältnis zu einer Leitgeschwindigkeit geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei Über- oder Unterschreitung der Grenzen des günstigsten Arbeitsbereiches des Reglers eines der Motoren über zusätzliche Kontakte (io bis iz) dieses Reglers die Leitdrehzahl oder die Steuerspannung sämtlicher Motoren so weit geändert wird, bis der Regler wieder in den Grenzen des günstigsten Bereichs arbeitet. z. Gleichlaufregeleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Änderung der Leitdrehzahl oder Steuerspannung sämtlicher Motoren eine Änderung der ursprünglichen Grunddrehzahl der einzelnen Teilmotoren durch eine weitere zusätzliche Regeleinrichtung bekannter Art vermieden wird.
DES100731D 1931-09-02 1931-09-02 Gleichlaufregeleinrichtung fuer Mehrmotorenantriebe Expired DE623006C (de)

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DE623006C true DE623006C (de) 1935-12-11

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DES100731D Expired DE623006C (de) 1931-09-02 1931-09-02 Gleichlaufregeleinrichtung fuer Mehrmotorenantriebe

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