DE629917C - Kontakteinrichtung fuer elektrische Integriervorrichtung - Google Patents
Kontakteinrichtung fuer elektrische IntegriervorrichtungInfo
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- DE629917C DE629917C DEW93512D DEW0093512D DE629917C DE 629917 C DE629917 C DE 629917C DE W93512 D DEW93512 D DE W93512D DE W0093512 D DEW0093512 D DE W0093512D DE 629917 C DE629917 C DE 629917C
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Description
- Kontakteinrichtung für elektrische Integriervorrichtung Der Gegenstand des Patentes 628 971: bezieht sich auf eine Kontakteinrichtung für elektrische Integriervorrichtungen an Wärmemengenzählern, bei der zwei Kontaktfedern in einer zur Drehachse senkrechten Ebene auf einer Kontaktwalze gegeneinander verstellt werden. Dabei steht beispielsweise die eine Feder fest, während die andere um die Kontaktwalzenmitte geschwenkt wird, so daß sie stets mit der gleichen Stelle ihrer Oberfläche die Kontaktwalze berührt. Es wird durch die Vorrichtung das Zeitintegral der Verstellwinkel von der Nullage aus auf elektrischem Wege gemessen. Diese Verstellwinkel sollen dem Verwendungszweck entsprechend gleich der Durchflußmenge des zu messenden Mediums in der Zeiteinheit sein. Dieses läßt sich ohne Schwierigkeiten bei Mengenmessern mit linearem Zeigerausschlag, wie beispielsweise bei Schwebekegelmessern erreichen. Bei anderen Strömungsmessern, beispielsweise Ringwaagen, erzielt man dagegen nur Ausschläge, die dem Quadrat der Durchflußgeschwindigkeit proportional sind. Hier ist es also erforderlich, erst durch eine besondere Vorrichtung die quadratische Beziehung zwischen Differenzdruck und Menge in einen linear wachsenden Ausschlag zu verwandeln. Dabei ist in der Nähe des Nullpunktes eine sehr starke Verlegung des Berührungspunktes der Schaltwalze mit dem schwenkbaren Kontaktteil erforderlich. Eine Verschiebung des letzteren unter Gleiten auf der Kontaktwalze äst dabei kaum möglich.
- Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung des Gegenstandes des Hauptpatents, die darin besteht, daß das Kontaktstück aus einem an einen Hebel angelenkten Wälzkurvenstück besteht. Dabei ist das Kurvenstück erfindungsgemäß so ausgebildet, daß die Verschiebung des Auflagepunktes eine bestimmte Funktion' der Drehung der Achse des Strömungsmengenmessers ist, z. B. Quadratwurzel bei Differenzdruckmessern. Je mehr die Krümmung der Wälzkurve sich dem Halbmesser der Schaltwalze nähert, desto stärker wird der Berührungspunkt von Schaltwalze und Wälzkurvenstück bei einer bestimmten Schwenkung des Hebels um einen außer der Schaltwalzenmitte liegenden Punkt verlagert und desto geringer wird die aufzuwendende Verstellarbeit. Es besteht in der Nähe des Nullpunktes zwar eine gewisse Unsicherheit in bezug auf den Berührungspunkt des Wälzkurvenstückes, aber man kann den Nullpunkt dennoch tatsächlich erreichen, während man bei rein gleitender Verstellung des Kontaktstückes gezwungen ist, einen Teil des Geräteausschlages von wenigstens io°/o auszuschalten.
- Die Abb. i bis 3 stellen beispielsweise eine solche Anordnung in verschiedenen Lagen dar. Es ist a die von einem Differenzmanometer eingestellte Welle. - Der Ausschlag dieser Welle erfolgt entsprechend gleichen Zunahmen der
die über eine Rolle d die Welle a entsprecheiie4 verstellt. Auf der Welle a befindet sich der Hebel e mit äußerem Gelenkpunkt f für den Kontaktarm g, der als stark ausgezogener Strich dargestellt ist. Der Kontaktarm liegt an- der Schaltwalze h bei Abb. i im Nullpunkt an, der sich hier mit der Mitte von a deckt und um eine Segmentbreite der vierteiligen Schaltwalze gegen die Berührungsstelle der Kontaktfeder i versetzt ist. Bei Abb. 2 ist der Berührungspunkt k die Mitte zwischen dem Nullpunkt und dem Berührungspunkt von i. In Abb. 3 berührt das Kontaktstück g die Schaltwalze h im Punkte 1, der sich mit dem Berührungspunkt von i deckt. Diese zugehörigen Kontaktpunktlagen sind durch eine Winkelskala in um die Schaltwalzenmitte n angedeutet. Man erkennt aus diesen, wie die quadratische Skala b in die lineare m der Berührungspunktverlegung übergeht.Geschwindigkeit nach quadratischem Geset@i in der Abbildung durch eine Skala b angedeut@ auf der sich die Pfeilspitze der Schnur c beweis, - Die Verhältnisse lassen sich sehr mannigfaltig gestalten. Die erforderliche genaue Gestalt der Kurve g läßt sich stets durch zeichnerische Integration leicht ermitteln, wobei natürlich die Kurven meist nur in einem bestimmten Bereiche benutzt werden können.
- Die Abb. q. zeigt die zur Gewinnung der Wälzkurve angewandte zeichnerische Integration, gültig für den Fall, daß die Berührungspunktverlegung der Quadratwurzel aus dem Geräteausschlag entspricht.
- Der Ausschlag -des Gerätehebels e, insgesamt go °, ist quadratisch in io mit o bis io bezeichnete Teile unterteilt. Der Umfang der Kontaktwalze h ist hierbei mit q. Sektoren von je go° Winkelbereich versehen. Dieser Quadrant ist in je io gleiche, ebenfalls mit o bis io bezeichnete Teile zerlegt- entsprechend den Berührungsstellen des Wälzkontaktstückes g. Gleiche Ziffern beider Skalen sind zusammengehörige Punkte. Steht der um a schwenkbare Hebel e Mt seinem Gelenkpunkt f auf einer bestimmten
@be#ieichneten Punkte k die Schaltwalze h. Die Entfernung $eider Punkte ist r. Der Punkt f hat alsdann die Entfernung s von der Tangente. Die Wälzkurve erhält man dadurch, daß man die Dreiecke y, s, t für die verschiedenen Stel-1ungen,gen o bis io mit ihrem Punkte f zusammenlegt und die Tangenten t sich so aneinanderschließen läßt, daß sie sich etwa mitten zwischen zwei aufeinanderfolgenden k-Punkten schneiden. Die Wälzkurve g ist in Lage io eingetragen. Die schärfste Krümmung von g besteht in der Darstellung im Nullberührungspunkte, und zwar gleich dem Halbmesser der Schaltwalze h.,~-l, z. B. q., so berührt die in f angelenkte Wälz- ;; ee g in dem ebenfalls mit der gleichen Zahl q. - Besonders bei Wärmemengenmessern mit Thermoelementen bildet die Schleiffederkontaktgebung ein einfaches und zuverlässiges Mittel und ist mit dieser Erfindung auch der Weg gefunden, solche Wärmemengenmesser mit Stauorganen zuverlässig zu kombinieren.
Claims (1)
- . PATENTAN SPRUCH Kontakteinrichtung für elektrische Integriervorrichtungen, bei denen zwei Kontaktstücke in einer zur Drehachse senkrechten Ebene auf einer Kontaktwalze gegeneinander verstellt werden, nach Patent 628 971, dadurch gekennzeichnet, daß das eine der beiden Kontaktstücke aus einem an einen durch das Meßgerät um eine Achse gedrehten Hebel (e) angelenkten Wälzkurvenstück (g) besteht und die Kurve desselben so ausgebildet ist, daß die durch das Meßgerät bewirkte Verschiebung des Auflagepunktes (beispielsweise k, l) zwischen Wälzkurvenstück und Schaltwalze eine bestimmte Funktion, z. B. Quadratwurzel der Meßgröße, ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW93512D DE629917C (de) | 1934-01-27 | 1934-01-27 | Kontakteinrichtung fuer elektrische Integriervorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW93512D DE629917C (de) | 1934-01-27 | 1934-01-27 | Kontakteinrichtung fuer elektrische Integriervorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE629917C true DE629917C (de) | 1936-05-16 |
Family
ID=7613905
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW93512D Expired DE629917C (de) | 1934-01-27 | 1934-01-27 | Kontakteinrichtung fuer elektrische Integriervorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE629917C (de) |
-
1934
- 1934-01-27 DE DEW93512D patent/DE629917C/de not_active Expired
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